
FileFluss ist in Version 1.3 erschienen. Die App hatte ich bereits vorgestellt. Quasi ein leichter Dateimanager, über den man auf Cloud-Konten zugreifen kann. Nun gibt es Neues. Die Mac-App kann verbundene Cloud-Konten nun direkt im Finder einbinden. Damit tauchen die Accounts wie Laufwerke auf und lassen sich aus macOS heraus nutzen, nicht nur innerhalb von FileFluss. Dateien können so etwa direkt in Word oder Vorschau geöffnet, über Öffnen- und Sichern-Dialoge ausgewählt oder per Drag-and-drop in Mail gezogen werden. Einbinden und Auswerfen klappt über die Seitenleiste, inklusive direktem Sprung in den Finder.
Ebenfalls neu ist eine kompaktere Icon-Ansicht. Die Seitenleisten lassen sich jetzt auf einen kleinen Symbolmodus reduzieren, behalten aber Favoriten, Orte und Cloud-Konten in Reichweite. Linke und rechte Seite arbeiten dabei unabhängig voneinander und merken sich ihre Breite. Mehr Platz für Dateilisten, weniger Beiwerk, so muss das.
Bei Dateioperationen schaut FileFluss auf Wunsch auch auf den verfügbaren Speicher. In den Einstellungen unter Allgemein lässt sich aktivieren, dass die App vor Kopier- oder Verschiebevorgängen warnt, wenn das Ziel zu wenig Platz hat. Standardmäßig ist das deaktiviert, damit normale Aktionen nicht gebremst werden. Auch die Synchronisierung zeigt vorab an, wie viel Speicher am Ziel frei ist und was nach dem Sync übrig bleibt. Falls es eng wird, gibt es die Warnung, bevor Daten auf die Reise gehen.
Neu dabei ist Internxt als Anbieter. Der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Cloud-Speicher lässt sich damit wie die anderen unterstützten Dienste durchsuchen, befüllen, synchronisieren und vergleichen. FileFluss spricht inzwischen mit mehr als 20 Diensten.
Abseits davon wurden Details repariert. SFTP-Ordner sollten auf üblichen Servern nicht mehr leer erscheinen, hier wurde ein Listing-Fehler behoben. Dazu kommen Korrekturen rund um Internxt, etwa beim Ersetzen von Dateien und bei kurzen Serveraussetzern.
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