Netflix könnte bis Ende 2031 auf fast 400 Mio. Abonnenten kommen. Zumindest schätzen die Marktforscher von Omdia Research das so ein. Entsprechend unterstellt man auch, dass der US-Streaming-Anbieter weiterhin Marktführer bleiben dürfte. Schon bis 2027 dürfte zudem das real erreichte Publikum laut den Analysten bei über 1 Mrd. Menschen im Monat liegen.
Gleichzeitig tritt der Streaming-Markt in eine neue Phase ein, in der es vor allem darum geht, wirtschaftlich zu arbeiten. Deswegen ist der Goldrausch vorbei, eine Phase, in der jedes Studio versuchte, eine eigene Plattform voranzutreiben. Vielmehr dürfte es vermehrt zur Konsolidierung kommen. Das ist keine gewagte These, will etwa Paramount Skydance nach Abschluss der Übernahme von Warner Bros. Discovery doch auch die Streaming-Plattformen Paramount und HBO Max zusammenlegen.
Netflix ist aufgrund seiner internationalen Reichweite und Basis von Abonnenten jedoch am besten für die Zukunft aufgestellt, so Omdia. Allerdings könnte auch die neue, zusammengelegte Plattform von Paramount Skydance Chancen haben. Sie könnte bis 2031 weltweit bis zu 175 Mio. Abonnenten einsammeln. Das liegt auch daran, dass es schon jetzt viele Menschen gibt, die Paramount und HBO Max parallel abonniert haben. Diese dürften dann auch die zusammengeschlossene Plattform nutzen und somit die Kundenbasis erhalten. Durch geschicktes Marketing könnte man dann noch mehr Kunden überzeugen.
Parallel bleibt YouTube als Alternative zu kostenpflichtigen Streaming-Diensten ein wichtiger Player am Markt, der bereits 2026 monatlich rund 2,7 Mrd. aktive Nutzer erreicht und damit andere Plattformen alt aussehen lässt.
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