#Umfrage – “Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe”

#Umfrage

Köln ist und bleibt eine Startup-Hochburg! Aber was wünschen sich Gründerinnen und Gründer für den Startup-Standort Köln? “Es fehlt an flexiblen Büroflächen, besonders wenn Startups wachsen und größere Räume benötigen”, sagt Santosh Satschdeva, Gründer von MySchleppApp.

“Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe”

Mittwoch, 30. Oktober 2024VonTeam

Regelmäßig bitten wir Gründerinnen und Gründer aus der Startup-Hochburg Köln zum großen Startup- und Standort-Interview. Eine Frage, die wir dabei allen jungen oder erfahrenen Entrepreneurinnen und Entrepreneuren stellen lautet: “Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?” Hier mehrere Antworten gebündelt in der praktischen Übersicht.

Erstens: Weiterhin tollen Support der lokalen Händler. Zweitens: Mehr Radwege. Drittens: Aufmerksamkeit und ein bisschen Support durch die Stadt.


Thomas Krämer, Forest Gum

Wir sind mit dem Startup-Standort Köln sehr zufrieden und haben von den vielfältigen Fördermöglichkeiten, die Köln und NRW bieten, stark profitiert. Für den Standort Köln habe ich jedoch zwei kleinere Wünsche: Erstens, eine bessere Koordination und weniger Fragmentierung der verschiedenen Startup-Programme und -Initiativen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Zweitens, wünsche ich mir frischen Wind bei den Netzwerkevents. Neue, wertvolle Kontakte zu knüpfen ist in der Startup-Welt schließlich immer von großer Bedeutung. Und wenn es noch ein dritter Wunsch sein soll, dann das Köln sich genauso weiterentwickelt wie bisher. Die Stadt geht in die absolut richtige Richtung, und ich hoffe, dass dieser Fortschritt auch künftig anhält!


Nele Stadtbaeumer, grievy

Drei weitere, richtig starke Erfolgsstories aus Köln, die es zu einem globalen Industry Leader schaffen.


Lasse Diener, bezahl.de

Erstens: Verbesserte Infrastruktur. Schnellere und zuverlässigere Bahnverbindungen ins Ruhrgebiet und in die deutschen Metropolen. Zweitens: Visum und Förderprogramme für Tech Talente. Unkompliziertes Einstellen von Tech-Talenten aus dem Ausland. Drittens: Weitere Startup-Erfolgsstories im Rheinland wie LeanIX, DeepL, SoSafe, etc.


Nick Stodt, peopleIX

Erstens: Köln verzeichnet eine wachsende Anzahl von Investoren, aber es gibt noch nicht so viele Venture-Capital-Firmen und Business Angels wie in Berlin oder München. Startups, die größere Finanzierungsrunden abschließen möchten, müssen oft außerhalb der Region suchen. Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe, die gezielt in regionale Startups investieren. Zweitens: Zwar gibt es in Köln bereits einige Co-Working-Spaces und Gründerzentren, aber es fehlt an genügend erschwinglichen und flexiblen Büroflächen, besonders wenn Startups wachsen und größere Räume benötigen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Die Stadt könnte Maßnahmen ergreifen, um den Zugang zu bezahlbaren Gewerbeflächen zu verbessern und damit Startups in verschiedenen Wachstumsphasen zu unterstützen. Drittens: Die Universitäten und Fachhochschulen in Köln sind bereits gut vernetzt, aber es gibt noch Raum für eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Gründern. Mehr technologische Transferprogramme, Inkubatoren an Universitäten und spezielle Förderungen für studentische Gründungen könnten dazu beitragen, dass mehr Forschungsergebnisse in Startups umgesetzt werden.


Santosh Satschdeva, MySchleppApp

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): MySchleppApp

#Umfrage – “Es ist einfacher ein Local Hero zu sein”

#Umfrage

Köln rockt! Aber was genau ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt? “Köln ist zwar nicht so bekannt wie Berlin, hat sich aber zu einem wichtigen Standort für junge, innovative Unternehmen entwickelt”, sagt Santosh Satschdeva, Gründer von MySchleppApp.

