Gamification Techniken im SEO nutzen

Bei der Gamification (Spielifizierung) werden spieltypische Elemente in einem spielfremden Zusammenhang verwendet. Bei Online Shops, Autoherstellern, im Bildungsbereich und bei Logistikdienstleistern zählt die Gamification zu den großen Trends der letzten Jahre. Auf diese Art bringen Unternehmen einem potenziellen Kunden ein Produkt auf spielerische Art näher. Der Einsatz von Gamification Techniken macht in vielen Bereichen Sinn. Bei der Search Engine Optimization (SEO) entfalten die Techniken der Gamifizierung ebenfalls ihre Wirkung.

Gamification – Eigenschaften und Vorteile

Die Gamification wird von einigen Unternehmen in Amerika erfolgreich eingesetzt. Besonders beliebt in den USA sind Techniken, die im Zusammenhang mit spielerischen Elementen in den sozialen Netzwerken stehen. In diesen Bereichen werden die Menschen für die Verwendung von Angeboten und Diensten entlohnt. Durch spielähnliche Elemente werden langweilige Tätigkeiten und Prozesse aufgelockert. Die Gamification kommt in einigen Bereichen zum Einsatz. Die Techniken machen immer dann Sinn, wenn die interne und externe Motivation spielerisch verbessert werden soll. Experten sind der Meinung, dass Computer- und Videospiele in jeder sozialen Gruppe gut akzeptiert werden. Bei der Suchmaschinen-Optimierung und im Online-Marketing entstehen durch spielerische Elemente neue Kundenbindungen. Über Ranglisten, virtuelle Auszeichnungen, Fortschrittsanzeichen und ähnliche Elemente werden die Webseiten „spielifiziert“. Durch verschiedene Motivationselemente für neue Kunden und wichtige Lernerfolge für bestehende Kunden, verbessert sich der Marketingerfolg von Unternehmen und deren Marken.

Die wichtigsten Vorteile:

  • durch die Generierung von Daten werden aus Konsumenten neue Kunden
  • die Kundenzufriedenheit erhöht sich
  • Unternehmen erhalten detaillierte Einblicke in das Verhalten ihrer Kunden
  • durch die Verbreitung eines Spiels wird die Kundenakquise angekurbelt

Gamification spricht die Instinkte der Menschen an

Die „Spielifizierung“ ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Psyche. Sie funktioniert, weil die Techniken die Bedürfnisse und die Instinkte von Menschen ansprechen. Die wichtigsten Bestandteile sind Belohnungen, der Fortschritt, der Wettbewerb, die Unterhaltung, die Anerkennung und der Altruismus. Jeder Mensch liebt Geschenke, Belohnungen und Preise. Bereits als Kinder machen wir Hausaufgaben viel lieber, wenn wir von unseren Eltern ein Geschenk bekommen. Dieses angeborene menschliche Verhalten ist einer der Grundpfeiler, auf denen die Gamification Techniken aufbauen. Durch unterschiedliche Belohnungen werden Menschen dazu motiviert, viele Aufgaben zu erfüllen. Jeder Mensch will in seinem Leben vorankommen. Tag für Tag wollen Menschen das Gefühl haben, dass ihr Verhalten sie schneller zu ihren Zielen bringt. Die Gamification nutzt das humane Bedürfnis nach Progress, um Menschen mitzureißen und zu motivieren.

Jeder gewinnt gern. Schon als Kinder wollen viele Menschen die Besten und Schnellsten sein. Auch im weiteren Lebensverlauf, wie während des Studiums oder am Arbeitsplatz, wollen sie hervorragende Leistungen erbringen. Das Wettbewerbsgefühl wird verstärkt, wenn die Menschen ihre direkten Konkurrenten kennen. Die Gamification nutzt das angeborene Wettbewerbsgefühl, um Menschen zu höheren Leistungen anzutreiben. Es ist ein zentraler Teil der menschlichen Natur, dass wir stolz auf unsere erreichten Leistungen sind. Aus diesem Grund sind die sozialen Netzwerke so erfolgreich, denn sie basieren auf der Zurschaustellung von Anerkennung und Status.

Die Nutzer stellen in den sozialen Netzwerken ihre Fähigkeiten unter Beweis und zeigen stolz ihren letzten Urlaub an einem paradiesischen Strand. Die Gamification nutzt den Drang nach Anerkennung für ihre Zwecke aus. Sie stellt den Nutzern Mittel und Wege zur Verfügung, damit sie ihre Leistungen mit anderen teilen können. Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Solidarität und Altruismus. Einige Menschen helfen anderen Menschen nur, weil sie sich danach besser fühlen. In Spielen geht es meistens darum, jemanden zu befreien oder die Welt zu retten. Eines der wichtigsten Bedürfnisse von Menschen ist das Vergnügen. Jeder liebt es unterhalten zu werden, Spaß zu haben und entspannen zu können. Aus diesen Gründen ist die Unterhaltungsbranche so erfolgreich und verdient genügend Geld. Diese Bedürfnisse macht sich die Gamification zunutze und sorgt dafür, dass sich die Menschen amüsieren und Spaß haben.

Die wichtigsten Gamification Techniken in der Übersicht

Damit die menschlichen Instinkte angesprochen werden, wurden einige spezielle Techniken entwickelt. Die Techniken sind der Grund und Beleg, weshalb die Gamification funktioniert und in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird.

Geschichte

Menschen lieben Geschichten. Durch einen Handlungsstrang, der einfach, komplex oder anspruchsvoll sein kann werden die Spieler gefesselt. Dadurch entsteht eine Motivation, die jeweilige Aktivität fortzuführen. Die Geschichte kann zum Beispiel von der Rettung der Erde, von einer drohenden Zombie Apokalypse oder von einer Prinzessin handeln. In einigen amerikanischen Schulen wurde die Zombie-Bedrohung erfolgreich beim geografischen Lernen eingesetzt.

Levels

Die meisten Spiele beginnen damit, dass die Spieler die Levels angezeigt bekommen. Auf einer Karte oder etwas Ähnlichem sehen die Spieler den Weg bis zum Ende. Dadurch entsteht beim Spielen ein nachhaltiger Eindruck von Erfolg, Anerkennung und Fortschritt. Die Spieler wollen das nächste Level erreichen und werden dauerhaft zum Weiterspielen animiert.

Zeitmangel

Diese Gamification-Technik kommt in vielen Bereichen zum Einsatz und findet Verwendung in Videospielen, Marketing-Kampagnen und Fernsehshows. Mehr und mehr mobile Anwendungen nutzen spannende Aussagen, wie zum Beispiel „Ihnen bleiben nur noch 60 Sekunden“. Diese sind ein wichtiges Motivationselement und bringen die Spieler oder Teilnehmer schnell dazu, die nächste Aufgabe zu erledigen.

Medaillen

Abzeichen, Badges oder Embleme sind effektiv, um den jeweiligen Status darzustellen und Anerkennung auszusprechen. Bei der Gamification kommen diese Belohnungen auf unterschiedliche Arten zum Einsatz. Bei Spielen in sozialen Netzwerken können die Teilnehmer mit ihren goldenen Medaillen neben ihrem Profil gegenüber ihren Freunden und Bekannten auftrumpfen.

Ranking

Das Ranking (Platzierung) gehört zu den zentralen Elementen der Gamifizierung. Es spornt das Konkurrenzdenken der Teilnehmer oder Spieler an und motiviert jeden Anwender zum Weitermachen. Sobald Menschen ihre eigene Platzierung sehen, werden sie das Ergebnis mit den anderen vergleichen und nachsehen, wer vor ihnen liegt. In den meisten Fällen wollen die Menschen ihre Platzierungen weiter verbessern und ganz nach oben.

Virtuelle Belohnungen

Virtuelle Punkte, Sterne oder Geld sprechen die materialistischen Instinkte der Menschen nach kleineren Belohnungen sofort an. Sie werden verliehen, damit die Anwender motiviert und gefesselt werden. Zwar handelt es sich um relativ einfache Belohnungen, jedoch funktioniert deren psychologische Wirkung tadellos. Jeder will seine vorhandene Punktzahl steigern und mehr Sterne oder Leben sammeln. Selbst wenn diese virtuellen Belohnungen für nichts Weiteres gut sind.

Verbesserungen

Zu Spielbeginn verfügen die Spieler über geringe Befugnisse und wenige Werkzeuge. Je weiter sie im Spiel voranschreiten, umso mehr Waffen, Fähigkeiten oder Befugnisse erhalten sie. Durch Upgrades bzw. Power-ups kommen die Spieler schneller voran und werden zum Weiterspielen animiert. Diese Gamification Technik spricht das menschliche Bedürfnis nach Fortschritt an und sorgt für eine äquivalente Belohnung.

Fortschrittsbalken

Es reicht bereits ein schlichter Balken in Kombination mit einem Prozentsatz aus, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Solange die Teilnehmer oder Spieler sehen, dass sie noch nicht bei 100 % sind, wollen sie dies so schnell wie möglich ändern. Der Fortschrittsbalken funktioniert nicht nur bei Spielen, sondern auch auf diversen Webseiten. Ein bekanntes Beispiel ist das LinkedIn-Konto. Bei diesen gibt es ebenfalls einen Fortschrittsbalken und dieser informiert über die Vollständigkeit des eigenen Profils. Laut Angaben von LinkedIn wurden die Profile seit der Einführung dieses Balkens um einiges vollständiger.

