Amazon Nova: Neue Generation von KI-Modellen für Unternehmen vorgestellt

Amazon hat mit Nova eine neue Generation von KI-Modellen vorgestellt, die exklusiv über Amazon Bedrock verfügbar sind. Die Modelle wurden für unterschiedliche Anwendungsfälle in Unternehmen optimiert und lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: Verstehende Modelle und kreative Modelle zur Content-Generierung.

Die verstehenden Modelle umfassen aktuell drei Varianten: Nova Micro, Nova Lite und Nova Pro. Ein viertes Modell namens Nova Premier soll Anfang 2025 folgen. Nova Micro ist ein reines Textmodell, das sich durch niedrige Latenzzeiten auszeichnet und für Aufgaben wie Textzusammenfassungen und Übersetzungen geeignet ist, so die Entwickler. Nova Lite verarbeitet neben Text auch Bilder und Videos bei geringen Kosten. Das Modell kann bis zu 30 Minuten Video in einer Anfrage analysieren.

Nova Pro ist das leistungsfähigste der aktuellen Modelle. Es verarbeitet multimodale Eingaben und erreicht Bestwerte bei verschiedenen Benchmark-Tests. Das Modell kann komplexe Dokumente wie Finanzberichte analysieren und Programm-Code mit über 15.000 Zeilen verarbeiten.

Für die kreative Content-Erstellung bietet Amazon zwei spezialisierte Modelle an: Nova Canvas für die Bildgenerierung und Nova Reel für Videos. Canvas ermöglicht die Erstellung von Bildern in Studioqualität mit präziser Kontrolle über Stil und Inhalt. Reel generiert kurze Videos aus Text und Bildern, die sich für Marketing und Werbung eignen.

Eine Besonderheit der Nova-Modelle ist ihre Anpassungsfähigkeit. Unternehmen können die Modelle durch Feinabstimmung auf ihre spezifischen Anforderungen optimieren. Die Modelle verstehen über 200 Sprachen, wobei der Fokus auf den wichtigsten Weltsprachen liegt.

Sicherheit spielt bei Nova eine zentrale Rolle, so Amazon. Klar, was soll man auch anderes sagen? Alle Modelle verfügen über integrierte Sicherheitskontrollen. Bei generierten Bildern und Videos wird ein digitales Wasserzeichen hinzugefügt. Die Modelle enthalten Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung von Fehlinformationen und anderen problematischen Inhalten.

Die Integration in Amazon Bedrock ermöglicht eine einfache Implementierung. Unternehmen können Features wie Knowledge Bases zur Anreicherung mit eigenen Daten und Guardrails für verantwortungsvolle KI-Nutzung verwenden. Die Plattform unterstützt Echtzeit-Streaming für interaktive Anwendungen und Batch-Verarbeitung für große Datenmengen.

Die Nova-Modelle sind aktuell in verschiedenen AWS-Regionen in den USA verfügbar. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlicher Nutzung. Interessierte Unternehmen können die Modelle direkt in der Amazon Bedrock Console testen.

Abschließend ein kleiner Vergleich des Bildes mit Googles Imagen 3 und identischem Prompt:

Und ChatGPT:

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FRITZ!Box 6670 bekommt FRITZ!OS 8.01 mit mehr als 60 Neuerungen

FRITZ!OS 8, Symbolbild

FRITZ!OS 8.0 ist eigentlich die aktuelle Version, die nach und nach an unterstützte FRITZ!Boxen verteilt wird. Die FRITZ!Box 6670 bekommt aber schon ein Update mit kleinen Optimierungen, nämlich die Version FRITZ!OS 8.01. Wer die Box besitzt, der bekommt theoretisch auf dem Papier mehr als 60 Neuerungen mit dem Update auf die Box, was man davon nutzt oder bemerkt, dürfte aber wesentlich weniger sein. Erwähnenswert sind sicher unter anderem neue visuelle Darstellungen für die Nutzung von Internet und WLAN sowie eine verbesserte Verwaltung der Geräte in Heim- und Gastnetzen. Zudem können jetzt mehr Smart-Home-Szenarien umgesetzt werden, und der einfache VPN-Zugriff über WireGuard ist jetzt auch für IPv6-Verbindungen verfügbar. Einsteiger profitieren ebenfalls, da die FRITZ!Box nun einfacher zu bedienen ist. Jedes Gerät mit vorinstalliertem FRITZ!OS 8 lässt sich schnell und unkompliziert über die MyFRITZ!App per Smartphone einrichten.

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Nextcloud Talk soll zum Open-Source-Pendant für Microsoft Teams werden

Die Corona-Pandemie hat in vielen Unternehmen einen großen Einfluss gehabt und auch die Entwicklung von Videokonferenz-Software stark vorangetrieben. Damit einhergehend, haben auch für einige Tech-Giganten, wie Microsoft mit Teams, ihre Marktmacht weiter ausgebaut.

Mit Nextcloud Talk möchte Nextcloud jetzt eine DSGVO-konforme Alternative auf die Beine stellen. Genauer gesagt müsste man die bestehende Version im Rahmen des „Paris“-Releases stark aufgebohrt hat, sodass man mit der Konkurrenz Schritt halten kann. Die datenschutzkonforme Kollaborationsplattform ist zudem Open Source. Nextcloud Talk sei ebenso Tool für Chats, Videokonferenzen sowie Webinare geeignet und lässt sich, so die Macher, in bestehende Systeme integrieren und an individuelle Anforderungen anpassen. Zudem gibt es auch KI-gestützte Funktionen.

