Keine Neuigkeit mehr: Die RTL Group will Sky Deutschland übernehmen. Zuletzt hieß es, das Unternehmen habe bereits der EU-Kommission präventiv Zugeständnisse gemacht, damit der Deal durchgewunken wird. Bis zum 22. April 2026 erwartet man nun eine Stellungnahme der EU-Kommission. Von der Entscheidung hängt ab, ob der Deal wirklich wie zuvor angekündigt im 1. Halbjahr 2026 abgeschlossen werden kann.
Danach strebt die RTL Group auch, um die diesjährige Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga-Saison unter einem gemeinsamen Dach zu koordinieren (via DWDL.de). Derzeit herrscht intern wohl Zuversicht, doch in Stein gemeißelt ist noch nichts. Schließlich muss die EU-Kommission beurteilen, ob der weitreichende Deal wettbewerbsrechtlich in Ordnung geht. Eigentlich hätte Brüssel bereits bis zum 8. April 2026 reagieren müssen. Dazu kam es nicht, weil RTL sich mit der EU-Kommission noch einmal ausgetauscht haben soll, um Zugeständnisse zu Punkten zu machen, bei denen bereits Bedenken herrschten. Deswegen verlängerte sich die Frist dann eben auch um 14 Tage.
Auch wenn der 22. April 2026 jetzt der neue Stichtag ist, heißt das aber nicht, dass es dann bereits eine finale Entscheidung geben wird. Es ist auch möglich, dass die EU-Kommission weiteren Klärungsbedarf sieht. Dann würde sich die Frist verlängern. Ein Daumen nach oben oder nach unten könnte dann erst in einigen Monaten folgen. Für die RTL Group und Sky Deutschland wäre das allerdings ein erheblicher Schlag und würde die Pläne in der Schublade für den Sommer 2026 erst einmal zunichte machen.
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