Diese Funktionen für Microsoft Edge sind in Arbeit (Mai 2022)
Microsoft Edge erhält regelmäßig neue Funktionen, die den Webbrowser verbessern. In diesem Artikel haben wir für euch alle Funktionen in eine Liste zusammengefasst, die Microsoft plant zu implementieren. Allerdings bedeutet das nicht, dass diese Funktionen noch im Mai erscheinen. Stattdessen dürfte es noch mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern, bis sie in der Release-Version zur Verfügung stehen. Der Titel des Artikels bezieht sich nämlich auf das Datum der Zusammentragung der Liste.
Folgende Funktionen plant Microsoft für ihren Edge-Browser in naher Zukunft
Workspaces, zur besseren Organisierung von Horden an Tabs.
Neue Option, um die Favoritenliste immer im neuen Tab aufzurufen.
Einfacheres Schließen von vertikalen Tabs.
Vertikale Tabs auf der rechten Bildschirmseite.
Nutzung von vertikalen Tabs auch im Vollbildmodus.
Suchfunktion in Sammlungen, um einzelne Elemente schnell auffindbar zu machen.
Bei der Nutzung von alternativen PDF-Programmen soll Edge nicht mehr auf den eigenen PDF-Viewer zurückgreifen.
Doppelklick auf einen Tab, um diesen zu schließen.
Mehr Optionen für die eingeschränkte, automatische Medienwiedergabe. Konkret soll es möglich sein, Autoplay von Video- und Audio-Inhalten wieder vollständig blockieren zu können.
Gaming-Modus, damit der Webbrowser weniger Performance im Hintergrund belegt, während ein Spiel gespielt wird.
Tab-Vorschau: Anzeige eines kleinen Thumbnails, während man mit dem Mauszeiger über einen Tab schwebt.
Win32 Adieu? Neue Outlook-App ist vollständig webbasiert
Microsoft arbeitet an einem neuen Outlook-Client. Das E-Mail-Programm soll einer Generalüberholung unterzogen werden, um eine einheitliche Code-Basis zu schaffen. One Outlook nennt sich das Projekt, über das wir in Vergangenheit bereits berichtet hatten. Deutlich an Funktionsumfang zulegen soll dadurch die unter Windows 11 vorinstallierte Mail und Kalender-App. Aber auch die vollwertige Win32-Version von Outlook könnte von einer Modernisierung profitieren. Besonders im Aspekt der Darstellung von E-Mails, denn dazu nutzt sie immer noch Word als Engine.
Eine frühe Version der neuen Outlook-Anwendung wurde durch Telegram-Nutzer @im_tem entdeckt und in der Inside Windows™️ Community Chat™ geteilt. Vom ersten Start an fällt auf, dass es sich um eine reine Web-App handelt, der die aktuelle Outlook-Webseite zugrunde liegt. Verfeinert durch ein paar zusätzlichen Funktionen, die nur über den Client sichtbar sind. Dazu zählen das Menüband, welches sich deutlich stärker an der PC-Version von Outlook orientiert. Es besitzt sowohl eine kompakte als auch eine umfangreiche Ansicht. Des Weiteren öffnen sich Popups in neuen Fenstern statt in Overlays, um das Gefühl zu vermitteln, man bediene eine vollwertige Desktop-Anwendung.
Noch ist es eine frühe und unfertige App. Ihre Veröffentlichung zum Jahresende 2022 ist wahrscheinlich. Vorerst soll das neue Outlook nur Mail und Kalender ersetzen, eine Ablösung der Desktop-Version dürfte auch geplant sein. Dieses Vorhaben könnte sich allerdings noch länger rausziehen, da Nutzer der Desktop-Version höhere Ansprüche besitzen.
Microsoft Whiteboard: die Rückkehr der verhassten Web-App
Microsoft Whiteboard ist eine wichtige App mit einer großen Nutzerschaft. Sie wertet das schmale Angebot an Apps mit Stiftunterstützung unter Windows auf. Ihr besonderer Mehrwert liegt in der freien Zeichenfläche, die Skizzieren ohne Verpflichtungen und Regeln ermöglicht. Das sind die perfekten Gegebenheiten, um Zusammenhänge darzustellen oder Projekte zu planen.