Hierzu gibt es eine neue Desktop-App für Nextcloud Talk. Somit muss man nicht mehr auf einen Browser zurückgreifen. Zudem erlaubt dies verbesserte Integration sowie Benachrichtigungen. Zur gemeinsamen Zusammenarbeit gibt es jetzt ein interaktives Whiteboard zum digitalen, gemeinsamen Brainstormen. Einladungen lassen sich jetzt auch per Mail verschicken. Und auch eine Umfrage-Funktion ist mit am Start.

Es ziehen neue KI-Funktionen ein. So lässt sich für eine Videokonferenz sowie einen Chat-Verlauf eine Zusammenfassung generieren. Und auch To-do-Listen lassen sich KI-gestützt erstellen. Das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten ist fortan direkt im Chat bzw. Videocall möglich. Sogenannte Widgets erlauben im Chat zudem das Einbetten eines Kalenders, von To-do-Listen und Co. Außerdem: Calls können jetzt nach einer festgelegten Zeit automatisch beendet werden.

Nextcloud Talk lässt sich On-Premise oder mit Hosting durch einen lokalen Cloud-Anbieter umsetzen. Hierbei liegt die vollständige Datenhoheit beim Unternehmen.

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Jaguar stellt Konzeptauto „Type 00“ vor

Jaguar hat seine Marke auf den Kopf gestellt und vor kurzem ein neues Logo präsentiert. Im Netz kursiert das mittlerweile als eines der schlechtesten Beispiele für Rebranding. Der Spot dazu sorgte obendrein für Diskussion.

Jaguars neues Motto, das mit dem Rebranding einhergeht, heißt “Copy Nothing” worauf das Smartphone-Unternehmen Nothing das Motto auf X kurzzeitig in “Copy Jaguar” änderte. Ihr seht, da gibt es eine Menge Stilblüten. Nun hat man wie versprochen die nächste Katze – oder Jaguar – aus dem Sack gelassen: Das Konzeptauto “Type 00” wurde vorgestellt.

Es handelt sich um ein Coupe mit zwei Türen, das mit einer langen Schnauze, einem lang gezogenen Rücken und sowohl platt gedrückt als auch klobig daher kommt. Das ovale Lenkrad und das spartanische Design im Innenraum sind ebenfalls recht eigenwillig. Aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden. Wer sich die Details und die Begründungen, warum man etwas wie gemacht hat, zu Gemüte führen will, kann das im Blog von Jaguar tun. Knapp 700 km Reichweite soll das Elektroauto angeblich erreichen.

Entscheidend ist, was am Ende für ein Serienauto herausspringt. Man hat in den vielen Jahren schon viele Konzeptautos gesehen, die entweder ganz ad acta gelegt wurden oder nur zum Bruchteil in das finale Design flossen.

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Cyberbetrug: Interpol-Aktion sorgt für Verhaftung von über 5.500 Personen

In einer internationalen Polizeioperation namens HAECHI V haben Strafverfolgungsbehörden aus 40 Ländern zwischen Juli und November 2024 einen koordinierten Schlag gegen Cyberkriminelle durchgeführt. Die Operation führte zur Festnahme von über 5.500 Verdächtigen und zur Beschlagnahme von digitalen und traditionellen Vermögenswerten im Wert von mehr als 400 Millionen US-Dollar (etwa 366 Millionen Euro).

Die Ermittler konzentrierten sich auf sieben Arten von internetbasiertem Betrug: Voice Phishing, Romance Scams, Online-Erpressung mit sexuellen Inhalten, Anlagebetrug, illegales Online-Glücksspiel, Geschäfts-E-Mail-Betrug und E-Commerce-Betrug.

Ein besonders großer Erfolg gelang den Behörden in Korea und China. Sie zerschlugen ein Voice-Phishing-Netzwerk, das für Verluste von 1.511 Milliarden koreanischen Won (etwa 1,1 Milliarden US-Dollar / 1 Milliarde Euro) verantwortlich war. Die Betrüger gaben sich als Strafverfolgungsbeamte aus und verwendeten gefälschte Ausweise. 27 Mitglieder der kriminellen Gruppe wurden verhaftet, 19 davon bereits angeklagt.

Während der Operation warnte INTERPOL mit einer Purple Notice vor einer neuen Betrugsmasche im Kryptowährungsbereich. Der „USDT Token Approval Scam“ beginnt mit Romance Baiting, bei dem Opfer zum Kauf von Tether-Stablecoins auf legitimen Plattformen verleitet werden. Anschließend erhalten sie einen Phishing-Link, der angeblich zur Einrichtung eines Investmentkontos dient, tatsächlich aber den Betrügern Zugriff auf die digitale Geldbörse gewährt.

Die Operation HAECHI V nutzte auch INTERPOLs Global Rapid Intervention of Payments (I-GRIP) System. In einem Fall konnte die Polizei in Timor-Leste 39,3 Millionen US-Dollar (etwa 36 Millionen Euro) beschlagnahmen, die einem Unternehmen in Singapur durch Geschäfts-E-Mail-Betrug gestohlen wurden. In einem weiteren Fall auf der britischen Insel Guernsey führte I-GRIP zur Sicherstellung von über 2 Millionen britischen Pfund (etwa 2,3 Millionen Euro) in Portugal.

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