E-Autos genießen in Bayern ab 2025 Vorzüge

Die Elektromobilität in Deutschland schwächelt. Nach dem Auslaufen des Umweltbonus sind die Zulassungszahlen für E-Autos in diesem Jahr merklich zurückgegangen. Bayern will nun gegensteuern und die E-Mobilität mit neuen Anreizen wieder attraktiver machen. Folgende Änderungen beschreibt man nun nämlich im Bericht zur aktuellsten Kabinettssitzung vom 3. Dezember dieses Jahres:

Der Freistaat plant, ab dem 1. April 2025 das Parken für Elektrofahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen für drei Stunden kostenlos zu ermöglichen. Dies betrifft sowohl reine Batterieelektrofahrzeuge als auch Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Mit dieser Maßnahme erhofft sich die bayerische Regierung, neue Impulse für den Kauf von Elektroautos zu setzen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die kostenlose Parkdauer ist auf drei Stunden begrenzt, um Dauerparken zu vermeiden und gleichzeitig genügend Zeit für Erledigungen wie Einkäufe oder Arztbesuche zu gewährleisten, heißt es. Die Regelung soll vor allem in Gebieten mit hohem Parkdruck greifen und dort die Nutzung von Elektroautos attraktiver gestalten. Bisher konnten Kommunen in Bayern bereits auf Grundlage ihrer Parkgebührenordnungen Ausnahmen für Elektrofahrzeuge schaffen. Mit der neuen Regelung wird das kostenlose Parken für E-Autos jetzt bayernweit einheitlich geregelt. Für die Kommunen entstehen durch die Änderung keine neuen Aufgaben.

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EnBW und ACE vereinen Kräfte: Neuer Ladetarif macht E-Mobilität zugänglicher

Der Energieversorger EnBW und der Auto Club Europa (ACE) haben eine Kooperation gestartet. Ab Dezember 2024 können ACE-Mitglieder von einem neuen, speziell entwickelten Ladetarif profitieren. Der „ACE e-POWER“ Tarif ermöglicht den Zugang zu mehr als 5.000 EnBW-Schnellladepunkten in Deutschland. Diese befinden sich an strategisch wichtigen Standorten wie Fernverkehrsverbindungen, Handelszentren und städtischen Gebieten. Darüber hinaus erhalten Nutzer Zugriff auf das EnBW HyperNetz, das über 700.000 Ladepunkte in 17 europäischen Ländern umfasst.

Die finanziellen Konditionen gestalten sich transparent: ACE-Mitglieder zahlen 54 Cent pro Kilowattstunde an EnBW-Ladepunkten, ohne monatliche Grundgebühr. Die erste Ladekarte wird kostenlos bereitgestellt. Ein Vorteil ist der Rabatt von fünf Cent pro Kilowattstunde gegenüber dem regulären Tarif.

Die technische Umsetzung erfolgt über die EnBW mobility App, die in einer speziellen ACE-Version verfügbar ist. Die Anwendung bietet praktische Funktionen wie Preisfilter und Umkreissuche. Die Bezahlung erfolgt kontaktlos und digital.

EnBW verfolgt dabei eine klare Nachhaltigkeitsstrategie: Alle Schnellladepunkte werden mit Ökostrom betrieben. Das Unternehmen plant Investitionen von 200 Millionen Euro jährlich bis 2030 für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Die Anmeldung für den neuen Tarif ist bereits möglich. Interessierte ACE-Mitglieder können sich über die ACE-Webseite registrieren, einen Zugangscode generieren und diesen in der EnBW mobility App eingeben.

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NIO: Flexibles Batterie-Upgrade auf 100 kWh Akku startet in Deutschland

Über den chinesischen Elektrobauer NIO und seine Power-Swap-Stations haben wir bereits häufiger berichtet. Diese ermöglichen einen vollautomatischen Batterietausch binnen 3 Minuten. Die Weiterfahrt mit einer vollen Batterie kann so unverzüglich weitergehen. Inzwischen betreibt NIO hierzulande 58 aktive Power-Swap-Stations in Europa. Derzeit experimentiert man auch mit einer Rückspeisung von Energie ins Stromnetz (wir berichteten).