Teamwork

Die Bildung von Teams oder Gruppen fördert die Wettbewerbsfähigkeit. Jeder Mensch liebt das Gefühl, zu einem größeren Team oder Stamm zu gehören. Dabei möchte er selbstverständlich besser sein als andere. Teilt man Menschen in mehrere Lager oder Gruppen ein, dann wirkt sich dies positiv auf die Beteiligung aus. Die Menschen motivieren sich besser zusammen mit ihren Teamkollegen und möchten ihre Rivalen übertreffen.

Empfehlungen und Likes

Diese Gamification Technik spielt vor allem in den sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle. Likes und Empfehlungen wurden erfolgreich als Motivationselemente eingeführt und sorgen für eine aktivere Beteiligung in den Netzwerken. Bei diesen Motivationselementen geht es nicht nur einfach darum die erhaltenen Erfolge mit anderen Teilnehmern zu sharen, sondern auch die Mitspieler zu belohnen. Die meisten Menschen, die auf Facebook etwas posten, erhoffen sich viele Likes und nehmen die als eine Form der Anerkennung oder Zustimmung wahr. Ein passendes Beispiel für diese Gamification Technik ist der Google Local Guides Service. Durch ein gamifiziertes System werden die Benutzer dazu angeregt Fotos und Bewertungen zu ihren besuchten Restaurants und Bars zu veröffentlichen. Per E-Mail erhalten die Nutzer Informationen zu der Anzahl der Aufrufe ihrer Beiträge und werden motiviert, spielerisch am Ball zu bleiben.

Spielfiguren auswählen

Menschen lieben es, etwas auswählen zu können und sich mit einer Figur oder einem Avatar identifizieren zu können. Aus diesem Grund ist die Auswahl und Verwendung von einer Spielfigur eine wichtige Gamification Technik. Zum Einsatz kommen die Figuren zum Beispiel bei neuen Unternehmensprojekten oder auf Community-Webseiten. Durch die Spielfiguren identifizieren sich die Nutzer auf eine spaßige Art und Weise. Je besser sich die Spielfiguren an die eigenen Vorlieben anpassen lassen, desto höher die Motivation.

Die Gamification Techniken effektiv bei der SEO nutzen

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung können die Gamification Techniken erfolgreich eingesetzt werden. Der standortbasierter Empfehlungsdienst Foursquare ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Techniken im Rahmen der seo große Vorteile mit sich bringen. Das Soziale Netzwerk besteht seit 2009 und ist im Laufe der Jahre kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile ist Foursquare weltweit in 7 unterschiedlichen Sprachen verfügbar und hat mehr als 20 Millionen Mitglieder.

Case Study Foursquare Gamification
Quelle: Amy Jo Kim / slideshare.net

Jeder SEO-Experte weiß, dass Inhalte (Content) auf Webseiten neu und einzigartig sein und einen Mehrwert bieten müssen. Webseiten mit hochwertigen Inhalten profitieren in der Regel von einem besserem Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen. Mittels der Gamification Techniken lässt sich eine Online-Spieleanwendung, wie beispielsweise Foursquare, umsetzen. Diese sorgt dafür, dass die Nutzer durch Kommentare, Bewertungen und multimediale Inhalte wie Bilder und Videos selbst attraktive und aktuelle Inhalte für die Webseite schaffen. Zur gleichen Zeit liefern die Benutzer auch hochwertigen Content für die Suchmaschinen.

Ein vergleichbares Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Techniken sind die Hotelbewertungsportale. Welcher Mensch geht heute überhaupt noch in den Urlaub, ohne vorher einen Blick auf die aktuellen Hotelbewertungen geworfen zu haben? Nicht der steif inszenierte Artikel in einem Reisekatalog, sondern der ehrlich geschriebene Content sorgt für ein steigendes Interesse und letzten Endes für eine Buchung.

Die Gamification Techniken unterstützen diese wichtige Erkenntnis und locken durch hochwertigen Usercontent zahlreiche neue Besucher auf die Webseite. Aufgrund des verrückten Hypes um Abzeichen, Embleme und Errungenschaften, posten die Nutzer freiwillig in sozialen Netzen und Foren Links zu der Webseite. Im Idealfall erhält die Webseite zahlreiche Backlinks und es entsteht ein regelmäßiger Strom an neuen Besuchern. Durch den großen Erfolg gibt es mit Sicherheit das ein oder andere Online-Magazin, welches über die aufstrebende Website mit ihrem spannenden Spiel berichtet. Wer einmal das oben genannte Beispiel „Foursquare“ bei Google eintippt, enthält mehr als 115.000.000 Ergebnisse.

Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Einbindung und Umsetzung der Gamification Techniken wird sich in den meisten Fällen bereits nach kurzer Zeit amortisieren. Durch die effektiven SEO-Maßnahmen erhalten die Webseiten automatisch immer wieder neue Besucher und profitieren von hohem Traffic und einem guten Ranking bei den Suchmaschinen. Funktioniert das Online-Spieleerlebnis, werden die Nutzer ständig zum Weiterspielen animiert und halten die Seite von alleine am Leben.

Die menschlichen Grundbedürfnisse im Webdesign befriedigen:

Menschen lassen sich ganz einfach motivieren, indem man ihre Grundbedürfnisse befriedigt. Dies trifft im realen Leben und genauso im Internet zu.

Die Neugier befriedigen:

Durch eine in die Hand nehmen der Einführung, relevante Verlinkungen, Überraschendes und Weiterführendes wie beispielsweise „Dies könnte Sie ebenfalls interessieren“. Mit diesen Maßnahmen wird die Neugier zuverlässig befriedigt.

Unabhängigkeit erhalten:

Durch die Individuellen Anpassungsmöglichkeiten eines Avatars und die optische Anpassung des Designs der Webseite. Auf diese Art können Sie Nutzer ihr virtuelles Alter Ego ganz nach ihren persönlichen Vorlieben gestalten.

Den Status verbessern und zeigen:

Über das sammeln von Abzeichen oder eine Rangliste können sich die Nutzer der Website mit anderen vergleichen und sich mit ihnen messen.

Sozialen Kontakt mit anderen Nutzern herstellen:

Über Freundeslisten, ein integriertes Nachrichtensystem, durch eine Kommentarfunktion und ein ausführliches Chat-System können die Nutzer miteinander kommunizieren und sich austauschen. Die Interaktionsmöglichkeiten wirken sich positiv auf das Nutzererlebnis aus und sorgen für höhere Besuchzeiten.

Das Bedürfnis der Rache:

Ist bei Spielen oft stark ausgeprägt und kann beim Webdesign eine Rolle spielen. Am besten umsetzen lässt sich dies über Wettbewerbe und über das sammeln von Karmapunkten.

Romantik schaffen:

Über intelligente Funktionen, wie beispielsweise Freundeslisten, integrierte Nachrichtensysteme und Kommentare können sich die Nutzer kennenlernen und vielleicht zueinander finden.

Für Akzeptanz sorgen:

Durch das sammeln von Ruhmpunkten, ein ausgeklügeltes Levelsystem mit Erfahrungspunkten und über Abzeichen lässt sich diese Gamification Technik effektiv im Webdesign umsetzen.

Ruhe schaffen:

Das Bedürfnis nach Ruhe haben viele Internetnutzer und dieses kann im Rahmen der SEO-Maßnahmen über einen ausführlichen Hilfe-Bereich, eine Einführung für neue Nutzer und über einen FAQ-Bereich umgesetzt werden.

Effektive Gamification-Maßnahmen für das Online-Marketing

  • ein Punktesystem einführen, welches die Nutzer für ihre Aktivität belohnt
  • Ranglisten in die Webseite implementieren und in diesen die aktivsten User zeigen
  • eine virtuelle Währung einführen, mit der sich die Nutzer Verschiedenes kaufen können
  • VIP-System für besondere Leistungen implementieren
  • Belohnungen in Form von Stickern, Emblemen und Auszeichen hinzufügen
  • die Profile der Nutzer mit einem Fortschrittsbalken samt Prozent-anzeige versehen
  • die User für die Generierung von neuen Inhalten und Ideen aktiv belohnen
  • die Nutzer motivieren, regelmäßig neuen Nutzer für die Webseite zu werben
  • über E-Mails die Nutzer in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten informieren und sie zu einem aktiven Verhalten auffordern
  • durch Pop-Ups den Benutzerfokus auf auffallende und werbende Botschaften legen
  • das übersichtliche User-Interface weist die Nutzer auf alle wichtigen Ereignisse und Aktionen hin
  • durch den Einsatz von Sounds werden die Benutzer auf besondere Neuigkeiten hingewiesen
  • auffällige Überschriften, die einfach zu verstehen sind und zum Handeln auffordern

Interview mit Marcus Reischmann von Amazon

Amazon ist auf mich zugekommen und hat angefragt ob ich nicht ein Interview mit Marcus Reischmann führen möchte. Marcus Reischmann ist Associates Manager bei Amazon.de in Deutschland und damit für das Partnernetzwerk des Handelsriesen in Deutschland zuständig. Natürlich ist das nicht uninteressant, deswegen hier das Interview. Natürlich sind für die Veröffentlichung keine Geld- oder Sachbeträge geflossen.

Wie wichtig ist für Amazon das Affiliate Programm? Wie viele Partner hat Amazon in Deutschland?

