Digitales Gold – die Bedeutung von Daten für Unternehmen und Bürger

Daten gelten als digitales Gold. Entsprechend herrscht bei deutschen Unternehmen aktuell eine Goldgräberstimmung vor. Achim Berg, der Präsident des Digitalverbands Bitkom, erläutert in einem Interview mit der deutschen Handwerkszeitung die Bedeutung von Daten in unserer Gesellschaft. Er beschreibt, dass ganz unterschiedliche Daten gesammelt werden, um Unternehmensprozesse zu optimieren und die Customer Experience zu verbessern. Der Erfolg der Datenauswertung hänge hierbei vom Digitalisierungsgrad der einzelnen Betriebe ab. Es sei wichtig, den Datenschutz nicht aus den Augen zu verlieren und den Bürgerinnen und Bürgern Vorteile durch die Digitalisierung zu verschaffen. Hierbei könnte eine dezentrale Datenspeicherung helfen. Berg geht davon aus, dass die Bedeutung von Daten in der Zukunft noch zunehmen wird. Wir stellen seine zentralen Thesen aus dem Interview vor.

Daten sind für Innovationen und optimierte Unternehmensprozesse unverzichtbar

Berg betont, dass Daten die Triebfeder sämtlicher Innovationen der heutigen Zeit seien. Unternehmen wären auf Daten angewiesen, um ihre Unternehmensprozesse zu optimieren oder ihre Angebote besonders kundenfreundlich und individuell zu gestalten. Ebenso könnten neue Geschäftsmodelle nur dann entwickelt und etabliert werden, wenn die hierfür notwendigen Daten zur Verfügung stünden.

Für Berg ist eine Weiterentwicklung der Wirtschaft ohne Daten nicht mehr vorstellbar. Das gelte für nahezu alle Wirtschaftsbereiche von der industrie über die Mobilität bis hin zur Landwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Alle Betriebe versuchen, einen größtmöglichen Pool an Daten zusammenzustellen, auf den in der Alltagsarbeit zurückgegriffen werden kann. Das kann durch die Unternehmensführungen selbst oder durch einzelne Abteilungen innerhalb des Betriebs erfolgen.

Verschiedene Arten von Daten nutzen

Berg betont, dass Daten nicht gleich Daten seien. Unterschiedliche Betriebe könnten von jeweils anderen Daten besonders profitieren und diese für den Ausbau ihrer Geschäftsprozesse nutzen. So gebe es beispielsweise Kundendaten, die bei der Optimierung der eigenen Angebote hilfreich sind. Mit solchen Daten sei es möglich, die Funktionalität der Vertriebskanäle einzuschätzen und diese gegebenenfalls zu verbessern. Das Ziel hierbei müsse immer sein, die Zielgruppe passgenau anzusprechen und sie für die eigenen Angebote zu begeistern.

Ebenso wichtig sei jedoch, Daten unternehmensinterner Prozesse zu sammeln und auszuwerten. Anhand solcher Informationen lässt sich ablesen, wie gut die einzelnen Abteilungen des Betriebs arbeiten und ob beispielsweise eine Maschine in naher Zukunft ausfallen könnte. Auf diese Weise können Optimierungspotenziale ausgenutzt und wirtschaftlich schädigende Ausfälle vermieden werden. Wer Daten zur Verfügung hat, kann die Zukunft genauer vorhersagen und sich somit bestmöglich auf sie einstellen.

Erfolg bei der Datenauswertung hängt vom Digitalisierungsgrad der Betriebe ab

Wie erfolgreich die Unternehmen mit ihren Daten umgehen, hängt Berg zufolge nicht von der Unternehmensgröße ab. Vielmehr müsse der Digitalisierungsgrad der jeweiligen Betriebe in den Blick genommen werden. Wer sich von jeher auf die Digitalisierung fokussiert und die unternehmenseigenen Prozesse einer digitalen Transformation unterworfen hat, profitiere heute von den vorhandenen Daten besonders. Es gehe immer darum, die Datensammlung und -auswertung natürlich wachsen zu lassen und nicht von außen anzuordnen. Nur dann fände sie Akzeptanz bei der Belegschaft und die Daten würden tatsächlich angewendet und genutzt.

Wer sich hingegen mit der Digitalisierung noch nicht beschäftigt und sie auf einen nicht näher definierten Punkt in der Zukunft verschoben hat, habe aktuell bei der Nutzung von Daten das Nachsehen. So könne es beispielsweise passieren, das kostbare Daten zwar gesammelt werden und grundsätzlich zur Verfügung stehen, es aber an den nötigen Ressourcen und Kompetenzen für eine Auswertung fehlt. Betriebe, bei denen das der Fall ist, müssten dringend nachrüsten, um nicht gegen eine digitale Konkurrenz unterzugehen.

Diese Vorteile bringen Daten den Unternehmen

Bei der Frage nach der Relevanz von Daten für die Unternehmen verweist Berg auf eine Studie, die Anfang 2020 durchgeführt wurde. Hierbei zeigte sich, dass viele Unternehmen digitale Technologien für Ihre Unternehmensprozesse nutzen. 13% der Handwerksbetriebe arbeiten beispielsweise mit smarter software, um Arbeitszeiten an den jeweiligen Projektstatus anzugleichen. Zudem setzen 12% der befragten Betriebe Trackingsysteme ein, die bei der Kontrolle von Maschinen und Betriebsmitteln eine wichtige Rolle spielen. 10% vertrauen zudem auf digitale Technologien, wenn es um den Bereich vorausschauende Wartung geht.

Für Berg zeigt sich an solchen Entwicklungen, dass die Digitalisierung in den Unternehmen grundsätzlich angekommen ist. Sie helfe dabei, bei den einzelnen Prozessen Zeit zu sparen und die Betriebsabläufe zu vereinfachen. . Mittlerweile seien bereits 12% der deutschen Industrieunternehmen dazu übergegangen, KI für ihre Arbeiten zu nutzen. Hierdurch könnte eine verbesserte Produktivität erreicht werden und auch die Fehlererkennung ließe sich optimieren. Auf diese Weise würde es seltener zu Ausfallzeiten kommen, was die Produktion deutlich verbessern würde.

Den Datenschutz nicht aus den Augen verlieren

Laut Berg ist es wichtig, dass keine ungezügelte Datensammelwut ausbricht, sondern dass der Sammlung und Nutzung von Daten klare Grenzen gesetzt werden. Er verweist hierbei auf die Datenschutzgrundverordnung, die personenbezogene Daten vor einem Missbrauch bestmöglich schützen soll. Allerdings kritisiert er auch, dass die Umsetzung der DSGVO in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU noch nicht einheitlich erfolge. Hierdurch wäre ein umfassender Schutz der sensiblen Daten nicht immer möglich. Häufig gehe es in Betrieben jedoch gar nicht um die Nutzung personenbezogener Daten. Vielmehr würden Maschinen- und Sensordaten ausgenutzt, um die Prozesse der jeweiligen Betriebe zu optimieren.

So profitieren Bürger von der Digitalisierung

Berg zufolge profitieren aber nicht nur die Unternehmen, . So könnten beispielsweise digitale Kartendienste genutzt werden, um die Verkehrsführung in einer Stadt zu optimieren. Immer mehr Kundinnen und Kunden seien von digitalen Sprachassistenten angetan, die ihnen ihren Alltag zu Hause und bei der Arbeit erleichtern. Zudem könnte eine digitale Auswertung von Daten in der Medizin dabei helfen, Untersuchungen zu erleichtern und die Gesundheit von Patientinnen und Patienten zu fördern. Unter anderem erwähnt Berg die Auswertung von Röntgenbildern und CT-Scans als mögliche Einsatzgebiete digitaler Daten.

Mögliche Vorteile einer dezentralen Datenspeicherung

In den letzten Jahren hat das Cloud Computing in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen. Hierbei werden alle Unternehmensdaten zentral in einer Cloud abgespeichert und stehen allen Berechtigten jederzeit zur Verfügung. Diese Lösung hat sich für zahlreiche Unternehmen jedoch nicht als funktional herausgestellt. Deswegen setzen immer mehr Firmen auf das Edge Computing. Hierbei werden Daten nicht zentral in der Cloud, sondern dezentral am Rand des Netzwerks abgespeichert. Sie befinden sich somit auf bestimmten Endgeräten oder innerhalb einer Firma, und können dort von allen Berechtigten genutzt werden.

