Nexus One: Android 4.4 KitKat kommt per Custom ROM

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Nur wenige Wochen nach Vorstellung von Android 4.4 machen erste Custom ROMs von diversen Entwicklern für allerhand Geräte die Runde. Das ist im Grunde nichts Außergewöhnliches, jedoch hat ein Entwickler sich bereits dran gemacht auch das altehrwürdige Nexus One mit KitKat zu versehen. Aufgrund des verbesserten Speichermanagements von Android 4.4 und Googles „Project Svelte“ scheint die neue Iteration überraschend flüssig auf dem ersten Nexus Device zu laufen.

Googles erstes Nexus-Gerät überhaupt wurde im Januar 2010 vorgestellt. Es besitzt ein 3,7 Zoll-Display mit einer Auflösung von 800x 480 Pixeln und wurde mit Android 2.1 Eclair auf den Markt gebracht. Mit seinem 1 GHz schnellen Single Core-SoC QSD8250 von Qualcomm und 512 MB RAM kann es heutzutage selbst mit der Ausstattung aktueller Einsteigergeräte nicht mithalten – es besitzt aber als erstes echtes Google-Phone einen gewissen Kultcharakter und wird entsprechend noch immer von der Android-Developer-Community mit Wohlwollen betrachtet und liebevoll mit Custom ROMs versorgt.

Android 2.3 Gingerbread war die letzte Firmware-Version, die das One offiziell von Google erhielt – und selbst diese Firmware war aufgrund des geringen internen Speichers von 512 MB recht problematisch, denn es standen nach der Installation auf dem Gerät nur noch ca. 200 MB freier Speicher zur Verfügung – die Auslagerung von Apps auf eine externe Speicherkarte per App2SD war auch nicht ohne Weiteres möglich, da einige Anwendungen diesen Vorgang nicht unterstützten. Trotz dieser Hürden wurde die Entwicklung nicht aufgegeben – auch an einer Portierung von KitKat wird gearbeitet, die von Entwickler texasice jüngst in einer ersten frühen Alpha-Version bei den XDA-Developers veröffentlicht wurde.

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Bei dem Custom ROM namens Evervolv KitKat 4.4 handelt es sich um eine angepasste Version von Googles aktuellem Open Source-System. Es verfügt über die Standard-Features von KitKat sowie einige zusätzliche Tweaks wie einen Theme-Manager, die Möglichkeit die Musikwiedergabe per Lautsprecherwippe zu regeln, einige Veränderungen am Lockscreen und eine Toolbox, um diverse Features zu aktivieren und deaktivieren.

Die Installation des ROMs geht angesichts des geringen internen Speichers nicht ohne Hilfsmittel vonstatten – zumindest sofern man den Default-Bootloader und das ursprüngliche Partitionsschema nutzt. Um Evervolv-KitKat auf dem Nexus One zu installieren, wird empfohlen, den Bootloader Blackrose zu installieren. Aber auch nach der Installation dieses Hilfsmittels ist der Speicherplatz sehr begrenzt. Aus diesem Grund wurde Evervolv nur mit dem Notwendigsten ausgestattet – auf Kalender, Video-Editor und E-Mail-App wurde verzichtet und sogar die Bootanimation musste dran glauben. Die Apps lassen sich allerdings nach dem Flashen des ROMs installieren und auf einer externen Speicherkarte ablegen.

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Angesichts des frühen Entwicklungsstands läuft aufgrund diverser Bugs noch lange nicht alles rund. So soll die 3G-Verbindung zum Teil instabil sein, Videoaufnahmen werden noch nicht unterstützt, die Kameravorschau ist nicht vorhanden und USB-Tethering kann noch nicht genutzt werden. Die Basisfunktionen der Firmware sollen allerdings bereits rund laufen. Ein erster mutiger Tester behauptet, das es sich bei diesem ROM um die am besten laufende Firmware handele, die nach Gingerbread für das One entwickelt wurde. Selbst den Google Experience Launcher konnte er erfolgreich installieren.

Google mit Project Svelte und insbesondere auch der Evervolv-Entwickler haben hier offensichtlich ganze Arbeit geleistet, Android 4.4 auch auf älteren und Geräten mit Low End-Hardware lauffähig zu machen. Gut zu sehen, dass ein aktuelles Android auch auf Hardware läuft, die nicht mit Quad-Core-SoCs und über 1 GB RAM ausgestattet sind.

Quelle: XDA via reddit

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Weiterführende Artikel:

  • Sony Xperia: Z1-Refresh und rote Version mit Android 4.4 gesichtet, KitKat auch für andere Xperia-Modelle
  • Android 4.4 KitKat: Akkufresser-Apps mit Wakelocks aufspüren nicht mehr möglich
  • HTC One: Android 4.4 KitKat für Ende Januar bestätigt


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HTC One offiziell in Gold vorgestellt

Filed under: Android

Pünktlich zum Weihnachtsfest stellt HTC offiziell das HTC One in Gold vor. Damit wird die bisherige Farbpalette, bestehend aus Silber, Blau, Rot und Schwarz, erweitert. Das Modell wird in Deutschland exklusiv über o2 vertrieben. In Österreich und der Schweiz kommt das Gerät in den Fachhandel. Lest die Pressemitteilung dazu nach dem Break.

