Mit der Erweiterung Vessel of Hatred bringt Blizzard frischen Wind in die Welt von Diablo IV. Diese Erweiterung verspricht nicht nur neue Inhalte, sondern auch eine Rückkehr zu den Wurzeln der klassischen Blizzard-Erweiterungen.
Vessel of Hatred setzt direkt am relativ offenen Ende des Hauptspiels an. Die Handlung führt uns in die dichten Dschungel von Nahantu, wo die Geschichte um Neyrelle und Mephistos Seelenstein weitergeht. Die neue Kampagne bietet spannende Schauplätze und interessante Charaktere, auch wenn sie sich manchmal etwas kurz und unvollständig anfühlt. Ja, die Erzählung ist packend, aber es bleibt das Gefühl, dass dies nur der Auftakt zu einem größeren Abenteuer ist. Ein großer Kritikpunkt an der sonst so gut erzählten Geschichte: das Ende. Das hat mich etwas ratlos zurückgelassen, aber ich möchte hier nicht spoilern.
Ein Highlight der Erweiterung ist die Einführung der neuen Charakterklasse der Geistgeborenen. Diese Klasse bietet eine einzigartige Mischung aus Nahkampfwaffen und thematischer Magie, inspiriert von vier Dschungeltieren: Jaguar, Adler, Gorilla und Tausendfüßler. Die Möglichkeit, Fähigkeiten dieser Geistertiere zu kombinieren, bietet eine enorme Flexibilität im Spielstil. Besonders der Tausendfüßler, der mit Gift und Lebensraub arbeitet, hat sich schnell zu meinem Favoriten entwickelt.
Die Erweiterung bringt zahlreiche Verbesserungen im Gameplay. Das Level-Cap wurde auf 60 festgesetzt, gefolgt von 300 Paragon-Stufen, die nun über alle Charaktere hinweg geteilt werden. Diese Änderungen ermöglichen einen schnelleren Zugang zum Endgame und fördern die Experimentierfreude bei der Charakterentwicklung. Die Einführung von Runenwörtern und das neue Söldnersystem bieten zusätzliche Tiefe und strategische Möglichkeiten. Gerade bei den Söldnern hat man durch die verschiedenen Typen schöne Optionen, seinen eigenen Spielstil zu unterstützen.
Ein weiteres Highlight ist die Dark Citadel. Diese Instanzen erfordern Teamarbeit und strategisches Denken, um die Bosse zu besiegen. Die Einführung des Party Finders erleichtert es, Mitspieler zu finden und gemeinsam die Herausforderungen anzupacken. Meiner Meinung nach ein guter Versuch, Diablo IV um weitere Raid-Aktivitäten zu bereichern.
Grafisch bleibt Vessel of Hatred hübsch anzusehen. Die Umgebungen sind detailreich und atmosphärisch, und die neue Fauna von Nahantu bietet eine Menge Vielfalt. Das Spiel läuft flüssig und bei mir komplett Bug-frei. Ich habe das Ganze auf dem Ally X, GeForce Now und der Xbox Series X getestet.
Mein Fazit zu Vessel of Hatred
Vessel of Hatred ist eine gelungene Erweiterung, die Diablo IV um viele spannende Elemente bereichert. Die neue Spiritborn-Klasse und die kooperativen Inhalte sind Punkte, die das Spielerlebnis bereichern. Auch wenn die Kampagne etwas kurz geraten ist und ein zumindest für mich unbefriedigendes Ende hat, bietet die Erweiterung genug, um alte und neue Spieler zu fesseln.
Für Fans von Diablo IV ist Vessel of Hatred ein Muss, das die Wartezeit auf zukünftige Inhalte verkürzt und die Lust auf mehr weckt.