“Es ist einfacher ein Local Hero zu sein”

Mittwoch, 23. Oktober 2024VonTeam

Regelmäßig bitten wir Gründerinnen und Gründer aus der Startup-Hochburg Köln zum großen Startup- und Standort-Interview. Eine Frage, die wir dabei allen jungen oder erfahrenen Entrepreneurinnen und Entrepreneuren stellen lautet: “Was ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt?” Hier mehrere Antworten gebündelt in der praktischen Übersicht.

In Köln lassen sich schnell neue Kontakte knüpfen. Wir sind offen, herzlich und gehen unkompliziert aufeinander zu – das ist typisch für die rheinische Mentalität. Die Leute sind gut drauf. Es gibt ein starkes Gemeinschaftsgefühl, wo man sich unter die Arme greift. Obwohl Köln eine größere Stadt ist, ist die Start-up-Szene wirklich überschaubar. Die Berliner Szene kenne ich nur von einzelnen tollen Startups und bin selbst nicht sehr oft vor Ort. Ich denke aber die große Vielfalt bringt einen enormen Vorteil und bei Events und Konferenzen gibt es super Netzwerkmöglichkeiten. Dort triffst du auf Talente und Ideen aus der ganzen Welt, was den Austausch und die Inspiration auf ein anderes Level hebt.


Thomas Krämer, Forest Gum

Da wir mit grievy bisher keine Niederlassung in Berlin haben, kann ich nur spekulieren. Ich vermute Köln bietet im Vergleich zu Berlin: stärkere Sichtbarkeit, leichtere Fördermöglichkeiten und eine große Vielfalt an Unternehmens-Kunden. Andererseits denke ich, dass es in Berlin einfacher ist, wichtige Stakeholder aus der Startup-Szene kennenzulernen und wertvolle Vernetzungen zu schaffen. Die Stadt bietet zahlreiche Gelegenheiten, um Kontakte zu knüpfen und sich mit relevanten Akteuren der Branche auszutauschen. In Köln trifft man jedoch regelmäßig vertraute Gesichter.


Nele Stadtbaeumer, grievy

Es ist einfacher in Köln ein Local Hero zu sein, der sowohl für die Presse als auch potenzielle Talente sichtbar ist. Außerdem fällt es uns hier leichter, Geschäftsbeziehungen aufzubauen – das liegt wohl an der Rheinländischen, offenen Art. Das Netzwerk an Gründer:innen und Investor:innen sowie die Events sind aber natürlich bei weitem nicht mit denen in Berlin zu vergleichen. Der Mittelpunkt der Startup Welt ist weiterhin Berlin – auch wenn unser persönlicher Mittelpunkt Köln ist.


Lasse Diener, bezahl.de

In Köln lassen sich schneller und direkter persönliche Kontakte knüpfen, was insbesondere für junge Startups äußerst wertvoll ist. Berlin bietet durch die internationale Bekanntheit als Startup-Hub einen Vorteil in der Sichtbarkeit.


Nick Stodt, peopleIX

Köln ist zwar nicht so bekannt wie Berlin, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für junge, innovative Unternehmen entwickelt. In Köln ist die Startup-Szene kleiner und übersichtlicher als in Berlin. Dadurch ist es oft einfacher, Zugang zu relevanten Kontakten zu finden und in bestehende Netzwerke aufgenommen zu werden. Die Start-up-Community ist gut vernetzt, und der Austausch zwischen Gründern, Investoren und Mentoren ist persönlicher. Dies kann gerade für neue Gründer hilfreich sein, da sie schneller Unterstützung und Rat finden. Berlin hingegen bietet einen größeren Zugang zu internationalen Talenten, Risikokapital und mehr Aufmerksamkeit. Beide Städte haben also ihre eigenen Vorteile – die Wahl hängt stark davon ab, welche Prioritäten Gründer haben und in welcher Branche sie tätig sind.


