Wegfall der staatlichen Förderung: Auch Tesla will fehlende Subventionen ausgleichen

Das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gab am Samstag bekannt, dass ab dem 18. Dezember 2023 keine neuen Anträge für den Umweltbonus mehr gestellt werden können (wir berichteten). Kurzerhand meldete sich Stellantis zu Wort und garantiert bis einschließlich 31.12.2023 für Elektrofahrzeuge, die nach den bisherigen Bafa-Richtlinien bonusberechtigt sind, den vollen Umweltbonus. Caschy vermutete es schon und natürlich soll es auch so kommen: Auch andere Hersteller ziehen hier nun nach.

Den Anfang macht Tesla. Auch dort werde man laut einem Tweet den Ausfall der staatlichen Subventionen ausgleichen. Dies gelte für alle neuen Bestellungen des Tesla Model 3/Y – ab dem 18. Dezember für Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember ausgeliefert werden. Zudem werde man auch den Herstelleranteil von 2250 Euro kompensieren, so Tesla weiter.

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KfW: Förderprogramm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur gestoppt

Die staatliche KfW-Bank und viele Interessierte hatte große Erwartungen an das neue Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (wir berichteten). Die Resonanz war überwältigend (obwohl viele von hohen Hürden sprachen), innerhalb nur eines Tages waren die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gewährten 300 Millionen Euro bereits vollständig ausgeschöpft. Dies bedeutet, dass sämtliche Fördermittel für das Jahr 2023 vergeben wurden. Trotz einiger technischer Verzögerungen und Hindernisse wurden insgesamt rund 33.000 Anträge bewilligt. Die KfW-Bank plant nun, die Öffentlichkeit über weitere verfügbare Haushaltsmittel in ihrem Newsletter zu informieren.  In diesem Jahr lag das Fördervolumen bei 300 Millionen Euro, weitere 200 Millionen Euro plant das Ministerium im kommenden Jahr bereitzustellen. Dies lässt hoffen, dass zukünftig zusätzliche Mittel für das Förderprogramm bereitgestellt werden, um die steigende Nachfrage zu bedienen und den Ausbau der sauberen Mobilität weiter voranzutreiben.

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Volkswagen: Erschwinglichere E-Autos ab 2025

Deutsche Autobauer spüren vermutlich den Atem der Wettbewerber aus dem Ausland im Nacken. Volkswagen hat nun angekündigt, dass man E-Fahrzeuge ab 2025 günstiger auf die Straße bringen wolle. VW-Chef Oliver Blume verkündete auf der IAA in München, dass die weiterentwickelte Plattform MEB ab 2025 eine um zehn Prozent erhöhte Reichweite und verbesserte Effizienz beim Laden bieten wird. Modelle von Volkswagen, Skoda und Cupra sollen in weniger als 20 Minuten ihre Batterien aufladen können. „Die neue Plattform bietet Beschleunigungszeiten unter 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Schnellladung unter 20 Minuten auf Basis der Einheitszelle des Konzerns mit Cell2Pack-Technologie„. Neue vollelektrische Modelle von Volkswagen, SKODA und CUPRA mit Einstiegspreisen unter 25.000 Euro sollen E-Mobilität für noch mehr Kunden erreichbar machen.

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Bundespolizeidirektion München warnt vor manipulierten Steckdosen in Zügen

Die Bundespolizeidirektion München spricht eine Warnung vor manipulierten Steckdosen in Zügen aus. So wurde laut Pressemeldung beispielsweise erst am Freitagmorgen (1. September 2023) in einem Reisezug auf dem Weg von Augsburg nach München eine manipulierte Stromsteckdose entdeckt. Verletzt worden, ist glücklicherweise aber niemand.

Dass die Manipulation entdeckt worden ist, war wohl eher Zufall: So spürte eine reisende Bundespolizistin vor der Benutzung einer Stromsteckeckdose im RB 87 (Augsburg – München) die Manipulation auf. Sie informiert die Zugbegleiter und ließ eine Warnung an alle Passagiere aussprechen. Später wurde die betroffene Steckdose ausgetauscht. Vorgefallen ist das Ganze in einem Zug der Verkehrsgesellschaft GoAhead.

Ermittlungen wegen des Verdachts versuchter Körperverletzung wurden eingeleitet, dazu werden u. a. Bilder der Videoaufzeichnung des Zuges ausgewertet. Weitere manipulierte Steckdosen fand man im betreffenden Zug nicht. Allerdings wurden in den vorherigen Tagen offenbar schon öfter manipulierte Steckdosen in Zügen entdeckt, durch die Passagiere tatsächlich Stromschläge erhalten hatten. Daher bietet die Polizei Zugreisende aktuell im eigenen Interesse, vor der Benutzung von Steckdosen in Zügen genauer hinzuschauen.

Die Täter setzen dabei offenbar teilweise Metallstifte oder ähnliches in die Steckdosenpole ein, sodass bei Kontakt ein Stromstoß die Folge sein kann. In diversen Zügen in ganz Deutschland konnte man in den zurückliegenden Tagen derlei Vorfälle beobachten.

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AAWireless: Nach Android Auto folgt CarPlay

AAWireless kennen vermutlich einige. Der Adapter ermöglicht eine bequeme und kabellose Verbindung zu Android Auto. AAWireless war eines der ersten Unternehmen, das einen Adapter für drahtloses Android Auto auf den Markt gebracht hat. Lange Zeit war das Tool nur über die offizielle Website des Unternehmens erhältlich, seit Juni können deutsche Kunden es auch über Amazon Deutschland bestellen.

Der Android-Auto-Adapter ist ein Gerät, das eine drahtlose Verbindung zu Android Auto ermöglicht. Es bietet die volle Funktionalität von Android Auto, ohne dass man ständig ein Kabel ein- und ausstecken muss. Das Gerät wird zusammen mit einer kostenlosen Begleit-App geliefert, über die Aktualisierungen durchgeführt werden können und Funktionen in Android Auto anpassbar sind, zum Beispiel DPI-Änderungen für den Split-Screen-Modus.

Nun möchte man seine Fühler in andere Gefilde ausstrecken und geht mit Apple CarPlay in die Beta. Mit der Firmware 3.0 fügt man die Beta-Funktionalität für CarPlay hinzu. Wer sich das Ganze mal anschauen möchte, findet hier die Anleitung für den Test.

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