#StartupsToWatch – 5 spannende PropTech-Startups, die mehr als einen Blick wert sind

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Alles rund um Immobilien gehört weiter zu den angesagten Segmenten in der deutschen Startup-Szene. Zu den vielen (jungen und älteren) PropTech-Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind, gehören insbesondere ecoworks, einwert, Lisios, Novo und Predium.

5 spannende PropTech-Startups, die mehr als einen Blick wert sind

Montag, 22. Juli 2024VonTeam

Alles rund um Immobilien ist seit einigen Jahren ein großes Thema in Deutschland. PropTech gehört deswegen auch zu den Segmenten, die sich die viele Investorinnen und Investoren ganz genau ansehen – dies gilt insbesondere für B2B. Zu den vielen (jungen und älteren) PropTech-Startups, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten besonders aufgefallen sind, gehören ecoworks, einwert, Lisios, Novo und Predium.

5 spannende PropTech-Startups

ecoworks


ecoworks aus Berlin, das 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet wurde, setzt auf “modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft”. Der Berliner Klima-Investor World Fund, Haniel, Kompas VC und ISAI investierfen zuletzt 40 Millionen Euro in das Unternehmen. ALP.X Group, PropTech1 Ventures, Zacua Ventures, Blackhorn Ventures und Co. investierten zuvor bereits 22 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen in ecoworks. Mehr über ecoworks

einwert


Das Münchner PropTech einwert, 2022 von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet, positioniert sich als “Immobilien Value Management-Plattform”. “Durch die digitale Infrastruktur werden Bewertungen mühelos gemanagt und von Gutachtern auf der Plattform blitzschnell geliefert”, heißt es zum Konzept. Investoren wie Ventech, 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital sowie Business Angels investieren bereits rund 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über einwert

Lisios


Das Kölner Hardware-Startup Lisios, 2022 von Niklas Voigt und Patrick Franken gegründet, entwickelt ein Frühwarnsystem für Wasserschäden. “Wenn es einen Rohrbruch oder ein Leck im Leitungssystem gibt, dann erkennt es der WasserAlarm und alarmiert die Hausbesitzenden per App. So können teure Reparaturen durch unentdeckte Schäden vermieden werden”, erklärt Gründer Franken die Idee hinter Lisios. Mehr über Lisios

Novo


Das Berliner PropTech Novo, 2022 von Julia Wadehn und Mona Hornung gegründet, kümmert sich um die Reduzierung von Emissionen in Eigenheimen. “Mit Novo helfen wir dabei zu verstehen, wo ein Haus heute in seiner Energieeffizienz steht, und wie man es in eine bessere energetische Zukunft bringen kann – komplett digital. Dann ist der Weg frei für energetische Sanierung”, sagt Gründerin Hornung. Citizen Capital, 2bX, Antler und ungenannte Business Angels investierten zuletzt 1 Million Euro in das Unternehmen. Mehr über Novo

Predium


Predium
 aus München, 2021 von Jens Thumm, Mohamed Ali Razouane und Maximilian Körner gegründet, entwickelt eine “All-in-One Softwarelösung, die ESG-Bilanzen von Gebäuden ermittelt, Maßnahmen zur CO2-Reduktion vorschlägt und diese mit einer Investitionsrechnung hinterlegt”. “ESG ist ein Risikofaktor für den Immobilienwert. Häufig fehlt eine aktuelle CO2-Bilanz der Gebäude. Zeitgleich stellt sich die Frage, welche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten”, sagt Gründer Thumm. Mehr über Predium

Bonus: Comgy, Concular, Dao, Doozer, Gropyus, ImmoAssist, Memox, Novumstate, vilisto, Wohnsinn

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Foto (oben): Shutterstock

#StartupsToWatch – 9 millionenschwere Gründerinnen, die alle kennen sollten

Auch im Jahre 2024 sind Gründerinnen in der deutschen Startup-Szene weiter komplett in der Minderheit. Gerade einmal 21 % aller Startups wurden laut Startup-Monitor zuletzt von Frauen gegründet. Hinzu kommt weiter ein massiver Gender Funding Gap. Die vielfach männlich dominierten (nationalen und internationalen) Venture Capital-Geber investieren eindeutig sehr viel häufiger und vor allem mit viel höheren Summen in Startups, die von Gründern ins Leben gerufen worden sind.

Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2024 floss in Deutschland das meiste Geld in rein männliche Gründerteams. In den ersten sechs Monaten dieses Jahren zählten wir im deutschsprachigen Raum rund 100 zwei- oder dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 7 Milliarden Euro bewegt wurden. Die wenigsten dieser Startups wurden von Frauen ins Leben gerufen. Die großen Ausnahmen sind Infinite Roots, cylibPlanet A Foods, Ceezer, Dude Chem, BlueLayer, einwert und Kenbi. Diese Jungfirmen stellen wir an dieser Stelle noch einmal vor.