Santosh Satschdeva, MySchleppApp

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Umfrage – Fehler, die Gründer:innen nicht nochmal passieren

Regelmäßig stehen uns sowohl junge als auch erfahrene Gründer:innen bei unserem großen und beliebten Gründeralltag-Interview Rede und Antwort. Eine Frage daraus lautet: “Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?” Hier beichten uns nun 15 Entrepreneur:innen was sie falsch gemacht haben und ihre Resümees daraus.

Ein großer Fehler, den wir bisher gemacht haben, war, dass wir versucht haben, alles alleine zu machen. Wir haben daraus gelernt, wie wichtig es ist, ein gutes Team aufzubauen und die Aufgaben zu delegieren. Ein weiterer Fehler war es, zu schnell zu wachsen, ohne die notwendige Infrastruktur zu haben, um damit umzugehen. Wir haben daraus gelernt, wie wichtig es ist, das Wachstum des Unternehmens langsam und sorgfältig zu planen, um sicherzustellen, dass es nachhaltig ist.


Hasan Alhayek, Patoul 

Wie schon erwähnt, wenn man ein CRM-System einrichtet, sollte man sich vor allem die nötige Zeit nehmen, um dies gründlich zu tun. Zudem ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen rationalem Denken und Intuition zu finden. Datengestützte Entscheidungsfindung ist in allen Arbeitsbereichen wichtig, und der Aufbau einer starken, konsistenten Grundlage, die unabhängig von personellen Veränderungen bleibt, ist entscheidend.


Dijana Galijasevic,Impact Hero

Manager zu früh ins Team holen. Am Anfang muss jeder die Ärmel hochkrempeln und schaufeln. Strategie ohne Execution ist wertlos.


Emil Alievniostem

Der größte Fehler, den ich bisher gemacht habe, war ganz klar, dass ich zum Teil auf falsche Mitarbeiter gesetzt habe und zu spät gemerkt habe, dass die nicht in das Team passen. Es ist enorm wichtig, dass man ein ausgewogenes Team zusammen stellt, um speziell am Anfang auch die notwendige Performance aufbauen zu können.


Heinz BöllingSpoo Group

Gerade zu Beginn habe ich zu sehr versucht, Cozero und unser Team zu schützen. Deshalb habe ich nicht immer Klartext geredet, gerade bei Veränderungen, sei es durch unser Team oder Kunden. Dadurch kam es manchmal zu Verwirrungen. Ich habe für mich gelernt: Transparenz ist das Allerwichtigste. Jetzt versuche ich, das Team immer direkt und ganz offen mit einzubinden. Wenn uns beispielsweise ein Teammitglied verlässt oder wir unzufrieden mit gewissen Entwicklungen sind, aber natürlich auch bei positiven Nachrichten. Transparenz ist in unserer Kommunikation Key.


Helen TackeCozero

So far so good – wir hatten bisher keine Riesenklatsche. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich vieles nicht als “Fehler” verbuche, sondern eben als Learning. Klar: Es geht immer besser und daran arbeiten wir. Aber wir sind sehr zufrieden.


Jan LeisseeleQtron

Ich denke jetzt, dass es ein Fehler war so lange einen anderen Job parallel zu machen und würde mich, sollte ich nochmal gründen 100% zu einer Sache committen.


Frederic Goldkorn, Querfeld

Ich habe die Dinge zu lange komplett selbst gemacht. Ich bin ein großer Fan davon, alles, was man selbst tun kann, am Anfang auch selbst zu tun. Dann solltest Du so schnell es rentabel funktioniert, für alle arbeitsintensiven, aber nicht strategischen Tasks gute Partner oder Teammitglieder finden, beginnend von der Buchhaltung und Administration, bis hin zu Marketing und Kommunikation. So kannst Du Dich besser hebeln und “an” der Firma und nicht mehr ausschließlich “in” der Firma arbeiten.


Romy LindenbergShavent

Potentiellen Unterstützer:innen und Personen schnell zu vertrauen, macht einem schnell das Leben schwer, wenn es nicht zu 100% passt. Das war definitiv eine Lehre für das Leben, da egal wie groß Titel oder Lebensläufe scheinen, man auf jeden Fall auch eine persönliche Due Diligence machen sollte. Zudem ist es wichtig, trotz der Arbeitsbelastung genug Zeit für sich und für Erholung zu finden, damit man in der Balance bleibt und Energie für den Gründer:innenalltag mitbringt. Das war nicht immer so und seitdem ich auf diese Balance achte, erreiche ich mehr und treffe bessere Entscheidungen als Gründer.


