Bosch und Siemens: Gefrierkombi mit Matter erscheint 2025

Als einer der ersten Hersteller wird BSH im Jahr 2025 ein mit Matter ausgestattetes Haushaltsgerät auf den Markt bringen, das auf der IFA präsentiert wurde: eine XXL Einbaukühl-Gefrierkombination für die Marken Bosch und Siemens.

Der neue Matter-Konnektivitätsstandard wird zukünftig eine schnelle und einfache geräteübergreifende Konnektivität ermöglichen und mehr Vorteile für den täglichen Gebrauch bieten. Matter-kompatible Geräte können entweder aktiv über verschiedene Apps und Technologien gesteuert werden oder automatisiert und selbstgesteuert im Hintergrund arbeiten. Was man da allerdings viel an der Gefrierkombi dauerhaft einstellen will, ist mir persönlich schleierhaft. Aber hey, immerhin hat man einen weiteren Knoten im Netzwerk.

Hintergrund: Die BSH Hausgeräte GmbH, allgemein bekannt als BSH, ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf Haushaltsgeräte spezialisiert hat. Es wurde 1967 als Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH und der Siemens AG gegründet und ist seit Januar 2015 vollständig im Besitz von Bosch. BSH ist bekannt für Marken wie Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff.

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Dreame-Saugroboter: Verbessertes Überwinden von Hindernissen und versenkbare Türme

Wie gehts eigentlich weiter bei Staubsauger- und Wischrobotern? Einen Ausblick gab unter anderem Dreame auf der IFA in Berlin. Seine Technologie nennt das Unternehmen ProLeap. Mit ihr ist es dem Saugroboter möglich, sich selbst anzuheben und so Hindernisse und Problemzonen besser zu bewältigen. Ausgestattet mit einem Rad und einem motorisierten Schwenkarm, bietet das System eine Säuberung des kompletten Wohnraums. Dem Saugroboter ist es möglich, Stufen, Schwellen und kleine Hindernisse zu überwinden. Der motorisierte Schwenkarm hebt das Gehäuse an und ermöglicht es, auf komplexem Gelände zu navigieren. Dies verhindert übrigens auch ein Steckenbleiben.

VersaLift klingt auch interessant: Durch die VersaLift-Navigation wird das Navigieren in engen Räumen verbessert. Wenn der Motor aktiviert wird, dreht sich eine Kurbel, die eine Verbindungsstange antreibt und das Laser-Distanzmodul zur Abstandsmessung anhebt und senkt. Dies ermöglicht dem DToF-Sensor, die Umgebung in einem 360-Grad-Bereich abzuscannen, ohne dass der Roboter sich drehen muss (Kartenerstellung ohne toten Winkel). Wenn der DToF-Sensor eingefahren ist, reduziert sich die Höhe des Saugroboters, was ihm erlaubt, unter Möbeln wie Sofas und Schränken zu navigieren. In diesen engen Bereichen übernimmt die KI-Kamera die Kontrolle, unterstützt durch ein LED-Licht zur Hindernisvermeidung. Sie erfasst RGB-Bilder und erstellt eine 3D-Karte von schmalen Passagen für eine gezielte Reinigung. Die Verwendung der VIO-Technologie (Visual Inertial Odometry) sorgt zudem für präzise Kartierung und Positionierung, so der Hersteller.

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Home Assistant: Das steckt in Release 2024.9

Die Heimautomatisierungs-Plattform „Home Assistant“ erfreut sich großer Beliebtheit in der Smart-Home-Szene. Stetig wird die Software weiterentwickelt. Auf der Roadmap für das Jahr 2024 gibt es auch noch einige geplante Ziele und Neuerungen. Die Open-Source-Software ermöglicht es Benutzern, verschiedene Geräte und Dienste zu verwalten und zu automatisieren, indem sie Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verzahnt und kommunizieren lässt. Home Assistant kann auf einem Computer oder einem dedizierten Gerät wie einem Raspberry Pi oder Intel NUC installiert werden. Home Assistant unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Plattformen, darunter Z-Wave, Zigbee, aber auch Thread sowie Matter.

Einen ganzen Stapel Neuerungen bringt das September-Release 2024.9 mit. Man feilt abermals an Anpassungs- und Organisationsmöglichkeiten für das Dashboard. Hier soll man jetzt optional mit den größenveränderbaren Karten aus dem Vollen schöpfen können. Profitieren soll man hier beim Wechsel zwischen Desktop- und Mobile-View.

Abschnitte können jetzt zudem erweitert werden und sich über mehrere Abschnitte erstrecken. Karten oder Bilder für Sicherheitskameras können so größer dargestellt werden. Zudem gibt es eine Option für Karten, immer die volle Breite eines Abschnitts auszunutzen. Neugestaltet wurden zudem die Badges, die sind jetzt besser konfigurierbar. Man kann selbst entscheiden, welche Badges angezeigt werden sollen und welche man lieber ausblendet.

Seit April gibt es neue Energiediagramme für einzelne Geräte. Der Graph dafür wurde überarbeitet. Außerdem lassen sich schlicht nie alle Geräte bezüglich ihres Verbrauchs überwachen. Wer einen intelligenten Zähler besitzt, der bekommt jetzt die Differenz, sprich den nicht erfassten Verbrauch, im Energie-Dashboard gezeigt.

Mit Anthropic bzw. Claude 3 bietet man ein weiteres Large Language Modell (LLM) im Portfolio, um Geräte im Haus zu steuern.

Aqara ist jetzt Teil des Works with Home Assistant Programms. Darüber hatten wir bereits separat berichtet.

