Trotz Rekordverkäufen: EA streicht Stellen bei allen Battlefield-Studios

Trotz eines rekordverdächtigen Verkaufsstarts von Battlefield 6 im Jahr 2025 sieht sich Electronic Arts mit massiven internen und externen Schwierigkeiten konfrontiert. Das Unternehmen hat Stellenstreichungen in vier beteiligten Entwicklerstudios eingeleitet, um den Live-Service-Betrieb strategisch umzustrukturieren.

Gleichzeitig leide der Shooter unter stark sinkenden Spielerzahlen und negativer Kritik aufgrund von aufdringlicher Monetarisierung sowie dem Einsatz künstlicher Intelligenz bei In-Game-Objekten. Auch der zugehörige Free-to-Play-Modus „Redsec“ enttäuscht die Community und wird auf Plattformen wie Steam weitgehend abgelehnt.

Um auf den Unmut der Nutzer zu reagieren, wurde der Start der neuen Saison zeitlich verschoben und eine kurzfristige Roadmap veröffentlicht. Es bleibt jedoch ungewiss, ob die reduzierten Entwicklungsteams die hohen Erwartungen der verbleibenden Spielerschaft in Zukunft erfüllen können.

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PlayStation Store: Sony experimentiert mit dynamischen Preise und personalisierten Rabatten

Sony betreibt mit dem PlayStation Store eine eigene digitale Plattform, über welche man natürlich an seinen Konsolen in Kooperation mit Partnern Games und weitere Inhalte vertreibt. Dafür streicht man natürlich eine satte Provision ein. Es gibt im Store freilich auch regelmäßig Rabattaktionen, über die ihr viele Spiele günstiger bekommt. Wer PlayStation Plus abonniert hat, profitiert dabei oft von zusätzlichen Preisnachlässen. Aktuell gehen die Japaner aber noch einen Schritt weiter und experimentieren mit dynamischen Preisen bzw. personalisierten Rabatten.

Dabei handelt es sich noch um einen Test in nur einigen Regionen und mit einem kleineren Kreis von Usern. Letztere erhalten dann personalisierte Rabatte, die bis zu 17,6 % betragen können. Man spricht hier eben auch von dynamischen Preisen. Diese können einerseits die jeweilige, aktuelle Nachfrage einbeziehen und sich andererseits an den bisherigen Käufen eines Kunden orientieren. Im Ergebnis können Preise z. B. steigen, wenn die Nachfrage gerade besonders groß ist, und sinken, wenn das Interesse wieder abnimmt. Gleichzeitig kann der eine Kunde, der immer nur in Deals zuschlägt, höhere Rabatte erhalten als ein anderer, bei dem in der Kauf-Historie primär Deluxe-Editionen zum Vollpreis zu finden sind.

Klingt für euch unfair? Genau das ist auch eine häufige Kritik an solchen Preismodellen, die sich auch in vielen Ländern Gesetzgeber genauer anschauen. Aktuell handelt es sich dabei im PlayStation Store wie gesagt, aber noch nicht um eine breite Einführung, sondern um einen A/B-Test. Dieser läuft sogar schon einige Monate, ist aber weitgehend unter dem Radar geflogen.

Offenbar will Sony herausfinden, ab welchen Punkten man Kunden besonders locken kann. Die Teilnehmer sehen dann individualisierte Rabatte zwischen 5 und 17,5 % auf First-Party-Games wie „God of War Ragnarök“, „Marvel’s Spider-Man 2“, „Helldivers 2“, „Stellar Blade“, „Gran Turismo 7“ und „The Last of Us Part II“.

Aber auch einige Spiele von Publishern wie 2K Games, Focus Entertainment, Deep Silver, Bethesda und Rockstar sollen an dem Experiment teilnehmen. Auch in Europa sollen diese Tests aktuell laufen. Ob das am Ende eine gute Sache ist und für einige Spieler zu höheren, individuelleren Rabatten führt oder am Ende allgemeinere Deals mit höheren Preisnachlässen für alle ersetzen könnte, bleibt abzuwarten.

