Ratgeber: Smarte Weihnachtsbeleuchtung

Den Weihnachtsbaum und die Gartenbeleuchtung per Zuruf steuern? In Zeiten von Alexa und Google Assistant kein Problem. Wir zeigen, was man für eine smarte Weihnachtsbeleuchtung braucht.

Zu Weihnachten soll nicht nur der Baum, sondern idealerweise gleich noch Vorgarten und Gehweg im Lichterglanz erstrahlen. Damit das nicht unnötig auf die Stromrechnung drückt, hilft ein smartes Lichtsystem. Das geht nicht nur abends an und morgens aus, sondern erlaubt gleich noch coole Effekte.

Smart-Home-Technik macht es einfach, Lichterketten, Lichtschläuche und Deko-Leuchten per Fingerzeig oder Zuruf an- oder auszuschalten. Die Technik erlaubt außerdem das Erstellen exakter Zeitpläne oder die Nutzung von Bewegungsmeldern, um die Lampen zielgerichtet zu aktivieren. Einziger Nachteil: Zu weit vom WLAN-Router dürfen sich die Geräte nicht befinden, da sonst keine Steuerung möglich ist. Wer hier aufrüsten möchte, findet in unserem Praxisartikel „WLAN im Garten“ praktische Hilfestellungen. Wer seine Beleuchtung bequem per Zuruf steuern möchte, braucht noch einen smarten Lautsprecher wie den neuen Echo Dot 3 (Testbericht) oder Echo Plus 2 (Testbericht).

Fertigen Lösungen für smarte Weihnachtsbeleuchtung sind rar, ein paar interessante Modelle sind aber verfügbar. So eignen sich beispielsweise die wasserdichten Gardenspots von Osram als Weihnachtsbeleuchtung. Wer die Lampen in den Weihnachtsbaum hängen will, muss lediglich die kleinen Erdspieße entfernen. Die RGB-Variante der Gardenspots stellt bis zu 16 Millionen Farben dar und bieten verschiedene Farbwechsel-Effekte. Preislich interessanter ist allerdings die Variante mit weißen LEDs. Für die Ansteuerung per App oder Sprachbefehl ist ein Lightify-Gateway (Testbericht Lightify Starter Kit) nötig.

Deutlich kostenintensiver, aber auch beeindruckender, sind die Produkte vom Hersteller Twinkly. Neben einer LED-Lichterkette ist vor allem der RGB-Lichtervorhang in 1,5 und 2,5 Metern Breite beeindruckend. Die Steuerung funktioniert per WLAN und der Twinkly-App. Die bis zu 200 einzeln ansteuerbaren Lampen ermöglichen spannende Animationen und Effekte. Diese sind vorprogrammiert und werden per App abgerufen. Wer möchte, kann weitere Animationen selbst entwerfen. Eine extrem coole Beleuchtung, die mit 100 bis 130 Euro allerdings nicht ganz billig ist. Die Produkte von Twinkly sind mit IoT-Technologie ausgestattet und beispielsweise mit dem Google Assistant kompatibel. So klappt auch die Steuerung per Zuruf oder per Bewegungsmelder.

Wer möchte, kann auch klassische LED-Stripes wie die von Pearl (Testbericht) oder Ailuki als Weihnachtsbeleuchtung nutzen. Der große Vorteil der wasserfesten Lichtbänder ist deren verhältnismäßig günstiger Preis. Ein Modell mit 10 Metern Länge und RGB-LEDs kostet nur knapp 40 Euro. Neben der smarten Steuerung per App oder Alexa-Sprachsteuerung ist auch eine Fernbedienung beigepackt. Wer möchte, kann die LED-Streifen sogar im Rhythmus der Musik leuchten lassen. Anders als bei der Lösung von Twinkly sind die 300 Leuchten allerdings nicht einzeln ansteuerbar.

Wer bereits eine Weihnachtsbeleuchtung besitzt, muss diese nicht ersetzen. Eine smarte Steuerung ist auch mit Nachrüstlösungen möglich. Das Ein- und Ausschalten per Zuruf, per Zeitsteuerung oder per Bewegungsmelder klappt problemlos. Lampen zu dimmen oder die Farben zu ändern, funktioniert allerdings nicht, da die Nachrüst-Lösungen nur an- und ausgeschaltet werden können.

Am einfachsten ist die Verwendung von smarten Steckdosen. Die WLAN-Steckdosen gibt es sowohl für Innenräume als auch für den Außenbereich. Die Einbindung ins Heimnetzwerk ist einfach und unkompliziert. Die günstigsten Modelle gibt es ab etwa 12 Euro. Trotz WLAN-Anbindung und App-Steuerung sind die Steckdosen allerdings nicht zwangsläufig mit Alexa oder dem Google-Assistant kompatibel. Wer seine Beleuchtung per Zuruf oder Bewegungsmelder steuern will, sollte unbedingt kompatible Modelle kaufen. In der Praxis haben sich die unten genannten Geräte bewährt. Die Modelle von Osram benötigen für den Betrieb ein passendes Gateway. Wem eine zentrale Steuerung per App oder Zeitschaltung ausreicht, der kann auch zu günstigen No-Name-Varianten greifen.

Etwas billiger als die Steckdosen-Lösung, allerdings mit mehr Aufwand verbunden, ist die Nutzung von WLAN-Zwischenadaptern. Wer sie nutzt, muss zuerst basteln. Dazu wird die Stromleitung zerschnitten und der Adapter per Lüsterklemmen angeschlossen. Da hier direkt am Strom gearbeitet wird, ist die Lösung nur für erfahrene Bastler geeignet. Da die WLAN-Module nicht wasserdicht sind, eignen sie sich nur für Innenräume. Wer der chinesischen Firmware nicht vertraut, der kann die Zwischenstecker auch mit einer alternativen Firmware nutzen.

Aus unserer Sicht sollte man sich den Bastel-Aufwand sparen und zu den WLAN- oder DECT-Steckdosen greifen. Diese gibt es nicht nur für den Innen- sondern auch den Outdoor-Einsatz. Sie sind dank der einfachen Plug&Play-Montage flexibel einsetzbar. Wer möchte, nutzt sie im Sommer für den Ventilator und zur Weihnachtszeit für die Beleuchtung.

Für Deko-Leuchten mit E14- oder E27-Fassung empfehlen wir die Nutzung von Smart-Bulbs. Passende Modelle finden sich in unserem Vergleichstest. Die WLAN-Leuchtmittel bieten noch mehr Komfort als Steckdose oder Zwischenadapter. Wer möchte kann die Lampen auch dimmen oder den Farbton verändern.

Smarte Weihnachtsbeleuchtung sieht gut aus, bietet viel Komfort und hilft Stromkosten zu sparen.

Wer Nachrüst-Lösungen nutzt, sollte darauf achten die Steckdosen und WLAN-Adapter nicht zu überlasten. Die angegebene maximale Stromstärke bezieht sich in der Regel auf ohmsche Lasten. Das sind beispielsweise herkömmliche Glühlampen oder elektrische Heizlüfter.

Die Stromstärke von Motoren, Netzteilen oder LED-Lampen wird als induktive Last angegeben. So schaffen die WLAN-Zwischenstecker zwar 10 A ohmsche Last, allerdings nur etwa 3 A induktive Last. Um auf Nummer sicher zu gehen sollten deshalb nicht mehrere Verbraucher an einen Adapter, bzw an eine Steckdose angehängt werden.

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Privater surfen: Firefox Browser ändert Einstellungen

Privater surfen: Firefox Browser ändert Einstellungen

Das Netz wird privater – zumindest wenn Nutzer es über den kostenlosen Internet-Browser Firefox der gemeinnützigen Mozilla Foundation ansteuern. Die amerikanischen Entwickler des Projekts wollen das populäre Zugangsprogramm zum Internet mit neuen Standardeinstellungen ausstatten, die Nutzer besser vor dem Tracken und Sammeln von persönlichen Daten schützen können.

So sollen künftig beim Aufrufen einer Website beispielsweise automatisch Tracking-Codes blockiert werden, mit denen Drittanbieter Daten einsammeln können, etwa um gezielt Online-Werbung einzublenden.

Tracker blockieren, Surfen beschleunigen 

Insbesondere auch sogenanntes «Cross-Site»-Tracking, mit denen Nutzer im Netz etwa durch hinterlegte Cookies über mehrere Webseiten hinweg verfolgt werden können, sollen automatisch unterbunden werden.

Ausserdem sollen die Standardeinstellungen des Open-Source-Browsers dafür sorgen, dass Tracker blockiert werden, die den Aufbau einer Webseite stark verlangsamen.

Mehr Kontrollmöglichkeiten

Schlussendlich wird auch der Zugriff auf die Privatsphäre-Einstellungen erleichtert: Firefox-Nutzer sollen künftig einfacher über klar strukturierte Einstellungsmöglichkeiten selbst festlegen können, welche Informationen von einer angesurften Website abzurufen sein sollen und welche sie Anbietern nicht überlassen wollen.

Laut Mozillla werden die neuen Anit-Tracking-Standard-Funktionen derzeit getestet und sollen nach und nach in den Browser integriert werden.

Hinter dem Open-Source-Browser steckt die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation, die zur Unterstützung kostenloser Software und «Innovation im Internet» im Jahr 2003 ins Leben gerufen wurde und auch massgeblich an der Beseitigung lästiger Pop-up-Fenster im Netz beteiligt war.

