Server Monitoring

Ein eigener Webserver bringt zahlreiche Herausforderungen im Bezug auf die Serversicherheit mit sich. Im Folgenden soll erklärt werden, welche Motivation hinter Angriffen auf entsprechende Infrastrukturen stecken und welche einfachen Maßnahmen Sie ergreifen können, um das Risiko eines Angriffs zu reduzieren beziehungsweise einen solchen zu erkennen.

Wann ist ein Server eigentlich sicher?

Ein Server ist dann sicher, wenn ausschließlich befugte Personen Zugriff auf diesen haben. Das umfasst insbesondere, dass ausschließlich von diesem Personenkreis Dienste gestartet und beendet werden dürfen. Ein „unsicherer Server“ weißt Sicherheitslücken auf, die von Hackern genutzt werden können um verschiedene Formen des Missbrauchs durchzuführen.

Welche Formen des Missbrauchs sind denkbar?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das Ziel nicht immer darin besteht, an persönliche (Kunden-)Daten zu gelangen. Häufig geht es den Angreifern vielmehr darum, von Ihrem Server aus weitere, illegale Formen der Nutzung durchzuführen.

Ein Klassiker ist dabei der Versand von Spam E-Mails. Dabei wird Ihr Server durch eingeschleuste oder manipulierte Skripte zur Spamschleuder. Bei einer Rückverfolgung der E-Mails stehen Sie dann als Versender da.

Ebenfalls bekannt ist das Verbreiten illegaler Inhalte. Dabei geht es in der Regel um urheberrechtlich geschütztes Material, wie software, Filme und Musik, welches dann auf Ihrem Server bereitgestellt wird.

Welche einfachen Maßnahmen kann ich ergreifen auch wenn ich kein erfahrener Systemadministrator bin?

  1. Verwenden Sie sichere Passwörter

    Verwenden Sie Passwörter, die jeweils nur die befugte Person kennt. Dieses Passwort sollten Sie zudem aller zwei bis drei Monate ändern. Es sollte aus mindestens 10 Zeichen bestehen und Buchstaben in Klein- und Großschreibung, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

  2. Prüfen Sie den Traffic auf Ihrem Server

    Ungewöhnlich hoher Datenverkehr auf Ihrem Server sollte immer eine erkennbare Ursache haben. Sollten Sie diese Ursache nicht erkennen können, sollten Sie misstrauisch werden. Eventuell wird Ihr Server dann zur Bereitstellung illegaler Inhalte genutzt.

  3. Verwenden Sie ein Tool zum Website Monitoring

    Dieses kostenfreie Tool bietet Ihnen gleich zwei Vorteile. Zum einen wird aller 10 Minuten überprüft, ob Ihre Website verfügbar ist. Dazu wird die Ladezeit und der zurückgelieferte HTTP-Statuscode ausgewertet. Für den Fall, dass es Anzeichen für eine Nichtverfügbarkeit gibt, erhalten Sie direkt eine Benachrichtigung per E-Mail.Zum anderen können Sie sich über den Loginbereich eine Statistik zur Ladezeit der Website ansehen. Sollte sich hier zeigen, dass die Ladezeit in der letzten Zeit signifikant angestiegen ist, ist dies ebenfalls ein Grund misstrauisch zu werden.

4. Prüfen Sie Ihre Verzeichnisse nach Dateien die nicht von Ihnen stammen

Auch das manuelle Überprüfen einzelner Verzeichnisse kann hilfreich sein um schädliche Skripte zu identifizieren. Vor allem das Temp-Verzeichnis (/tmp) ist guter Ansatzpunkt, da hier besonders häufig Skripte eingeschleust werden.

5. Führen Sie regelmäßige Updates durch

Für das Durchführen von Updates sind zwei verschiedene Ebenen zu beachten. Zum einen müssen alle serverzeitigen Anwendungen (Apache etc.) auf dem neuesten Stand gehalten werden. Zum anderen ist es wichtig, dass Sie Ihre Webanwendungen aktuell halten. Dies umfasst beispielsweise das CMS auf dem Ihre Webseite oder Ihr Online-Shop läuft (z.B. WordPress, Magento etc.)

