General Motors (GM) verabschiedet sich von Robotaxis

General Motors (GM) verfolgt, wie viele andere Autohersteller, das Ziel autonome Fahrzeuge zu entwickeln, die komplett selbstständig und damit ohne menschliches Zutun sicher fahren können Als Anwendungsgebiet hat man da bisher auch Robotaxis gesehen. So investierte man rund 10 Mrd. US-Dollar in seinen fahrerlosen Beförderungsdienst namens Cruise. Damit ist jetzt jedoch Schluss. GM hat bestätigt, dass man den Fokus verlagert.

Demnach werde man zwar weiterhin an Fahrassistenzfunktionen und autonomen Fahrzeugen arbeiten, allerdings nur noch direkt für Privatkunden. Dabei werde man auf der Funktion Super Cruise aufbauen, die bereits jetzt in über 20 Modellen von General Motors das Fahren ohne Hände am Lenkrad erlaubt. Intern werden allerdings die bisher getrennten Teams von GM und Cruise LLC, die am autonomen Fahren gearbeitet haben, zusammengelegt.

Als Begründung für den Abschied aus dem Robotaxi-Segment nennt GM vage den umkämpften Markt und die hohen Ressourcen, die nötig wären, um dort Fuß zu fassen. Aktuell besitzt GM 90 % von Cruise und will seine Anteile nach Absprachen mit weiteren, größeren Aktionären auf mehr als 97 % vergrößern. Dann werde man die restlichen Aktien zurückkaufen und mit der Restrukturierung beginnen. Man rechnet damit, dadurch mehr als 1 Mrd. US-Dollar im Jahr zu sparen.

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Xiaomi YU7: Erste Bilder und Daten zum neuen E-Auto

Xiaomi hat mit dem SU7 und seinen Varianten wie dem Ultra-Modell sein erstes E-Auto veröffentlicht. 2025 soll ein zweites Fahrzeug folgen. Inzwischen sind über chinesische Behörden nicht nur erste Bilder, sondern auch Spezifikationen durchgesickert. Das nächste E-Auto wird sich Xiaomi YU7 nennen und soll offenbar im Juni oder Juli 2025 auf den Markt kommen.

Den Namen hat Xiaomi inzwischen auch im chinesischen Netzwerk Weibo offiziell bestätigt (via CNEVPost). Es soll sich hier um ein SUV (Sport Utility Vehicle) handeln. Hergestellt wird das E-Auto in Xiaomis Fabrik in Yizhuang, Beijing. So wird auch dieses Fahrzeug nur in China auf den Markt kommen und ist aktuell nicht für Europa vorgesehen. Als Maße sind bereits 4.999 mm (Länge) x 1.996 mm (Breite) x 1.600 mm (Höhe) bei einem Gewicht von 2.405 kg genannt. Die Höchstgeschwindigkeit soll 253 km/h betragen.

Die Akkukapazität des kommenden Xiaomi YU7 ist noch offen. Es sollen zwei elektrische Motoren im Inneren stecken. Vorder- und Rückseiten-Motor sollen jeweils auf 220 bzw. 288 kw kommen. Die restlichen Spezifikationen kennen wir derzeit aber noch nicht.

Oben seht ihr das neue Modell Xiaomi YU7 einmal auf einem offiziellen Bild des Herstellers im Vergleich mit dem SU7. Da erkennt man schon eine ähnliche Designsprache. Mehr Informationen zu dem E-Auto wird Xiaomi sicherlich in den kommenden Wochen bekanntgeben.

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Taxis in Wien: Ab 2025 müssen Neuzulassungen elektrisch fahren, zunächst aber kein Wandel

In Österreich möchte man Wien im Bereich E-Mobilität nach vorne preschen lassen. Daher dürfen dort neu zugelassene Taxifahrzeuge ab 2025 nur noch elektrisch fahren. Dafür gibt es auch hohe Förderungen von der Stadt und vom Bund. Dennoch gibt es bislang kaum Elan seitens der Taxiunternehmen und aktuell fahren nur etwa 2,6 % der Wiener Taxiflotte elektrisch.

In Wienfahren aktuell ca. 8.200 Taxis – aber nur 220 davon werden vollelektrisch betrieben. Die Stadt Wien bietet einen Topf mit Millionen an Fördermitteln an, doch die Nachfrage soll laut Der Standard aktuell gering bleiben. Im Übrigen sind 5.500 der 8.200 Taxis bereits Hybride, reine Verbrenner verlieren also zumindest an Bedeutung. Aber auch Hybride dürfen ab Januar 2025 in Wien nicht mehr neu durch Taxiunternehmen zugelassen werden.

Dennoch wird es natürlich Jahre dauern, bis die Verbrenner aus den Taxiflotten gänzlich verschwinden. Denn die Unternehmen werden dann eben nach und nach defekte Fahrzeuge austauschen, aber den Bestand erst einmal so lange nutzen, wie das rentabel bleibt. Auch ist wohl möglich, dass einige Taxiunternehmen vor Jahresende noch einmal neue Verbrenner und Hybride nachbestellen, bevor das nicht mehr zulässig ist.