An dieser Stelle vielleicht für manche noch interessant: iOS 18 bringt bekanntlich Anpassungsmöglichkeiten für das Control Center mit. Da kann man dann mit eigenen Optionen personalisieren. Home Assistant arbeitet bereits daran, diese Funktion zu nutzen. Schaut dann wie folgt aus:

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Neu von Nanoleaf: Blocks, Sense+ Smart Wireless „Anywhere“ Lichtschalter und Smart Multicolor Outdoor Lights

Das Unternehmen Nanoleaf hat zur IFA neue Produkte im Gepäck. Neu sind da beispielsweise die Nanoleaf Blocks. Die modularen, quadratischen Light Panels sind in zwei Größen verfügbar und können mit strukturierten quadratischen Lichtpanels, Stecktafeln und Regalen kombiniert werden.

Blocks verfügen über ein komplett überarbeitetes und aktualisiertes Light-Panel-Design mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung, wodurch Wärmepunkte und dunkle Ecken vermieden werden. Nanoleaf Blocks sind ab sofort vorbestellbar und werden Ende Oktober geliefert. Nanoleaf Blocks (6 Quadrate): 199,99 Euro. Die Blocks funktionieren nicht mit Matter over Thread, aber sie werden mit einem zukünftigen Firmware-Update als Thread-Border-Router fungieren, so die Info auf meine Rückfrage.

Ebenfalls neu im Angebot: der Sense Smart Wireless „Anywhere“ Lichtschalter. Er ist ein konfigurierbarer Lichtschalter sowie Bewegungs- und Tageslichtsensor, der die Kontrolle über die Beleuchtung des Hauses bietet. Der Sense Lichtschalter kann an praktisch jedem Ort in den eigenen vier Wänden platziert werden – an der Tür, am Bett, auf der Couch – und ermöglicht somit die kabellose Steuerung aller Nanoleaf Leuchtmittel. Der Schalter ermöglicht eine freihändige Nutzung, indem er das Licht direkt beim Betreten eines Raumes einschaltet und beim Verlassen wieder ausschaltet.

Mit der Tageslichtsensorik können Nutzer ihre Beleuchtung auf Basis der Lichtverhältnisse in der Umgebung automatisieren, sodass sie tagsüber ausgeschaltet bleibt und sich bei Sonnenuntergang einschaltet. Die Steuerung mit Matter over Thread ist auch über einen frühen Zugang für Apple Home und Samsung SmartThings verfügbar. Sense kann ab sofort vorbestellt werden und wird Ende Oktober geliefert. Sense Smart Wireless „Anywhere“ Lichtschalter: 29,99 Euro. Wifi Glühbirne (2er Pack): 29,99 Euro.

Die neuen permanenten Matter Smart Multicolor Outdoor Lights erweitern das Angebot an Außenbeleuchtungen von Nanoleaf. Die smarte permanente Außenbeleuchtung wird ab 2025 in Europa erhältlich sein. Permanenter Matter Smart Multicolor Outdoor Lightstrip (5 Meter): 49,99 Euro.

Persönliche Erfahrungswerte: Bis auf die ersten Thread-Lichtschläuche und die Nanoleaf Lines ist bei mir im Haus noch jedes Nanoleaf-Produkt vor die Hunde gegangen. Entweder es hat einfach einen Defekt erlitten oder es hat grundsätzlich nicht sauber funktioniert. Steht neben Netatmo auf meiner persönlichen Blacklist.

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SwitchBot: Staubsauger-Combo sowie Luftreiniger & Rollläden vorgestellt

Bereits im Vorfeld der IFA hat der Hersteller SwitchBot einige Neuerungen vorgestellt. Im Rahmen der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte legt der Hersteller mit weiteren Neuvorstellungen nach.

Da wäre die K10 Pro Combo eine Kombination aus Saugroboter mit Absaugstation und kabellosem Akkusauger. Den K10 Pro hatte man bereits früher vorgestellt. Man verpasst diesem jetzt eine duale Absaugstation und einen kabellosen Staubsauger. Die Absaugstation entleert sowohl den Akkusauger, als auch den Saugroboter. Außerdem werden beide Geräte gleichzeitig aufgeladen. Die Absaugstation fasst einen 3-Liter-Staubsaugerbeutel. Das soll wohl für knapp 2 Monate ausreichen. Die Station misst in der Grundfläche dennoch wohl weniger als ein A4-Blatt. Über einen Matter-kompatiblen SwitchBot Hub lässt er sich auch an den Smart-Home-Überstandard anbinden.

Ebenfalls neu: Ein Luftreiniger mit  Vorfiltern, Aktivkohle- und HEPA-Filtern. Auch hier ist mit entsprechendem Hub eine Matter-Anbindung gegeben. Mit dem Luftreiniger-Tisch packt man in Form eines Tisches mit kabellosem Qi-Ladegerät einen Luftreiniger sowie Beleuchtung in einen neuen Formfaktor. Zum Design gibt es sicher gespaltene Meinungen.

Zudem bietet SwitchBot jetzt auch Rollläden mit einer Breite von 22,8 Zoll (0,58 Meter) bis 72,8 Zoll (1,85 Meter) an. Der Stoff soll sich leicht austauschen lassen. Eine Anbindung gibt es an die SwitchBot-App, diverse Ökosysteme für Sprachinteraktion, Fernbedienung und auch hier per Bridge an das Matter-Ökosystem.

Informationen zu Preisen und der Verfügbarkeit nannte SwitchBot bisher keine.

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