Mit unserem Affiliate Programm bieten wir Website-Betreibern weltweit – von der kleinen Website eines privaten Nutzers bis hin zu großen Portalen – die Möglichkeit Amazon-Produkte und Inhalte einzubinden und für die Verkäufe eine Werbekostenerstattung von bis zu 10% zu verdienen. Wir bieten eines der ältesten Partnerprogramme in Internet an: In den USA gibt es das Amazon-Partnerprogramm seit 1996 und in Deutschland seit 1998. Weltweit haben wir derzeit mehrere hunderttausende von Partnern. Durch die Einbindung unseres Produktangebotes auf Partner-Websites ermöglichen wir Internetnutzern sich über unser Produktangebot im spezifischen Kontext zu informieren und schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit für unsere Angebote. Und dies nicht nur für Produkte, die Amazon selbst verkauft, sondern auch für neue und gebrauchte Produkte, die Drittanbieter im Rahmen von Marketplace über unsere Website verkaufen.

Amazon als einer der größten und ältesten Anbieter von Affiliate Programmen bietet seinen Partnern nun ein neues Tool. „Self-Optimizing-Links“ sollen nun die Konversionsrate für Amazon und den Werbepartner steigern. Erklären Sie uns wie das System funktioniert.

Amazon.de bietet mit „Self-Optimizing-Links“ Partnern die Möglichkeit, genau die Produkte an, für die sich ihre Zielgruppe interessiert sind, einzubinden. Die angezeigten Produkte werden auf Basis eines von Amazon entwickelten Algorithmus ausgewählt. Der Algorithmus beruht sowohl auf den Erfahrungen von Amazon als weltgrößter Onlinehändler als auch auf den Erfahrungen von A9.com.

Der Partner kann die Self-Optimizing-Links beinahe beliebig an das Erscheinungsbild seiner Website anpassen. Damit zielen die Self-Optimizing-Links nicht mehr nur auf traditionelle Bannerplätze ab, sondern eignen sich besonders gut auch dazu, die Produkte im Content einer Website zu platzieren. Die angezeigten Produkte können dadurch von einem Websitebetreiber so eingesetzt werden, dass Produktinformationen (Produktabbildung, Produkttitel, ständig aktualisierte Preise) weiterführende Inhalte für die Nutzer darstellen. Diese Art der Einbindung empfiehlt sich natürlich vor allem für Websites die produktnah sind (z.B. Blogs rund um Produktneuheiten, Seiten mit Produktreviews, etc).

Der erstellte Code der Self-Optimizing-Links muss vom Partner nur einmalig in ein Template eingefügt werden und in Abhängigkeit des im Template angezeigten Inhaltes werden dann auf der aufgerufenen Seite automatische Produktempfehlungen von Amazon.de angezeigt. Damit kann eine Website mit hunderten von DVD-Rezensionen zu jeder Filmbesprechung die passende DVD, den Soundtrack und weitere Produkte zum Film anbieten – innerhalb von nur wenigen Minuten. Neben der besprochenen DVD wird hier auch das Buch zu Film bzw. der Soundtrack in Rotation angezeigt.

Die Self-Optimizing-Links wurden von uns speziell für Websites konzipiert, die mit möglichst wenig Aufwand oder eigenem IT-Know-How die passenden Produkte zum Inhalt Ihrer Website anzeigen möchten. Es wird aber auch weiterhin Spezialisten Websites geben, die ein ganz spezifisches Produkt Ihren Nutzern empfehlen möchten (z.B. Eine ganz spezifische Produktempfehlung rund um das Thema Suchmaschinenoptmierung). Hier empfehlen wir dann den Einsatz eines Einzeltitellinks (Direkverlinkung zu einem ausgewählten Amazon.de Produkt).

Wohin geht die Entwicklung im Affiliategeschäft?

Unser Ziel ist es, unsere tools kontinuierlich zu verbessern und unseren Partnern eine möglichst einfache und umfangreiche Einbindung unserer Produkte zu ermöglichen. Mit dem neuen Tool „Self-Optimizing-Links“ können Partner Produktlinks dem Look-and-Feel ihrer Website anpassen und neben der klassischen Bannerplatzierung auch in den redaktionellen Content einbinden. Eine wichtige Entwicklung ist die Automatisierung, das heißt Partner können einmalig einen Link auf ihrer Website einbinden und erhalten dann in Echtzeit aktuelle Informationen wie Produktpreise von der Amazon.de-Website überspielt. Ein Blogbetreiber muss sich durch den Einsatz der Self-Optimizing-Links jetzt nicht mehr mit der technischen Integration auseinandersetzen, sondern kann vom IT Know-How von Amazon profitieren. Im Beispiel einer Blogsite muss sich der Blogger auch nicht mehr um die Auswahl der angezeigten Produkte kümmern sondern kann sich ganz auf die Beiträge konzentrieren.

Neben dieser Einbindung gibt es selbstverständlich auch einen steigenden Bedarf an Partnern, die eigene Applikationen entwickeln möchten. Hierfür bieten wir die Amazon E-Commerce Services (ECS) an (www.Amazon.de/webservices). Mit den Amazon E-Commerce Services können unsere Partner auf eine Vielzahl unsere Katalogdaten (z.B.: Produktinformationen, Reviews, etc.) und auch auf Funktionalitäten der Amazon Website (z.B.: Anzeige von ähnlichen Artikeln, Warenkorbfunktionalität auf der Website des Partners, etc) zugreifen. Ein Beispiel das kürzlich mit den Amazon ecommerce Services erstellt wurde ist das Amazon.de Widget von Labpixies (siehe ).

Es geht gerade ein neuer Trend unter dem Schlagwort Web 2.0 durch das Internet. Wieweit wird das Affiliategeschäft durch die Web 2.0 Diskussion beeinflusst?

Wir bieten seit Jahren unseren Kunden an, selbst Inhalte zu generieren und auf unserer Website einzustellen: die Amazon Kundenrezensionen. Hier kann jeder Internetnutzer seine Meinung zu einem Buch, CD, DVD, aber auch Spielwaren und anderen Artikeln einstellen. Die innovativen Anwendungen die sich hinter Schlagwörtern wie Tagging, Soccial Commerce, Shopblogs, User Generated Content verbergen können unsere Partner mit den Tools von Web Services entwickeln. Die Website www.single.de bietet zum Beispiel eine Anwendung an, bei der Partnersuchende sich ein persönliches Profil an Hand ihrer Lieblingsmedienprodukte anlegen können. Partnersuchende können gezielt nach Personen mit dem gleichen Literatur- oder Buchgeschmack suchen. Die Amazon.de Medienprodukte werden hier als Tags (Produkt-Tags) verwendet, mit denen ein Nutzer sein eigenes Profil anreichern kann und dann auch Nutzer gesucht werden können, die dasselbe Medienprodukt bei Ihren Favoriten mit aufgeführt haben (siehe beigefügte Screenshots). Die Applikation von Single.de basiert wiederum auf den Amazon WebServices.

Aber auch bei der Entwicklung neuer Tools für unsere Affiliates orientieren wir uns stark am Web 2.0. So haben wir die Self-Optimizing-Links vor wenigen Wochen als Betaversion eingeführt und ziehen hier konsequent das Feedback unsere Partner mit in die Weiterentwicklung ein. Wir haben in den ersten Wochen einige sehr konstruktive Anregungen erhalten und sind ständig dabei die Self-Optimizing-Links auf Basis des Partnerfeedbacks weiter zu optimieren. Partner können uns Ihre Feedback jederzeit per Mail ([email protected]) an uns senden.

Was sind die größten Vorteile für den Merchant an dem Amazon Partner Programm?

Mit dem wachsenden Produktangebot von Amazon.de – im Juli haben wir mit „Sport & Freizeit“ unsere dreizehnte Produktkategorie gelauncht – wachsen die Möglichkeiten für Partner, Amazon.de-Produkte einzubinden. Bei Millionen von Produkten im Angebot von Amazon.de ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass für die User der Partner-Website genau das richtige Produkt angezeigt werden kann. Dazu kommt die hohe Verfügbarkeit der Produkte, sodass Kunden ihre bestellten Produkte schnell und zuverlässig erhalten.

Amazon.de ist eine bekannte Marke im E-Commerce und verfügt über Millionen von Kunden in Deutschland – Kunden vertrauen Amazon.de und nutzen gern die schnelle und bequeme Möglichkeit einzukaufen. Darüber hinaus verfügt Amazon.de über einen erstklassigen Kundenservice und ein sehr gutes LogistikManagement – einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Die positiven Erfahrungen, die ein Kunde beim Einkauf bei Amazon.de macht, verbindet er natürlich auch mit der Website, die ihn zu Amazon.de geleitet hat.

Noch drei Fragen zu Ihrer Person:

Welche Webseiten lesen Sie regelmäßig?

Berufskrankheit: Alexa.com – hier entdecke ich immer wieder spannende neue Websites.

Welche Webseiten surfen Sie zur Entspannung an?

Webseiten rund um das Thema Windsurfen, Mountainbiken und (im Winter) Snowboarden.

Was haben Sie wann und wo zuletzt im Web gekauft?

Das ist sehr einfach zu beantworten, da das erst gestern war: Das waren 20 Powerbars (Sporternährung) aus unserem neuen Sport & Freizeit Shop und eine elektronische Schall-Zahnbürste aus unserem Küche, Haushalt und Garten Shop.