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Seit Donnerstag ist sie im deutschen Handel erhältlich: Die Rede ist natürlich von der Sony PlayStation 5 Pro. Erste Tests sind schon etwas vorher online gegangen, ich selbst konnte mich aber genau wie ihr erst seit dem 7. November 2024 mit diesem Mid-Generation-Refresh beschäftigen. Ausführlichere Erlebnisse mit den optimierten Games kann ich daher erst nächste Woche mit euch teilen. In diesem Post findet ihr aber schon einmal meine ersten Eindrücke der PS5 Pro.
Damit ihr meine Meinung besser einordnen könnt: Ich selbst habe anno dazumal schon die allererste PlayStation besessen und lediglich die PS2 übersprungen. Das liegt daran, dass ich damals vorwiegend am PC gespielt habe und als Zweitgerät mit dem Nintendo GameCube recht glücklich gewesen bin. In der letzten Generation standen erst die PlayStation 4 und dann die PS4 Pro in meinem Gaming-Set-up. Mit der Xbox wurde ich parallel ab der Xbox One X ebenfalls warm, welche in der Last-Gen dann auch meine Lieblingsplattform gewesen ist.
Derzeit spiele ich am liebsten am PC, was gehöriger Überredungskunst von Nvidia zu verdanken ist. So hat mich der Hersteller nach anfänglicher Skepsis meinerseits wieder auf die Vorzüge des PC-Gamings aufmerksam gemacht – gerade in Zeiten, in denen die Konsolen-Hardware in die Jahre kommt. Da ist das Zocken mit einer GeForce RTX 4080 eben schon eine andere Welt. Genau da ist die PlayStation 5 Pro aber eben bei mir ebenfalls willkommen, denn als Enthusiast bin ich sicherlich genau die Zielgruppe. Und Sonys First-Party-Spiele zählen für mich zu dem besten, was die Branche zu bieten hat.
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Optik und Haptik der PlayStation 5 Pro
799 Euro sind ein stolzer Preis für die PlayStation 5 Pro. Ich persönlich hätte bei der ausgerufenen Summe zumindest erwartet, dass Sony den Ständer zur vertikalen Aufstellung wieder zum Lieferumfang hinzufügt – beim Slim-Modell hatte man diesen ja im Zuge der Shrinkflation entfernt. So habe ich mir zähneknirschend dann das Accessoire separat für 29,99 Euro nachgekauft. Auch ein Disc-Laufwerk fehlt – jenes ist aber derzeit komplett ausverkauft. Da es 119,99 Euro kostet, wäge ich da noch ab, ob sich der Kauf für mich lohnt. So nutze ich die Konsole nicht zur Filmwiedergabe und habe nur noch wenige Discs in der Sammlung. Ich kann aber jeden verstehen, der sich darüber ärgert, dass das UHD-Blu-ray-Laufwerk ebenfalls bei Bedarf nachgekauft werden muss.
Nach dem Auspacken war ich überrascht, wie klein und leicht die PlayStation 5 Pro ist. So habe ich noch das Launchmodell daheim, das deutlich (!) schwerer und auch etwas größer ist. Seit dem Launch habe ich keinen Hehl daraus gemacht, dass mich das Design nie sonderlich angesprochen hat. Mittlerweile ist da jedoch etwas Gewöhnung eingetreten. So finde ich die PS5 Pro gut verarbeitet und mit ihren „Rennstreifen“ auch etwas moderner als mein Launchmodell.
Dass der zentrale Bereich der Konsole aber immer noch in Hochglanz-Plastik gehalten ist, finde ich nervig. Darauf bemerkt man jeden Fingerabdruck und dieser Teil sieht bereits nach dem Auspacken wie abgegrabbelt aus. Da war die PS4 Pro mit ihrem matten Plastik aus meiner Sicht weit voraus. Ein Vorteil gegenüber der Launch-PS5: Die Seitenteile bestehen nun aus vier statt aus zwei Komponenten und lassen sich deutlich leichter entfernen. Da war beim Launchmodell immer ein wenig Gewalt notwendig. So habe ich direkt meine M.2-SSD aus der alten PS5 in die neue PS5 Pro versetzt. Der Speicher wurde direkt erkannt und alle meine installierten Spiele standen nahtlos zur Verfügung – perfekt. Im Übrigen hat auch die Übertragung meiner Profile, Einstellungen und Savegames über den Netzwerk-Datentransfer reibungslos funktioniert. Wie das läuft, habe ich auch schon in diesem Beitrag für euch erklärt.