Taxiunternehmen zögern wegen der Anschaffungskosten

Warum die Taxiunternehmen konkret zögern, lässt sich schwer verifizieren. Vermutlich sind es die Anschaffungskosten, die selbst bei den üppigen Fördergeldern hoch bleiben. Dazu zweifeln einige Anbieter vielleicht daran, dass die Ladeinfrastruktur gut genug ausgebaut ist. An Förderung gibt es dabei durch die Stadt Wien 10.000 Euro pro Auto und 1.000 Euro vom Klimaministerium, ebenfalls pro neu angeschafftem E-Auto. Um Doppelförderungen durch Weiterverkauf und Co. zu vermeiden, ist die Auszahlung aber von den gefahrenen Kilometern abhängig, bei der zahlende Kunden befördert werden. Da zahlt die Stadt 5 Euro pro Kilometer. Insgesamt sind 6,4 Mio. Euro im Fördertopf.

Taxifahrer befürchten wohl auch durch längere Stopps aufgrund der Ladezeiten einen Umsatzverlust, wechselten sie zu E-Autos. Da bemängeln Taxiunternehmen wohl auch ein fehlendes Reserviersystem für öffentliche Ladestellen. Etwa könnte es dadurch dazu kommen, dass ein Fahrer eigentlich zwischen zwei Fahrten ausreichend Zeit zum Laden habe, aber keine freie Ladestation in der Nähe sei. Zumal viele Taxifahrer Ein- oder Zweimannunternehmen ohne Betriebsgelände seien und in Mietwohnungen lebten. Da fehle auch oft eine ausreichend schnelle Lademöglichkeit zu Hause.

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E-Mobilität in Niedersachsen: Neue Initiative für faire Ladestrompreise

Die Elektromobilität in Niedersachsen nimmt Fahrt auf, doch die Preisgestaltung beim Laden bereitet noch Kopfzerbrechen. Das Bundesland, das sich seit Jahren für die Förderung der E-Mobilität einsetzt, startet nun eine Initiative im Bundesrat. Der Fokus liegt auf verbraucherfreundlichen Ladestrompreisen, die den Umstieg auf Elektrofahrzeuge attraktiver machen sollen.

Niedersachsen kann bereits Erfolge vorweisen. Durch gezielte Förderung entstanden über 3.000 private Ladepunkte bei Unternehmen im ganzen Land. Die Landesregierung geht mit gutem Beispiel voran und rüstet 266 landeseigene Liegenschaften mit Ladeinfrastruktur aus. Parallel dazu läuft die Umstellung der gesamten Landesfahrzeugflotte auf Elektroantrieb bis zum Jahr 2030.

Die neue Bundesratsinitiative zielt auf mehrere Kernaspekte ab. Ein zentraler Punkt ist der beschleunigte Ausbau der Ladeinfrastruktur, der sich an den Masterplänen des Bundes orientiert. Die Initiative fordert auch eine Reform der staatlichen Preisbestandteile beim Ladestrom und die Einführung eines funktionierenden Wettbewerbs.

Konkret sollen Preisobergrenzen geprüft und die freie Wahl des Stromanbieters an öffentlichen Ladesäulen ermöglicht werden. Ein Online-Ladestrommonitor soll für Transparenz sorgen. Zudem plant das Land die Förderung neuer Technologien, insbesondere des bidirektionalen Ladens.

Verkehrsminister Olaf Lies betont die wirtschaftliche Dimension: Der Umstieg auf E-Mobilität muss sich für Verbraucher rechnen. Aktuell übersteigen die Kosten für elektrisches Fahren teilweise noch die des konventionellen Antriebs. Die Initiative zielt darauf ab, dass Ladestrom künftig zwei entscheidende Vorteile bietet: Kosteneinsparung für die Nutzer und Klimaschutz.

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Bahn rudert zurück: Sparpreis-Tickets bald wieder ohne E-Mail-Adresse erhältlich

Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn hat auf die Kritik von Verbraucherschützern und Fahrgastverbänden reagiert und angekündigt, den Kauf von Sparpreis-Tickets für den Fernverkehr ab Mitte Dezember wieder ohne die Angabe einer E-Mail-Adresse zu ermöglichen. Dies berichtet der Deutschlandfunk.

Seit Oktober 2023 war die Angabe einer E-Mail-Adresse beim Kauf von Sparpreis-Tickets verpflichtend, selbst am Schalter. Dies stieß auf Widerstand, da insbesondere ältere Menschen und Personen ohne Smartphone von der Nutzung günstiger Bahntickets ausgeschlossen wurden.

Die Bahn räumt nun ein, dass diese Regelung zwar nur wenige Menschen betrifft, ihnen aber weiterhin die Möglichkeit zum Kauf von Sparpreis-Tickets gegeben werden soll. Allerdings muss auch in Zukunft der Name des Reisenden beim Ticketkauf angegeben werden.

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