#Zahlencheck – SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

#Zahlencheck

Das millionenschwere Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe präsentiert weiter im klassischen Wachstumsmodus. Der Umsatz stieg zuletzt von 4,5 auf 13 Millionen Euro. Der Verlust stieg dabei auf imposante 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

Mittwoch, 20. November 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe, 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022. Die Jungfirma präsentiert sich darin als schnell wachsendes, aber auch verlustreiches Unternehmen. Konkret erwirtschaftete das SoSafe-Team im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 13 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen). Der Verlust lag bei 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

“Dies ist im Wesentlichen, zum einen auf die gestiegenen Personalkosten, welche sich auf 29,6 Millionen Euro erhöhten (Vorjahr 11,5 Millionen Euro), sowie auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen”, heißt es im Jahresabschluss zum enormen Verlust. 2022 wirkten bei SoSafe “durchschnittlich 292 MitarbeiterInnen in Vollzeit (Vorjahr: 139) sowie 30,75 MitarbeiterInnen in Teilzeit (Vorjahr: 29)”.

Insgesamt kostete der Aufbau von SoSafe somit bis Ende 2002 rund 40 Millionen. Bis dahin hatten die Rheinländer, die Mitarbeitende in Unternehmen im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken testet, sensibilisiert und schult, aber auch schon rund 60 Millionen von Investoren eingesammelt. Über 2023 heißt es im Jahresabschluss: “Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von einem stark steigendem Umsatz aus. Relativ zum Umsatzwachstum wird mit einer unterproportionalen Entwicklung der Kosten gerechnet, was zu einer Verringerung des Jahresfehlbetrages führt”. Was in Zeiten von seltener fließenden Investmentgelder ein gutes Zeichen wäre. Insbesondere im Hinblick auf weitere Finanzspritzen.

Als Risiken haben die Firmenlenker den steigenden Wettbewerb ausgemacht: “Das Auftauchen neuer Unternehmen in der Security-Awareness-Branche und die Expansion von Unternehmen aus angrenzenden Bereichen wie der Cybersicherheitsinfrastruktur in diesen Bereich deuten darauf hin, dass der Markt für Security-Awareness-Schulungen wächst und wettbewerbsintensiver wird. SoSafe wird mit diesen Entwicklungen Schritt halten und seine Strategien entsprechend anpassen. Insgesamt stellt der zunehmende Wettbewerb zwar eine Herausforderung für SoSafe dar, er unterstreicht aber auch die wachsende Bedeutung von Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein in der heutigen digitalen Landschaft und bietet SoSafe die Möglichkeit, weiter zu wachsen und innovativ zu sein.” Ausruhen können sich die SoSafe-Macher somit nicht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

* SoSafe bietet Unternehmen eine webbasierte Schulungsplattform an, die auf interaktive und spielerische Weise Mitarbeiter in Bezug auf IT-Sicherheitsrisiken sensibilisiert. Die Schulungen werden regelmäßig aktualisiert und an die aktuellen Bedrohungen angepasst. Darüber hinaus werden sogenannte Phishing-Simulationen angeboten, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für die Gefahren von Phishing-Attacken zu schärfen.


* Die SoSafe GmbH erzielte im Jahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von € 13mEUR (Vorjahr 4mEUR). Dies wurde im Wesentlichen durch neue Kunden und Produkt-Upselling an existierende Kunden erreicht.


* SoSafe hat zum Jahresende ein Kundenwachstum in Höhe von 103 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preispolitik gestaltet sich dahingehend, dass die Kunden sich eines von 4 verschiedenen Awareness-Plattform-Paketen (mit unterschiedlichen Produktfeatures) auswählen können. Generell werden Verträge mit einer Laufzeit von mind. einem Jahr abgeschlossen.


* Die Anzahl der Beschäftigen ist von 236 Angestellten zum Beginn des Geschäftsjahres auf 311 Angestellte zum Ende des Geschäftsjahres angewachsen.

SoSafe im Zahlencheck

2022: 13 Millionen Euro (Umsatz); 18,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2021
: 4,5 Millionen Euro (Umsatz); 9,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2020
: 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): SoSafe

#Podcast – Insider #115: Qonto – Flink – Taxdoo – Cusp Capital – Audvice – CarbonCloud – Avelios Medical – Kubermatic – SoSafe – Pliant – Plantura

#Podcast

Es ist wieder Insider-Podcast-Tag: In der neuen Ausgabe mit Sven Schmidt geht es insbesondere um: Flink, Taxdoo, Audvice, CarbonCloud, Erste Hausverwaltung, Avelios Medical, Kubermatic, DiscoEat, SoSafe, Pliant, Everstox, Plantura, Homelike, Evernest, Instamotion, Clemens von Bergmann und Alstin und True Growth Capital.

Insider #115: Qonto – Flink – Taxdoo – Cusp Capital – Audvice – CarbonCloud – Avelios Medical – Kubermatic  – SoSafe – Pliant – Plantura

Montag, 1. November 2021VonTeam

In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #115 – Die Themen

Qonto sammelt 600 Millionen ein. Bewertung: 4 Milliarden #EXKLUSIV


DoorDash hat 15,6% am Unicorn Flink #EXKLUSIV


Tiger Global-Investment in Taxdoo ist vollbracht #EXKLUSIV


Cusp Capital investiert in Audvice, CarbonCloud und ein Berliner Startup #EXKLUSIV


Global Founders Capital (GFC) und STS Ventures investieren in Erste Hausverwaltung #EXKLUSIV


Revent investiert in Avelios Medical #EXKLUSIV


Nauta Capital und die Celonis-Gründer investieren 5 Millionen in Kubermatic #EXKLUSIV


468 Capital-Investment DiscoEat auf den Spuren von Sunday #ANALYSE


Fundraising-News: SoSafe, Pliant, Everstox, Plantura, Homelike, Evernest, Instamotion #EXKLUSIV


Clemens von Bergmann verlässt Alstin #EXKLUSIV


Audibene-Gründer starten True Growth Capital #EXKLUSIV


Ferry Heilemann startet einen Climate Impact Fund #EXKLUSIV

Insider #115 – Der Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von der Marken- und UX-Agentur schöne neue kinder. Wie wird ein SaaS- oder Technologie-Unternehmen wirklich erfolgreich?! Ein gutes Produkt ist die Basis. Aber um heute die richtigen Zielkunden zu gewinnen, die besten Mitarbeiter und Investoren zu erreichen und zu begeistern, ist eine wirksame Marken- und Produkt-Story notwendig. Mit einer starken strategischen Basis, klarer Kommunikation und attraktiven Assets auf allen Kanälen. Dass das funktioniert, beweisen die Expertinnen und Experten von schöne neue kinder seit mehr als 10 Jahren. Zu ihren Erfolgsstories zählen mit hybris, Celonis und commercetools einige der bedeutendsten deutschen Tech-Startups. schöne neue kinder entwickelt für zahlreiche Unternehmen vom Startup bis zum Global Player Marken- und Kommunikationsstrategie, User-Experience- & Interface-Design, Marketing-Touchpoints wie Pitch Deck und Website, Content-, Social-Media- und Performance-Marketing. Dir fehlt genau dafür der richtige Partner? Wende dich direkt an unseren Geschäftsführer und Experten für Markenentwicklung Paul Zentner unter [email protected] oder besuche uns auf www.schoeneneuekinder.de.

Insider #115 – Der Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): ds

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