Im Lieferumfang der PlayStation 5 Pro findet ihr auch noch einen DualSense-Wireless-Controller, ein USB-C- und ein HDMI-Kabel sowie einige Anleitungen und zwei leider recht billig wirkende Plastik-Clips zur horizontalen Aufstellung der Konsole. Die PlayStation 5 Pro unterstützt zudem jetzt Wi-Fi 7, während bisherige Modelle sich auf Wi-Fi 6 beschränkt haben. Die Tabelle unten fasst für euch auch einmal die technischen Eckdaten im Vergleich mit dem Launch- und dem Slim-Modell zusammen.
Konsole
SoC
Fertigung
CPU
GPU
FP32-Rechenleistung
Speicher
SSD
Preis
PlayStation 5 Pro
Viola
TSMC 4 nm
8x Zen 2 bis zu 3,85 GHz
60 CPUs RDNA 3.5 bis zu 2,18 GHz
16,7 TFLOPS
16 GB GDDR6 18 GBit/s 576 GB/s 2 GB DDR5
2 TB
799,99 Euro
PlayStation 5 Slim
Oberon Plus
TSMC 6 nm
8x Zen 2 bis zu 3,5 GHz
36 CPUs RDNA 2 bis zu 2,2 GHz
10,3 TFLOPS
16 GB GDDR6 14 GBit/s 448 GB/s
1 TB
450/550 Euro
PlayStation 5
Oberon
TSMC 7 nm
8x Zen 2 bis zu 3,5 GHz
36 CPUs RDNA 2 bis zu 2,2 GHz
10,3 TFLOPS
16 GB GDDR6 14 GBit/s 448 GB/s
825 GB
400/500 Euro
Inbetriebnahme und Lautstärke
Flugs habe ich auf meinem Lowboard meine Launch-PS5 abgebaut und gegen die PS5 Pro getauscht – bisherige Netz- und HDMI-Kabel blieben da einfach mal in Steckdose bzw. TV eingesteckt. Nach dem Start begrüßt einen dann das altbekannte Dashboard – da gibt es keine Veränderung. Meckern auf hohem Niveau, aber ein wenig schade: Es prangt auf dem Startbildschirm kein Hinweis darauf, dass nun die Pro-Konsole in Betrieb ist. Im Idle-Betrieb ist mir direkt positiv aufgefallen: Von der PlayStation 5 Pro hört man rein gar nichts. Anders sieht es aber aus, sobald ich ein Spiel starte.
Ich sitze ca. 1,50 m weg von der Konsole und schon bevor das Hauptmenü eines Spiels prangt, dreht der Lüfter der PlayStation 5 Pro direkt hoch. Das wird auch von einem leichten Fiepen begleitet, das ich als ziemlich nervig empfunden habe. Glücklicherweise verschwindet dieses aber, wenn sich der Lüfter etwas „eingespielt“ hat. Beim Gaming ist die PlayStation 5 Pro dann doch deutlich lauter als meine Launch-PS5 und in stillen Szenen, etwa Menüs stets im Hintergrund hörbar. Es ist nicht mega störend, aber eben doch ein merklicher Sprung in der Lautstärke.
Nun habe ich die ersten Kommentare vor Augen, die bemerken: „In anderen Reviews steht aber die PlayStation 5 Pro sei nicht zu hören!!!“ oder „Ich höre von der PS5 Pro absolut nichts!!!“. Ich kann hier nur über mein Testexemplar urteilen. So gibt es bei Spielekonsolen seit jeher eine enorme Serienstreuung. Beispielsweise waren auch schon in der Launch-PS5 drei verschiedene Lüfter verbaut. Da hatte ich etwa ein besonders leises Modell erwischt. Im Falle der PS5 Pro dürfte ich nun wohl eine der lautstärkeren Konsolen daheim stehen haben.
