Affinity Photo 2.5: Gratis-Update bringt native ARM-Unterstützung

Affinity Photo hat vor wenigen Tagen ein Update für die V2-Version ihres beliebten Bildbearbeitungsprogramms veröffentlicht. Mit dem Update läuft das Programm erstmals nativ auf ARM64-Geräten und sollte damit insbesondere auf bestehenden Geräten eine deutliche Performance-Verbesserung mitbringen.

Schon bisher lief Affinity Photo überraschend gut, obwohl der Hersteller der beliebten Photoshop-Alternative keine native Version für ARM-Geräte anbot. Das ändert sich allerdings mit dem Update auf Version 2.5. Das neueste Update ist kostenlos für alle Nutzer, welche Affinity Photo Version 2 erworben haben, und bringt neben der nativen ARM-Unterstützung auch weitere, wichtige Verbesserungen mit. So werden nun beispielsweise variable Schriftarten unterstützt und mehr Kameras in LibRAW.

Affinity Photo ist erfreulicherweise keine Abo-Software und die neueste Version können Besitzer einer Lizenz direkt über den Microsoft Store herunterladen.

Beste Photoshop-Alternativen für Windows

Affinity Photo 2.5 Changelog:

Version 2.5 ist da! Kostenlos für alle V2-Kunden bringt das neueste Update für Affinity Photo jede Menge Erleichterungen für Ihren Workflow, wie etwa:

  • native ARM-Unterstützung: Mehr Tempo und Leistung unter Windows dank der vollständigen nativen Optimierung für Geräte mit ARM64- Chips
  • Unterstützung für variable Schriften: Flexibles Anpassen der Darstellungsoptionen variabler Schriften fur noch mehr typografische Freiheit.
  • Werkzeug für QR-Codes: Fügen Sie selbst definierte QR-Codes in Ihre Dokumente ein, sodass Leser nach dem Scannen zum Beispiel direkt Ihre Website besuchen können.
  • Das Dialogfeld „Typografie“ ist nun als Panel direkt erreichbar.
  • „Standardvorgabe“ für Raster.
  • LibRAW unterstützt jetzt noch mehr Kameras – inklusive FujiFilm X100VI, Leica SL3, Pentax KF (Ricoh), Samsung Galaxy S23 , Samsung Galaxy S23 Ultra, Sony ILCE-9M3 (A9 III) [erweitert].
  • Viele andere Erweiterungen und Fehlerkorrekturen.

Affinity Photo 2

Affinity Photo 2

Xbox Deutschland produziert Werbeclip zum Fremdschämen: Frau darf Xbox ihres Freundes nicht berühren

Nachdem Qualcomm erst vor wenigen Tagen im Zuge der Computex 2024 einen Clip zum Fremdschämen veröffentlicht (und mittlerweile gelöscht) hat, tritt Microsofts Xbox DACH-Marketing ins selbe Fettnäpfchen, diesmal allerdings mit einem leicht sexistischen Nachgeschmack. Zu Beginn des Clips wird direkt die Frage gestellt: Wie kann die Frau legal Xbox-Spielen, ohne dabei die Xbox ihres Freundes zu berühren? Danach geht es im Clip nur bergab.

Der neueste Werbeclip des offiziellen deutschen Xbox-Instagram-Accounts beginnt mit der vollkommen sinnfreien Annahme, dass Frauen aus irgendeinem Grund nicht legal Xbox zocken können und offenbar die Konsole ihres Freundes gar nicht berühren dürfen. Es wird jedenfalls eine interessante Beziehungsdynamik präsentiert. Allein, die Formulierung und die irrsinnige Anspielung, die Freundin könne nicht zocken oder die Konsole gar berühren, „ohne etwas kaputtzumachen“, fühlt sich unglaublich rückständig an und sorgt in den Kommentaren des Videos für Fremdschämen. Microsoft Deutschland bedient damit Klischees, die insgesamt der Gaming-Community nur schaden. Mit dem Clip versucht die Xbox DACH irgendein potenzielles Nutzungsszenario zu finden für seinen Xbox Cloud Gaming-Dienst, allerdings tritt man mit diesem Beispiel vollkommen ins Fettnäpfchen.

In dem Werbeclip muss die Freundin aus irgendeinem Grund auf die Xbox-App zum Streaming ausweichen, das integrierte Cloud-Gaming-Feature ihres Fernsehers benutzen oder übers Handy per Cloud-Streaming zocken, nur, um die wertvolle 200-Euro-Konsole ihres Freundes keinesfalls zu berühren. Der Clip ist ein trauriger Versuch, auch nur irgendeinen potenziellen Einsatzzweck für Xbox Cloud Gaming zu finden, scheitert allerdings sogar mit diesem sinnfreien Argument.

Selbstverständlich hätte Microsoft auch die innovative Funktionalität seiner Konsole bewerben können, welche die Nutzung von mehreren Accounts erlaubt (wow!), die Freigabe von Spielen an seine Familie oder aber auch die Möglichkeit, in gewissen Singleplayer-Games auch mehrere Spielstände zu besitzen. Diese Funktionen existieren in Konsolen spätestens seit dem Nintendo 64, aber natürlich ist Cloud-Gaming die richtige Antwort, damit sogar die Freundin auch „ganz legal“ auf die Konsole ihres Freundes zugreifen darf.

Hier ist der tolle Clip, womit ihr die täglich empfohlene Cringe-Dosis bereits überschreitet:


Quelle: Instagram

Mac-Werbegesicht bewirbt jetzt Copilot+PCs in Werbeclip zum Fremdschämen

Qualcomm hat seine Keynote auf der Computex mit einem Werbespot beendet, in dem Apples langjähriges „I’m a Mac“-Werbegesicht Justin Long auftritt. Der Clip ist, im Gegensatz zu den humorvollen Clips aus Apples Feder, allerdings vollkommen misslungen und versucht angebliche Probleme bei der Verwendung eines MacBooks hervorzuheben, die unter Windows allerdings noch deutlich schlimmer sind. Den Clip hat Qualcomm mittlerweile aus dem eigenen Video gelöscht, aber das Internet vergisst bekanntlich nie.

macOS kann die Scrollrichtung für Maus und Trackpad nicht separat ändern. macOS unterstützt kein Andocken von Fenstern. macOS erlaubt keine saubere Deinstallation für viele Programme aus dem Web und erschwert die Installation von Apps von „nicht-zertifizierten Entwicklern.“ macOS hat ein katastrophales Speichermanagement, wo oft hunderte Gigabyte an Caches als „Systemreserviert“ und nicht löschbar dargestellt werden. Schon wenige Monate mit einem MacBook reichten aus, um einige dieser „Red Flags“ für meine produktive Alltagsnutzung zu erkennen und ein beinahe 20-minütiges Video dazu produzieren zu können. Management von Benachrichtigungen gehören nicht dazu.

Qualcomm und Microsoft haben sich allerdings entschieden, genau dieses Nicht-Problem unter macOS in ihrem Werbespot zu thematisieren. Bei macOS-Nutzern hat der Clip für Gelächter gesorgt, bei Windows-Nutzern können sie höchstens Fremdschämen auslösen. Longs Charakter wird in dem Clip nämlich von Benachrichtigungen überflutet, darunter Nachrichten, E-Mails und der Meldung „App ist nicht für Ihren Mac optimiert“. Ebenfalls ironisch: In den „lästigen“ Benachrichtigungen, die Mac-Mann Justin Long wegwischen muss, ist auch eine Akkuwarnung mit 1% Restkapazität enthalten. 1% auf meinem MacBook Pro sind wie 20 Prozent auf meinem Surface Pro. Ein Werbespot zum Vergessen.