Zur Person:

Marcus Reischmann ist seit Januar 2005 bei Amazon.de tätig und ist als Associates Manager DE verantwortlich für das Partnerprogramm bei Amazon.de. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung der Amazon.de Partnerprogrammplattform und die Entwicklung neuer Online-Werbeformen für Amazon.de, u.a. für die kontextbezogenen Produktbanner (Self-Optimizing-Links), die im Mai 2006 bei Amazon.de eingeführt wurden.

Vor seinem Start bei Amazon.de war Marcus Reischmann von 2000 bis 2004 als Manager und Senior Consultant bei der SinnerSchrader AG für die Konzeption und Realisierung von E-Commerce-Projekten im Bereich Handel und Finanzdienstleistungen tätig. Davor arbeitet er 2 Jahre für die ReSEArch International GmbH im Bereich Werbewirkungsforschung. Marcus Reischmann ist Diplom-Kaufmann (Universität Siegen).

Vielen Dank für das Interview.

Update: 14.8. 16:46


Neben dem E-Commerce-Blog sind auch noch Exciting Commerce und Basic Thinking angefragt worden.

Value Model Canvas: Erweiterung des Business Model Canvas

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Value Model Canvas – Unternehmensidentität clever definieren

Seit rund zehn Jahren hat sich das Business Model Canvas (BMC) als Hilfsmittel für das Entwickeln und Verbessern von Geschäftsmodellen in der Praxis bewährt. Entwickelt von dem Schweizer Alexander Osterwalder, erreicht das BMC mittlerweile Millionen von Unternehmern und Entrepreneurs weltweit. Während das BMC hilft, grundsätzliche Fragen nach dem Was und Wie eines Projekts zu beantworten, unterstützt das Value Model Canvas dabei, die Antwort auf das Warum zu finden.

Werte und Verantwortung gewinnen an Bedeutung

Osterwalder definiert im Business Model Canvas neun Themenfelder, denen Beachtung geschenkt werden muss, um Geschäftserfolg zu erzielen. Diese sind auf einem Projektpapier logisch in Beziehung zueinander gesetzt. Diese Anordnung ermöglicht es, ein Brainstorming sinnvoll zu strukturieren und bei aller Begeisterung für Ideen nie die eigentlichen Fragen aus den Augen zu verlieren. Im Endergebnis geht es denn dort auch darum, Umsatz und Kosten in Relation zu setzen, kurzum: zu erwartende Gewinne möglichst zuverlässig zu ermitteln.

In der modernen Gesellschaft aber machen Konsumenten ihre Entscheidungen häufig nicht mehr allein vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis abhängig. Sie möchten wissen, von wem sie Waren oder Dienstleistungen einkaufen. [easy-tweet tweet=“Viele Kunden möchten aus weltanschaulichen Gründen darüber informiert sein, ob beispielsweise Umweltschutz ernst genommen wird und wie die Unternehmenskultur etwa mit Gleichberechtigung und Minderheitenschutz umgeht.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3emihSR“ template=“user“] Hier setzt das Value Model Canvas an, welches sich als Zusatzmodul an das eigentliche BMC anlegen lässt.

Das ist das Value Model Canvas

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Value Model Canvas – verantwortlich Erfolg erzielen

Der Druck von Kundenseite hat bereits Großunternehmen zum Umdenken bewegt. McDonalds bietet mittlerweile kalorienarme Mahlzeiten an, Amazon versucht, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, die Bahn fährt mit Ökostrom. Im Bereich von Klein- und Mittelunternehmen feiern gerade solche Firmen Erfolge, die ihre Identität auf Nachhaltigkeit aufbauen. „Sharing is caring“ ist ein Beispiel dafür, von Wohnfläche bis Mobilität. Restaurants punkten mit Produkten aus der Umgebung, Handwerker mit umweltfreundlichen Materialien. Wie aber können solche Kriterien definiert und nach außen kommuniziert werden?

Das Value Model Canvas gibt sechs Fragen vor: In welchem Themenfeld bewegt sich das jeweilige Projekt. Davon ausgehend gilt es nun, den individuellen Markt und Wettbewerb zu definieren und Einfluss von industrie sowie Politik und Gesellschaft zu beschreiben. Aus diesem Spannungsfeld ergibt sich eine Antwort darauf, wie die erstrebe Unternehmenskultur erreicht werden kann und auszusehen hat. Mit dieser Identität, durch das Value Model Canvas gewonnen, kann dann an das gewohnte Business Model Canvas angedockt werden.

Value Model Canvas eine Erweiterung des Business Model Canvas
Vorstellung des Value Model Canvas eine Erweiterung des Business Model Canvas

Beispiel aus der Praxis für das Value Model Canvas

Gesunde Ernährung rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bürger. Ein Start-up oder bereits existierender Anbieter in diesem Geschäftsfeld kennt sich vermutlich aus damit, welche Regeln Vegetarier und Veganer befolgen, auf welche Öko-Siegel die Verbraucher achten, woher die Produkte zu beziehen sind und vieles mehr. Mit diesen Standards kann das Business Model Canvas wichtige Hinweise auf Geschäftsoptimierung geben. Außer Acht lässt das klassische BMC allerdings, dass gesunde Ernährung eben auch ein Lebensstil ist. Der Verbraucher möchte nicht nur das Ei vom frei laufenden Huhn oder die ungespritzte Zitrone, den Burger aus Ökofleisch oder den Smoothie aus saisonalen Früchten. Er möchte mehr über die Hintergründe wissen.

Wenn der Händler beziehungsweise Dienstleister sich mithilfe des Value Modell Canvas deutlich macht, wo er im Wettbewerb steht, was ihn von Mitbewerbern unterscheidet, was er selbst über gesetzliche Regelungen denkt, ist er bereits einen Schritt weiter. Denn ab hier kann er nicht nur das eigentliche Produkt bewerben, sondern zudem mit seiner Unternehmensidentität überzeugen. So steht ihm beispielsweise die Möglichkeit zur Verfügung, darauf hinzuweisen, dass seine Ware aus einer Lieferkette stammt, die in jedem Schritt auf Fair-Trade setzt. Er kann Mitarbeiter beschäftigen, die sich etwa durch Alter, Ethnie oder Vorgeschichte vom Durchschnitt entscheiden. Er kann einen Teil des Gewinns für gemeinnützige Zwecke spenden. All solche Aktionen definieren Unternehmensidentität und liefern wichtige Argumente in der Kommunikation mit dem Kunden.

Unternehmensidentität intelligent präsentieren

Machen Sie doch mal den Selbstversuch und füllen für Ihr eigenes Projekt nicht nur den Business Model Canvas aus, den Sie vielleicht schon kennen und schätzen gelernt haben. Nehmen Sie einfach das Value Modell Canvas hinzu und tragen Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Ziele in das Papier ein. Plötzlich wird aus einer Fülle von ungeordneten Ideen ein in sich schlüssiges Bild deutlich, das Sie direkt zum Kern von Unternehmensidentität führt. Nun sind Ihre Überlegungen nicht mehr allein auf Gewinnabsicht fokussiert, sondern erhalten vom anderen Ende aus einen Überbau, der Werte und nachhaltiges Projektprofil betont. Mit dieser Erkenntnis wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, auf die Anforderungen zu reagieren, die Kunden stellen und über reine Ware oder Dienstleistung hinausgehen.

Ihnen selbst dürfte das Value Model Canvas zudem dabei helfen, auch für sich das Warum eines Projekts zu klären. Mit dem Wissen darüber fällt es einfacher, Investoren zu überzeugen oder Fehlschläge zu vermeiden. Denn wenn als Ergebnis der Suche nach der Unternehmensidentität nur ein diffuses „Weltverbesserer“ erscheint, ist es wahrscheinlich, dass das gesamte Geschäftsmodell nicht trägt. Die Kombination von Value Model Canvas mit dem BMC ist ein mächtiges Hilfsmittel, um Entscheidungen strukturiert zu fällen.

Wie das Value Model Canvas das BMC ergänzt

BMC-Erfinder Osterwalder hatte in seinem Model bereits die Themenfelder Kundenbeziehungen, Alleinstellungsmerkmale und Werbeaktivitäten einbezogen. Seinem Tool fehlte aber bislang eben der Teil, mit dem diese Ziele nachhaltig definiert werden. Ist die Unternehmensidentität klar umrissen – und genau dafür ist das Value Modell Canvas gedacht -, ergeben sich weitere logische Schlussforderungen im Grunde von ganz allein. Dutzende von Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre basieren etwa auf charismatischen Gründern oder Chefs. Hier wird Unternehmensidentität durch Personen gebildet. Werte und Verantwortlichkeit sind oft genauso gut geeignet, um dem Unternehmen den besonderen Touch zu geben. Oder das Produkt selbst, die einzigartige Dienstleistung machen die Firmenidentität aus. Die perfekt aufeinander abgestimmte Verzahnung von Value Model Canvas und Business Model Canvas hilft ihnen effektiv, solche Fragestellungen zu beantworten.

Wie eingangs erwähnt: Das Business Model Canvas ist aus Management und Start-up-Szene nicht mehr wegzudenken und wird täglich global genutzt, übrigens von Osterwalder kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Value Modell Canvas nun trägt den Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahre Rechnung und erweitert das BMC, ohne den eigentlichen Ansatz zu verändern. Mit wenigen, dafür aber gut geordneten Überlegungen Projekte planen und zum Erfolg führen ist gar nicht so schwer. Testen auch Sie ohne Risiko das Value Model Canvas, das moderne Upgrade für Osterwalders Modell.

