
Amazon Leo ist Amazons Satellitendienst. Bei der Federal Communications Commission (kurz: FCC) ist jetzt ein Antrag zur Bereitstellung von Sprach-, Daten- sowie Notfalldiensten für die Kommunikation direkt mit Endgeräten eingegangen.
Winkt man den Antrag durch, dann plant Amazon den Aufbau eines Netzes aus über 5.000 Satelliten im Jahr 2026. Mittels Direct-to-Cell sollen oben genannte Dienste direkt für Endgeräte angeboten werden. Hierzu plant der Tech-Gigant Partnerschaften mit Mobilfunkbetreibern. Ähnliches haben wir bereits von Starlink und der Telekom gesehen.
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Bereits Anfang des Jahres gab Amazon kongruente Pläne hierzu bekannt: Amazon hat sich mit Globalstar einen Satellitenfunkanbieter geschnappt und neben entsprechendem Know-how auch das passende Frequenzspektrum angeeignet. Eine Vereinbarung hat man bereits mit Apple getroffen: Amazon Leo soll die Satellitenfunktionen unterstützen, die derzeit schon über Globalstar auf iPhone und Apple Watch laufen. Bisher setzt Apple bei Geräten ab iPhone 14 und bei der Apple Watch Ultra 3 auf Globalstar für Notruf per Satellit, Standortfreigabe, Kurznachrichten an Kontakte und Pannendienste. Künftig wird Amazon Leo diese Dienste im Hintergrund weiter absichern und mit den neuen Satelliten verknüpfen.
Die publik gewordenen Pläne zeigen nun ein Satelliten-Netz auf, welches nahezu doppelt so groß ist, wie in der ursprünglichen Planung (mit 3.200 Satelliten) angegeben.
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