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Ausprobiert | Hands-On mit dem Yoga Tablet von Lenovo

Test des Yoga Tablet von Lenovo

Hands on mit dem Lenovo Yoga 10 Android-Tablet – edles Aluminiumgehäuse und dank ausklappbarem Ständer vielseitig einsetzbar: Lenovos Yoga Tablet 10 ist wirklich einzigartig. Wir haben das Lenovo Yoga Tablet 10 getestet und erklären Euch die Funktionen des ungewöhnlichen Gerätes.

Ashton Kutcher ist wohl der neue Produktdesigner bei Lenovo. Das zeigt Lenovo zumindest in einer Video-Spot-Kampagne für das neue Yoga Tablet. Das Besondere: Lenovo hat sich beim Design des Lenovo Yoga Tablet viele Gedanken über die Anwendung eines Tablets gemacht. Herausgekommen ist ein sehr gut am verarbeitetes Android-Tablet, das man auf verschiedene Art und Weise nutzen kann. Der Clou: Das neue Yoga Tablet bringt den Standfuß gleich mit, er ist sogar das wichtigste Designmerkmal dieses Android-Gerätes.

Das Tablet gibts in zwei Größen (8-Zoll-Display (20 Zentimeter) oder mit 10 Zoll (25 Zentimeter), beide Bildschirme lösen mit 1280 × 800 Pixel auf, und die Tablets wiegen 400 oder 600 Gramm. Das Interessante sind nicht unbedingt die technischen Daten, sondern die Form mit dem zylinderförmigen Ende, das zugleich den Akku aufnimmt. Vorteil: Mit der asymmetrischen Gewichtsverteilung fühlt sich das Gerät gleich viel leichter an, wenn es an seinem dicken Ende gehalten wird.

Wer den Ständer an der Rückseite ausklappt, stellt das Yoga bequem auf, um z.B. einen Film zu gucken – der Neigungswinkel lässt sich stufenlos vorgeben. Zwischen Gehäuse und Flügel befindet sich auch der Einschub für Speicherkarten (Micro SD) und gegebenenfalls die Micro-Sim-Karte bei der Mobilfunkvariante. Die Verarbeitungsqualität mit viel Aluminium und Metall ist außerordentlich gut. Continue reading “Ausprobiert | Hands-On mit dem Yoga Tablet von Lenovo”

Amazon Kindle Paperwhite: Neues Modell mit zahlreichen Verbesserungen kommt im Frühjahr 2014

Filed under: E-Books

TechCrunch berichtet, dass Amazon mit Hochdruck an einer neuen, verbesserten Version des Kindle Paperwhite arbeitet. Der neue E-er, der Anfang des 2. Quartals 2014 auf den Markt kommen soll, sei deutlich leichter als das derzeitig und noch gar nicht lang erhältliche Modell und außerdem mit einem neuen Design ausgestattet, das sich an den aktuellen Tablets der Fire-HD-Reihe orientiert.

Die größte technische Neuerung ist laut TechCrunch jedoch ein neues E-Ink-Display, das mit 300ppi deutlich höher auflöst als das 2013er-Modell. 212 Pixel pro Zoll bietet der E-er zur Zeit und fällt damit hinter die Konkurrenz von Kobo zurück. Das Display soll außerdem durch Glas geschützt sein und nicht mehr “im Gehäuse” sitzen, sondern als durchgehend plane Oberfläche gebaut sein. Also so, wie man es auch von Tablets und Smartphones kennt.

Um das Lesen – vor allem über längere Zeit – noch angenehmer zu machen, arbeite Amazon an einem speziellen Font. Und auch das Handling des E-ers soll einfacher werden. An den Seiten des Rahmens sollen sich Knöpfe befinden, mit denen umgeblättert werden kann. Die Knöpfe sollen bei Betätigung außerdem haptisches Feedback ausgeben.

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Curio: Programmierbares Mini-Bot-Tamagotchi für Tablet und Smartphone

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Wir würden ihn ja gerne loslaufen lassen, aber es scheint so als hätte es für Curio doch nicht ganz dafür gereicht. Man hängt ihn einfach – falls man sehr einsam ist – an ein Tablet oder Smartphone und füttert ihn mit Befehlen. Klingt für uns irgendwie eine modernisierte und etwas umständliche von Tamagotchis. Das eigenwillige an dieser Umsetzung: es funktioniert über Lichtimpulse im Sensor, d.h. theoretisch wäre jeder Screen geeignet. Bislang aber gibt es nur iPhone-Kompatibilität und auch noch kein Verkaufsdatum.

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