Mit SMART, FISH & Content Radar das Content Marketing optimieren

Content Marketing ist immer noch das Wort der Stunde. Doch es reicht längst nicht mehr, „irgendwelchen“ Content mit dem viel beschworenen Mehrwert zu erstellen – denn die Konkurrenz ist ebenfalls mit guten Inhalten am Start. Heute braucht es eine ausgeklügelte Strategie und Möglichkeiten, die Erfolge messen zu können. Wie kann eine effektive Content Marketing Strategie aussehen und welche Ziele muss sie verfolgen?

Mit Content Marketing Strategien ans Ziel kommen – Tipps für die Praxis

Es gibt verschiedene Methoden der Optimierung von Content Marketing Strategien. Grundlage ist natürlich, dass eine solche Strategie erst einmal erarbeitet wird. Damit hier nicht „aus der Hüfte geschossen wird“ und durch intuitive Entscheidungen Potenzial verspielt wird, braucht es Fahrpläne, die knallhart durchgezogen werden. Content Marketing ist eine ganzheitliche Methode, die mit den Unternehmenszielen Hand in Hand geht und an diesen ausgerichtet sein muss. Durch verschiedene Workflows wird das Erreichen zuvor definierter Ziele ermöglicht. Drei der besten Methoden werden im Folgenden vorgestellt.

Die u003cstrongu003eS.M.A.R.T. Methode u003c/strongu003e- welche Ziele lassen sich mit Content verfolgen?

u003cstrongu003eSmart bedeutet:u003c/strongu003eu003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eSu003c/strongu003e wie u003cstrongu003espezifischu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eMu003c/strongu003e wie u003cstrongu003emessbaru003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eAu003c/strongu003e wie u003cstrongu003eausführbaru003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eRu003c/strongu003e wie ru003cstrongu003eelevantu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eTu003c/strongu003e wie u003cstrongu003eterminiertu003c/strongu003e

An diesen Anhaltspunkten sollte sich eine Content Strategie orientieren.

Spezifisch bedeutet, dass jeder Content gezielt produziert werden sollte. Einerseits geht es dabei natürlich um die Zielgruppe, andererseits auch um die Plattformen, auf denen die Inhalte dann publiziert werden. Sinnvoll ist in vielen Fällen, sich zu fokussieren, um nicht in die Beiläufigkeit zu rutschen. Welche Inhalte werden von der Zielgruppe geteilt, und wo ist diese online zu finden?

Messbar sollten die Ergebnisse jeder Content Strategie in jedem Fall sein. Dafür ist es nötig, dass zuerst einmal Ziele definiert werden – diese sollten mit den Unternehmenszielen konform gehen. Welche Art von Konversion nutzt dem Unternehmen also am meisten? Content kann zum Beispiel eingesetzt werden, um Abonnenten für einen Newsletter zu gewinnen, Anmeldungen zu generieren oder sonstige Leads zu erzielen. Ob eine Content Marketing Strategie erfolgreich ist, lässt sich anhand der gesetzten Ziele leicht herausfinden.

Ausführbar muss eine Content Strategie sein, denn sie kann nur mit der verfügbaren Manpower und den vorhandenen Ressourcen geplant werden. Ist kein Videoequipment da, dann werden Videos hintenangestellt. Steht nur ein Texter zur Verfügung, dann wird sich der Output an Texten nach dessen Möglichkeiten richten. Aufstocken lässt sich immer noch, doch zunächst einmal muss man mit dem Vorhandenen arbeiten.

Relevant muss der Content einerseits für die Zielgruppe sein und andererseits für das Unternehmen. Besser man versucht nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern hält sich bei der Zielgruppe zunächst an bewährte Formate. Dabei sind die anvisierten Ziele stets im Auge zu behalten.

Terminiert (oder: zeitlich basiert) ist die Produktion und die Veröffentlichung von Content. Die Produktion hängt mit der Machbarkeit zusammen. die Veröffentlichung wieder von der Zielgruppe.

Die S.M.A.R.T. Methode ist eine sinnvolle Richtschnur bei einer Strategie für das Content Marketing.

Der Content FISH: Welche Inhalte werden gebraucht?

Die FISH Methode beschäftigt sich mit den Sorten bzw. Ausrichtungen von Content. So, wie ein Fisch sowohl den Kopf als auch die Flosse braucht, um leben zu können, ist eine u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e Strategie erst dann komplett, wenn sie alle Aspekte in der richtigen Gewichtung in sich vereint.u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eFu003c/strongu003e für u003cstrongu003eFollow Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eIu003c/strongu003e für u003cstrongu003eInbound Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eSu003c/strongu003e für u003cstrongu003eSearch and Sales Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eHu003c/strongu003e für u003cstrongu003eHighlight Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cbru003eFollow Content ist unterhaltsam und höchstens zurückhaltend mit weiblichen Aussagen angereichert. Er wird regelmäßig veröffentlicht und soll nachhaltig eine Bindung zur Zielgruppe aufbauen.u003cbru003eu003cbru003eInbound Content erzeugt eine konkrete Nachfrage zu einem komplexen Problem und soll messbare Leads generieren.u003cbru003eSearch and Sales Content beantwortet bestimmte Fragen von Nutzern und generiert Abverkäufe. Der Nutzer nimmt den Anbieter als Experten wahr und schöpft vertrauen. Werbliche Angebote können gezielt gemacht werden.u003cbru003eu003cbru003eHighlight Content erzeugt eine große Aufmerksamkeit und wird gern und freiwillig geteilt. Steigerung von Bekanntheit, Klicks und Traffic, die allerdings monetisiert werden muss.u003cbru003eBei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich die Content Arten deutlich unterscheiden und teilweise konträr verhalten. Ihre Eigenschaften hängen immer eng mit der Zielsetzung zusammen. Eine ausgewogene Mischung ist die gesündeste Methode für eine erfolgreiche und nachhaltige, umfassende Strategie für das u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e.

Content Radar – wie und wie lange wirken Inhalte?

Ein weiteres spannenden Werkzeug, um Content zu betrachten, ist der sogenannte Content Radar. Dieser unterscheidet Inhalte in funktional und emotional und kurzfristig und langfristig.u003cbru003eFunktionale und kurzfristige Inhalte können zum Beispiel aktuelle Nachrichten sein, während emotionale und langfristige von Sinnhaftigkeit und Beziehungen handeln. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Geschichte handeln, die über ein Unternehmen mittels u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/Schlagwort/storytelling/u0022u003eStorytelling u003c/au003eerzählt wird.u003cbru003eu003cbru003eFunktional und langfristig sind Inhalte, die ausführlich sind Orientierung und Entscheidungshilfe bieten, emotional und kurzfristig können unterhaltsame, witzige News sein, welche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.u003cbru003eIn den seltensten Fällen wird ein Unternehmen alle diese Bereiche gleich stark abdecken. Hier gilt es, die eigenen Stärken zu identifizieren und sich darauf zu konzentrieren.

Wie können die genannten Methoden bei einer Content Marketing Strategie helfen? S.M.A.R.T. Methode, FISH Konzept und der Content Radar dienen dazu, den eigenen Content anhand objektiver Kriterien genau einordnen zu können. Eine klare Zielsetzung und Abgrenzung der Methoden ist so möglich. Dadurch wird verhindert, dass die Produktion von Content in die Beliebigkeit abrutscht oder an der Zielgruppe vorbei geplant wird.

Die richtige Content Marketing Strategie entwickeln

Der Wunsch, im Internet mit einer eigenen Idee richtig durchzustarten, wird von vielen Verbrauchern gehegt. Hört und liest man doch immer wieder, dass das World Wide Web die besten Möglichkeiten für einen privaten wie auch beruflichen Erfolg bereithält. Es bedarf lediglich einer griffigen Idee, einer optimal abgestimmten Strategie, Durchhaltevermögen und im besten Falle auch einem Quäntchen Glück.

Content Marketing – Theorie und Praxis

Doch so einfach und plausibel die Theorie auch klingen mag – die Praxis gestaltet sich meist etwas beschwerlicher. Mehr als 1 Milliarde Internetseiten gibt es. Tendenz steigend. Google verzeichnet zudem über 50.000 Suchanfragen pro Sekunde und 7.000 Tweets werden verfasst. Ebenfalls pro Sekunde. Wie soll man da als kleiner Neuling auf sich aufmerksam machen und sicherstellen, dass man in der breiten Masse nicht untergeht?

Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt Content Marketing. Was es damit auf sich hat und wie die perfekte Content Marketing Strategie ein jedes E-Commerce Unternehmen perfekt unterstützt, möchten wir in diesem umfangreichen Ratgeber etwas genauer beschreiben.

Damit eine gewisse Übersicht gegeben ist, haben wir den Ratgeber in verschiedene Bereiche unterteilt. Zuerst soll geklärt werden, was Content Marketing überhaupt ist und welche Komponenten dazugehören. Im Anschluss soll es darum gehen, die einzelnen Komponenten aufzuschlüsseln und so zu präsentieren, dass diese ihren Nutzen für E-Commerce Unternehmen darstellen können. Zu guter Letzt geht es im Ratgeber darum, Empfehlungen auszusprechen und aufzuzeigen, wie die optimale Content Marketing Strategie gefunden werden kann.