Microsoft stand mit einem vergangenen Update für Whiteboard in der Kritik. Die native UWP-Anwendung wurde durch eine auf WebView 2 basierende Web-App ersetzt. Dies brachte diverse Nachteile einher, darunter ein hoher Ressourcenbedarf sowie eine große Latenz. Aufgrund der zahlreichen Beschwerden zog der Konzern die Aktualisierung zurück.
Microsoft versucht es erneut mit unbeliebter Web-Version
Trotzdem hält man am Konzept von WebView 2 fest. Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass eine reine Web-Version enorme Entwicklungsressourcen spart. Deswegen brachten die Entwickler ein paar Optimierungen ein, damit die Webseite besser läuft und nun ist sie wieder da. Das berüchtigte Microsoft Whiteboard-Update ist erneut im Store angekommen, wodurch die native App-Version der Geschichte angehört.
In meinem Test kam ich zum Ergebnis, dass die neuste Fassung vom Whiteboard besser performt als der erste Anlauf. Die Latenz beim Schreiben ist immer noch zu hoch, aber wenigstens stört sie nicht.
Doch die getätigten Bemühungen reichen nicht, um die Nutzer zu überzeugen. Erneut hagelt es reichlich Kritik auf diversen Internetportalen. Weiterhin kritisiert werden die langsamen Ladezeiten, das fehlende Lineal, der nicht vorhandene PDF-Export und das nicht deaktivierbare Glätten der eigenen Handschrift.
Diesmal hat Microsoft es geschafft, die Aktualisierung unter dem Radar der Medien durchzudrücken. Unzufrieden sind die Nutzer trotzdem, was den langfristigen Erfolg der App schadet. Allerdings gibt es im Microsoft Store nicht viele Alternativen, auf die man ausweichen könnte.
Microsoft Journal ist jetzt eine offizielle App, kein Garage-Projekt mehr
Mit Journal hat Microsoft eine richtig gute Ink-App im Produktportfolio. Sie ist auf schnelle Notizen ausgelegt, welche durch eine intelligente Unterstützung einfach zu gliedern sind.
Während OneNote ein geordnetes Notizbuch voller Funktionen ist, ist Journal auf das nötigste beschränkt. Das, was man benötigt, um in kürzester Zeit den größtmöglichen Notizenumfang anzulegen. Neue Seiten sind in Sekundenschnelle erstellt und viel auszuprobieren gibt es nicht.
Wirklich hilfreich ist die gute Schreibschrift-Erkennung. Damit lassen sich Notizen per Textsuche wiederfinden. Außerdem unterstützt Journal die Gliederung in Überschriften oder Markierungen. Dazu werden keine Schaltflächen benötigt, als Werkzeug dient einzig allein der Stift. Ein Text wird zur Überschrift, wenn er unterstrichen ist. Markierungen erstellt man durch kleine Sternchen, die man neben den Text malt. Es ist also alles auf Geschwindigkeit und Einfachheit ausgelegt.
Bislang handelte es sich bei Journal um ein Microsoft Garage-Projekt. Die App stammt also aus den Federn eines kreativen Raums bei Microsoft, der unverbindlich innovative Produkte entwickelt. Glücklicherweise wurde Journal als gut genug befunden, um jetzt zu den richtigen Projekten der Microsoft Corporation zu zählen. Dementsprechend ist eine langfristige Update-Versorgung zu erwarten. Außerdem ist Journal seit der letzten Windows 11 Insider Build 22593 standardmäßig im Stift-Menü der Taskleiste angepinnt.
Media Player kann jetzt Audio CDs abspielen Anleitung
Ich hätte niemals damit gerechnet, so eine Meldung im Jahre 2022 zu verfassen. Doch tatsächlich hat Microsoft einen modernen Audio CD-Player entwickelt und diesen direkt im neuen Media Player integriert. Somit scheinen etappenweise Funktionen nachgereicht zu werden, die im ursprünglichen Media Player zur Tagesordnung gehörten.
Bekanntgegeben hat Microsoft die Neuerung im Blog-Post zur neusten Insider Build 22579. Allerdings bleibt sie vorerst Insidern im Dev-Kanal vorbehalten. Trotz dessen können alle Windows 11-Nutzer jetzt schon Hand anlegen, indem sie Mittels unserer Anleitung die entsprechende Version vorab installieren.