6. Nehmen Sie Beschwerden von Dritten ernst

Dies könnte ein Hinweis sein, dass beispielsweise Spam E-Mails über Ihren Server versendet werden. Solche Beschwerden sollten Sie unbedingt ernst nehmen und deren Ursache ermitteln.

7. Nutzen Sie Virenscanner

Selbst bei Linuxsystemen kann es nicht schaden, einen Virenscanner einzusetzen. Somit lassen sich infizierte Dateien erkennen und unschädlich machen.

Fazit:


An das Thema Serversicherheit sollten Sie nicht erst denken, wenn es schon zu spät ist. Die oben genannten Punkte sind ein absolutes Muss und sollten dauerhaft beachtet werden.

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John McAfee vs. NSA – Projekt: „D-Central“

John McAfee ist ein Software-Millionär und möchte jetzt noch mal ordentlich zuschlagen. Laut seiner eigenen Aussage ist er gegenwärtig damit beschäftigt ein neues Gadget zu entwickeln, damit die Menschen wieder spionagefrei vom Geheimdienst untereinander kommunizieren können. Es wird damit gerechnet, dass ein Prototyp bereits in der ersten Jahreshälfte von 2014 fertig ist. Dabei hat der Gründer des gleichnamigen Software-Unternehmens in den letzten Monaten schon einige Schlagzeilen gemacht wie beispielsweise Ende des Jahres 2012 mit seiner spektakulären Flucht auch Belize. Nachdem sein Nachbar Gregory Faull in der Wahlheimat von McAfee tot aufgefunden wurde, flüchtete der 68-Jährige aus Belize und reiste illegal in Guatemala ein. Dort stellte er einen Asylantrag und kurz darauf erfolgte seine Festnahme. Zuerst hieß es, er würde von Guatemala nach Belize ausgeliefert. Am Ende wurde er dann doch in sein Heimatland, in die USA ausgewiesen. Laut eigener Aussage gab er dann an, vollkommen mittellos zu sein, da er sein gesamtes Vermögen in Belize zurückgelassen habe. Gut ein halbes Jahr später nahm er ein äußerst bizarres Video auf, indem er den Nutzern seiner software erklärte, wie sie sein Antivirusprogramm ohne großen Aufwand vom Rechner wieder runterbekommen, und zwar mit einer Schusswaffe. Über 15 Jahre sind bereits vergangen, seitdem er aus seiner Firma ausstieg und derzeit ist er mit einem einmaligen Projekt wieder in aller Munde.

Das Anti-Überwachungs-Gadget „D-Central“


Elektronischer Datenaustausch und kommunizieren ohne Angst haben zu müssen von Geheimdienst ausspioniert zu werden, so lautet das Vorhaben von McAfee mit seiner neuen Hardware. Genannt wird das Anti-Überwachungs-Gadget „D-Central“ und soll für weniger als hundert Dollar auf den Markt kommen. Genaues technisches Aussehen des Projekts ist noch nicht geklärt aber nach der groben Beschreibung von McAfee soll die kleine Box den Usern von Tablets, Notebooks und Smartphones die Chance geben private und kleine Netzwerke zu errichten, die stark verschlüsselt sind, ähnlich dem Dark Internet. Die Verschlüsselung sei absolut sicher vor einem Eventuellen Zugriff der NSA. Laut McAfee wird es für die Regierung keinen Weg geben, der sie herausfinden lässt, wo derjenige sich aufhält und wer er ist. Allerdings berichten einige Medien, dass das D-Central nicht dafür konzipiert ist, um das Internet zu ersetzen, denn es soll nur eine Reichweite von etwa 400 Metern haben. In einer Stadt entspricht das ungefähr ein Gebiet um drei Straßen. Als Zielgruppe sieht jeden Bürger, angefangen vom Studenten bis hin zum Firmenchef. McAfee können sich nicht vorstellen, dass einen Studenten gibt, der für diese Box nicht Schlange stehen würde, um sie zu kaufen. Eine optimistische Vorstellung seitens des Entwicklers, die ihn wieder positiv in die Zukunft schauen lässt. Denn der Halbleiterhersteller Intel hat im August 2010 für eine Summe von etwa 7,7 Milliarden US-Dollar seine Firma McAfee gekauft, die McAfee selbst schon 1994 verließ, um nach Belize auszuwandern. Durch den Verkauf bekam McAfee 100 Millionen US-Dollar und im Jahr 2009 minimierte sich sein Vermögen auf 4 Millionen US-Dollar aufgrund der Weltfinanzkrise.