Was bedeutet Content Marketing?

Content Marketing ist ein noch relativ junges Instrument im Bereich des Online Marketings. Eine feste Definition für diesen Begriff gibt es nicht. Trotz alledem lassen sich die Inhalte, Aufgaben und damit verbundenen Wünsche recht gut beschreiben und darlegen.u003cbru003eu003cbru003eSo handelt es sich dabei um eine Marketing Technik, die verschiedene Bereiche miteinander verbindet. Sie bilden den Kern beim Aufbau einer Internetpräsenz und sorgen unter anderem dafür, dass das geplante oder bereits vorhandene u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/ecommerce/u0022u003eE-Commerceu003c/au003e Unternehmen erfolgreich geführt werden kann.

Grob beschrieben soll Content Marketing erreichen, dass sich die Zielgruppe des Unternehmens auf der entsprechenden Internetpräsenz nicht nur unterhalten und informiert fühlt, sondern auch beraten und zum Kauf animiert. Ein Ziel beziehungsweise ein Fakt, den eigentlich alle Internetseiten pauschal erst einmal erfüllen sollten. Denn die Wenigsten erstellen eine Internetseite aus Jux, sondern verfolgt damit ein festes Ziel: Interessenten anzusprechen, zu unterhalten und zu informieren. Warum daher also eigens ein Aufgabenfeld kreieren, welches sich Content Marketing nennt und mit einer festen Strategie verbinden?

So trivial die Beschreibung der Aufgabe von Content Marketing auch klingen mag, so schwierig ist es, diese in die Tat umzusetzen. Denn der Wille, eine spannende und verkaufsfördernde Internetseite zu erstellen, reicht schon lange nicht mehr aus, um dieses Ziel zu erreichen. Zu groß ist die Konkurrenz im Netz, um sich dort mit einfachen Mitteln durchsetzen zu können. Vielmehr ist es so, dass alles sehr genau geplant und erarbeitet werden muss. Und wie dies geht und welche Wege dafür beschritten werden müssen, zeigt die Content Marketing Strategie auf, die für jedes Unternehmen und für jedes Vorhaben im Internet explizit erstellt werden muss.

Was umfasst Content Marketing?

u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/mit-content-marketing-und-online-pressemitteilungen-mehr-sichtbarkeit-fuer-onlineshops/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e besteht aus verschiedenen Komponenten, die geschickt miteinander verknüpft werden sollten. Um Erfolg damit haben zu können, reicht es somit nicht nur aus, viel Text auf eine Internetseite zu bringen und dann abzuwarten, was passiert. Selbst wenn der Text dem Thema entspricht und gut recherchiert ist.u003cbru003eu003cbru003eEs muss eine perfekte Mischung gefunden werden, damit der Leser nicht nur von einer Wand aus Buchstaben empfangen wird, sondern einen roten Faden erkennt und auch ohne das vollständige Lesen des Textes den Inhalt erfassen kann. Möglich ist dies unter anderem mit:u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eu003cemu003eBlogbeiträgen, die nicht nur informieren, sondern auch unterhalten und aus der Praxis berichtenu003cbru003eInfografiken, die das Geschriebene noch einmal zusammenfassen und übersichtlich darstellenu003cbru003eSoftwareprodukte, die als Empfehlung vorgestellt werdenu003cbru003eSpiele oder andere Unterhaltungsmöglichkeiten, die ebenfalls auf das Thema hinauszielen und es vertiefenu003cbru003eFotos – zum Thema der Internetseite passendu003cbru003eVideosu003cbru003eTests – Leser lassen sich leichter überzeugen, wenn Testberichte die Wertigkeit der dargelegten Äußerungen unterstreichenu003cbru003eUmfragen – die Meinung anderer Nutzer ist sehr wichtig – das Einbinden einer Umfrage daher durchaus empfehlenswertu003cbru003eStudien unterstreichen ebenfalls sehr gut die Wertigkeit und werden das Vertrauen der Leser weckenu003cbru003eRatgeber – immer gerne gesehen, da sie nicht nur blanke Fakten liefern, sondern viele Dinge auch umfassend beschreiben und erläuternu003cbru003eE-Books sind bei größeren Themen ein sehr probates Mittel, auch über die Internetseite hinaus bekannt zu werden und das eigene Wissen in die weite Welt zu tragenu003c/emu003eu003c/strongu003e

Diese Liste ließe sich durchaus noch erweitern, da Content Marketing nicht auf einige wenige Bereiche begrenzt ist, sondern immer voraussetzt, dass man sich breit aufstellt. Hinzu kommt, dass wir bezüglich der Möglichkeiten im Internet noch lange nicht an unseren Grenzen nagen. Vielmehr werden immer weitere Möglichkeiten auftauchen, die wir heute noch gar nicht erkennen können und die diese kleine Liste immer wieder erweitern werden.

Was sind die Hauptziele einer guten Content Marketing Strategie?

Im Prinzip ist es so, dass man mit einer guten u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e Strategie drei wichtige Hauptziele verfolgt. Diese wären:u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eu003cemu003eDie Positionierung einer Marke am Marktu003cbru003eDie Kundengewinnungu003cbru003eDie Kundenbindungu003c/emu003eu003c/strongu003e

Jedes Unternehmen und jeder Selbständige möchte mit seinem Namen beziehungsweise mit seinem Unternehmen Geld verdienen. Damit dies gelingt, ist es wichtig, den eigenen Namen, das Unternehmen beziehungsweise die daraus resultierenden Produkte zu einer Marke zu machen.

Wer einen Wiedererkennungswert hat, hat es deutlich leichter, am Markt zu bestehen. Denken wir nur einmal an Coca Cola oder Nutella. Wer diese Namen hört, verbindet damit eine Marke, eine Geschichte und eine gewisse Wertigkeit.

Nun kann der Weg bis zur Marke recht lang und steinig sein. Daher sollte bei der Entwicklung der passenden Content Marketing Strategie daran gedacht werden, dass es nicht immer entscheidend ist, ganz oben zu stehen, sondern dafür zu sorgen, mit der entwickelten Marke Qualität und Beständigkeit in zu symbolisieren. Gelingt dies, dann gelingen auch die Kundengewinnung und die Kundenbindung. Und daraus kann dann der langfristige Erfolg entstehen.

Warum auf Content Marketing setzen?

Es mag einige Verbraucher geben, die das Thema Content Marketing als kurzfristigen Hype ansehen und ihm daher nicht allzu viel Bedeutung schenken. Aber das haben viele früher auch vom Internet, vom Handy und von vielen anderen Dingen gedacht. Und daher ist es wichtig, dass dem Content Marketing die Bedeutung zugesprochen wird, die es verdient hat und die ihm gerecht wird.

Die Menschen werden seit Jahrzehnten mit Werbung regelrecht bombardiert. Die privaten Fernsehsender schaffen es, bis zu einer Stunde Werbung in einen Film zu packen. Dies nervt und treibt viele dazu, während der Werbung den Sender zu wechseln.

Auch im Internet gab und gibt es immer noch Seiten, die eine Fülle an Bannern enthalten und einzig darauf ausgerichtet sind, die Leser zu einem Kauf zu drängen. Solche Seiten werden aber immer mehr von den Suchmaschinen abgestraft, da eben der informative Content fehlt und es nicht nur darum gehen darf, Werbung zu machen, sondern auch zu unterhalten und zu informieren. Denn dafür wurde das Internet eigentlich erfunden.

Mit dem Content Marketing wird „die alte Form der Werbung“ abgelöst. Heute wird mit guten Inhalten geworben und nicht mit blinkenden Bannern und Links. Selbst das E-Mail Marketing funktioniert deutlich besser, wenn die Mail einen guten Inhalt mit sich bringt, als lediglich auf einen Verkaufslink verweist.

Und auch das Social-Media Marketing funktioniert nur dann, wenn gute Inhalte dahinterstehen. „Ich bin toll und ihr könnt es auch werden“ reicht nicht mehr aus.

Selbst beim guten alten SEO, was immer als Grundlage für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen gewertet wurde, kommt man ohne eine gute Content Marketing Strategie und somit sehr guten Inhalten nicht mehr aus. seo Texte, in denen Keywords so eingesetzt werden, dass diese den Lesefluss stören oder gar bezüglich der Grammatik überhaupt nicht passen, schaffen es schon lange nicht ehr, zu begeistern. Die Leser lassen sich solche Dinge nicht mehr gefallen, erkennen recht schnell, dass es sich dabei lediglich um plumpe SEO Werbung handelt und wechseln zur Konkurrenz.

Daher gilt stets die Devise: Erst muss der Kunde begeistert werden, bevor ihm was verkauft werden kann.

Die Einteilung in Zielgruppen

Um die passende Content Marketing Strategie finden zu können, muss die Zielgruppe analysiert werden, die damit angesprochen werden soll. Es bringt nichts, eine Strategie zu entwickeln, die keinen festen Ansprechpartner kennt. Jedes Produkt, jede Dienstleistung und jedes Unternehmen zielt auf eine bestimmte Zielgruppe ab. Dabei geht es nicht unbedingt um das Alter der Leser beziehungsweise Kundschaft. Es geht auch um das Geschlecht, die Interessen und die fachlichen Voraussetzungen.