Windows-Nutzer auf der anderen Seite erhalten zusätzlich dazu außerdem Benachrichtigungen zu OneDrive, zum Xbox Game Pass, Smartphone-Link, dem Copilot, Microsoft Edge und anderen Diensten, die Microsoft zum jeweiligen Zeitpunkt bewerben möchte. Der Clip ist in so vieler Hinsicht ein episches Eigentor, obwohl es genügend anderer Gründe gäbe, um macOS zu kritisieren. Hätte man bei Microsoft und Qualcomm nur WindowsArea.de abonniert, wüsste man das dort auch …

Windows 10 KB5037849 bringt bessere Smartphone-Link-Integration auf Windows 10

Microsoft hat ein optionales Update für Windows 10 veröffentlicht, das die verbesserte Integration von Android-Smartphones von Windows 11 auch auf die letzte Windows-Version zurückportiert. Das Update mit der Bezeichnung KB5037849 bringt den „Mobile Geräte“-Abschnitt in die Einstellungen und erlaubt die Installation des „Cross Device Experience Host“ aus dem Microsoft Store.

Mit der neuen Funktion können auch Windows 10-Nutzer künftig ihre Smartphones einfach über die Einstellungen mit ihrem Konto verknüpfen. Nach der Verknüpfung besteht die Option „Foto-Benachrichtigungen“ zu aktivieren, um neue Aufnahmen und Screenshots direkt vom Smartphone als Benachrichtigung am PC zu erhalten. Die übertragenen Fotos können so direkt mit dem Snipping Tool oder in Paint bearbeitet werden.

Der Abschnitt „Mobile Geräte“ in den Einstellungen bietet eine erweiterte Integration, die separat von der Phone Link-App ist. Ursprünglich exklusiv für Windows 11 vorgesehen, ist diese Integration nun auch in Windows 10 verfügbar. Das Update KB5037849 behebt außerdem Probleme mit Windows Presentation Foundation (WPF)-Apps und der Anzeige von IPP-over-USB-Druckern in der Systemsteuerung.

Sicherheitsforscher kritisieren Windows Recall-Funktion scharf

Microsoft hat kürzlich seine neueste KI-Funktion namens „Windows Recall“ vorgestellt. Diese Funktion zeichnet, ähnlich wie ein Browserverlauf, sämtliche Aktivitäten in Form von Screenshots auf dem PC auf und nutzt lokale Verarbeitung durch NPUs, um diese für Nutzer durchsuchbar und leichter zugänglich zu machen. Es gibt allerdings auch Probleme. Der Sicherheitsforscher Kevin Beaumont bemängelt, dass das neue System ein „Security-Albtraum“ sei, der Betrug und Datendiebstahl unter Windows erleichtern und andere Probleme für Unternehmen mitbringen könnte.

Windows Recall erstellt (unter gewissen Umständen) alle 5 Sekunden einen Screenshot der aktuellen Aktivität. Diese Snapshots werden immerhin vollständig auf dem Gerät des Nutzers verarbeitet und auch gespeichert. Der Sicherheitsforscher kritisiert allerdings, dass diese Snapshots im Gegensatz zu Microsofts Behauptungen überhaupt nicht verschlüsselt werden. Recall speichert standardmäßig die letzten drei Monate in einer SQLite-Datenbank im AppData-Ordner, welche noch dazu im Klartext sämtliche von der KI verarbeiteten Daten enthält. Microsofts Behauptungen in Bezug auf die „Verschlüsselung“ dieser Daten meinten schlichtweg die Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung, welche zur Laufzeit des Geräts jedoch aus ist.

Obwohl die Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind, wenn der PC nicht angemeldet ist, bleibt die Möglichkeit bestehen, dass Malware während der Nutzung auf die Daten zugreifen kann. Hierfür ist nicht mehr notwendig, als eine Anwendung mit Administrator-Rechten, welche die Daten und Screenshots ganz einfach aus dem AppData-Ordner extrahieren könnte.

Spannend wird, ob Microsoft auf die Kritik reagieren wird. Was ich selbst bisher von Recall gesehen habe, scheint das Feature ziemlich schnell zusammengezimmert worden zu sein. Es erfolgt weder eine Komprimierung der JPG-Dateien beim Speichern, noch eine Verschlüsselung. Insbesondere angesichts der Versprechen, aber auch der Sicherheitsrisiken, sollte sich dies zwingend ändern.


Quelle: Beaumont

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