
Meta krempelt die Kontenverwaltung um und macht aus dem bisherigen Accounts Center den Meta Account. Das Ziel ist eine vereinfachte Anmeldung für Dienste wie Facebook, Instagram, Threads oder die smarten Brillen des Konzerns. Die Umstellung erfolgt nicht sofort für alle, sondern wird im Laufe des nächsten Jahres schrittweise ausgerollt. Wer bereits Hardware wie die Meta Quest oder AI-Brillen mit einem Meta-Konto nutzt, bekommt die erweiterten Funktionen automatisch.

Die Neuerung bündelt Einstellungen an einem Ort. Nutzer verwalten dort ihre persönlichen Daten, Passwörter und Werbepräferenzen, ohne zwischen den einzelnen Apps hin- und herwechseln zu müssen. Sicherheitsrelevante Aspekte wie die Zwei-Faktor-Authentisierung oder E-Mail-Adressen werden ebenfalls zentral gepflegt. Spezifische App-Einstellungen, etwa wer die eigenen Beiträge bei Facebook sehen darf, bleiben hingegen in der jeweiligen Anwendung.
In Sachen Sicherheit setzt Meta verstärkt auf Passkeys. Diese ermöglichen den Login per Fingerabdruck oder Gesichtsscan und funktionieren künftig neben Facebook und dem Messenger auch bei Instagram. Ein integrierter Sicherheitscheck soll zudem dabei helfen, Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Für Eltern gibt es einen zentralen Bereich, um die Konten ihrer Kinder zu beaufsichtigen.
WhatsApp nimmt eine Sonderrolle ein. Wer den Messenger bereits im Accounts Center verknüpft hatte, findet ihn auch im Meta Account wieder. Ansonsten bleibt WhatsApp standardmäßig getrennt, sofern man die Verknüpfung nicht manuell vornimmt. Wer möchte, kann für verschiedene Profile weiterhin getrennte Konten führen und muss nicht alles unter einem Dach bündeln.
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