Ein Gadget, das verboten werden könnte


In einem Interview erklärte McAfee das er bereits Jahre vor der Enthüllung von Edward Snowden die Idee dazu gehabt habe, ein Anti-Geheimdienst-Gadget zu entwickeln. Inzwischen sei allerdings der passende Zeitpunkt erreicht, um sich voll und ganz auf die Herstellung zu konzentrieren. Auch die Tatsache, dass es zu einem Verkaufsverbot seitens der US-Regierung kommen könnte, lässt den Millionär kalt. Nach seiner eigenen Aussage würde er das Gerät dann eben in Japan, England und in der Dritten Welt verkaufen. Wann genau D-Central erscheinen soll, steht noch nicht fest aber laut McAfee könnte es schon im ersten Halbjahr von 2014 einen Prototyp geben. Dieser Prototyp soll sich als Netzwerk mit anderen solchen Netzwerken verbinden, die sich dann wieder mittels einem Hub mit Internet verbinden. So soll es einen privaten und einen öffentlichen Modus zum Datenaustausch geben. Dabei soll D-Central mit einer unterschiedlicheren Übertragungstechnologie ausgestattet sein, als das WLAN. Ebenfalls soll es auch nicht mit dem traditionellen Internet Protokoll arbeiten. Die User müssen sich in dem privaten Modus befinden, um von dem einem lokalen Netzwerk zu dem anderen lokalen Netzwerk etwas senden zu können. Dieser Austausch läuft verschlüsselt und die Behörden können nur sehen, in welche Stadt es geht, aber sie können nicht den direkten Empfänger sehen. Die Firma hinter D-Central ist Future Tense, ebenfalls gegründet von McAfee, und auf deren offizieller Internetseite findet sich passend dafür ein Countdown, der die Tage runterzählt. Future Tense besteht allerdings derzeit nur aus etwa sieben Mitarbeitern, von denen einer noch inhaftiert ist. Bei dem Inhaftierten dreht es sich laut McAfee um einen bekannten Hacker. Ein weiterer elementarer Mitarbeiter bei Future Tense ist Jim Zoromski. Dieser hat bereits bei McAfee und auch bei seinem späteren Unternehmen „QuorumEx“ an oberster Stelle mitarbeitete. Ein wunder Antibiotikum sollte von dieser Firma auf den Markt gebracht werden. Auch Partner für die Hardware werden derzeit von dem Unternehmen noch gesucht. Ungeklärt ist auch noch die Methode die von dem Unternehmen Future Tense verwendet, um zu verschlüsseln. Dies soll auch so lange wie möglich so bleiben, wenn es nach McAfee geht, denn umso weniger die Regierung von der Technik weiß, umso besser. Das Einzige was er verlauten lies, dass es sich um eine sehr radikale Technik handle. Diese habe er in den 60er Jahren bei seiner Zeit bei General Electric entwickelt. Weitergehend kann auch die Frage nicht beantwortet werden, was im Falle eines Durchsuchungsbefehls, für User-Informationen von dem Unternehmen weitergegeben werden können. In Sachen Finanzierung ist McAfee ganz auf der Linie, das Projekt selber zu finanzieren, allerdings würde er Crowdfunding ganz amüsant finden. Skeptiker sind zudem noch nicht davon überzeugt, das McAfee so ein Projekt wie D-Central realisieren kann, zumal er seit Mitte der Neunziger Jahre nicht mehr in dem Bereich IT-Security agiert hat.

In-Q-Tel: Start-Ups und Geheimdienste

Jungunternehmer, die neue und innovative Produkte entwickeln, finden sich schnell im Dienst des Staates wieder. Sie stehen zwar auf keiner Gehaltsliste, Ihr Geldgeber könnte aber die CIA sein. In-Q-Tel, eine Risikokapitalgesellschaft, die gezielt in neue Technologien investiert, wurde bereits 1989 gegründet. Der Gründer ist die CIA, Geldgeber der US-Steuerzahler.