Soll eine Internetpräsenz erstellt werden, die ein Unternehmen aus der Baubranche vorantreiben soll, dann werden in der Regel Männer zwischen 25 und 60 angesprochen, die ebenfalls auf dem Bau tätig sind oder sich für handwerkliche Leistungen interessieren. Attribute, die Frauen oder auch die ältere Generation ansprechen, sind daher deplatziert.

Welche Ziele sollen verfolgt werden?

Beim Content Marketing gibt es die kurzfristigen und die langfristigen Ziele. Angestrebt werden jedoch immer die langfristigen Ziele. Die kurzfristigen Ziele dienen lediglich als Zwischenschritte auf dem Weg zum Endprodukt.

Als wichtigstes kurzfristiges Ziel kann die Gewinnung neuer Interessenten angesehen werden. Je mehr Menschen die Internetseite des E-Commerce Unternehmens frequentieren, umso größer auch die Chance auf einen finanzielle Erfolg. Zudem sollte kurzfristig auch immer eine Erhöhung der Reichweite angestrebt werden, was mit der Gewinnung neuer Interessenten gleichgesetzt werden kann.

Langfristig gesehen müssen folgende Ziele angestrebt werden:

  • Aufbau einer Community mit regelmäßigen Lesern und Kunden
  • Erstellung eines eigenen Kommunikationssystems (E-Mail, Chat, Social Media Kanäle, Telefon usw.)
  • Aufbau der eigenen Marke
  • Aufbau von Vertrauen und Sicherheit
  • Aufbau einer guten Listung in den Suchmaschinen
  • Bindung von sogenannten Influencern an die Internetpräsenz

Bei der langfristigen Zielsetzung wird immer von mehreren Jahren gesprochen. Denn Erfolg stellt sich nun einmal nicht sofort ein. Vor allen dann, wenn dieser sich kontinuierlich aufbauen und auch noch in vielen Jahren bestehen soll, ist es wichtig, dass die Content Marketing Strategie entsprechend langfristig angelegt wird.

Ziele richtig definieren

Es reicht nicht aus, die eigenen Ziele zu kennen und zu benennen. Sie müssen auch fest definiert werden. Denn nur dann können sie auch gezielt angestrebt werden.

Geklärt werden muss daher, welcher Weg eingeschlagen werden soll. Wird verstärkt auf Social Media gesetzt? Oder doch eher auf Backlinks? Beide Aspekte sollten natürlich parallel laufen. Doch wer sich einen Weg heraussucht und diesen als Kaiserweg nutzt, wird höchstwahrscheinlich schneller zum Ziel kommen:

Tipp: Die Auswahl des richtigen Weges sollte vom Klientel abhängen, welches angesprochen werden soll. Junge Kundschaft erreicht man eher über die Sozialen Medien als ältere Kundschaft. Es gilt daher, den Kunden da abzuholen, wo er steht und nicht darauf zu warten, dass dieser auf einen draufzukommt.

So führt der Weg zum Ziel

Eine gute Content Marketing Strategie verläuft nach einem festen Plan. An dessen erster Stelle steht immer die Strategiefindung, die möglichst detailliert erfolgen sollte. Danach gilt es, ein Konzept und die dazugehörige Planung zu erstellen. Ist dies gelungen, kann es an die Umsetzung gehen. Während dieser Phase sollte immer wieder ein QualitätsManagement stattfinden. Alle Abläufe müssen in einer gewissen Regelmäßigkeit hinterfragt und überprüft werden, um die Zielführung nicht aus den Augen zu verlieren und auf einem gleichbleibend hohen Level arbeiten zu können.

Zu guter Letzt geht es dann darum, aus den Errungenschaften den entsprechenden Profit zu ziehen. Niemand macht etwas umsonst. Daher ist es wichtig, dass sich die Bemühungen am Ende des langen Weges auch auszahlen.

So sieht ein gutes Konzept aus

Die Erstellung von einem Konzept ist einer der wichtigsten Bausteine auf dem Weg zu einer guten Content Marketing Strategie. Ohne Konzept kein Weg und ohne Weg kein Ziel beziehungsweise Erfolg.

Für die Erstellung des passenden Konzeptes sollten folgende Fragen beantwortet werden können:

  • Welche Ziele sollen erreicht werden?
  • Welche Zielgruppe wird benötigt, um die angestrebten Ziele erreichen zu können?
  • Wer soll sich vom Content angesprochen fühlen?
  • Wie soll die angestrebte Zielgruppe angesprochen werden?
  • Welche zusätzlichen Bausteine kommen neben einem guten Content für die Gestaltung und Umsetzung in Frage?
  • Welche zusätzlichen emotionalen Trigger werden benötigt, um die Strategie optimal umsetzen zu können?
  • Wird ein Storytelling benötigt?
  • Wie sollen die Leser angesprochen werden?
  • Wie sieht der passende Plan für die Umsetzung aus?
  • Welcher zeitliche Rahmen ist gegeben?
  • Wer wird alles in die Umsetzung der Content Marketing Strategie eingebunden?
  • Welche Kosten entstehen?

Zum letzten Punkt möchten wir etwas ausführlicher arbeiten, da dieser für viele E-Commerce Unternehmen ein wichtiger Knackpunkt ist. Die lieben Kosten. Keiner mag sie jeder will sie umgehen – doch lassen sie sich eigentlich umgehen?

Fakt ist, dass Qualität seinen Preis hat. Und Fakt ist auch, dass nicht jeder alles kann. Eine ausgereifte Content Marketing Strategie zu entwickeln und dann auch erfolgreich umzusetzen verlangt nach Ausdauer, Fachwissen und Gespür für den Markt. Viele Unternehmer sind in ihrem Fachgebiet Spitze. Doch was Online Marketing betrifft, fehlen oftmals die grundlegenden Kenntnisse, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Daher ist es in vielen Fällen wichtig, einen Fachmann hinzuzuziehen, der nicht nur berät, sondern auch für die Umsetzung verantwortlich ist.

Bewegt sich das Unternehmen in einem kleinen regionalen Rahmen und hat es wenig Konkurrenz innerhalb dieses Rahmens, dann ist eine Content Marketing Strategie nicht nur schneller gefunden, sondern auch umgesetzt. Soll jedoch überregional oder sogar global gedacht werden, dann gestaltet sich die Content Marketing Strategie deutlich umfangreicher und deren Umsetzung verlangt nach viel Know-How.

Empfehlenswert ist es daher immer, einen Fachmann hinzuzuziehen, wenn größere Ziele ins Auge gefasst werden. Wie bereits zu Beginn geschrieben, ist das Internet inzwischen die Heimat von mehr als 1 Milliarde Internetseiten. Und täglich werden es mehr.

Wer hier überleben will, muss sich besonders gut aufstellen, um irgendwie aus der breiten Masse herausstechen zu können. Ein kleiner Handwerker, der nur in seiner Ortschaft und in der Umgebung aktiv sein will, wird bei Google mit den entsprechenden Suchbegriffen schneller zu finden sein als ein E-Commerce Unternehmen, welches sich beispielsweise auf Geldanlagen oder ähnliche Dinge spezialisiert hat. Das Gewerbe bestimmt somit, wie umfangreich die Content Marketing Strategie ausfällt und welcher Aufwand betrieben werden muss, um diese umzusetzen.

Eine pauschale Zahl bezüglich der Kosten kann nicht genannt werden. Einerseits, weil das Umsetzen der Strategie ein langer Prozess ist und sich die Kosten entsprechend über einen langen Zeitraum erstrecken. Auf der anderen Seite aber auch, weil jedes Projekt anders ist und daher keine pauschalen Zahlen empfehlenswert sind.

Diese Fehler gilt es im Content Marketing zu vermeiden

Nun wurden inzwischen viele Erläuterungen, Tipps und Tricks zum Thema „Content Marketing Strategie“ genannt und ausführlich abgehandelt. Der letzte Teil dieses Ratgebers soll sich daher mit den Fehlern beschäftigen, die das Content Marketing mit sich bringen kann. Denn auch wenn alles genau geplant, strukturiert und durchgeführt wurde, kann es immer wieder passieren, dass kleine Fehler zu großen Schäden führen. Daher an dieser Stelle die 10 schlimmsten Fehler, die unbedingt vermieden werden sollten.

1. Keine richtige Strategie

Klingt komisch, kommt aber immer wieder vor – Unternehmen, die nicht in der Lage sind, eine griffige Content Marketing Strategie zu entwickeln. Sie gehen zwar davon aus, dass ihre Strategie gut ist und das Unternehmen voranbringt. Bei näherer Betrachtung kann jedoch schnell festgestellt werden, dass die geplante Strategie nicht den erhofften Erfolg bringen wird.

Oftmals liegt der Fehler schon in den Kinderschuhen. Es wird einfach eine Internetseite oder ein Blog ins Leben gerufen, der „einfach nur“ informieren und dafür sorgen soll, dass man im World Wide Web vertreten ist. Schließlich heißt es ja: „Dabeisein ist alles.“

Doch schon hier liegt der größte Fehler, der gemacht werden kann: Wer einfach loslegt, ohne sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welches Ziel verfolgt werden soll und mit welchen Mitteln dieses Ziel erreicht werden kann, der wird dem Erfolg immer hinterherrennen. Daher ist es wichtig, dass immer ein Ziel definiert wird.