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Call of Duty: Black Ops Royale startet am 13. März als kostenloser Modus




Wer sich noch an Blackout aus Call of Duty: Black Ops 4 erinnert, dürfte beim kommenden Update hellhörig werden. Am 13. März startet mit Black Ops Royale ein neuer, kostenloser Spielmodus für den Shooter. Das Ganze versteht sich als Hommage an den ersten Battle-Royale-Gehversuch der Serie. Auf der riesigen Karte Avalon treten 100 Spieler in Viererteams gegeneinander an.

Dabei verzichten die Entwickler bewusst auf bekannte Warzone-Elemente wie Loadouts, den Gulag oder Kaufstationen. Stattdessen steht das klassische Scavenging im Vordergrund, bei dem Spieler Waffen aus dem aktuellen Black Ops 7 suchen und direkt vor Ort aufrüsten müssen. Auch beim Gameplay orientiert man sich an der Vergangenheit, denn Waffenhandling und Bullet Drop wurden laut Ankündigung an das Gefühl von damals angepasst, aber für moderne Standards angepasst. Wer sich da einlesen möchte, findet hier alle Infos.

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PlayStation auf dem PC: Darum liefen die Games wohl nicht so recht

„Ghost of Tsushima“ für den PC sorgt schon vor Erscheinen für Gesprächsstoff.

Sony will aktuellen Berichten zufolge seine Bemühungen rund um PC-Portierungen stark zurückfahren. Deswegen soll etwa „Ghost of Yotei“ keine Portierung mehr erhalten und damit dauerhaft der PlayStation 5 vorbehalten bleiben. Die Ursachen sind wohl vielfältig. Zum einen machen sich die Japaner angeblich doch Sorgen, dass die PC-Versionen der PlayStation etwas den Wind aus den Segeln nehmen könnten. Zum anderen sollen die Verkaufszahlen vieler Spiele unter den Erwartungen gelegen haben.

Marktforscher haben sich den Status Quo etwas genauer angeschaut und haben eigene Theorien. Demnach sei zu beobachten, dass vor allem der zeitliche Abstand zwischen dem Erscheinen der PS5- und der PC-Version zu den Misserfolgen auf dem PC beigetragen habe. Hätte Sony die PC-Fassung parallel zur Konsolenfassung angeboten, so mutmaßt das Marktforschungsunternehmen Newzoo, wären deutlich höhere Verkaufszahlen möglich gewesen.

Dies sei ein Muster, das nicht nur die Spiele der PlayStation Studios betreffe, sondern generell Multiplattform-Titel. In der Regel sei bei mehrstufigen Veröffentlichungen dann schon der Bedarf an der primären Plattform gedeckt. Beispiel: Wer sowohl eine PlayStation 5 als auch einen Gaming-PC besitzt, hätte bei einer zeitgleichen Veröffentlichung in der Hoffnung auf technische Mehrwerte eher die PC-Version erworben. Ist letztere aber Monate oder Jahre entfernt, wird es doch notgedrungen die PS5-Variante.

Zu den erfolgreicheren PC-Spielen zählen dabei vor allem die Einstiege in Sonys Marken – etwa „Marvel’s Spider-Man“, „God of War“ oder auch „Horizon Zero Dawn“. Die Fortsetzungen jener Titel hingegen liefen alle nicht so gut im PC-Ökosystem. Laut Newzoo müsse man festhalten, dass das Timing eben doch eine zentrale Rolle spielt. Doch zeitgleiche PC-Veröffentlichungen waren für Sony wohl, abseits von Multiplayer-Titeln oder Remastern, nie ein ernsthaftes Thema. Ähnlich wie Nintendo soll die eigene Konsole der Fokus bleiben.