Outsourcing um neue Mitarbeiter zu gewinnen


Wissenschaftler, die im Dienst des Geheimdienstes stehen, sind nichts Neues. Schon immer haben Militär und Staatsschützer in die Forschung investiert, oft sogar große geheime Laboratorien betrieben. Entwicklungen, wie die Flugzeuge U-2 und SR-71 oder der Satellit corona, die wertvolle Aufklärungsarbeit leisten, wurden ganz offen von der CIA vorangetrieben. Im Bereich der Verschlüsselungstechnologien und der Informationsauswertung waren Geheimdienste der privaten Wirtschaft weit voraus. Den Mitarbeitern bei der Forschung war dabei bewusst, in wessen Diensten sie standen. Heute sieht es für junge Wissenschaftler anders aus. Wer im Dienst eines privaten Unternehmens forscht, ahnt oft nicht, wer dahinter steht. Wer fragt schon, woher das Geld kommt, mit dem die Firma gegründet wurde? Freiwillig würden viele der jungen und oft eigenwilligen IT-Experten kaum in den Dienst der CIA treten. Dieser Umstand war dem Geheimdienst bewusst. Nach eigener Selbsteinschätzung ist der Dienst für diese Zielgruppe ein unattraktiver Arbeitgeber. Wie treffend diese Einschätzung ist, zeigt der Umstand, dass mehr als 70 Prozent der Firmen, die mit In-Q-Tel zusammenarbeiten, ansonsten keinen Handel mit der Regierung treiben, beziehungsweise, vor der Kooperation keine Handelsbeziehungen hatten. Aus Sicht der CIA ist die Risikokapitalgesellschaft ein voller Erfolg. Obwohl viele der Mitarbeiter kaum direkt für den Geheimdienst arbeiten würden, haben die Firmengründer keine Berührungsangst mit der Gesellschaft, im Gegenteil, eine Beteiligung der In-Q-Tel gilt als Qualitätssiegel, auch hoffen die Betriebe auf Aufträge von der Regierung. Direkte Einflussnahmen auf die Forschung sind durch die Kapitalgeber natürlich nicht möglich, aber von den Ergebnissen der Arbeit profitiert die CIA auf jeden Fall. Auch ist eine Lenkung der Arbeit über die lange „Geldleine“ möglich. Die Herkunft des Geldes durchaus nicht so geheim, wie viele meinen. Der Name In-Q-Tel, setzt sich aus „Q“, dem technischen Entwickler bei James Bond und einer Abkürzung für „Intelligent Technologies“ zusammen.

Schnelle Produktentwicklungen und breit gefächertes Interesse


Insgesamt hat sich die Forschung besonders im IT-Bereich geändert. Neuer Produkte entstehen oft in wenigen Monaten, statt durch jahrelange Grundlagenforschung. In der Regel werden die Technologien eingeführt und durch Upgrades nach und nach modifiziert. Mit dieser Entwicklung konnte die traditionelle Forschung in staatlichen Instituten kaum Schritt halten. Hinzu kommt, die breit gefächerte Interessenlage, die nur über die dezentrale Forschung ausreichend befriedigt werden kann. Das Spektrum umfasst Suchprogramme und Google-sightseeing/“>Google Earth„“.

Erfolg auf der ganzen Linie


Die Entwicklungen um Keyhole zeigen das volle Potenzial, das hinter dem Outsourcing der Forschung steckt. Heute ist In-Q-Tel an 89 Unternehmen beteiligt. Die Anteile von 39 Unternehmen wurden seit der Gründung verkauft. Google übernahm die Anteile von Keyhole und Microsoft schlug bei Perceptive Pixel zu. Das Unternehmen ist Spezialist für große Touchscreens. RIM, der Hersteller von Blackberry-Handys, erwarb den Funk-System-Hersteller Paratek, der kleinere und Strom sparende Antennen entwickelte. Auch Oracle bediente sich im großen Pool der CIA-Entwicklungen und kaufte Tacit sowie Endeca. Nokia übernahm MetaCarta, um die dort entwickelte Technologie in einen eigenen Karten-Dienst einzubauen. Die Idee zieht eindeutig immer weitere Kreise. Wenn Sie sich heute ein neues Handy oder einen Computer zulegen, steckt mit großer Wahrscheinlichkeit Wissen dahinter, das mit den Geldern der CIA erworben wurde. Die breiten Anwendungsmöglichkeiten sind typische für die neuen Technologien und so profitieren von den Entwicklungen viele Menschen, auch diejenigen, welche strikte Gegner von staatlich beeinflusster Wissenschaft sind. Ursprünglich sollte In-Q-Tel nur fünf Jahre tätig werden, aber der Erfolg überzeugte schnell. Heute gibt es sogar schon Nachahmer. 2002 zog die die Armee mit der Anlage-Firma Onpoint Technologies nach, um ihren gestiegenen technischen Bedarf zu decken. Die Entwicklungen zeigen, dass die Idee, Steuergelder gezielt in neue Entwicklungen zu stecken, für alle Beteiligten positiv ist. Kritiker gefallen diese Tendenzen nicht, denn eines steht fest, die CIA ist immer ebenfalls Nutznießer der neuen Technologie.

