Adobe Creative Cloud Express für Windows im Microsoft Store veröffentlicht

Adobe hat gestern seine neue Creative Cloud Express-App offiziell vorgestellt. Das Tool ist ab sofort im Microsoft Store zum Download erhältlich.

Mit Adobe Creative Cloud Express ist das Erstellen von einfachen Grafiken für soziale Netzwerke, von Flyern, Logos und anderen Grafiken möglich für die Nutzung im Web. Für die Verwendung werden keine Fähigkeiten im Bereich des Grafikdesigns vorausgesetzt und das soll insbesondere Anfängern den Einstieg so einfach wie möglich gestalten. Wer eine attraktive Instagram-Story für sein Lokal erstellen möchte, ein Logo benötigt für das eigene Restaurant oder ein anderes Startup im Netz bewerben möchte, hat mit Creative Cloud Express nun ein praktisches Tool zur Hand, welches zahlreiche kleine Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.

Die Nutzung der App ist kostenlos, allerdings können Zusatzfeatures wie Schriften und Bilder von Adobe gegen Zahlung erworben werden. Auch für Profis könnte das Tool sehr interessant sein, wo oftmals schlichtweg die Zeit nicht bleibt, um für Social Media-Posts eigene Vorlagen zu kreieren oder diese in den Creative Cloud-Programmen zu bearbeiten.

> Creative Cloud Express herunterladen

Bitdefender AntiVirus: kostenlose Version wird eingestellt – die Alternative

BitDefender Total Security 2020 Benutzeroberfläche

Die kostenlose Variante von Bitdefender wird zum 1.1.2022 eingestellt. Ab Neujahr fällt somit eine weitere, kostenlose Alternative zum Windows Defender weg. Bestehende Installationen versorgt Bitdefender noch bis Juni mit Signaturupdates, mit denen man weiterhin gegen Viren geschützt ist. Doch spätestens ab Juli sollten sich Anwender nach einer Alternative umsehen.

Auf der Ankündigungsseite schlägt Bitdefender natürlich vor, auf eine kostenpflichtige Lösung ihres Programms umzusteigen. Des Weiteren merkt der Hersteller an, dass sie ihren bestehenden Kunden per E -Mail ein Sonderangebot unterbreiten möchten. Konkrete Preise werden nicht genannt und liegen uns auch nicht vor.

Die Alternativen zu Bitdefender AntiVirus Free

Im kostenlosen Sektor gibt es weiterhin genug Auswahl, vertreten sind Avira, AVG, Avast, Kaspersky und der Windows Defender. Von allen genannten würden wir eher zum Defender raten, der in Windows integriert ist und sich nach der Deinstallation von Bitdefender automatisch aktiviert. Überprüfen lässt sich der Sicherheitsstatus über das Schild-Symbol in der Taskleiste, oder wenn man alternativ nach Sicherheit in Windows sucht.

Screenshot von Windows-Sicherheit / Windows Defender

In den letzten Jahren hat Microsoft ihren Defender stark ausgebaut, der jetzt mit einer sehr guten Virenerkennung punkten kann. Zudem überprüft der Schutz alle Computeraktivitäten in Echtzeit, um Viren vor ihrer Ausbreitung aufzuspüren. Außerdem implementierte Microsoft diverse Maßnahmen, dank denen sich der Defender nicht mehr durch Schädlinge manipulieren lässt. Der wohl größte Pluspunkt ist allerdings die Unauffälligkeit. Man muss sich nicht mit dem Defender beschäftigen, er macht alles unauffällig im Hintergrund und harmoniert perfekt mit Windows.

Wer Microsofts eigener Lösung nicht vertraut, dem sei geraten, für den Computerschutz ein paar Euros in die Hand zu nehmen. Denn kostenlose Antivirenprogramme sind allesamt darauf ausgelegt, dem Nutzer doch ein Produkt zu verkaufen. Schließlich möchte jedes Unternehmen einen möglichst hohen Gewinn erzielen, der nicht durch kostenlose Dienste erwirtschaftet werden kann. Außer man verwandelt sein Schutzprogramm in eine Werbeplattform samt Datensammlung.

Mit einem kostenlosen Programm ist man einfach nicht so umfassend geschützt, wie mit einer Bezahlversion. Empfohlene kostenpflichtige Lösungen sind Bitdefender, G Data, Kaspersky und F-Secure. Allesamt bieten Kombi-Angebote an, um auch das eigene Android-Smartphone vor ungewollten Schädlingen zu schützen.


via: techradar

Windows Phone stirbt nie: Live-Kacheln auf Linux-Handys

Ein markantes Merkmal von Windows Phones sind die Live-Kacheln. Ein praktisches Konzept, welches in Erinnerung bleibt und Jahre später noch seinesgleichen sucht. Gelegentlich kopiert in Form von alternativen Android-Startbildschirmen, die im Google Play Store zu finden sind.

Der Smartphone-Markt ist geprägt von einem Duopol. Als Käufer hat man entweder die Wahl zwischen einem Android- oder iOS-Gerät. Aus diesem Grund versucht die Linux-Community mit diversen Projekten, ein alternatives und freies Smartphone-Betriebssystem zu erschaffen. Dabei spielt Vielfalt eine entscheidende Rolle, jeder Nutzer kann sein System bis ins kleinste Detail so anpassen, wie es ihm gefällt. Hinzukommen diverse Vorzüge bezüglich Datenschutz.