Stromverbrauch und erste Gaming-Eindrücke
Der Stromverbrauch der PlayStation 5 Pro geht je nach Spiel auf bis zu 240 Watt hoch und liegt damit nur wenige Watt höher als beim Standardmodell. Fasse ich an die Lüftungsschächte kann ich auch keine Unterschiede bei der Temperatur der warmen Luft feststellen, die nach draußen geblasen wird. Im Menü genehmigt sich die Konsole etwa 55 Watt, was auch auf dem gleichen Level wie die PS5 Slim liegt. Hier muss sich also niemand über eine explodierende Stromrechnung Sorgen machen.
Im Übrigen läuft eine Sache anders als an der PS4 Pro damals: An jener konntet ihr einen Boost-Modus aktivieren, der dann PS4-Spiele ohne Enhanced-Updates mit mehr Leistung verarbeitet hat. Die PlayStation 5 Pro führt dieses Prinzip zwar als „Game Boost“ für PS5-Titel weiter, dies ist aber stets automatisch aktiviert. Explizit anknipsen könnt ihr wiederum die Aufbesserung von PS4-Spielen. Zur exakten Funktionsweise gibt das Menü wenig Aufschluss und auch Sony geizt mit genaueren Angaben. Nach meinem Eindruck jagt hier eine Art KI-Filter zur Nachschärfung über das Bild. Zumindest Menütexten kommt das sehr zugute, ansonsten variieren die Ergebnisse je nach Titel.
Da ich die Sony PlayStation 5 Pro erst am Donnerstag erhalten habe und auch meinem beruflichen Tagesgeschäft nachgehen muss, habe ich nur kurz in einige optimierte Games hereinschauen können. Das sind z. B. „Horizon Forbidden West“, „Horizon Zero Dawn Remastered“, „Final Fantasy VII Rebirth“, „Stellar Blade“ und „Alan Wake 2“. Einen ausführlicheren Bericht von mir könnt ihr dann nächste Woche im Blog lesen.
Dabei grundsätzlich: Als ich vor ca. drei Jahren damit begonnen habe wieder mehr am PC zu spielen, war der Wow-Effekt beim Vergleich mit den Konsolen wesentlich größer, als er es jetzt an der PlayStation 5 Pro ist. Ich bin also gewissermaßen „abgehärtet“ bzw. verwöhnt. So sieht „Alan Wake 2“ mit seinen Ray-Tracing-Reflexionen an der PlayStation 5 Pro nun deutlich besser aus als an der PS5. Doch PC-Spieler dürften immer noch müde lächeln, betrachten sie das Gebotene. Hier musste ich mir selbst dann auch mehrfach in Erinnerung rufen, was die PS5 Pro kostet – und was man für z. B. alleine eine GeForce RTX 4080 auf den Tisch legen muss.
Spaß gemacht hat mir an der PlayStation 5 Pro besonders „Stellar Blade“, das zwei neue Bildmodi erhalten hat. Der neue Pro-Modus verwendet die neue Upscaling-Technik PlayStation Spectral Resolution (PSSR) und sieht schlichtweg fantastisch aus. Und in „Final Fantasy VII Rebirth“ kann Sony im neuen „Versatility Mode“ tatsächlich das Versprechen halten, die Bildqualität des Fidelity- und die Framerate des Performance-Modus zu bieten. Da macht das ohnehin erstklassige Rollenspiel gleich eine Ecke mehr Spaß.
Selbst in meinen kurzen Eindrücken ist schnell klar geworden, dass PSSR dabei AMDs FSR, das sonst fürs Upscaling in vielen Games Verwendung findet, klar ausstechen kann. Eine gleichwertige Konkurrenz für Nvidias DLSS, das ein nochmal saubereres Bild mit weniger Artefakten erzeugt, liegt aber noch nicht vor. Dennoch ist beeindruckend, was Sony hier gezaubert hat und direkt im ersten Anlauf an so eine Technologie liefert.
Mein vorläufiges Fazit
Die PlayStation 5 Pro ist eine gelungene Evolution der PS5. Sie hat aber auch Nachteile: Zumindest mein persönliches Pro-Exemplar ist in Spielen nämlich deutlich lauter als meine Launch-PS5. Dass Sony sich im Lieferumfang den vertikalen Ständer spart, finde ich persönlich knauserig. Auch das Disc-Laufwerk hätte bei so einem Modell für Enthusiasten aus meiner Sicht einfach zur Standard-Ausstattung gehört. Hier ist der fehlende Konkurrenzdruck zu bemerken.
Ansonsten liefert die PlayStation 5 Pro mit einem attraktiveren Design das, was man von so einem Mid-Generation-Refresh erwartet: mehr Leistung – sowohl in den Enhanced-Titeln als auch in den nicht angepassten Spielen. Gerade Titel mit offenen Framerates und / oder dynamischen Auflösungen sehen an der PS5 Pro schon jetzt deutlich besser aus, als an der Standard-PS5. Die Bildverbesserungen für PS4-Titel sind zwar kein Kaufgrund, aber ein netter Bonus.
Allerdings gibt es aktuell im Konsolenbereich aus meiner Sicht derzeit keine frischen Must-Have-Titel, für welche ihr auf die PS5 Pro lauern müsstet. Da sehe ich wohl erst „GTA VI“ als Zugpferd an. Ob sich die Investition von 799 Euro also schon jetzt lohnt, hängt stark davon ab, wie oft ihr eure PS5 anschmeißt bzw. ob ihr schon eine Konsole besitzt. Ich selbst würde als Neukunde in jedem fall zur Pro greifen, auch um mich für die nächsten Jahre abzusichern. Steht aber schon eine PS5 bei euch im Gaming-Zimmer, dann wirkt das Upgrade deutlich weniger attraktiv.
Gefühlt war der Sprung von der PS4 zur PS4 Pro einfach größer, da letztere erstmals für 4K-TVs gedacht gewesen ist. Die PlayStation 5 Pro ist in ihrer DNS immer noch sehr nahe an der regulären PS5. Wer das Geld übrig hat und viel zockt, wird mit der Pro sicherlich viel Spaß haben und zufrieden sein. Für alle anderen bleibt aber vorerst wohl die reguläre PS5 die erste Anlaufstelle.
PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR): Erlebe gestochen scharfe Bilder auf deinem 4K-Fernseher…
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Medion bringt in Deutschland die beiden neuen Gaming-PCs Mechanic X20 und Hunter X30 auf den Markt. Beide Modelle sind bald im Handel zu haben. Sie sollen dank ihrer Intel Core Ultra 9 in Bezug auf die CPU-Leistung auftrumpfen, verfügen aber auch je nach Modell über mächtige Grafikkarten.
So darf der Medion Erazer Mechanic X20 die GeForce RTX 4090 verwenden, das aktuelle GPU-Flaggschiff von Nvidia. Im Erazer Hunter X30 steckt die ebenfalls leistungsfähige GeForce RTX 4080 Super. Während das zuerst genannte Modell 64 GByte RAM und 4 TByte SSD-Speicherplatz hinzufügt, sind es beim Hunter X30 dann immerhin noch 32 GByte und 2 TByte. Der Mechanic X20 soll dank seiner Wasserkühlung die Temperaturen niedrig halten und mit niedrigem Geräuschpegel arbeiten.
Der etwas kompaktere Erazer Hunter X30 setzt ebenfalls auf eine Wasserkühlung und soll, genau wie der Erazer Mechanic X20, auch für KI-Zwecke geeignet sein. Der Erazer Hunter X30 ist ab sofort zum Preis von 3.299,95 Euro bei Media Markt, Notebooksbilliger.de, Cyberport.de, und Alternate.de erhältlich. In den nächsten Wochen folgt der Erazer Mechanic X20 zum Preis von 4.699,95 Euro im Medion-Shop und bei den oben genannten Handelspartnern.