Was werden die E-Commerce Trends in 2014?

Das E-Commerce entwickelt sich ständig weiter. Neue gesetzliche Regelungen und Rahmenbedingungen in puncto Zahlungsverkehr (SEPA) führen zu neuen Herausforderungen. Alleine die Umstellung auf das europäisch einheitliche Zahlungsmodell SEPA ist mit großen Anstrengungen verbunden. Das Kaufverhalten der Konsumenten verändert sich ebenso wie die Effektivität bewährter Geschäftsmodelle. Der E-Commerce-Markt wird sich im Jahr 2014 in vielseitiger Hinsicht ändern. Die Konkurrenz wird größer werden, das generische Wachstum stagniert und die Lücke zwischen stationärem und digitalem Handel wird kleiner. Aktuell beträgt der E-Commerce-Anteil am gesamten Versandhandel ca. 71 Prozent. Wer die Herausforderungen des Jahres 2014 meistern möchte, muss sich großen Anforderungen stellen.

Veränderungen im mobilen Bereich

E-Commerce-Händler müssen sich im Jahr 2014 an das Konsumverhalten ihrer Kunden anpassen. Diese tätigen immer mehr Einkäufe über mobile Endgeräte. Deshalb ist eine Investition in Infrastruktur und Prozesse unabdingbar. Wer im mobilen Bereich einkaufen möchte, sollte auf sichere und komfortable Zahlungsmethoden zurückgreifen können. Als besonders hoffnungsvolles Bezahlsystem gilt das mobile Payment System „Mpass“, welches von Vodafone, O2 und der Telekom unterstützt wird. Das Potential möglicher Nutzer liegt hier bei 70 Millionen Personen. Die Art der Bezahlung ähnelt einer Online-Überweisung. Der Smartphone-Nutzer muss mit einer mTan, seiner Handynummer und einer PIN den Auftrag bestätigen: Das Geld steht anschließend sofort zur Verfügung. Wie einfach und schnell ein Produkt bezahlt werden kann, ist für den tatsächlichen Kauf oftmals ausschlaggebend. Kunden besitzen das Bedürfnis selbst wählen zu dürfen, über welchen Zahlungsweg sie Produkte erwerben. Mittlerweile ist es auch möglich Smartphones mit speziellen Stationen in Zahlungsgeräte umzuwandeln.

Die Nutzung von Datenmengen

Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung von kundendaten. Die Sammlung, die Bewältigung und Verarbeitung von bestehenden Kundenkontakten ist nicht selten mit erheblichen Vorteilen verbunden. Mit Bannern, Adwords und Newslettern kann eine extreme Kundenbindung erreicht werden. Die vorhandenen Daten können für eine gezielte Ansprache von Kundengruppen genutzt werden. „: Die erfolgreiche und gezielte Umsetzung steckt allerdings immer noch in den Kinderschuhen. Die Erstellung von Nutzerprofilen wird in 2014 ebenfalls immer relevanter. Hierdurch können Besucher gezielt angesprochen und mit relevanten Inhalten versorgt werden. In diesem Segment existieren allerdings viel zu viele Insellösungen, welche in Zukunft besser miteinander verbunden werden müssen. In den vergangenen Jahren ist der Anteil von Laptops und Computern am Gesamtverkauf zurückgegangen. Tablets und Smartphones gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der E-Commerce muss deshalb in Zukunft wesentlich stärker an die mobilen Endgeräte angepasst werden. Falls Emails oder Bestellbestätigungen auf einem mobilen Endgerät nicht richtig dargestellt werden, offenbart das dem Kunden ein recht niedriges Maß an Professionalität.