Ab sofort bietet man auch hierzulande ein flexibles Batterie-Upgrade für Kunden, die Battery-as-a-Service (BaaS) nutzen, an. Neben der Standard-Batterie mit 75 kWh kann jetzt an den NIO Power-Swap-Stations auch eine 100 kWh große Batterie eingesetzt werden. Dies ermögliche eine um bis zu 30 Prozent erhöhte Reichweite. Somit werden auf der Strecke weniger Ladestopps oder Batteriewechsel nötig.

Monatlich werden 169 Euro für die Standard-Batterie (75 kWh) fällig, während für die größere Long-Range-Batterie 289 Euro an monatlichen Kosten zu Buche schlagen. Der Wechsel erfolgt flexibel nach Bedarf und wird nur für die tatsächliche Nutzungsdauer der größeren Batterie berechnet. Beim Batteriewechsel erhaltet ihr jeweils eine zu 90 Prozent geladene Batterie. Somit wird nur temporär und bei Bedarf auf eine größere Batterie zurückgegriffen.

Die Buchung ist bis zu einem Tag im Voraus möglich. Nach der Aktivierung steht das Upgrade einen Monat zur Verfügung und kann bei Bedarf verlängert werden. Der Service ist für alle NIO-Modelle verfügbar.

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Jaguar stellt Konzeptauto „Type 00“ vor

Jaguar hat seine Marke auf den Kopf gestellt und vor kurzem ein neues Logo präsentiert. Im Netz kursiert das mittlerweile als eines der schlechtesten Beispiele für Rebranding. Der Spot dazu sorgte obendrein für Diskussion.

Jaguars neues Motto, das mit dem Rebranding einhergeht, heißt “Copy Nothing” worauf das Smartphone-Unternehmen Nothing das Motto auf X kurzzeitig in “Copy Jaguar” änderte. Ihr seht, da gibt es eine Menge Stilblüten. Nun hat man wie versprochen die nächste Katze – oder Jaguar – aus dem Sack gelassen: Das Konzeptauto “Type 00” wurde vorgestellt.

Es handelt sich um ein Coupe mit zwei Türen, das mit einer langen Schnauze, einem lang gezogenen Rücken und sowohl platt gedrückt als auch klobig daher kommt. Das ovale Lenkrad und das spartanische Design im Innenraum sind ebenfalls recht eigenwillig. Aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden. Wer sich die Details und die Begründungen, warum man etwas wie gemacht hat, zu Gemüte führen will, kann das im Blog von Jaguar tun. Knapp 700 km Reichweite soll das Elektroauto angeblich erreichen.

Entscheidend ist, was am Ende für ein Serienauto herausspringt. Man hat in den vielen Jahren schon viele Konzeptautos gesehen, die entweder ganz ad acta gelegt wurden oder nur zum Bruchteil in das finale Design flossen.

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Tesla bringt Apple-Watch-Schlüssel und weitere Funktionen im Holiday-Update-2024

Alljährlich veröffentlicht der US-Autobauer Tesla zu den Feiertagen ein größeres Software-Update für seine Fahrzeugflotte, das sogenannte „Holiday Update“. Auch in diesem Jahr hat man im Rahmen des Updates wieder eine ganze Palette an Neuerungen im Gepäck. Das Update soll bereits ab kommender Woche verteilt werden, so Tesla.

Wie üblich trudelt der Rollout dann – OTA – aber erst nach und nach auf den Fahrzeugen ein. Übrigens: Wer ein Model Y bestellt und noch vor Jahresende abholt, der erhält ein komplettes Jahr kostenloses Supercharging. Da sich das Jahr dem Ende zuneigt, müssen sich Interessenten hier wohl ranhalten.