Technische Ausstattung und Daten des Medion Erazer Mechanic X20 (MD35395)
Intel Core Ultra 9 Prozessor 285K
Palit GeForce RTX 4090 GameRock
Gigabyte Z890 AORUS ELITE WIFI7
4 TB WD_BLACK SN850X NVMe-SSD
64 GB Kingston Fury Beast RGB DDR5 RAM mit bis zu 6.400 MT/s
360 mm Wasserkühlung mit 2,8 Zoll LC-Bildschirm
Seasonic VERTEX GX-1200 Netzteil
Windows 11 Home
Anschlüsse
Frontseite:
• 2 x USB 3.2 Gen 1 Type-A
• 1 x USB 3.2 Gen 2 Type-C
• 1 x Audio Combo (Audio-Out und Mic-In)
Rückseite:
• 1 x USB Type-C 3.2 Gen 2 mit Thunderbolt 4 Unterstützung
• 2 x USB 3.2 Gen 2 Type-A
• 3 x USB 3.2 Gen 1 Type-A
• 4 x USB 2.0/1.1
• 2 x SMA Antenna Connectors (2TR2)
• 2 x HDMI 2.1
• 3 x DP 1.4a
• 1 x LAN (RJ-45)
• 1 x Optical S/PDIF Out Connector
• 2 x Audio-Out
Abmessungen (B x H x T) / Gewicht: circa 215 x 500 x 505 mm / circa 20 kg
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Mit NHL 25 bringt EA Sports die neueste Ausgabe seiner beliebten Eishockey-Simulation auf den Markt. Als erstes Spiel der Serie, das ausschließlich für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt wurde, stellt sich die Frage: Ist es ein großer Sprung nach vorn oder nur ein weiteres Update?
NHL 25 nutzt die Vorteile der PS5 und Xbox Series X|S voll aus. Spieler sehen lebensechter aus, und die neue Infinite-Kamera verbessert die Qualität der Wiederholungen erheblich. Die Animationen sind flüssiger, und die Darstellung des Eises zeigt vor allem beeindruckend, wie es sich im Laufe eines Spiels abnutzt. Die Spieler wirken menschlicher, und die Gesichter sind detaillierter, was natürlich besonders bei Nahaufnahmen auffällt. Im hektischen Gameplay bleibt davon dann doch wenig übrig.
Neben der etwas aufgehübschten Grafik, was ist denn im Spiel selbst neu? Das neue ICE-Q-System verbessert die Interaktion der KI auf dem Eis. Spieler können sich besser positionieren und offene Mitspieler leichter finden. Im Spiel wirkt das jetzt etwas realistischer und generell fühlt sich NHL 25 dadurch mehr wie eine Simulation an und weniger wie eine Arcade-Schlacht auf dem Eis. Generell habe ich den Eindruck, dass im Vergleich zum letzten Jahr mehr Dynamik auf dem Eis ist. Der große Umbruch ist das meiner Meinung nach aber nicht.
Eine weitere neue Funktion ist die Next-Gen Vision Control, welche die Ausrichtung der Spieler automatisch anpasst. Diese Funktion erleichtert das Manövrieren auf dem Eis, insbesondere beim Wechsel von Verteidigung zu Angriff. Es ermöglicht präzisere Pässe und ein besseres Timing. Allerdings fehlt ein Trainingsmodus, was neuen Spielern das Erlernen der Steuerung erschwert. Die Steuerung ist komplex, und ohne Anleitung kann es frustrierend sein, alle Feinheiten zu meistern. Hier hat man die letzten Jahre einfach geschlafen.