Der Entwickler Drew Naylor hat auf Twitter mit seinem Projekt namens RetiledStart aufsehen erregt. Dabei handelt es sich um den Versuch, eine Windows Phone ähnliche Benutzeroberfläche für Handys und Tablets zu entwickeln. Er testet das Projekt auf einem PinePhone, dass ein echtes Linux-Smartphone mit vorinstalliertem Manjaro ist.

Foto-Galerie: so sieht RetiledStart auf einem PinePhone aus

Video:

Wie an den unspektakulären Bildern zu erkennen ist, steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen. Völlig Funktional ist zum jetzigen Zeitpunkt lediglich die App-Liste, abzüglich App-Icons, sowie ein unpersonalisierbarer Startbildschirm. Erste Bemühungen um die Implementation einer Suchfunktion sind ebenfalls vorhanden.

Wir sind gespannt, was die Zukunft noch bringt. Das Projekt ist auf GitHub zu finden, samt Demos und Screenshots. Falls der Entwickler sich wirklich rein hängt, dann dürfte RetiledStart zu einem Klassiker werden. Der Erfolg hängt aber natürlich auch davon ab, wie gut sich Linux auf Smartphones entwickelt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es eine große Baustelle.

Es erfüllt einen immer wieder mit Freude zu sehen, wie stark die Windows Phone-Community doch ist und selbst Jahre später noch zusammenhält.

App-Tipp: NanaZip bringt 7-Zip in den Store + Windows 11 Kontextmenü

Screenshot von der NanaZip Benutzeroberfläche

7-Zip ist ein altbewährtes Programm, um Dateiarchive zu entpacken oder zu erstellen. Im Gegensatz zu WinRar ist es gänzlich kostenlos und quelloffen.

Wer jedoch für so eine simple Aufgabe, wie das Entpacken einer .rar-Datei, lieber den Microsoft Store als Bezugsquelle für Apps nutzt, der dürfte nicht fündig werden. Die meisten Einträge sind nämlich entweder kostenpflichtig oder ungenügend, unter anderem durch die Beschränkungen der UWP-Plattform. Unter diesen Umständen stellt die beste Wahl immer noch der unoffizielle 7-Zip-Upload dar, der sich jedoch nicht in das Kontextmenü von Windows integriert. Meiner Meinung nach ist das eine essenzielle Funktion eines Archivierungsprogramms und somit ein Deal-Breaker.

Diese Lücke schließt unsere heutige App-Empfehlung namens NanaZip. Es handelt sich um eine 7-Zip-Abzweigung, die alles vom Original enthält, samt ein paar Optimierungen. Die Anwendung kann aus dem Microsoft Store bezogen werden, verpackt in einem App-Paket. Aus diesem Grund übernimmt der Store die App-Updates. Zudem sei erwähnt, dass NanaZip ebenfalls quelloffen ist.

Die wichtigste Ergänzung im Vergleich zu 7-Zip, ist die Integration in das neue Windows 11-Kontextmenü, welches bislang nur von sehr wenigen Drittanbieter-Apps unterstützt wird. Außerdem optimierte der Entwickler die Benutzeroberfläche, durch das Austauschen der uralten Symbole mit moderneren.

Screenshot des Windows 11 Kontextmenüs mit ausgeklapptem Nanazip-Eintrag

NanaZip aus dem Microsoft Store herunterladen

NanaZip-Projekt auf GitHub verfolgen


Quelle: Deskmodder

Microsoft To Do stellt Unterstützung für Windows 10 Mobile ein

Zwei Windows Phone-Screenshots, links die Microsoft To Do mit der automatisch generierten Aufgabe, rechts die Microsoft Supportseite mit weiteren Infos geöffnet im Edge-Browser

Microsoft To Do ist eine funktionale und beliebte App zur Aufgabenverwaltung, die auf jeder relevanten Plattform vertreten ist. Dank der universellen App-Plattform, ist der Dienst bis heute unter Windows 10 Mobile nutzbar. In absehbarer Zeit dürfte sich das jedoch ändern, denn alte App-Versionen werden zum 31. Dezember 2021 eingestellt.

Nutzer von Microsoft To Do, die weiterhin eine ältere Version verwenden, haben eine systemgenerierte Aufgabe in ihrer Liste hinterlegt bekommen. Sie weißt darauf hin, dass die Unterstützung für die aktuelle Version ausläuft und man seine App dringend aktualisieren sollte. Höchstwahrscheinlich gibt es zum Jahreswechsel ein paar serverseitige Änderungen, die Anpassungen an dem Client voraussetzen.

Von dieser Änderung ist nicht nur Windows 10 Mobile betroffen, sondern auch ältere Versionen von iOS, Android und Mac. Der Unterschied ist jedoch, dass es keine aktualisierte Fassung für Windows Phone geben wird. Anscheinend kompiliert Microsoft ihre To Do-Updates nicht mehr für Mobilgeräte.

Somit wird Windows 10 Mobile durch diesen Verlust noch nutzloser. Falls es das System nicht schon längst ist.


Quelle: All About Windows Phone

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies