
Das Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden fängt für viele beim Router an. Eine aktuelle YouGov-Umfrage unter 16.000 Menschen in 14 Ländern soll zeigen, wie es um das Vertrauen in die Hardware-Hersteller steht. Knapp 60 Prozent der Deutschen misstrauen Geräten aus China, während das Misstrauen gegenüber russischen Herstellern mit 68 Prozent sogar noch höher ausfällt. Auch US-amerikanische Technik wird kritisch beäugt, denn hierzulande haben 45 Prozent der Befragten Vorbehalte.
Im Gegensatz dazu genießen europäische Marken einen guten Ruf, da ihnen nur 11 Prozent der Nutzer skeptisch gegenüberstehen. Ein Problem bleibt die Zuordnung der Marken, da viele Nutzer nicht wissen, woher die Hardware eigentlich stammt. Während Huawei von den meisten korrekt in China verortet wird, herrscht bei TP-Link oft Unklarheit. Hier glauben sogar viele an eine europäische Herkunft oder wissen es schlichtweg nicht. Selbst bei FRITZ!, der hierzulande bekanntesten Marke, können 16 Prozent der Deutschen die Herkunft nicht sicher bestimmen. Besonders kurios ist die Einschätzung bei Mietgeräten der großen Provider.
Viele Kunden der Telekom oder von Vodafone gehen fälschlicherweise davon aus, dass es sich um europäische Hardware handelt. Das Label „Made in Europe“ gewinnt wohl an Bedeutung, da es 55 Prozent der Befragten beim Kauf wichtig ist. Wobei man bei solchen Sachen auch vielleicht etwas zwischen Hardware und Software unterscheiden müsste, so einfach ist es dann leider doch nicht immer.
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