Auch der Franchise-Modus hat einige sinnvolle Updates erhalten. Der zentrale Hub bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen, und die Vertragsverhandlungen sind realistischer geworden. Spieler haben nun eigene Motivationen, was die Verpflichtung anspruchsvoller macht. Das neue Dialogsystem ermöglicht es, Spieler individuell zu entwickeln und X-Factor-Fähigkeiten freizuschalten. Diese Neuerungen verleihen dem Modus mehr Tiefe und machen ihn vor allem für diejenigen interessanter, die den Management-Bereich mögen.
Hockey Ultimate Team bietet mit dem Wildcard-Modus und einem überarbeiteten XP-Progressionssystem frischen Wind. Wildcard erlaubt es, ein Team unter bestimmten Bedingungen zusammenzustellen, was für Abwechslung sorgt. Die Integration eines einheitlichen Battle Passes vereinfacht die Belohnungsstruktur. Spieler können jetzt genau sehen, welche Belohnungen sie auf jeder Stufe erwarten, was die Entscheidung erleichtert, ob sich der Kauf lohnt. Allerdings bleibt der Modus stark von Mikrotransaktionen geprägt, was den Spielspaß trübt. Aus meiner Sicht bleibt das Ganze ein Pay-to-Win-Bereich, den EA nach wie vor ordentlich melkt.
Was mich am meisten stört: Die Be a Pro-Kampagne hat man stark vernachlässigt, denn die bietet kaum Neuerungen. Die Zwischensequenzen und Dialoge sind größtenteils unverändert, was enttäuschend ist, da dieser Modus wesentlich mehr Tiefe bieten könnte. Schade. Die Online-Modi bieten zwar einige neue Features, aber insgesamt fehlt es an Innovation. Auch die Menüs sind oft träge, was die Navigation erschwert. Von anderen Bugs blieb ich glücklicherweise verschont.
Mein Fazit zum Spiel
NHL 25 bietet einige willkommene Neuerungen, insbesondere im Bereich der Grafik und des Franchise-Modus. Die verbesserten Animationen und die klügere KI tragen meiner Meinung nach zu einem stimmigeren Spielerlebnis bei. In anderen Bereichen bleibt es hinter den Erwartungen zurück. Die fehlenden Innovationen in Be a Pro und die anhaltende Abhängigkeit von Mikrotransaktionen in HUT sind für mich hierbei die größten Kritikpunkte. Für Fans, die seit einigen Jahren ausgesetzt haben, könnte NHL 25 einen Blick wert sein. Spieler von NHL 24 oder 23 können dieses Jahr wohl ohne große Probleme aussetzen.
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Monkey Island – den meisten muss man nichts über die Spielereihe erzählen. Grundsätzlich kann man wohl sagen: legendär. Eine engagierte Gruppe von Monkey-Island-Enthusiasten hat sich zusammengetan, um ihre Interpretation der beliebten Spielereihe zu erschaffen.
Das Fan-Projekt „The Booze of Monkey Island„, entwickelt von Bean Adventure Agency, führt Spieler zurück in die Welt der Piraten. Das Spiel kann man mittlerweile als Early Access für Windows, macOS und Linux herunterladen. Fraglich ist nur, wie lange – ich könnte mir vorstellen, dass die Rechteinhaber das weniger abfeiern als die Spieler.
Das Spielprinzip folgt der klassischen Point-and-Click-Mechanik: Guybrush muss Gegenstände in seiner Umgebung clever kombinieren, um Rätsel zu lösen. Nach der erfolgreichen Flucht aus dem Wrack erreicht er Booty Island. Dort wartet bereits die nächste Herausforderung auf ihn: Ein örtlicher Barkeeper verspricht Hilfe bei der Reparatur von Guybrushs Schiff – unter einer Bedingung. Der Pirat muss drei neue Stammgäste für die Bar gewinnen. Probiert es gerne selbst aus – es ist auch deutschsprachig spielbar. Falls ihr euch das Ganze vorher in Videoform anschauen wollt, unser Leser Jörg, aka Torque, hat ein Video dazu gemacht:
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