Gibt es dieses Ziel nicht, dann verrennt man sich schnell in den vielen kleinen Dingen, die den Weg zum Erfolg säumen. Der Inhalt der Seite schweift ab und konzentriert sich nicht mehr auf den eigentlichen Kern. Schnell wird dann festgestellt, dass eine zu breite Aufstellung auch nicht gut ist. Aber bis dahin sind schon viele Stunden Arbeit in die Internetpräsenz geflossen, die im Endeffekt als vergeudet bezeichnet werden können.

Daher folgender Rat: Ohne Strategie kein ordentliches Ziel und keine ordentliche Reichweite. Eine gute Content Marketing Strategie zeigt den Weg konkret auf, ist aber so gestaltet, dass Anpassungen jederzeit möglich sind.

2. Kein Plan

Eine Strategie ist gut und schön. Sie taugt aber nur dann etwas, wenn diese nicht nur im Kopf, sondern auch auf dem Papier vorhanden ist. Wer als E-Commerce Unternehmen richtig durchstarten will, muss seine Strategie auf dem Papier verankert haben. Dies kann auf die gute alte Weise in Form von einem Heft oder einem Block erfolgen, wo alles notiert wird. Es ist aber auch möglich, den Plan in digitaler Form zu hinterlegen.

Im Plan müssen nicht nur die Ziele genau definiert werden, sondern auch, wann diese erreicht werden sollen. Zudem müssen Kompetenzen und Verantwortungen verteilt werden. Wer nicht alleine an einem Projekt arbeitet, sollte die Last gleichmäßig auf allen Schultern verteilen. Teamwork ist auch im Internet unverzichtbar und der Schlüssel zum Erfolg.

3. Content Marketing ist keine Werbung

Content Marketing hat das Ziel, ein E-Commerce Unternehmen bekannter zu machen. Es soll auf die Erfolgsspur gebracht und dort gehalten werden.

Viele Unternehmer verwechseln Content Marketing jedoch mit Werbung. Sie bewerben gnadenlos ihr Produkt, ohne zu merken, dass die Unterhaltung und die allgemeine Information fehlen. Kunden wollen aber nicht nur umworben werden. Sie wollen auch etwas lernen, wollen sich über das Thema im Allgemeinen informieren und werden dann, wenn sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen, aus dieser Stimmung heraus auch aktiv werden. Das heißt, sie werden Kaufabschlüsse oder andere wünschenswerte Handlungen anstreben.

Wichtig ist daher, dass die eigenen Leistungen und Produkte nicht allzu sehr im Vordergrund stehen. Sie sind wichtig, sollten aber nicht überdecken, dass eigentlich der Leser, aus dem einmal ein Kunde werden soll, immer im Vordergrund stehen muss.

4. Keine feste Zielgruppe definiert

Wie wichtig die Zielgruppe für die Ausrichtung einer Internetpräsenz ist, wurde bereits ausführlich im entsprechenden Kapitel abgehandelt. Es gibt jedoch Seitenbetreiber, die gar nicht genau wissen, wer ihre Zielgruppe ist. Sie wollen die breite Masse ansprechen, vergessen aber dabei, dass es viel schwieriger ist, mit der breiten Masse Erfolge zu verzeichnen als mit der Zielgruppe.

Wer weiß, wen er ansprechen kann und muss, kann den kompletten Internetauftritt auf die entsprechende Zielgruppe hin ausrichten. Sollen Senioren angesprochen werden, muss die Seite völlig anders gestaltet werden als bei einer jungen Zielgruppe. Und dies bezieht sich nicht nur auf die Gliederung, die Schriftgröße und den allgemeinen Inhalt. Auch die Bedienbarkeit, die Wortwahl und die Möglichkeiten für den Kontakt müssen der Zielgruppe entsprechend hin ausgerichtet werden.

5. Content Marketing nur kurzfristig einsetzen

Content Marketing ist nichts, was man für ein paar Wochen mal ausprobiert und dann wieder verwirft. Wer Erfolg haben will, muss die ganze Aktion als langfristigen Prozess ansehen. So wie alles im Internet, benötigt auch Content Marketing seine Zeit, um seinen Nutzen optimal entfalten zu können. Daher darf nicht in kleinen Zeiträumen gedacht werden.

Content benötigt Zeit, bis er „arbeitet“. Alleine die Tatsache, dass Suchmaschinen die Seiten erst einmal finden und listen müssen, darf nicht vergessen werden. Zudem muss der der Content erst aufbauen. Ein einzelner Text reicht nicht aus, um Erfolg zu haben. Daher ist es sehr wichtig, dass immer langfristig gedacht und gehandelt wird und die Strategie nicht nur für das Hier und Jetzt entsteht.

6. Es geht nicht ohne Kontrolle

Selbst die beste Idee und Strategie kann Fehler aufweisen. Auch beim Content Marketing. Daher ist es unerlässlich, die eigene Strategie immer wieder zu hinterfragen und nachzubessern. Wer dies vergisst, verpasst den Anschluss an die Konkurrenz und wird den Erfolg an sich vorbeiziehen sehen.

Jeder Schritt sollte daher immer kritisch hinterfragt und kontrolliert werden. Und zwar nicht erst dann, wenn der Erfolg nachlässt, sondern in regelmäßigen Abständen. Im besten Falle mit Hilfe von einem Plan, der genau regelt, wann was kontrolliert wird.

7. Nichtssagende Worte

Experten empfehlen, die Internetseiten mit vielen Worten zu füllen. Je mehr Content, umso interessanter für die Suchmaschinen. Doch was nützen noch so viele Worte, wenn es sich dabei nur um belanglose Phrasen handelt, die weder für den Leser, noch für die Suchmaschinen einen Nutzen mit sich bringen?

Qualität ist das A und O bei jeder Aktion, die angeschoben werden soll. Wer seine Texte nur halbherzig verfasst, der muss sich nicht wundern, wenn das Interesse daran auch nur halbherzig ist.

8. Der Leser wird nicht animiert

Auch wenn die Werbung nicht im Vordergrund stehen soll, so ist es doch wichtig, dass der Leser zu einer Handlung animiert wird. „Call to Action“ nennt dies der Fachmann. Das bedeutet, dass der Leser aufgerufen werden muss, etwas zu tun, nachdem er den Content gelesen hat.

Beispielsweise kann er seine Meinung hinterlassen, etwas kaufen oder weitere Informationen beziehen. Je nachdem, welches Ziel die Internetseite verfolgt und welche Handlungen damit verbunden werden können.

Geschieht dies nicht, dann sind zwar vielleicht ausreichend Leser vorhanden, der Umsatz stimmt aber nicht. Und eine gute Idee, die im Internet umgesetzt werden soll, benötigt auch Umsatz. Denn dieser stellt sicher, dass die Idee weiterverfolgt werden kann und am Ende zu einem Erfolg wird.

9. Die sozialen Medien werden ignoriert

„Ich habe doch schon eine Internetseite. Warum soll ich denn dann auch noch in den sozialen Medien aktiv sein?“

Ein Satz, der sehr oft verwendet wird und sehr deutlich aufzeigt, dass die entsprechenden Unternehmen keine Ahnung haben, wie eine gute Content Marketing Strategie funktioniert.

Es reicht nicht aus, „nur“ eine Internetseite zu erstellen und dann zu hoffen, dass die Leser in Scharen angerannt kommen. Man muss sie animieren, dies auch zu tun. Und dafür ist es wichtig, breit aufgestellt zu sein. Nicht bezüglich des Inhaltes der Internetseite, sondern immer in Bezug auf den Internetauftritt.

Soziale Medien wie Facebook, Xing, Twitter und andere Ableger sollten für Unternehmen in unserer heutigen Zeit keine Fremdworte mehr sein. Sie haben eine enorme Reichweite. Wer denkt, dass er dort nichts zu suchen hat und nur seine Zeit verschwendet, sollte sein ganzes Vorhaben noch einmal überdenken und gegebenenfalls auf Eis legen. Auch wenn dies hart klingen mag.

Aber wer die sozialen Medien als wichtige Chance für den Erfolg nicht erkennt, ist nicht reif für das Internet und sollte sich anderweitig betätigen. Daher ist es sehr wichtig, dass alle wichtigen Kanäle bedient werden, die allesamt eine Richtung einschlagen. Nämlich die Richtung, die zum Erfolg führt.

10. Die Seite besteht nur aus Text

Content Marketing bedeutet nicht, dass nur viel SEO Text auf eine Internetseite gebracht werden muss und dann läuft der Hase. Content Marketing bedeutet, dass der Text auch um Bilder, Grafiken, Videos und Präsentationen eingebunden werden müssen. Alles in den gängigen Formaten, gut beschriftet und mit einem aussagekräftigen und zum Thema passenden Inhalt. Wer dies nicht tut, wird seine Leser auch nicht langfristig fesseln können und der Umsatz wird sich nicht so entwickeln, wie dies gewünscht wird.

Fazit:

Eine ausgereifte Content Marketing Strategie zu finden, ist nicht einfach. Sie wird jedoch benötigt, um ein E-Commerce Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen und um die unternehmerischen Ziele verfolgen zu können, die angestrebt werden.

Eine gute Content Marketing Strategie besteht aus vielen Bausteinen, folgt einem strikten Plan und lässt sich trotz alledem beliebig anpassen und verfeinern, damit diese am Ende die gewünschte Reichweite erreicht.

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