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Die Sims 4 erhält einen Community-Marktplatz

„Die Sims 4“ ist bereits 2014 erschienen, erhält aber immer noch Updates und verfügt weiterhin über eine breite Community. Diese will man nun direkter einspannen. Denn der Publisher Electronic Arts hat zum einen einen Community-Marktplatz vorgestellt und zum anderen das „Sims Maker“-Programm präsentiert. Im Wesentlichen ist das eine Initiative, um mit Mods Geld zu verdienen.

Modder können also ihre Gegenstände über den Community-Marktplatz gegen einen Obolus anbieten – EA zwackt sich natürlich eine dicke Provision ab. Was der Vertrieb also als großen Sieg für die Spieler feiert, ist natürlich in Wahrheit primär ein Weg, um mehr Einnahmen zu generieren. Zugleich können Kreative eben ihre Schöpfungen monetarisieren. Über den Marktplatz werden aber nicht nur Anwender ihre Schöpfungen anbieten können, auch das Entwicklerteam von „Die Sims 4“ wird dort verschiedene Packs anbieten.

Direkt gegen Echtgeld wird das nicht möglich sein, vielmehr müsst ihr erst mit eurem Zaster eine virtuelle Währung namens Moola kaufen. Letztere könnt ihr dann verwenden, um Maker Packs und Erweiterungen zu kaufen – warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Der Marktplatz für „Die Sims 4“ wird ab dem 17. März 2026 für Windows-PCs und Macs zur Verfügung stehen. An den PlayStation- und Xbox-Konsolen soll innerhalb der nächsten Monate die Einführung beginnen.

So funktioniert der Community-Marktplatz

Laut Electronic Arts behalten die Content-Ersteller die Rechte an ihren Objekten und entscheiden sowohl über die Gestaltung der Packs als auch über die Preise. Unterstützend können sie zur Erstellung die neue Maker Suite nutzen. Das sind offizielle Tools aber auch Leitfäden, die helfen, Inhalte voll kompatibel zu „Die Sims 4“ zu gestalten. EA checkt dabei alle Inhalte vor der Veröffentlichung, damit sie den Vorgaben entsprechen. So will man natürlich etwa obszönen Content ausschließen.

Ab dem 5. März 2026 könnten sich Anwender für das Maker-Programm bewerben und Inhalte einreichen. Laut EA soll der neue Community-Marktplatz dabei nicht kostenlose Inhalte verdrängen. Die dürfen Spieler bzw. Modder weiterhin auch auf anderen Plattformen für „Die Sims 4“ veröffentlichen. Aber: Wer Inhalte anderswo veröffentlicht, kann dieselben Inhalte nicht mehr in den offiziellen Marketplace schieben. Ich sehe da auch einen Versuch EAs, mehr Kontrolle über die Modding-Community zu erhalten.

EA haut dabei übrigens ordentlich rein: Verkauft ein Maker Inhalte über den Community-Marketplace, behält der Publisher ca. 70 % des ausgegebenen Moolas ein. Nur schätzungsweise 30 % gehen an den Inhaltsersteller. Für 100 investierte Moola erhält ein Creator also etwa 30 Cent. Kein Wunder also, dass der Publisher den Marketplace selbst deftig abfeiert.

Preislich sollen z. B. 200 Moola 2,49 US-Dollar kosten. Je größer die Summe, die ihr auf den Tisch legt, desto mehr der virtuellen Währung erhaltet ihr als Gegenwert, mit einem gewissen Mengenrabatt. Etwa gibt es für 49,99 US-Dollar 5.500 Moola. Verdienen könnt ihr Moola durch das Spielen übrigens nicht. Es bleibt nur die Kaufoption. Weder Moola noch gekaufte Marketplace-Inhalte können mit anderen Spielern getauscht oder gehandelt werden, stellt EA dabei noch klar.

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, sind die bisherigen Reaktionen aus der „Die Sims 4“-Community eher negativ ausgefallen. Mal gucken, ob sich das Ganze am Ende für EA rechnet.

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