Apple arbeitet laut Bericht an einer neuen Schnittstelle, die das Zusammenspiel mit Drittanbieter-Zubehör drastisch vereinfachen könnte. Künftig soll es möglich sein, dass sich Geräte wie die Ray-Ban Meta Smart Glasses oder Quest-Headsets genauso nahtlos über alle eigenen Apple-Geräte hinweg verbinden, wie man es von den AirPods oder der Apple Watch kennt. Einmal mit dem iPhone gekoppelt, stünde das Zubehör dann ohne erneutes Einrichten auch auf dem iPad oder Mac zur Verfügung.
Hintergrund dieser Entwicklung ist eine offizielle Anfrage, die Meta im Oktober 2025 unter dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union eingereicht hat. Bislang war dieses nahtlose, geräteübergreifende Pairing exklusiv Apple-eigener Hardware vorbehalten. Dritthersteller mussten draußen bleiben, was die Nutzung von Fremd-Hardware im Apple-Kosmos mit deutlich mehr Reibungspunkten versah.
Apple hat Meta bereits signalisiert, dass man den Zugriff auf die dafür notwendigen kryptografischen Schlüssel erlauben will. Bis die Funktion auf den Geräten landet, wird allerdings noch reichlich Zeit vergehen. Apple plant, die Entwicklung bis zum Frühjahr 2027 abzuschließen. Die Veröffentlichung dürfte kurz darauf erfolgen, was auf ein Update im Rahmen von iOS 27 hindeutet.
Die Funktion ist nach aktuellem Stand nur für Nutzer innerhalb der EU vorgesehen. Meta stört sich zudem daran, dass für die Implementierung in Europa das bisherige Core Bluetooth verlassen werden müsste, das Meta im Rest der Welt nutzt. Ob Apple diese Funktionen später auch außerhalb der EU freischaltet, wird intern zwar geprüft, ist derzeit aber noch völlig offen.
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