iOS 27 bringt laut aktuellem Bloomberg-Bericht eine Neuerung für Nutzer in der Europäischen Union, die bisher undenkbar schien. Apple öffnet die Schnittstellen für das Streaming von Medieninhalten, um den Vorgaben des Digital Markets Act gerecht zu werden. Künftig lassen sich Alternativen zu AirPlay als Standardlösung im System hinterlegen. Wer lieber Google Cast oder andere Dienste nutzt, kann diese in den Einstellungen festlegen, damit Videos, Fotos und Musik direkt an kompatible Fernseher oder Lautsprecher übertragen werden. Diese Anpassung folgt auf bereits umgesetzte Änderungen wie die Zulassung alternativer App Stores.
Apple weicht damit die enge Verzahnung des eigenen Ökosystems weiter auf, um rechtlichen Konflikten mit der EU-Kommission aus dem Weg zu gehen. Die hatte das Ganze bereits Ende 2024 gefordert. Die Funktion beschränkt sich vorerst auf Geräte innerhalb der EU-Mitgliedstaaten. Nutzer erhalten durch die tiefere Integration von Drittanbietern mehr Flexibilität bei der Wahl ihrer Hardware, ohne auf die Bequemlichkeit der nativen Cast-Funktion verzichten zu müssen. Ein konkretes Datum für die Veröffentlichung der ersten Beta-Version von iOS 27 steht noch aus, üblicherweise erfolgt die Vorstellung aber im Rahmen der Entwicklerkonferenz im Juni.
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