B2B und B2C

Wer im B2B-Bereich tätig ist, wird sich wachsenden Herausforderungen stellen müssen. In Zukunft müssen Funktionen wie Budgetverwaltung, individuelle Kundensortimente und Rabattregeln wesentlich stärker ausgeprägt werden. Die Kunden im B2B-Segment werden immer anspruchsvoller: Diese möchten nach B2C-Vorbild einkaufen. Deshalb müssen erklärungsbedürftige Produkte in 2014 informativer dargestellt werden. Die gleichzeitige Verbindung mit benutzerfreundlichen Onlineshops schafft ein extrem hohes Potential, das weiter ausgebaut werden kann. Im B2B-Commerce ist von einem grundsätzlich verändertem Kaufverhalten auszugehen. Die neuen technischen Möglichkeiten werden auch von der Konkurrenz entdeckt. Wer dies nicht erkennt, läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren. Dies erfolgt insbesondere durch die Realisierung von Einkaufserlebnissen, welche von der B2C-Welt geprägt sind. Intuitives Browsen, Suchen und Shoppen ist unabdingbar. B2B-Käufer müssen die Möglichkeit besitzen Preise, Kategorien und individuelle Kataloge anzufordern. Nutzerprofile müssen die Überprüfungen von Bestellbestätigungen und das Speichern von E-Angeboten ermöglichen.

Marktplätze

Der Marketplace wird in 2014 eine wesentlich größere Bedeutung besitzen als bisher. Marktplätze sind im E-Commerce bedeutende Anlaufstellen, die sich durch eine große Vielfalt auszeichnen. In den Köpfen der Kunden sind Marktplätze als Sammelbecken großer Sortiment verankert. Da das Kundenwachstum von dem Wettbewerbswachstum überstiegen wird, ist es vor allem für kleinere Händler von Bedeutung sich fest in Marktplätze zu integrieren. Hier besteht die Chance mit vergleichsweise geringen Kosten eine Vielzahl potentieller Kunden zu erreichen.

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BestPractice Tipps: Internationalisierung bei E-Commerce Projekten

Das Internet ist grenzenlos und bietet rein theoretisch unzählige Möglichkeiten. Besonders im Bereich des Online-Handels werden natürliche und politische Grenzen aufgehoben. Für den grenzüberschreitenden Handel sind jedoch einige Kriterien zu beachten, damit Anbieter und Käufer im E-Commerce gut zurechtkommen. Die jeweiligen Gesetze in den betreffenden Ländern spielen eine wesentliche Rolle und müssen beachtet werden. Damit E-Commerce Internationalisiert gehandhabt werden kann, sind beim Aufbau eines Online-Versands verschiedene Regeln und Grundsätze zu beachten.

Eine übersichtliche Webseite – der Schlüssel zum Erfolg

Häufig entscheidet schon der erste Eindruck. Ein Online-Shop, der unübersichtlich gestaltet ist, schreckt potenzielle Käufer ab. Das gilt für den nationalen Handel ebenso wie für alle Exportgeschäfte. Im grenzüberschreitenden Handel kommt der Übersichtlichkeit und der benutzerfreundlichen Menüführung noch mehr Bedeutung zu. Sinnvoll ist immer ein guter Überblick auf der Einstiegsseite. Nicht überfrachtet mit Informationen und Produkten, sondern freundlich und einladend. Egal, in welcher Sprache der Besucher sich informieren möchte: Wesentliche Details sollten immer gut auffindbar sein. Dazu zählen übersichtliche Kategorien, in denen man sich rasch zurechtfindet. Aber auch die für einen Kauf oft entscheidenden Punkte dürfen nicht vernachlässigt werden: Lieferbedingungen und Zahlungskonditionen müssen klar und deutlich dargestellt werden.

Übersetzen? Ja bitte, aber nicht automatisch!

Wer außerhalb Deutschlands seine Waren anbietet, stößt schnell an sprachliche Grenzen. Kleine, aber feine Unterschiede gibt es bereits beim Handel mit Österreich und der Schweiz, obwohl es sich hier noch um deutschsprachiges Ausland handelt. Im europäischen Handel und in der weltweiten Interaktion kommt einer verständlichen Sprache noch eine weitaus größere Bedeutung zu. Abhängig von der Kundenschicht, die man ansprechen möchte, sollte deshalb gleich beim ersten Einstieg in die Seite eine vernünftige Sprachauswahl angeboten werden. Englisch ist immer noch die erste Wahl und sollte deshalb nicht fehlen. Weitere Auswahlmöglichkeiten, zum Beispiel Italienisch, Spanisch und Französisch, decken den europäischen Markt gut ab. Wer im großen Umfang International tätig ist, kommt um Russisch, Chinesisch und Japanisch nicht herum.

Entscheidend für einen perfekten Eindruck und gute Verständlichkeit ist die Qualität der Übersetzung. Ein automatisches Programm mag für den Hausgebrauch hilfreich sein, im globalen Handel ist es das definitiv nicht. Es lohnt sich, hier die professionelle Dienstleistung in Anspruch zu nehmen und auf die Hilfe eines guten Übersetzers zu vertrauen. Die Übersetzung sollte alle Bereiche abdecken. Nicht nur die angebotenen Produkte müssen beschrieben werden; auch Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie die AGBs und FAQs gehören in die jeweilige Sprache übersetzt. Der große Vorteil: Der Kunde fühlt sich ernst genommen, er fühlt sich „zu Hause“.

Die Umsetzung in der Programmierung und Gestaltung der Webseite

Internationalisierung im Bereich Softwareentwicklung und Informatik heißt: Die Webseite muss so gestaltet sein, dass der Zugriff auch vom Ausland aus ein optimales Ergebnis bringt. Dafür stehen ebenfalls Fachleute zur Verfügung, die den Online-Shop dementsprechend aufbauen.

Andere Länder, andere Sitten

Auch Kleinigkeiten können über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Wer sich auf den Internationalen Handel spezialisiert oder diesen zumindest mit im Programm hat, sollte auch die landestypischen Eigenheiten der Geschäftspartner kennen. Das beginnt bei der Begrüßung, zieht sich über spezielle Ausdrucksformen hin und endet bei einem – hoffentlich für beide Seiten stimmigen – Vertragsabschluss.

  1. ecommerce in Europa – Zahlen, Daten, Fakten
  2. ECommerce in Europa – E-Commerce in Belgien
  3. ECommerce in Europa – E-Commerce in Bulgarien
  4. ECommerce in Europa – E-Commerce in Dänemark
  5. ECommerce in Europa – E-Commerce in Deutschland
  6. ECommerce in Europa – E-Commerce in Estland
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  8. ECommerce in Europa – E-Commerce in Frankreich
  9. ECommerce in Europa – E-Commerce in Griechenland
  10. ECommerce in Europa – E-Commerce in Großbritannien
  11. ECommerce in Europa – E-Commerce in Irland
  12. ECommerce in Europa – E-Commerce in Italien
  13. ECommerce in Europa – E-Commerce in Lettland
  14. ECommerce in Europa – E-Commerce in Litauen
  15. ECommerce in Europa – E-Commerce in Luxemburg
  16. ECommerce in Europa – E-Commerce in den Niederlanden
  17. ECommerce in Europa – E-Commerce in Österreich
  18. ECommerce in Europa – E-Commerce in Polen
  19. ECommerce in Europa – E-Commerce in Portugal
  20. ECommerce in Europa – E-Commerce in der Republik Malta
  21. ECommerce in Europa – E-Commerce in der Republik Zypern
  22. ECommerce in Europa – E-Commerce in Rumänien
  23. ECommerce in Europa – E-Commerce in Schweden
  24. ECommerce in Europa – E-Commerce in der Slowakei
  25. ECommerce in Europa – E-Commerce in Slowenien
  26. ECommerce in Europa – E-Commerce in Spanien
  27. ECommerce in Europa – E-Commerce in Tschechien
  28. ECommerce in Europa – E-Commerce in Ungarn