Markus AdlerCode Gaia

Ich habe gelernt, dass es sich langfristig rächt, Abstriche im Bewerbungsprozess und Kompromisse im Anspruch an Bewerber:innen zu machen. Auch wenn es länger dauert, die Stelle zu besetzen, macht es dennoch Sinn, sich die Zeit zu nehmen und den besten Mitarbeiter oder die beste Mitarbeiterin für die Stelle zu finden.


Stefan Kick, Kartenliebe

Dass nicht alles, was ich visuell schön finde, auch aus Marketingsicht funktioniert. Und Fehleinschätzungen von Zielgruppen. Es lohnt sich wirklich sehr, Feldstudien zu betreiben, um zu wissen, wen man überhaupt ansprechen möchte.


Toyah DiebelButtz

Bei Accountable haben wir definitiv zu spät auf Content-Marketing gesetzt. Der Fokus war zum Start stark auf dem Produkt und den Performance-Marketing-Kanälen – und das, obwohl ich vorher im Medienbereich unterwegs war. Mittlerweile investieren wir massiv in Qualitätsinhalte und sehen auch, wie sich das auszahlt. Ein anderer klassischer Fehler war die Priorisierung von Features. Hier haben wir zum Beispiel als erste Steuer-App mit viel Aufwand auch die Gewerbesteuer integriert. Im Nachhinein waren aber andere Funktionen viel entscheidender für viele NutzerInnen. Heute priorisieren wir noch klarer auf Basis von User-Feedback.


Tino Keller, Accountable

Mein Tatendrang ist wohl meine größte Stärke und Schwäche zugleich. Ich habe oft den Fehler gemacht, dass ich zu viel auf einmal wollte. Ich habe aber schnell gelernt, mich auf Prioritäten zu konzentrieren und Aufgaben zu delegieren, um effektiver zu arbeiten. Gerade deshalb ist es wichtig, nicht zu viele Ideen auf einmal umzusetzen, sondern eine klare Vision zu haben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Christian RuffQrago

Ein Fehler, den ich gemacht habe, war, Dinge im Vorfeld zu sehr zu überdenken und dadurch Zeit zu verlieren. Ich habe gelernt, dass es manchmal besser ist, einfach zu starten, auch wenn nicht alles perfekt ist. Die Praxis bringt oft mehr Erkenntnis als ständiges Grübeln.


Liesa Eschemann, Kalumi

Eins vorneweg: Fehler und Fehlentscheidungen gehören bei einem Startup dazu. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, sie gänzlich vermeiden zu können. In meinem Fall haben wir mitunter schon große Vorkehrungen getroffen und Budgets für neue Marketing- oder Vertriebskanäle aufgebracht, die sich am Ende als komplett ungeeignet herausgestellt haben. Daher bin ich inzwischen ein großer Freund davon, Dinge im kleinen möglichst schnell anzutesten, zu verbessern und dann eine finale Entscheidung auf Zahlen- und Faktenebene treffen zu können, anstatt sich von Hoffnungen und Emotionen leiten so lassen. Die verlockendste und vermeintlich genialste Idee kann sich in der Realität als vollkommen ungeeignet erweisen.


Marc Apfeltrainr

Tipp: Die häufigen Fehler bei Startups – und wie man diese vermeidet

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Umfrage – Wie Gründer:innen nach der Arbeit abschalten

#Umfrage

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab? “Mit Sofa und Trash-TV! Diese Kombi pustet mir jeglichen Arbeitsgedanken aus dem Kopf”, so Toyah Diebel von Buttz. “Am Abend koche ich gerne und lasse nebenher meine Lieblingsmusik oder einen Podcast laufen, so komme ich schnell in einen entspannten Modus”, erzählt Markus Adler von Code Gaia.

Wie Gründer:innen nach der Arbeit abschalten

Freitag, 23. August 2024VonTeam

Eine Frage die wir sowohl frischen als auch erfahrenen Entrepreneur:innen in unserem regelmäßigen und beliebten Gründeralltag-Interview stellen, lautet: “Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?” Hier gibt es nun einige informative und inspirierende Antworten auf diese Frage in der Übersicht zu lesen:

Am liebsten lese ich, höre Podcasts und schaue gern Dokus. Aber genauso gern entspanne ich beim Spazierengehen – am liebsten in der Natur. Zudem treffe ich mich gerne mit Freund:innen oder Kolleg:innen. Da darf es gerne um andere Themen als Arbeit gehen.


Dijana GalijasevicImpact Hero

Meine Devise ist: Beim Aufbau eines Unternehmens gibt es keinen Feierabend. Es gibt immer etwas zu tun. Dabei ist es mir besonders wichtig, Arbeit und Privatleben nicht strikt voneinander zu trennen. Meine Familie möchte auch wissen, was ich den ganzen Tag über tue. Ich versuche lediglich zu vermeiden, dass die Arbeit mich antreibt, anstatt dass ich sie kontrolliere. Es ist mir besonders wichtig, ausreichend Raum für private Angelegenheiten zu schaffen – zu jeder Zeit. Wem das nicht zumindest regelmäßig gelingt, der sollte sich im Interesse aller Beteiligten und auch zum eigenen Wohl besser nicht auf das Abenteuer Startup einlassen.


Fabian Mischler, ooblee

Das ist tatsächlich eine große Sache bei mir, weshalb ich den Sport auf den Abend gelegt habe. Um wahrhaftig abzuschalten, muss ich mich körperlich stark fordern, damit mein Hirn keine Zeit hat nachzudenken. Je härter das Training, desto größer ist meine mentale Erholung.


Emil Alievniostem

Ich trinke mein abendliches warmes Wasser (soll helfen bei der Regeneration!) und gehe möglichst früh schlafen. Sechs Stunden sollten immer mindestens drin sein, damit ich mich am nächsten Tag voller Energie fühle. Oder das Kontrastprogramm: Auspowern. Ich mache mindestens zweimal pro Woche Sport und gehe entweder ins Fitnessstudio, das praktischerweise direkt unter unserem Office ist, oder zum Schwimmen. Ich würde sagen, dass meine Familie auf jeden Fall “zu spüren bekommt”, dass ich gerade mit einem nicht unwesentlichen Zeit- und Energieaufwand ein Startup aufbaue. Die Wochenenden sind aber größtenteils reserviert und das brauche ich auch, um abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen.


Jan LeisseeleQtron

Zunächst einmal ist Cozero keine Arbeit für mich, sondern eine Mission, die ich jeden Tag mit voller Energie verfolge. Cozero erfüllt mich und dafür bin ich jeden Tag dankbar. Ich glaube, alle Menschen in meinem Arbeitsumfeld spüren das und lassen sich gerne davon anstecken. Jetzt zum Thema Abschalten. Was heißt das eigentlich genau? Für mich heißt es, neue Energie tanken und mich ein wenig treiben lassen. Das geht am besten am Wochenende, wenn ich Zeit mit meinen engsten Freunden verbringe. Dann kann ich mich in Sekunden komplett auf privat stellen. Auch beim Sport kann ich sehr gut Energie tanken. Donnerstagabends trainiere ich zusammen mit meinem Movement-Coach Karimu, sowohl meinen ganzen Körper als auch meinen mentalen Fokus.


Helen TackeCozero

Als Gründer ist es schwierig wirklich abzuschalten. Aber ich brauche das auch ehrlich gesagt. Ich mag es am Abend noch Sachen vorzubereiten zu denen ich am Tag nicht gekommen bin. Ansonsten fahre ich gerne Fahrrad und gehe zumindest im Winter auch ins Fitnessstudio.


Heinz BöllingSpoo Group

In der Regel durch Sport (3 Abende die Woche findet man mich in einer der Berliner Boulderhallen), Treffen mit Freund:innen oder indem ich etwas schönes mit meiner Partnerin unternehme.


Frederic Goldkorn, Querfeld

Nach der Arbeit verbringe ich meine Zeit oft im Park mit meinen beiden Kindern. Das ist für mich eine tolle Möglichkeit den Kopf frei zu bekommen.


Katharina CostaKalumi

Am Abend koche ich gerne und lasse nebenher meine Lieblingsmusik oder einen Podcast laufen, so komme ich schnell in einen entspannten Modus. Der Austausch beim Essen mit Freunden oder Familie hilft mir auch mal über andere Themen zu sprechen oder neue Perspektiven auf Herausforderungen zu entwickeln, was ich sehr wichtig finde. Danach geht es oft schon direkt zum Schlafen, um am nächsten Morgen wieder fit zu starten. Am Wochenende findet man mich häufig in den Bergen beim Wandern, Ski fahren oder auf Skitouren. Ich tanke dabei viel Kraft und es ist immer wieder wie ein Mini-Urlaub für mich.


Markus Adler, Code Gaia

Da muss ich mich tatsächlich disziplinieren. Jeder Handgriff und jede gedrehte Schraube hat noch so viel Impact in einem Startup, dass abends wirklich abzuschalten und das Handy wegzulegen mir manchmal schwerfällt. Ehrlich gesagt auch deshalb, weil mich das, was ich tue, echt begeistert. Was ich liebe, ist Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Mit ihnen zu quatschen, gut zu essen und zu lachen. Nichts ist besser nach einem anstrengenden Tag als gemeinsam laut zu lachen – denn dafür gibt es doch immer einen Grund.


Romy LindenbergShavent

Meistens beim Sport: Auf dem Fahrrad, im Schwimmbecken oder beim Tennis.


Stefan KickKartenliebe

Im Homeoffice ist es tatsächlich nicht immer einfach, nach der Arbeit gleich abzuschalten. In der Regel beende ich meine Arbeit aber um 17 Uhr, um genug Zeit für meine Familie zu haben. Gemeinsam bereiten wir dann das Abendessen vor und tauschen uns über unseren Tag aus. In diesen Momenten kann ich komplett abschalten und mich entspannen. Wenn die Kinder schlafen, schauen meine Frau und ich noch einen Film. Abends ab ca. 21 Uhr arbeite ich nochmals die Themen des Tages ab, bei denen kein Meeting und Co. notwendig war.


Christian Ruff, Qrago

Abzuschalten im Startup-Leben ist in der Tat schwierig. Abends Zeit mit der Familie zu verbringen, hilft mir dabei aber sehr. Die beste Methode für mich, um den Kopf freizubekommen, ist ganz klar Sport. Beim Training bin ich voll im Moment und das hat auch etwas Meditatives für mich.


Tino Keller, Accountable

Ich muss selbst lachen, während ich das schreibe: Mit Sofa und Trash-TV! Diese Kombi pustet mir jeglichen Arbeitsgedanken aus dem Kopf.


Toyah Diebel, Buttz

Meine Tätigkeit ist für mich Berufung und ich bringe Semorai mit viel Leidenschaft jeden Tag voran. Daher komme ich meistens erst spät nach Hause. Dort angekommen, koche ich entweder etwas Leckeres oder entspanne auf der Couch bei einer Folge auf Netflix oder einem guten Buch.


John HolzhauerSemorai

#Umfrage – Wie der Start in den Arbeitsalltag von Gründer:innen aussieht

In unserem großen und beliebten Gründeralltag-Interview wollen wir regelmäßig sowohl von noch frischen als auch bereits etablierten Gründer:innen wissen: “Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?” Hier gibt es 15 Antworten auf diese wichtig Startup-Frage in der Übersicht.

Einen normalen Tag gibt es eigentlich nicht. Ich beginne meinen Tag mit einer Meditation, die mir hilft, präsent zu werden und meinen Fokus zu setzen. Ich glaube fest daran, dass Selbstwahrnehmung uns dabei hilft, unser soziales Bewusstsein zu erhöhen. Das wiederum hilft uns, eine größere Naturverbundenheit zu fühlen. Mein Vormittag ist geblockt für ‘Deep Work’. Den Rest des Tages verbringe ich mit Team- und Projektarbeit.


