Plex Pass: Lebenslange Lizenz wird extrem teurer

plex-pass:-lebenslange-lizenz-wird-extrem-teurer




Wer seine Mediensammlung mit Plex verwaltet, muss jetzt stark sein oder schnell handeln. Die Entwickler haben eine saftige Preiserhöhung für den Lifetime Plex Pass angekündigt. Ab dem 1. Juli 2026 steigt der Preis für die lebenslange Mitgliedschaft auf 749,99 Dollar. Bisher verlangte das Unternehmen 249,99 Dollar, bzw. 229,99 Euro für den Einmalkauf. Könnt ihr euch denken, wo der Europreis landen wird. Heftig.

Damit verdreifacht sich der Betrag fast. Die Verantwortlichen erklären diesen Schritt damit, dass Abos für die langfristige Entwicklung zwar besser seien, man die lebenslange Option für die Community aber erhalten wolle. Der neue Preis soll den dauerhaften Wert der Software widerspiegeln. Bestandskunden betrifft diese Änderung nicht, ihre Lizenzen bleiben wie gewohnt gültig. Auch die Preise für monatliche und jährliche Abonnements bleiben unverändert. Wer mit dem Gedanken spielt, sich die lebenslange Lizenz zuzulegen, hat bis zum Stichtag Zeit, noch zum alten Kurs zuzuschlagen.

Gleichzeitig gibt Plex einen Ausblick auf kommende Funktionen, um den hohen Preis zu rechtfertigen. Geplant sind unter anderem verbesserte Downloads mit automatischer Serien-Funktion sowie das Erstellen von Playlisten in den mobilen Apps. Auch die Unterstützung für Musik- und Fotobereiche soll in den Mobilversionen und auf dem TV wieder einkehren.

Technisch stehen NFO-Metadaten, IPv6-Support und Audio-Verbesserungen wie Dialog-Boost auf dem Plan. Zudem wandern Funktionen zur Serververwaltung direkt in die Apps, damit Nutzer nicht mehr zwingend die Weboberfläche bemühen müssen. Auch beim Transcoding soll sich noch etwas tun. Am Ende bleibt es eine einfache Rechnung: Wer Plex über viele Jahre nutzt, fährt mit dem Einmalkauf trotz Erhöhung irgendwann günstiger, auch wenn die Hürde für den Einstieg nun deutlich höher liegt. Dennoch: Holy fu..! Das ist ein saftiger Preis. Ich denke, da werden zukünftig wesentlich mehr Menschen zu Jellyfin und Co. schauen – und Apple-Usern sei der Blick auf Infuse oder VidHub empfehlen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies