Thunderbird 131.0 veröffentlicht

Der Firefox ist in Version 131.0 erschienen – und er hat neue Funktionen spendiert bekommen. Bei Thunderbird sieht das etwas anders aus, wobei wir da ja ein Mail-Programm vorliegen haben, das nicht so oft neue Funktionen bekommen wird. Allerdings hat Thunderbird einen ganzen Schwung Fehlerverbesserungen spendiert bekommen, die wir euch unten einmal angehangen haben. Das Update ist ab sofort für euch herunterlad- und installierbar. Und übrigens, falls unter eurem Radar: die Betaversion von Thunderbird für Android kann ausprobiert werden.

Änderungsprotokoll Thunderbird 131.0

Folgende Fehler wurden behoben, bzw. Änderungen vorgenommen:

Ereignis- und Aufgabenerinnerungen enthielten falsche Einheiten für die Schlafdauer.

Thunderbird kann abstürzen, wenn eine Rücksendebestätigung mit dem OWL-Add-on verwendet wird.

Das Öffnen einer EML-Datei mit einem „mailto:“-Link funktionierte nicht.

Das Nachrichtenfenster fror ein, nachdem man auf den Link „mailto:“ mit untergeordneten Elementen geklickt hatte.

Das Speichern einer EML-Datei, die aus einer Datei geöffnet wurde, funktionierte nicht.

Bei Verwendung von Umschalt Entf konnte die Löschbestätigung zweimal erscheinen.

„Alle als gelesen markieren“ in den Schnellfilterergebnissen hat alle E-Mails im Ordner als gelesen markiert.

Der reduzierte POP3-Kontoordner wurde nach dem Leeren des Papierkorbs beim Beenden erweitert.

Aus einer ordnerübergreifenden Suchansicht gelöschte Nachrichten konnten nicht wiederhergestellt werden.

„Ordner als gelesen markieren“ bei einer ordnerübergreifenden Suche markiert alle darunterliegenden Ordner als gelesen.

Durch das Reparieren lokaler Ordner verschwanden Nachrichten im Ordner vorübergehend.

Beim Reparieren eines IMAP-Ordners wurden die Gesamtzahlen und die Anzahl ungelesener Nachrichten falsch angezeigt.

Bei Verwendung der Kartenansicht mit Tags kann die Leistung beeinträchtigt werden.

Eine angehängte OpenPGP-Schlüsseldatei kann nicht „entschlüsselt und geöffnet“ werden.

Angehängte OpenPGP-verschlüsselte Nachrichten können nicht geöffnet/angezeigt werden.

Gespeicherte Nachrichtenentwürfe wurden nicht verschlüsselt, wenn keine Empfänger angegeben wurden.

Schnellfilter zurücksetzen Sortiertyp in Thread-Ansichten sortiert nach „Bestellung erhalten“ aufsteigend.

Beim Ändern der Sendeidentität eines gespeicherten Entwurfs wurde nicht zum Speichern der geänderten Nachricht aufgefordert.

Beim Antworten auf eine in einer EML-Datei gespeicherte Nachricht konnte der Betreff verschwinden.

Kontrollkästchen „Dieses Bild an die Nachricht anhängen“ beim Einfügen eines Bilds nicht aktiviert.

Anzeigenamen für SMTP-Server konnten fälschlicherweise als Datum formatiert sein.

Einige Benutzer konnten sich nicht bei Microsoft 365 anmelden.

Beim Hinzufügen eines SMTP-Servers war die OAuth2-Authentifizierungsmethode nicht verfügbar.

Thunderbird stürzte ab, als es von einer Flatpak-Installation ausgeführt wurde.

Die Registerkarte „Matrix-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ in den Kontoeinstellungen könnte für das XMPP-Konto angezeigt werden.

Teilnehmer und Nachricht wurden nicht ausgefüllt, als der Benutzer den Raum über XMPP verließ.

Die URL der Flatpak-Versionshinweise war falsch.

In manchen Situationen ist das Abonnieren von .ics-Kalendern nicht möglich.

Visuelle und UX-Verbesserungen.

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Firefox 131.0 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht: Das ist neu

Firefox-Logo, KI-generiert

Mozilla hat den Browser Firefox in Version 131.0 für Windows, macOS und Linux freigegeben. Was neu ist? Firefox wird jetzt anbieten, vorübergehend zu speichern, wenn Benutzer Websites Berechtigungen erteilen (z. B. Geolokalisierung). Vorübergehende Berechtigungen werden entweder nach einer Stunde oder beim Schließen des Tabs entfernt:

Eine Tab-Vorschau wird jetzt angezeigt, wenn Nutzer mit der Maus über Hintergrund-Tabs fahren, was es laut Mozilla einfacher macht, den gewünschten Tab zu finden, ohne die Tabs wechseln zu müssen.

Wenn eine Standardsprache für Übersetzungen vorgeschlagen wird, berücksichtigt Firefox nun auch die Sprachen, die Anwender zuvor für Übersetzungen verwendet haben. Zu guter Letzt stecken auch Schwachstellenbehebungen mit drin.

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Thunderbird für Android: Betatest startet

Nutzer von Thunderbird auf dem Desktop wissen vermutlich, dass auch eine mobile Variante kommen soll. Seit langem klar: K-9 Mail wird irgendwann zu Thunderbird für Android. Die Beta-Version von Thunderbird für Android ist nun da und die Entwickler bitten die Community, beim Testen zu helfen. Beta-Tests helfen, kritische Fehler und Ecken und Kanten zu finden, an denen man in den nächsten Wochen feilen kann. Je mehr Leute die Beta testen und sicherstellen, dass alles in der Test-Checkliste korrekt funktioniert, desto besser.

Wer mag, der kann Thunderbird für Android als Beta im Play Store bekommen – oder man zieht direkt bei GitHub die APK. Wenn Nutzer bereits K-9 Mail verwenden, können sie helfen, eine wichtige Funktion zu testen: das Übertragen von Daten von K-9 Mail zu Thunderbird für Android. Dazu müssen Nutzer sicherstellen, dass sie auf die neueste Beta-Version von K-9 Mail aktualisiert haben. Was getestet werden soll – und wie man Feedback geben kann, wird hier beschrieben.

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Datenschutz in Firefox: Beschwerde über Mozilla

Firefox-Logo, KI-generiert

Hört man sich Vorwürfe über Mozilla an, dann hört man sicher etwas über die Produktpolitik oder die gelebte Politik im Unternehmen. Bezüglich des Datenschutzes kann man Mozilla in Bezug auf den Firefox eigentlich keine Vorwürfe machen, wobei es jüngst schon Kritik gab. Kurz nach der Übernahme des AdTech-Unternehmens Anonym hatte Mozilla spezielle Software direkt in die aktuelle Version von Firefox integriert. In einem experimentellen Test, aus dem manuell ausgestiegen werden musste, wurde eine „Privacy-Preserving Attribution“ (PPA) API hinzugefügt. Diese API erweitert die Tracking-Funktionen für Werbetreibende und umgeht wohl herkömmliche Inhaltsblockierungserweiterungen. Man kann damit anonym Werbung und deren Performance messen, was eigentlich eine gute Sache ist.

Die Nichtregierungsorganisation (NGO) NOYB (Europäisches Zentrum für digitale Rechte) aus Österreich hat schon gegen viele Unternehmen Beschwerde eingereicht – und auch das oben beschriebene Vorgehen von Mozilla findet man Beschwerde-würdig. Man findet die Art, wie getrackt wird zwar besser als das übliche Vorgehen, man kritisiert aber, dass die Nutzer nicht gefragt wurde.

Felix Mikolasch, Datenschutzjurist bei noyb: „Indem es Firefox in ein Instrument zur Werbemessung verwandelt, folgt Mozilla dem Narrativ, dass die Werbeindustrie ein Recht auf das Tracking von Nutzern hat. Mozilla mag zwar gute Absichten gehabt haben, es ist aber unwahrscheinlich, dass die ‚datenschutzfreundliche Werbe-Messung‘ Cookies und andere Tracking-Tools ersetzen wird. Es handelt sich nur um ein neues, zusätzliches Tracking-Tool.“

noyb appelliert an die österreichische Datenschutzbehörde (DSB), das Handeln von Mozilla einer Prüfung zu unterziehen. Es wird gefordert, dass Mozilla sämtliche Nutzer und Betroffenen angemessen über alle Datenverarbeitungsaktivitäten in Kenntnis setzt und die entsprechende Funktion standardmäßig deaktiviert. Zudem sollte das Unternehmen dazu aufgefordert werden, alle unrechtmäßig gesammelten Daten zu vernichten.

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Thunderbird: Version 128.2.3 ist da

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Mozilla schiebt binnen kürzester Zeit ein weiteres Update für den Mailclient Thunderbird nach. Version 128.2.3.esr befindet sich ab sofort in der Verteilung. Erneut bessert man nur bei Fehlern nach. Um genau zu sein, macht man die Änderungen von 128.2.2esr bei den OAuth2-Berechtigungen aufgrund von einer Zeitüberschreitung bei der Authentifizierung rückgängig.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: [email protected]

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