Infinite Roots


Das Hamburger BioTech-Startup Infinite Roots, 2018 von Mazen Rizk, Cathy Preißer und Thibault Godard in Berlin gegründet, züchtet eine Art Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Die Dr. Hans Riegel Holding (HRH), der Europäische Innovationsrat (EIC), die REWE Group und Betagro Ventures sowie Altinvestoren investierten zuletzt 58 Millionen US-Dollar in Infinite Roots, früher als Mushlabs bekannt. In den vergangenen Jahren sammelte das Unternehmen mehr als 10 Millionen US-Dollar ein. Mehr über Infinite Roots

cylib


cylib, 2022 in Aachen von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Gideon Schwich gegründet, kümmert sich um das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. World Fund, Porsche Ventures, der Venture-Arm des Sportwagenherstellers Porsche, Bosch Ventures, DeepTech & Climate Fonds, NRW.Venture sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures, Speedinvest und 10x Founders investierten zuletzt 55 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits rund 66 Millionen ein. Mehr über cylib

Planet A Foods


Das Food-Startup Planet A Foods aus Planegg bei München, 2021 von den Zwillingen Sara Marquart und Max Marquart gegründet, möchte eine “nachhaltige Alternative zu Kakao” etablieren. World Fund, Omnes Capital, Cherry Ventures, Mudcake, Nucleus Capital und TriplePoint Capital investierten zuletzt 15,4 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. “Das Team hat bereits einen Teil der Finanzierung für den Ausbau der Produktion in seinem Werk in Pilsen verwendet”, heiß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über Planet A Foods

Ceezer


Das Berliner ClimateTech Ceezer, 2021 von Magnus Drewelies, Hannes Nützmann und Carla Woydt gegründet, positioniert sich als “Plattform für globale Carbon Credits”. HV Capital, Norrsken VC, Picus Capital und Carbon Removal Partners investierten zuletzt 10,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Carbon Removal, Norrsken und Picus investierten zuvor bereits 4,2 Millionen in Ceezer. Das Startup wird “die Mittel nutzen, um seine Präsenz in den USA zu erweitern”. Mehr über Ceezer

Dude Chem


Das Berliner GreenTech Dude Chem, 2021 von Sonja Jost, Tino Mundt, Henriette Nowothnick und Mathis Han gegründet, positioniert sich als Virtual Manufacturing-Unternehmen, dass “pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) und Zwischenprodukte umweltfreundlich und kosteneffizient herstellt”. Vorwerk Ventures, b2venture, Frontline, Borski Fund, Auxxo Female Catalyst Fund und Push Ventures investierten zuletzt 6,5 Millionen Euro in Dude Chem. Mehr über Dude Chem

BlueLayer


Das Startup BlueLayer aus Berlin, 2022 vom Moonfare-Gründer Alexander Argyros, Vivian Bertseka und Gerardo Bonilla gegründet, möchte sich als “maßgeschneiderte Software für Entwickler von Kohlenstoff-Projekten” etablieren. “We empower the true change-makers on the ground driving carbon removal, protecting nature, and restoring ecosystems”, heißt es zum Konzept. Point Nine Capital und mehrere Business Angels investierten zuletzt 5,6 Millionen US-Dollar in BlueLayer. Mehr über BlueLayer

einwert


Das Münchner PropTech einwert, 2022 von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet, positioniert sich als “Immobilien Value Management-Plattform”. “Durch die digitale Infrastruktur werden Bewertungen mühelos gemanagt und von Gutachtern auf der Plattform blitzschnell geliefert”, heißt es zum Konzept. Ventech, 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital sowie Business Angels investierten zuletzt 4 Millionen Euro in einwert. Mehr über einwert

Kenbi


Das Berliner Pflege-Startup Kenbi, das von Clemens Raemy, Katrin Alberding und Bruno Pires in Düsseldorf gegründet wurde, digitalisiert die Pflegebranche. Dabei geht es um die Entlastung des Pflegepersonal durch Technologie – etwa durch die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben. SPFF Holding, Helsana HealthInvest und Achmea Innovation Fund investierten zuletzt im Rahmen einer Series-B-Investmentrunde eine ungenannte Summe in das Unternehmen. Mehr über Kenbi

Tipp: Wer sich für Startup-Investments in Deutschland interessiert, muss unseren #DealMonitor lesen.

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3 

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