Tesla arbeitet an App und Autoschlüssel für die Apple Watch

Tesla hatte bereits vor einiger Zeit bestätigt, dass man die Tesla-App auch auf die Apple Watch bringen wird. Geht es nach den Informationen, die sich auf den dekompilierten App-Code der aktuellen App-Version beziehen, dann arbeitet Tesla wohl aktiv an einer ersten App für die Smartwatch.

Die Hinweise legen nahe, dass die App für die Apple Watch, wie beim Smartphone, ebenfalls als Autoschlüssel fungieren kann. Bedeutet in der Praxis, dass man künftig auch alleine mit der Uhr das Fahrzeug fahren könnte, bislang braucht es hier ein Smartphone oder eine Schlüsselkarte.

Derzeit gibt es zahlreiche Drittanbieter-Lösungen für die Apple Watch. Die native Unterstützung könnte jetzt aber in greifbare Nähe rücken. Mal schauen, ob das schon eine Funktion für das diesjährige Holiday-Update wird.

Tesla könnte alternativ auch auf den Standard des Car Connectivity Consortiums für den Digital Key setzen. Auf dem iPhone und der Apple Watch setzt der digitale Schlüssel aus der Wallet-App hierauf auf. Technische Basis hierfür ist die Ultrabreitband-Unterstützung, die in Teslas jüngeren Fahrzeugen gar vorhanden wäre. Auch unter Android ist der Standard vorgesehen, welcher den Autoschlüssel nativ ins Betriebssystem integriert. Eine dedizierte App für die Smartwatch bringt sicherlich weitere Funktionen, wäre damit aber wohl nicht notwendig.

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Blade Runner 2049: Klage u. a. gegen Tesla

Nicht das Bild, um das es geht.

Das könnte ein interessanter Rechtsstreit werden. Alcon Entertainment hat in Kalifornien eine Klage gegen Tesla (und Warner Bros.) eingereicht. Der Vorwurf: Tesla habe unrechtmäßig Bilder aus dem Film „Blade Runner 2049“ verwendet, um Werbematerialien durch einen KI-Bildgenerator zu erstellen. Laut der am Montag eingereichten Klageschrift missbrauchte die von Elon Musk geleitete Firma für autonome Fahrzeuge das Markenimage des Films, um ihr Robotaxi auf einer aufsehenerregenden Veranstaltung Anfang des Monats zu bewerben. Laut Klageschrift hat Tesla kurz vorher angefragt, ob die Bildrechte gewährt werden könnten, dies wurde aber abgelehnt, sodass man wohl auf KI zurückgriff. Der Produzent möchte „Blade Runner 2049“ nicht mit Musk in Verbindung bringen, aufgrund dessen „extremer politischer und sozialer Ansichten“, so der Hollywood Reporter. Dies steht im Zusammenhang mit laufenden Bemühungen um potenzielle Partner für eine geplante Fernsehserie.

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Gigabit-Datenraten im Zug und lückenlos 5G: Deutsche Bahn und Mobilfunker realisieren Innovationsstrecke

Deutsche Bahn AG

Die Zugverbindung zwischen Hamburg und Berlin soll zu einer Vorzeigestrecke für modernste Mobilfunktechnologien in Deutschland werden. Auf dieser zentralen Route können Passagiere bald, wenn es so kommt, wie geplant, durchgehend mit Gigabit-Geschwindigkeiten surfen (und telefonieren), dank einer flächendeckenden 5G-Versorgung.

Heute Nachmittag wird beim Digital-Gipfel der Bundesregierung in Frankfurt am Main eine Vereinbarung über die technologieneutrale Erforschung und Umsetzung des Versorgungsprojekts „5G am Gleis“ unterzeichnet. Die Deutsche Bahn, die Mobilfunkanbieter 1&1, Deutsche Telekom, O2 Telefónica und Vodafone sowie die Bundesregierung sind die Unterzeichner dieser Vereinbarung.

Während der umfassenden Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin, die von August 2025 bis April 2026 andauert, wird die Deutsche Bahn (DB) die Betriebspause nutzen, um neue Funkmasten für das zukünftige Eisenbahnkommunikationssystem FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) zu installieren. Dieses System stützt sich auf die Mobilfunktechnologie, 5G.

Die Anbieter von Mobilfunknetzen werden die Möglichkeit untersuchen, ob sie durch die Nutzung dieser neuen, in Bahn-Nähe errichteten Masten, den Bahnreisenden künftig höhere Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich bieten können. Die Realisierung dieses Vorhabens, eine hochleistungsfähige Mobilfunkversorgung für Bahnreisende zu schaffen, erfordert eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure aufgrund der technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Die ambitionierten Ziele einer gemeinsamen Gigabit-Versorgung im Zug wurden von den Partnern in einem heute unterzeichneten ‚Memorandum of Understanding‘ festgehalten.

