Windows 11: Zwei neue Insider-Versionen veröffentlicht

Microsoft hat mal wieder neue Insider-Builds für Windows-11-Tester auf den Weg gebracht. Da gibt es einmal die Windows 11 Insider Preview Build 23440 im Dev Channel sowie die Windows 11 Insider Preview Build 25346 im Canary-Kanal.

Im Dev-Kanal probiert man eine Empfehlung im Startmenü aus, um schnell auf die Versionshinweise für Windows-Insider-Preview-Builds zuzugreifen. Insider können auf die Empfehlung im Startmenü klicken, wo sie den Blogbeitrag für Build 23440 öffnen, um mehr über alle Änderungen und Verbesserungen in diesem Build zu erfahren. Nutzer können auch die Uhrzeit und das Datum in der Taskleiste ausblenden. Sie können diese Funktion aktivieren, indem sie mit der rechten Maustaste auf die Uhr in der Taskleiste klicken und »Datum und Uhrzeit anpassen« wählen.

Die Windows 11 Insider Preview Build 25346 im Canary-Kanal hat auch Neuerungen an Bord, eine sei hier genannt. Die inhaltsadaptive Helligkeitssteuerung (Content Adaptive Brightness Control, CABC) ist eine Funktion, mit der die Benutzer vertraut sein könnten. Diese Funktion in Windows 11 dimmt oder erhellt Bereiche eines Bildschirms oder Monitors basierend auf dem angezeigten Inhalt, mit dem Ziel, ein Gleichgewicht zwischen reduziertem Stromverbrauch und visuellem Erlebnis zu schaffen, um Akkulaufzeit zu sparen.

Mit diesem Build erlauben man die Ausführung dieser Funktion auf Geräten wie Laptops und 2-in-1-Geräten, die an ein Ladegerät angeschlossen sind. Für die meisten Benutzer wird diese Änderung nicht spürbar sein und sollte den Energieverbrauch reduzieren. Diese Funktion kann über Einstellungen > System > Display unter »Helligkeit & Farbe« und über ein Dropdown-Menü mit 3 Optionen eingestellt werden: Aus«, »Immer« und »Nur bei Batteriebetrieb«. Für batteriebetriebene Geräte wie Laptops und 2-in-1-Geräte ist die Standardeinstellung »Nur bei Batteriebetrieb«.

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Windows 11 knackt die 20-%-Marke

Nicht überraschend: Auch im März 2023 hieß das Nummer-1-System auf Desktop-Rechnern immer noch Windows. Geht man nach dem Dienst statcounter, so setzten 68,3 % aller Nutzer auf Windows. 17,5 % haben einen Mac im Einsatz – bei 8,12 % weiß man nicht, was zum Einsatz kommt – und dann folgen auch schon Chrome OS und Linux:

Schaut man sich nur Windows an, so ist Windows 10 weiterhin auf dem ersten Platz, 73,02 % sollen das System im Einsatz haben. 21,41 % nutzen schon Windows 11, aber 3,73 % haben auch noch Windows 7 im Einsatz, welches keine Sicherheitsupdates mehr erhält.

Anders sieht es natürlich bei Spielern aus. Im März feierte Windows 10 in seiner 64-bit-Ausführung einen Aufschwung um 11,62 % und liegt mit einer Verbreitung von 73,95 % vor Windows 11 in 64-bit – das kommt auf 22,41 %.

Generell ist Windows bei Spielern beliebter, denn während Windows auf 97,75 % bei Steams Erhebungen kommt, sind es nur 1,41 % bei macOS.

Erlaubt uns abschließend den Blick auf die Browser. Das ist diesen Monat auf dem Desktop interessant. Bedenkt man, dass Microsoft seinen eigenen Browser Edge auf Windows, mit der hohen Verbreitung hat, diesen so extrem und teilweise nervig bewirbt, dann ist seine Verbreitung eher gering, wenn man mit Safari auf dem Mac vergleicht. Aber mal schauen, ob sich das ändert, wenn Microsofts Suchmaschine Bing mit der AI weiterhin so mit Edge verzahnt wird.

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Nearby Share ab sofort als Beta für Windows (Deutschland später)

Google hat die Beta zu seinem Feature Nearby Share für Windows gestartet. Vermutlich kennen viele diese Funktion von Android: Sie erlaubt es euch, mit anderen Android-Geräten in der Nähe fix Daten auszutauschen. Jetzt holt man da eben auch das Betriebssystem von Microsoft ins Boot.

