Kahlschlag bei Remarkable: CEO geht und Stellen fallen weg

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Beim norwegischen Hersteller Remarkable weht gerade ein ziemlich rauer Wind. Das Unternehmen, das für seine minimalistischen E-Ink-Tablets bekannt ist, streicht laut Bericht über 200 Stellen. Damit schrumpft die Belegschaft massiv zusammen, nachdem bereits vor acht Monaten die Mitarbeiterzahl von 580 auf 500 reduziert wurde.

Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Der bisherige CEO Philip Hess räumt nach zwei Jahren seinen Posten und macht Platz für Vegard Gullaksen Veiteberg, der den Laden bereits früher interimsmäßig geleitet hat.

Grund für den Umbruch ist die Kombination aus sinkender Nachfrage und explodierenden Kosten für Hardware-Komponenten wie Speicherchips, die durch den KI-Boom teurer geworden sind. Der Druck durch Konkurrenten wie den Amazon Kindle Scribe wird ebenfalls immer größer, weshalb Remarkable zuletzt die Preise für das Remarkable 2 und das Remarkable Paper Pro sowie das Zubehör anheben musste.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Marius Juul Mølle verweist auf die schwierige weltwirtschaftliche Lage und die allgemeine Unruhe am Markt, die zu den rückläufigen Verkaufszahlen führen. Ob die Neuausrichtung reicht, um gegen die Marktmacht von Amazon zu bestehen, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen muss nun beweisen, dass die Nische für ablenkungsfreies Arbeiten groß genug ist, um profitabel zu bleiben.

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