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin, welche eine Länge von 278 Kilometern hat, zählt laut Bahn zu den am häufigsten benutzten Verbindungen in Deutschland. Jeden Tag befördert sie bis zu 230 Züge und circa 30.000 Reisende.

Im Zuge einer umfassenden Sanierung werden bei der Deutschen Bahn (DB) zusammenhängende Arbeiten an den Gleisen, Weichen und Oberleitungen durchgeführt. Zusätzlich werden Überholgleise eingerichtet, was den Betrieb flexibler macht, mehrere Bahnhöfe modernisiert und die Leit- sowie Sicherungssysteme erneuert.

Nach Abschluss dieser Maßnahmen sind für einige Jahre keine weiteren großen Bauarbeiten notwendig. Während der mehrmonatigen Vollsperrung der Strecke plant die DB auch, die Infrastruktur für das zukünftige Bahnkommunikationssystem FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) einzurichten, das bis 2035 den aktuellen Bahnfunk GSM-R in ganz Europa ablösen soll.

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Tesla-App für iOS 18: Steuerelemente für Kontrollzentrum, Sperrbildschirm und Action-Button

Mit dem jüngsten App-Update spendiert Tesla seiner Smartphone-App unter iOS (18) sogenannte Steuerelemente. Diese dienen, wie der Name unschwer erraten lässt, der Steuerung des Fahrzeugs. Unter iOS 18 lassen sich Steuerelemente an verschiedensten Stellen als Verknüpfung auf diverse Funktionen platzieren.

Im Falle von Tesla lässt sich damit ein Fahrzeug sperren sowie wahlweise Frunk (Vorderer Kofferraum) oder Ladeklappe öffnen. Auf Wunsch gibt es auch einen Schnellzugriff auf die Klimaanlage und es lassen sich per Knopfdruck Hup- oder Furzgeräusche ertönen oder auch das Licht aufblinken.

Die Steuerelemente lassen sich beispielsweise beim Drücken des Action-Buttons verwenden. Wird jener gedrückt, kann er eine der oben genannten Funktionen auslösen:

Zudem lassen sich auch die beiden Schnellzugriffe auf dem Sperrbildschirm mit einem Steuerelement belegen:

Und: Mit iOS 18 hat man selbst die Macht über das eigene Kontrollzentrum. Hier lassen sich auf Wunsch gleich mehrere Steuerelemente in Knopfform platzieren und per Tastendruck auslösen.

Bisher waren ähnliche Funktionen bereits über die Kurzbefehle möglich. Diese unterstützt Tesla bereits seit längerem und hier gibt es auch Zugriff auf mehr (Fahrzeug)-Funktionen. Alternativ konnte bereits so manche Drittanbieter-App eine solche Funktion anbieten, jetzt ist sie eben direkt in der Hersteller-App gelandet. Schön zu sehen, dass Tesla doch recht flott auf diverse Neuerungen aufspringt, welche die OS-Anbieter vorsehen.

Übrigens: Ab Fahrzeug-Version 2024.38 werden Befehle in der Nähe des Autos auch offline ausgeführt.

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Android Auto 13.1 wird verteilt

Google verteilt derzeit das Update auf Android Auto 13.1. Wie meist üblich gibt das Unternehmen keine Details zu den Neuerungen bekannt, sondern erwähnt lediglich die üblichen Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen. Zuletzt hatten die Entwickler am 30. September einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie über kürzlich behobene Fehler und aktuell in Bearbeitung befindliche Probleme informierten:

Kürzlich behoben:

[Auto] WhatsApp-Nachrichten werden nicht gesendet
[Auto] Gboard wird beim Verwenden von Android Auto verkleinert
[Auto] Drahtloses Android Auto trennt die Verbindung, wenn das Mobilfunksignal verloren geht
[Auto] Google One erlaubt nicht mehr das Umgehen der VPN-App mit Android Auto
[Auto] Google Chat-App fehlt in Android Auto
[Auto] Taskleiste fehlt auf dem Bildschirm
[Assistant] Assistant antwortet mit der Nachricht „Persönliche Ergebnisse in diesem Auto zulassen erforderlich“

In Bearbeitung:

[Auto] Nachrichtenbenachrichtigungen funktionieren nicht
[Auto] Schwarzer Bildschirm bei Poco X6 Pro
[Auto] WhatsApp-Sprachnachrichten sind stummgeschaltet
[Auto] Drahtlose Trennung bei Samsung-Geräten

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