Nearby Share gibt es bereits seit 2020. Google hat den Funktionsumfang über die Jahre aber immer wieder erweitert und bezieht z. B. seit Mitte 2021 auch Chrome OS ein. Nearby Share wählt zur Übertragung von Dateien an andere Geräte in der Nähe automatisch das beste Protokoll für eine schnelle Übertragung aus: Neben Bluetooth, Bluetooth Low Energy stehen hier auch WebRTC oder Peer-to-Peer-Wi-Fi stramm. Dateien können also auch vollständig offline mit dem Gegenüber geteilt werden.

Feine Sache also, wenn ihr mit einem Kumpel im Café schnell eine Datei teilen wollt oder auch etwas vom Smartphone ans Chromebook schieben wollt. Jetzt wird das eben auch mit Windows-Geräten durch die neue Beta möglich. Zur Nutzung müsst ihr jedoch erst die dedizierte Beta-App für Nearby Share auf euren Rechner herunterladen. Anschließend könnt ihr Dateien vom Windows-PC an Android-Geräte in der Nähe senden – und natürlich auch umgekehrt.

Grundsätzlich funktioniert Nearby Share in der Beta, wenn die App geöffnet oder im Hintergrund aktiv ist. Um z. B. Fotos, Videos oder Dokumente zu teilen, reicht es, sie per Drag und Drop auf die App zu ziehen. Alternativ könnt ihr im Kontextmenü per Rechtsklick auch das Senden per Nearby Share auswählen. Wenn ihr an eigene Geräte Dateien übertragen wollt und an beiden im selben Google-Konto eingeloggt, wird es noch etwas leichter. Denn dann müsst ihr die Transfers nicht mehr manuell akzeptieren, das passiert vielmehr automatisch, selbst wenn euer Bildschirm inaktiv ist.

In der Beta funktioniert das Teilen via Nearby Share von Windows-PCs aus nur mit Android-Smartphones und -Tablets – nicht mit Chromebooks. Daran will Google aber noch werkeln. Die Beta zu Nearby Share für Windows startet dabei aktuell in ausgewählten Regionen – Deutschland und Österreich sind zunächst noch nicht dabei.

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GoodNotes für Windows und Android: Basisfunktionen zum Bearbeiten von PDF-Dateien verfügbar

Die mächtige und beliebte Notiz-App GoodNotes war bislang nur für macOS, das iPhone und das iPad zu haben. Inzwischen stehen entsprechende Beta-Programme für Windows– und auch Android-Nutzer auf den Beinen. Ich hatte bereits anklingen lassen, dass der Funktionsumfang da bislang der Variante fürs iPad nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. Man habe da vonseiten GoodNotes allerdings auf Feedback gehört, wie man anklingen lässt. Man reicht wichtige Funktionen für Windows- und Android-Nutzer ab sofort nach. So lassen sich endlich Dokumente in PDF-Form importieren, annotieren oder auch mit Markierungen versehen. Quasi eine der wichtigsten Standard-Funktionen, welche die meisten iPad-Nutzer wohl verwenden werden. GoodNotes steckt für weitere Plattformen nach wie vor in den Kinderschuhen – aber es tut sich wohl etwas. Man ließ beim Android-Release auch verlauten, dass man an einer Synchronisationsfunktion zwischen den verschiedenen Plattformen arbeitet. Zudem arbeitet man derzeit auch an einer Web-App.

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Windows: Microsoft untersucht das Verschwinden von Verknüpfungen

Photo by Tadas Sar on Unsplash

Microsoft hat mitgeteilt, dass man derzeit Probleme untersucht, die dafür sorgen können, dass Nutzer keine Verknüpfungen aus der Taskleiste oder dem Startmenü aufrufen können. Es kann vorkommen, dass jene Verknüpfungen einfach verschwunden sind, konkret sind wohl vor allem Office-Verknüpfungen, Edge-Shortcuts oder generell welche zu angepassten Web-Apps verschwunden. Privatnutzer scheinen wohl generell nicht betroffen, das Problem betrifft Unternehmen und Organisationen, die Microsoft 365 und Defender zum Schutz vor Malware, Viren und anderen Bedrohungen verwenden. Administratoren gehen davon aus, dass die ASR-Regel „Win32-API-Aufrufe von Office-Makros blockieren“ die Ursache des Problems ist. Falls ihr betroffen seid, schaut ansonsten auch bei Reddit vorbei, da tauschen sich einige Admins gerade aus.

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