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Neues Nokia 5.1 Plus: Einsteiger Smartphone mit KI für 249 Euro


Nokia bringt das neue Nokia 5.1 Plus Smartphone in Deutschland an den Start. Mit seiner „beachtlichen“ Rechenleistung vereint das Nokia 5.1 Plus laut Hersteller optimale Gaming-Performance und KI-gestützte Kamerafeatures in einem preisgünstigen Handy.

Das neueNokia 5.1 Plus Smartphone war zuvor international als Nokia X5 bekannte und kostet nun € 249.

Gute Performance, kleiner Preis

Das Nokia 5.1 Plus ist eines der preisgünstigsten Smartphones, das zugleich von einem der zurzeit schnellsten MediaTek-Chipsets angetrieben wird: Der MediaTek Helio P60. Ob Gaming, Video-Playback oder Multitasking: Die Engine des SoC bewältigt schnell und flüssig auch die anspruchsvollsten Anforderungen.

Das Chipset des Nokia 5.1 Plus ermöglicht zudem fortgeschrittene KI-Funktionen wie Deep Learning-gestützte Gesichtserkennung und Echtzeit-Fotooptimierung. Und dank eingebauter Sensoren wie Accelerometer und Magnetometer sind auch die neuesten Spiele und Apps kein Problem für das preiswerte Nokia Smartphone.

Fotos wie im Studio: Mit Tiefensensor-Bildgebung, dem Bokeh-Modus und Porträtlicht werden Selfies zum Kunstwerk. Die Hauptkamera verfügt nicht nur über 13MP/5MP Duallinsen, sondern sorgt dank elektronischer Bildstabilisierung und phasenerkennendem Autofokus auch für messerscharfe Aufnahmen, die man gerne mit Freunden teilt.

Großer 5,8 Zoll HD+ Bildschirm

Das große 5,8 Zoll HD+ Display optimiert das Video- und Bildverhältnis, und sorgt mit seinen geschwungenen 2,5D-Kanten, gläsernem Rücken und Hochglanzoberfläche für eine nette Optik.

Android One-Versprechen

Das Nokia 5.1 Plus kommt von Haus aus mit Android Oreo und bringt die neuesten Features mit sich, wie zum Beispiel Google Lens, Bild-im-Bild-Multitasking, blitzschnelle App-Entdeckungen mit Google Play Instant und akkusparende Maßnahmen für Hintergrund-Apps. In Zukunft wird auch Android 9 Pie das Nokia 5.1 Plus erreichen.

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Auszeit: Linux-Gründer Linus Torvalds macht Pause

Linus Torvalds, Chef der Kernel-Entwicklung des freien Betriebssystems Linux, ist bekanntermassen nicht um deftige Worte und Wutausbrücke verlegen. Nun hat er sich schriftlich für sein Verhalten entschuldigt – und eine Auszeit angekündigt.

Per Mail auf der öffentlichen Entwickler-Mailingliste entschuldigt sich Torvalds «bei all jenen, die er mit seinem persönlichen Verhalten verletzt und dadurch womöglich von der Kernel-Entwicklung vertrieben habe». Er wolle eine Auszeit nehmen und dazu nutzen, die Gefühle anderer besser zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Immer wieder im Ton vergriffen

Die Ankündigung folgt auf Diskussionen um einen Konferenz-Termin, den der Linux-Gründer verbummelt hatte. Die jährliche Veranstaltung zur Besprechung von Abläufen innerhalb der Linux-Community fiel daraufhin in Torvalds Familienurlaubszeit – und wurde von den Entwicklern schliesslich verschoben.Torvalds selbst hatte vorgeschlagen, das Treffen ohne ihn zu veranstalten.

Insbesondere hat Torvalds sich in der Vergangenheit immer wieder mit schroffen Bemerkungen und Tiraden per Mail Luft gemacht. Der Sprachstil und die Umgangsformen des Finnen sowie der Umgangston auf den Austauschplattformen der Entwickler sind seit längerem ein hitziges Diskussionsthema der Community.

3.000 freiwillige Entwickler

Linux ist ein Kernel, der seit Jahren ununterbrochen weiterenwickelt wird. Alle paar Wochen veröffentlicht Torvalds in der Regel eine neue Version des Betriebssystem-Kerns, auf dem unzählige Betriebssysteme aufsetzen.

Zuletzt haben weit über 3.000 freiwille Linux-Entwickler an der neuesten Kernel-Version mitgewirkt – und dem Quellcodeverzeichnis im September weitere 225.000 Zeilen beschert. Vor rund einem Jahr hat das Verzeichnis mit seinen Codezeilen die 25-Millionen-Marke geknackt.

Torvalds will sich nicht komplett zurückziehen, sondern Linux wieder betreuen und auch künftig das Projekt fortführen, an dem er «seit fast drei Dekaden» arbeite. Er könne sich auch einen E-Mail-Filter vorstellen, der sein Gefluche blockiere, so der Linux-Gründer.

Foto: Wilkimedia/CC

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