Unterschiedliche Gesetze und Konventionen

Hier spielen mehrere Punkte eine Rolle. Die E-Commerce-Gesetzgebung ist ebenso wichtig wie der allgemeine Konsumentenschutz, das Vertragsrecht und die Impressumspflicht. Es empfiehlt sich, für eine lückenlos und gesetzeskonform gestaltete Seite die Dienste eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen. So kann man Fallstricke und Missverständnisse am besten ausschließen. In zahlreichen Ländern weicht die Gesetzgebung von den deutschen Gesetzen ab. Wer hier auf der sicheren Seite sein will, sollte auf die Hilfe erfahrener Fachleute setzen. Entscheidend ist bei allen Geschäften die Frage nach dem Gerichtsstand. Zudem gibt es in vielen Staaten Richtlinien, die die Barrierefreiheit und Nicht-Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen regeln.

Das Sicherheitsgefühl der Kunden stärken

Je übersichtlicher und klarer die Details sind, umso sicherer fühlt sich der Kunde. Es gilt, Vertrauen aufzubauen, und das gelingt am besten mit Transparenz. Besonders wenn es ans Bezahlen geht: Eine korrekte Umrechnung des Kaufpreises in die Landeswährung erspart dem Kunden aus dem Ausland den mühsamen Prozess des Umrechnens, den er sonst auf sich nimmt. Für die Zahlungsmodalitäten spielen auch die landestypischen Vorlieben und Verhaltensweisen eine große Rolle. Hier ist es sinnvoll, alle gängigen Modelle anzubieten, damit der erfolgreiche Abschluss im Internationalen Handel nicht an mangelhaften Zahlungskonditionen scheitert. Wer als Händler auf der absolut sicheren Seite sein will, verlangt Vorkasse. Es versteht sich von selbst, dass die Lieferung dann ebenso zuverlässig sein sollte.

Die Versandoptionen werden ebenfalls dementsprechend an den Versand ins Ausland angepasst. Die Höhe der Versandkosten sollte für den Kunden bereits im Vorfeld der Bestellung erkennbar sein. Für die Lieferfristen gilt: Realistische Zeiten angeben! Jeder Kunde akzeptiert eine längere Lieferfrist, wenn er vorher darüber informiert wird. Kurze Laufzeiten zu versprechen und dann doch nicht einzuhalten kommt dagegen nicht gut an.

Der Teufel im Detail: Maße und Gewichte

Wie viele Zentimeter hat ein Inch? Was bedeuten amerikanische oder italienische Konfektionsgrößen wirklich? Wie viele Liter fasst eine Gallone? Auch die Maße und Gewichte müssen an das jeweilige Land angepasst beziehungsweise umgerechnet werden. Es ist wichtig, dem Kunden die Umrechenarbeit zu ersparen, also vollständig abzunehmen. Auch diese Maßnahme erzeugt Vertrauen. Gerade wenn die Käuferschicht sehr breit gestreut ist, kann man nicht von vornherein davon ausgehen, dass jeder User auf die gleiche Art und Weise mit den Umrechnungsmechanismen vertraut ist.

Kulturelle Unterschiede, religiöse Besonderheiten

Hier sind pauschale Aussagen nur schwer möglich. Es hängt viel davon ab, welche Art von Waren im E-Commerce angeboten wird. Ebenso spielt die Zielgruppe eine entscheidende Rolle. Wenn sich der Kunde jedoch ernst genommen fühlt, eine Art Wertschätzung empfindet, dann hat das zur Folge, dass wieder sein Vertrauen gestärkt wird. Die Kaufentscheidung wird maßgeblich davon beeinflusst.

Schwachstellen herausfinden

Wer eine möglichst hohe Konversionsrate erzielen möchte, kann die Besucherströme der Webseite analysieren. Woher kommt die Anfrage, wie lange bleibt der Kunde auf der Seite? Ein sicheres Zeichen bei jeder Art von Online-Handel, dass etwas gewaltig schief läuft, ist das schnelle Wieder-weg-Klicken. Es muss nicht gleich beim ersten Versuch zum Kauf kommen, viele Kunden wollen sich zunächst einmal informieren. Wer aber auf ein Angebot trifft, das sprachlich überhaupt nicht versteht, der wird sich schnell woanders umsehen.

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