Dijana Galijasevic, Impact Hero

Nach dem Aufstehen prüfe ich zunächst die News und meine E-Mails und absolviere dann meine Morgenroutine. Anschließend übernimmt mein Kalender das Kommando – Meetings, Calls, Partner:innen- und Investor:innen-Termine bestimmen meinen Tag.


Fabian Mischlerooblee

Ich versuche in meiner ersten wachen Stunde das Telefon nicht anzufassen und zu lesen. Ab und zu auch Meditieren. Hier muss ich konsequenter werden.


Emil Aliev, niostem

Ein guter Start in den Tag ist entscheidend für einen erfolgreichen Arbeitstag, insbesondere als Unternehmer:in oder Gründer:in. Mein perfekter Morgen sieht so aus: Früh aufstehen – 1,5 Stunden vor Arbeitsbeginn –, gesund frühstücken, Sport machen und dann den bevorstehenden Tag planen. Dafür setze ich mich mit einer Tasse Kaffee hin und überlege: Was sind heute meine Ziele und Aufgaben, welche Meetings habe ich und wo liegen meine Prioritäten? So starte ich maximal motiviert und vor allem mit klaren Zielen vor Augen in den Tag. Abends mache ich das Ganze dann rückwärts. Quasi den Tag gedanklich “aufräumen”. Natürlich funktioniert das aber nicht immer. Es gibt auch Tage, an denen ich morgens aus dem Bett falle, einmal schnell die Familie drücke, mit einer Banane in der Hand ins Auto springe, dort meinen ersten Call habe und sich das den ganzen Tag so durchzieht, bis ich abends wieder müde ins Bett falle…


Jan Leisse, eleQtron

Mein normaler Arbeitsalltag startet um 07:10. Ja, ich weiß, andere stehen viel früher auf, aber da ich meistens im Homeoffice arbeite, bin ich dann auch schon so gegen 07:30 am Laptop und checke schon mal meine Mails. Danach diverse Onlinezeitungen und danach plane ich meinen Tag zusammen mit dem Team.


Heinz Bölling, Spoo Group

Ich starte gerne recht früh: Zwischen 6 und 7 Uhr, mit guter Laune und voller Energie. Eine kalte Dusche – nach der Warmen -, Deutschlandfunk Nova, ein leckerer Cappuccino – guten Kaffee habe ich durch meine Zeit bei Coffee Circle lieben gelernt – und der Tag kann kommen. Dann geht es ins Berliner Büro, in den “Maschinenraum”. Dort sitzen wir seit circa drei Jahren. Um 8:30 Uhr startet unser Gründerteam dann mit dem “Stand-up” – meistens allerdings im Sitzen. Wir besprechen hier die wichtigsten und dringendsten Themen für den Tag.


Helen Tacke, Cozero

Ich stehe gerne sehr früh auf und mache Sport. Dann nehme ich mir immer 20 Minuten Zeit, um zu meditieren. Erst danach klappe ich meinen Laptop auf und starte mit den High Prio Aufgaben. Ich versuche so gut wie möglich, den Vormittag zu nutzen, um die schwierigsten Tasks abzuhaken und lege dann erst für den Nachmittag meine Meetings an.


Frederic GoldkornQuerfeld

Ich bin ein richtiger Morgenmensch und liebe es früh zu starten, da ich mich morgens am besten konzentrieren kann und einen klaren Kopf habe. Direkt nach dem Aufstehen geht es deshalb für mich an den Schreibtisch und ich setze mich an die wichtigste Aufgabe für den Tag. Das gibt mir viel Gelassenheit für den restlichen Tagesablauf. Nach einer Meditation und einem Frühstück arbeite ich weitere Themen und E-Mails ab, so dass ich mich anschließend auf meine Meetings konzentrieren kann, ohne dabei die lange To-do-Liste im Kopf zu haben.


Markus Adler, Code Gaia

Mit einem Kaffee und einer kurzen Plank-Runde mit dem Team starten wir perfekt in den Tag.


Stefan Kick, Kartenliebe

Wenn Ihr jetzt eine vorbildliche Morgenroutine erwartet, muss ich Euch leider enttäuschen. Ich bin nicht Mitglied des 5 a.m. Clubs und gehe morgens auch nicht laufen. Ich bin sogar ganz furchtbar und checke direkt nach dem Aufwachen alle Shop KPIs und die wichtigsten Nachrichten. Alles so, wie man es nicht machen soll. Aber für mich klappt es super so! Da kann ich gleich während des Fertigmachens meinen Tag entsprechend (um)planen – denn sowas wie einen “Alltag” gibt es aus meiner Sicht im Startup sowieso nicht – und mein Kopf kann direkt loslegen. Im Anschluss düse ich ins Office und starte meinen Tag mit einem schwungvollen “Hallo” beim Team und einer Tasse Kaffee.


Romy Lindenberg, Shavent

Ich beginne immer mit einer Liste an top Prios für jeden Tag. Das brauche ich, um effektiv zu starten. Danach geht es in die Stand-ups. Wir haben ein Büro in Berlin und in Brüssel, daher ist die Abstimmung mit den Kollegen wichtig, um wirklich als Team zu arbeiten. Täglich teilen wir die Erfahrungen aus den verschiedenen Märkten, um voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Seit letztem Jahr bin ich neben meiner Rolle als Co-Founder und Deutschlandchef auch für das gesamte Marketing verantwortlich. Daher versuche ich mir die Vormittage freier zu halten, um am Stück fokussiert an den verschiedenen Themen zu arbeiten. Am Nachmittag sind dann viele Meetings und Video-Calls.


Tino Keller, Accountable

Nachdem ich meinen Sohn zur Schule gebracht habt, beginnt mein Arbeitsalltag normalerweise um 8 Uhr im Homeoffice. Bei einer Tasse Kaffee gehe ich meine To-


Do-Liste und Prioritäten für den Tag durch. Um mich besser auf bestimmte Aufgaben zu konzentrieren, organisiere ich meine Arbeit in Blöcke und versuche, sie in dieser Struktur über den Tag zu erledigen.


Christian RuffQrago

Ich wache meistens vor dem Wecker auf und werde von den ersten Sonnenstrahlen des Tages begrüßt. Wenn ich mich fertig gemacht habe, gehe ich jeden zweiten Tag ins Gym oder fahre mit dem Rad direkt ins Büro und hole mir auf dem Weg noch schnell etwas beim Bäcker. Währenddessen gehe ich im Kopf die Monthly, Weekly und Daily Goals durch. Im Büro findet sich dann allmählich das Team zusammen und wir tauschen uns zu den To-dos des Tages und weiteren Ideen und Gedanken aus. Im Anschluss geht’s motiviert an die Arbeit!


John Holzhauer, Semorai

Sehr klassisch mit “Aufstehen”. ? Danach gibt es Nachrichten des Tages bei einem Kaffee und oft einem Essig-Shot. Soll ja schön und gesund machen. Danach bringe ich unser Kind in die Schule, mache eine Stunde Sport, und dann fängt mein klassischer Arbeitsalltag an. Der ist vielfältig: Von der Entnahme von Geschmacksproben unserer frisch zubereiteten Produkte wie Brühen und Gewürzen über die Gestaltung unserer Etiketten und Visuals bis zum Laptop-Alltag mit Mails und Co. Bis 17 Uhr gebe ich Vollgas, danach hole ich unser Kind von der Schule ab und es ist erst mal Familienzeit. Abends heißt es dann noch mal weiterarbeiten.


Jörg Daunke, J.Kinski


Bevor ich ganz klassisch den Laptop aufklappe, muss ich erst mal Kinder zur Kita bringen. Dann Kaffeemaschine und Slack hochfahren. Montags gibt es bei uns außerdem direkt als ersten Termin einen sogenannten Status. Das bedeutet, jeder fasst für den Rest zusammen, was für ihn oder sie die Woche ansteht.


Toyah Diebel, Buttz

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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