Tesla bringt im Rahmen des Holiday-Updates erstmals seine Tesla-App auf die Apple Watch. Dort lassen sich Informationen, wie der Akkustand, einsehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit den Frunk/Kofferraum zu öffnen oder gar die Klimaanlage zu steuern. Eines der Highlights dürfte wohl sein, dass die Apple Watch dann auch als digitaler Schlüssel fungiert. Das funktioniert beim Smartphone bereits einwandfrei, jetzt genügt es auch, wenn ihr mit einer Apple Watch unterwegs seid. Hinweise auf diese Funktion gab es bereits im Herbst.

Die Videoclips der Dashcam und des Wächtermodus lassen sich künftig direkt über die Tesla-App abrufen. Dort kann man die Clips auch abspeichern und optional teilen. Per App-Benachrichtigung wird man im Wächtermodus jetzt auch informiert, falls jemand am Türgriff zieht.

Das Model 3 ohne Blinkerhebel unterstützt jetzt auch den automatischen Wechsel zwischen Rückwärtsgang und Drive. Allem Anschein nach verlässt man hier jetzt das Beta-Stadium und wenn das ordentlich funktioniert, dann fällt der Wegfall des Gangwahlhebels weniger ins Gewicht. Laut Tesla soll dies nicht nur bei Parkmanövern funktionieren, sondern auch beim Wenden in mehreren Zügen. Optional könnte man das sicherlich auch für Personen älterer Modelle mit Hebel zur Verfügung stellen, das ist bisher aber nicht in Sicht.

In der Tesla-Routenführung sind Ladestopps fest eingeplant. Diese sind jedoch nur darauf ausgerichtet, am Ziel anzukommen, ungeachtet der Restladung. Jedoch hat nicht unbedingt jeder am geplanten Ziel die Möglichkeit, das Auto zu laden. Fortan kann man der Routenführung übergeben, mit welchem Akkustand man gerne am Ziel ankommen möchte. Die Routenplanung berücksichtigt dies dann bei den Ladestopps bzw. der Ladedauer an eingelegten Stopps.

Tesla berücksichtigt auch bei Nutzern ohne Premium-Konnektivität den Verkehr auf der Route. Mit Premium-Konnektivität stellt man diesen entlang der Route auch visuell dar – das funktioniert jetzt auch ohne ein Konnektivitäts-Abo. Weitere Überarbeitungen betreffen die Routenführung. Zwischenstopps sind jetzt gemäß der geschätzten Umwegzeiten sortiert.

Zudem neu: Eine Niederschlagskarte sowie die Anzeige des Wetters am Zielort:

Beim Rückwärtsfahren gibt es jetzt eine optische und akustische Warnung, wenn ein Fahrzeug oder Fußgänger im Querverkehr erkannt wird. Im Rückwärtsgang wird jetzt automatisch auch die Musiklautstärke abgesenkt, um Ablenkungen zu reduzieren – kennt man bereits von diversen anderen Autoherstellern.

Der Beifahrersitz lässt sich über die Bedienelemente einstellen, falls sich niemand darauf befindet. Das gilt auch für Sitze in der zweiten Reihe. Bei Fahrzeugen mit hinterem Display kann man jetzt auch die Videowiedergabe im Fahrmodus fernsteuern. Außerdem werden nahegelegene Parkplätze am Zielort vorgeschlagen. Kommt man an einem Supercharger an, dann wird jetzt auch direkt über den Touchscreen informiert, falls und welche Ladestationen außer Betrieb sind. Bisher musste man hier manuell nachschlagen – womit das eher meist erst nach erfolgreichem Parkvorgang und misslungenem Ladestart auffiel.

Diverse Neuerungen gibt es auch für den Tesla Cybertruck, ist hierzulande aber nicht relevant. Die TuneIn-App hat, so Tesla, eine Überarbeitung erfahren. Zudem gibt es zwei neue Lichtshows. Diese lassen sich jetzt auch per App einplanen. Und auch der Furzmodus wird erweitert. Getreu dem Motto „Sit happens“ kann jener auch ausgelöst werden, sobald sich jemand auf dem Sitz platziert.

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