Anleitung: Audio CDs jetzt schon im Media Player abspielen
Fügt in die mittlere Textbox folgende URL ein: https://www.microsoft.com/store/productId/9WZDNCRFJ3PT
Rechts neben der Textbox befindet sich eine Combobox. Bei dieser ist standardmäßig RP ausgewählt. Klickt darauf und ändert die Auswahl zu Fast.
Klickt anschließend auf den nebenstehenden Haken, um die Eingabe zu bestätigen.
Es folgt nach kurzer Wartezeit eine Auflistung vieler Dateien.
Sucht in der Liste, am besten mit Strg F, nach 11.2202.42.0
Ladet euch die Datei namens Microsoft.ZuneMusic_11.2202.42.0_neutral_~_8wekyb3d8bbwe.msixbundle herunter.
Öffnet die heruntergeladene Datei. Nun wird euch der App-Installer die Möglichkeit anbieten, euren Media Player zu aktualisieren.
Falls ihr den App-Installer deinstalliert habt, dann müsst ihr auf PowerShell ausweichen. Nutzt dazu den Befehl Add-AppPackage -path.
Nach erfolgreicher Aktualisierung solltet ihr jetzt dazu in der Lage sein, mit dem Media Player eine Audio CD abzuspielen, gänzlich ohne ein Windows Insider zu sein.
Das Update unter die Lupe genommen
Mit jedem App-Start überprüft Media Player, ob sich eine CD im Laufwerk befindet. Anhand dessen entscheidet die App, ob der Reiter zur Audio CD in der Navigationsleiste überhaupt angezeigt werden soll. Somit bleiben unnütze Menüpunkte erspart, wenn kein Laufwerk vorhanden ist. Leider lässt der Media Player zum jetzigen Zeitpunkt klar erkennen, dass er gerade nach einer CD sucht. Windows verleiht meinem Mauszeiger nämlich den altbekannten CD-Indikator.
Bis auf die klar erkennbare Überprüfung am Anfang, schlägt sich die CD-Integration in unserem Test überraschend gut. Sobald eine CD erkannt wurde, blendet sich der Menüpunkt ein und die Metadaten zum Album werden automatisch aus dem Internet abgerufen. Außerdem ist eine Einbindung mit Autoplay und cda-Dateien vorhanden.
Das wichtigste, nämlich das Abspielen von Musik, läuft ebenfalls zuverlässig und unterbrechungsfrei. Auch wenn eine Funktion zum Kopieren fehlt, haben sich die Entwickler sichtbar Mühe gegeben. Lieder von CD sind in der Wiedergabeliste mit einem speziellen Indikator versehen, um sie von der lokalen Musik abzutrennen. Außerdem lassen sich Musikstücke auf CD weder zu Playlists hinzufügen noch deren Tags bearbeiten.
Video: so spielt Media Player eine Audio CD ab
Zu diesem besonderen Anlass habe ich ein kleines Video erstellt. Gehört ihr zu der Nutzerschaft, die seit Jahren kein CD-Laufwerk in ihrem Computer verbaut hat, könnt ihr euch trotzdem einen guten Eindruck verschaffen.
Fazit
Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass Microsoft dem neuen Media Player die Möglichkeit spendiert hat, Audio CDs abzuspielen. Solche Aktualisierungen verdeutlichen die Einsatzbereitschaft, vorinstallierte Apps zu verbessern und alte Funktionen im modernen Gewandt zurückzuholen. Allerdings verbleiben noch viele offene Lücken im Media Player. Besonders das Kopieren von CDs sowie die Synchronisierung von Songs mit mobilen Endgeräten werden sehnlichst vermisst. Wir sind gespannt, ob Microsoft hier nachbessert.
Und zum Abschluss möchte ich erneut anmerken, wie gerne ich solch einen Einsatz auch bei Paint 3D gesehen hätte. Denn in im Fall von Paint macht Microsoft es umgekehrt und versucht neue Funktionen in eine alte Umgebung einzubringen.
21 Jahre alt | Redakteur & Videoproduzent bei WindowsArea seit 2016
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