Microsoft integriert Copilot Pro-Werbung in die Startseite der Einstellungen

Microsoft hat mit dem Update KB5034220 eine neue Funktion in die Startseite der Einstellungen von Windows 11 eingeführt, die Nutzer auf das Copilot Pro-Abonnement aufmerksam macht.

Die Startseite der Einstellungen wurde mit dem Windows 11 22H2 Update eingeführt. Sie lässt Nutzer schnell einige häufig und zuletzt verwendete Einstellungen schnell verändern und liefert eine Übersicht über alle genutzten Microsoft-Dienste, darunter Office 365, OneDrive und neuerdings auch dem Copilot Pro.

Während diese zentrale Übersicht für eingeloggte Nutzer ganz nützlich sein kann, zeigt sie beispielsweise den verwendeten OneDrive-Speicher an, so erfüllt das Dashboard absolut keinen Zweck für Nutzer ohne Microsoft-Account oder jene, die damit keine Microsoft-Dienste nutzen. Dann werden Nutzern nämlich nur mehrere leere Karten angezeigt, die allesamt mit einem Login-Knopf für den Microsoft-Account versehen sind. Tatsächlich nehmen die Karten dann mehr Platz weg, als, wenn man diese Microsoft-Dienste tatsächlich nutzt, wodurch man sie auch als Werbebanner bezeichnen könnte.

Neuerdings will Microsoft in dieser zentralen Übersicht in den Einstellungen einen weiteren Dienst darin bewerben und zwar nun auch das neue Copilot Pro-Abonnement. Dieses Abonnement, das für 22 Euro pro Monat erhältlich ist, ermöglicht den Zugang zu neueren Versionen von GPT, einschließlich ChatGPT-4 Turbo, und beschleunigt die Erstellung von KI-Bildern dank zusätzlicher Tokens. In den Einstellungen erhalten Nutzer nun zwei die Möglichkeiten, das Abonnement abzuschließen oder sich über die enthaltenen Funktionen zu informieren.

Die Integration des Copilot Pro-Abonnements in die Startseite der Einstellungen ist ein weiterer Schritt von Microsoft, um seine eigenen Dienste zu fördern. Eine Möglichkeit, die ungenutzten Microsoft-Dienste aus dieser Startseite zu entfernen, gibt es nicht.

Windows XP 2024 Edition: Designer erfindet Windows 11 neu im Windows XP Stil

Schon vor wenigen Wochen hat der YouTuber namens AR 4789 ein faszinierendes Konzeptvideo veröffentlicht, das zeigt, wie ein modernisiertes Windows XP aussehen könnte. Der Designer übernimmt darin einige Funktionen und Designelemente Elemente von Windows 11, vereint sie allerdings mit dem nostalgischen Design von Windows XP.

Retro-Flair mit modernem Touch

Das Konzept vereint die nostalgische Ästhetik von Windows XP mit der modernen Elementen der Benutzeroverfläche von Windows 11. Es behält das berühmte Bliss-Wallpaper bei und fügt moderne Funktionen hinzu, darunter ein das neue Layout im Windows Explorer sowie die neuen Icons. Die Systemsteuerung wurde im Stile der Windows 11-Einstellungen überarbeitet, wobei auch die Anordnung sowie auch das Layout beibehalten wird. Somit würden sich Windows 11-Nutzer auch in der Windows XP 2024 Edition wie zuhause fühlen.

Das Startmenü ist darin wohl die größte Änderung im Vergleich zu Windows 11, orientiert sich der Designer hier noch am Layout und Design von Windows XP.  Im Gegensatz zu Windows 7 wird die Suche nicht direkt ins Startmenü integriert, sondern über eine passende Suchleiste neben dem Startmenü, an die Windows-Nutzer seit Windows 10 längst gewohnt sind. Das Konzept behält dabei auch die “Alle Programme”-Liste von Windows XP bei, allerdings nicht die alte Unterordnerstruktur von Windows XP. Auch der Suchassistent Rover wurde in das Konzept integriert, was ein sympathisches Detail von Windows XP war.

PowerToys 0.78.0 bringt kleinere Fehlerbehebungen und mehr Sprachen

Microsoft hat kürzlich die Version 0.78.0 seiner PowerToys veröffentlicht, die eine Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen mit sich bringt. Die neueste Aktualisierung konzentriert sich auf Qualitätsverbesserungen, Fehlerbehebungen und erweitert die Sprachunterstützung um Arabisch (Saudi-Arabien), Hebräisch, Persisch und Ukrainisch.

Die PowerToys, ein Set von Werkzeugen für Windows 10 und 11, das die Produktivität der Benutzer steigern soll, hat seit ihrer Wiedereinführung durch Microsoft stetige Updates erhalten. Die Version 0.78.0 ist das zweite Update in diesem Jahr und folgt auf ein früheres Update, das ein neues Modul zur Erkennung fehlgeschlagener Befehle in PowerShell 7.4 hinzufügte.

Was können die PowerToys? Rundgang im Video

Neuerungen in Version 0.78.0:

  • Mehr Sprachen: Die Unterstützung für Arabisch (Saudi-Arabien), Hebräisch, Persisch und Ukrainisch wurde hinzugefügt, was die Benutzerfreundlichkeit für eine breitere Nutzerbasis verbessert.
  • Aktualisierte Abhängigkeiten: Viele Abhängigkeiten wurden aktualisiert, um Sicherheit und Stabilität zu erhöhen.
  • Fehlerbehebungen: Häufig gemeldete Startabstürze von PowerToys Run nach einem Upgrade wurden behoben.
  • Neue Einstellungen und Gruppenrichtlinien: Um das Verhalten nach einem Upgrade besser steuern zu können, wurden neue Einstellungen und Gruppenrichtlinien eingeführt.

Die Entwickler haben auch die Community um Hilfe gebeten, um mögliche Fehler zu identifizieren und zu beheben, die mit den neuen Sprachunterstützungen einhergehen könnten. Die PowerToys 0.78.0 stehen als Nutzer- oder systemweites Installationspaket für die Prozessorarchitekturen x86 und Arm zum Download bereit.

Durchgesickerte Server-Build offenbart Sudo-Befehl für Windows 11

In einer kürzlich durchgesickerten Windows Server-Build, die Microsoft versehentlich auf den Windows Update-Servern veröffentlicht hat, wurde eine native Implementierung für den “Sudo”-Befehl in Windows 11 entdeckt. Der Sudo-Befehl dürfte insbesondere aus Linux-Distributionen und macOS bekannt sein und ermöglicht das Modifizieren von Systemdateien, Ändern von Systemeinstellungen und Durchführen von systemweiten Updates. Diese Funktion ist zumindest in Server Build 26047 in die Entwicklereinstellungen von Windows 11 integriert.

Die Implementierung des “superuser do” (Sudo)-Befehls in Windows 11 ist momentan allerdings nicht funktional, scheint es sich noch um eine sehr frühe Testversion handeln. Build 26040 wurde erst diese Woche für Insider im Canary-Channel ausgerollt und Microsoft hat nun eine neuere Version als Server-Build gepusht, was hätte nicht passieren sollen. Vermutet wird, dass der Sudo-Befehl in Windows 11 Benutzern ermöglichen könnte, gewisse Einstellungen zu verwalten, die administrative Privilegien erfordern oder Systemeinstellungen zu ändern.

Benutzer werden in der Lage sein, das Verhalten des Sudo-Befehls anzupassen, indem sie Präferenzen für die Ausführung von Befehlen mit Sudo festlegen. Dazu gehören Optionen wie die Ausführung in einem neuen Fenster, mit deaktivierter Eingabe oder inline innerhalb des aktuellen Fensters oder Kontexts. Beim Aktivieren des Sudo-Schalters warnt Nutzer zudem vor den Risiken dieses Befehls, weshalb die Funktion wohl auch in den Entwicklereinstellungen versteckt sein wird.

Es ist noch nicht bekannt, ob und wann der Sudo-Befehl in die Production-Builds von Windows 11 integriert wird. Es ist wahrscheinlich, dass es sich hierbei um eine der kommenden Neuerungen von Windows 11 24H2 handelt.

Microsoft Edge Canary für Android unterstützt jetzt Erweiterungen

In einem kürzlich erfolgten Update hat Microsoft die vorläufige Unterstützung für Erweiterungen in der neuesten Testversion des Microsoft Edge-Browsers für Android hinzugefügt. Microsoft wird damit nicht Google, sondern dem Vorbild von Firefox folgen und Erweiterungen in seinen mobilen Browser implementieren.

Momentan befindet sich die gesamte Funktionalität jedoch in einer sehr frühen und bislang unangekündigten Beta. Daher müssen mehrere Edge-Flags dafür aktiviert werden, um die Funktionalität zu bekommen. Daraufhin werden Nutzer nach dem Neustart des Browsers die Option “Extensions” im Menüband finden, wo sie schon jetzt drei Erweiterungen zur Installation wählen können.

Microsoft Edge Canary

Microsoft Edge Canary

Canary: Edge Erweiterungen aktivieren Videoanleitung

Wer schon jetzt die Erweiterungen unter Android ausprobieren will, muss dafür zuerst den Microsoft Edge Canary aus dem Goolge PlayStore herunterladen. Daraufhin müsst ihr drei Optionen auf der Seite edge://flags verändern.

  1. Navigiert in Microsoft Edge Canary für Android zu edge://flags Seite
  2. Ändert die folgenden Flags auf Enabled
    1. M121 flags
    2. M122 flags
    3. Android Extension
  3. Startet nun den Microsoft Edge Browser neu.

Im Menüband findet ihr daraufhin die Option “Extensions”, von wo aus ihr schon jetzt die Erweiterungen aktivieren und benutzen könnt.

Bereits jetzt können einige Erweiterungen getestet werden:

Nutzer können nun über eine “Extensions Beta”-Seite im Browser beliebte Chrome-basierte Erweiterungen wie Dark Reader, Global Speed und uBlock Origin herunterladen und installieren. Die Erweiterungen scheinen am unteren Bildschirmrand auf und können sehr ähnlich wie auch im Desktop-Browser benutzt werden. uBlock Origin scheint sich auch sehr ähnlich zu verhalten, wie auch in unserem kurzen TikTok-Video demonstriert wird.

Da Chrome offiziell keine Erweiterungsunterstützung auf Mobilgeräten bietet, verschafft dies Edge einen frühen Vorteil, sofern die Implementierung reibungslos verläuft. Google könnte dadurch unter Druck geraten, Chrome ebenfalls für Erweiterungen auf Android zu öffnen, obwohl bisher keine entsprechenden Ankündigungen gemacht wurden. Firefox ist bislang einer der wenigen mobilen Browser, welcher schon jetzt Erweiterungen unterstützt.

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