Damit das Edge Computing optimal funktioniert, würden einheitliche Daten und Kundenschnittstellen benötigt. Mit diesen sei es möglich, die Daten unabhängig von bestimmten Geräten einsetzen und auswerten zu können. Solche Schnittstellen lassen sich Berg zufolge beispielsweise durch Standardisierungs- und Normungsprozesse erreichen. Er geht davon aus, dass sie sich nach und nach als Standard am Markt etablieren werden.

Die Relevanz von Daten wird in der Zukunft noch zunehmen

Schon heute spielen Daten in der Wirtschaft eine extrem wichtige Rolle. Berg geht davon aus, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Für ihn werden die Gesellschaft und die Wirtschaft der Zukunft digital sein, weswegen schon heute Maßnahmen für eine digitale Transformation ergriffen werden müssten. Er sieht in der Politik positive Entwicklungen, um diesen Trend zu unterstützen. Für ihn ist es nicht so entscheidend, einzelnen Playern wie Google Ketten bei der Datensammlung anzulegen, sondern es gehe um konkrete Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gesellschaft im Umgang mit digitalen Daten. Das Ziel müsse es sein, einen größtmöglichen Nutzen für die Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger bei der Auswertung von Daten zu erreichen.

PR-Agenturen sind Schmarotzer oder warum Bloggen Geld kostet?!

Jeden Tag kommen etliche Anfragen von PR-Agenturen und PR-Abteilungen, seo Managern und anderen Öffentlichkeitsarbeit- und Marketing-Interessierter Menschen in unsere Postfächer geflattert. Dass in diesen Anfragen schon viel Liebe zum Detail steckt, merkt man schnell daran, dass meistens eine persönliche Ansprache … fehlt. Der Inhalt ist oft so „spannend und packend“ aufbereitet, dass man sich am liebsten alles gleich zweimal durchlesen möchte. Schon hier fallen Kosten für das erste Red Bull an. QUATSCH!

Mittlerweile geht der größte Teil dieser Anfragen ungelesen in den digitalen Abfalleimer!

Bloggen und News schreiben kostet Zeit und Geld!

Wir leben beim digital ja leider nicht von Luft und Liebe alleine. Der Unterhalt eines Magazins kostet Geld. Angefangen bei den Hosting-Gebühren, über die Kosten für Layout und technische Anpassungen, bis zu externen Analyse-Tools, die als SaaS monatlich bezahlt werden müssen. Ach ja … und Autoren wollen auch ihr Geld für das Schreiben haben.

Aber vor allem kostet alles viel Zeit.

Redakteure und Journalisten beim checken von PressemitteilungenDa wäre erstmal das Sichten der E-Mails. Wenn wir je E-Mail auch nur zwei Minuten „scannen“ würden, und wir nur mal 30 E-Mails pro Tag bekommen, wird wahrscheinlich jeder errechnen können welchen Zeitaufwand wir damit haben. Doch es sind mehr als 30 E-Mails … viel mehr.

Das bedeutet natürlich, dass wir uns auch viel mehr Zeit nehmen (müssen), um E-Mails auf Relevanz und News-Gehalt zu überprüfen. Darum ist es schon hier für die Absender besonders wichtig, alles Interessante in die ersten Wörter des E-Mail-Betreffs zu schreiben.

Einen sehr guten Gastbeitrag von Marike Frick zu diesem Thema finden Sie hier: „Wie Sie Journalisten dazu bringen, Ihnen zuzuhören“

Persönliche Ansprache in Pressemitteilungen

Hat eine Mail keine persönliche Anrede, ist sie sowieso disqualifiziert- sowas geht gar nicht!

Angenommen wir haben jetzt eine spannende E-Mail gefunden und sind bereit dazu daraus eine Story zu machen, muss das ganze noch recherchiert und geschrieben werden. Dazu benötigt es noch Ressourcen für die Recherche passender Bilder mit entsprechender Lizenz und das Bearbeiten dieser.

Wahrscheinlich denken einige jetzt „Na und?! Man kann doch Textbausteine verwenden, um mal eben auf Standard-Anfrage zu reagieren“. Kann man, machen wir auch manchmal so. Doch es muss eben auch gerade passen. Oft kann man diese Textbausteine nicht nutzen, denn es gibt ja eben noch den eigentlichen Grund warum die Leute uns schreiben. Sie wollen unsere Leser erreichen und die wollen nun mal Inhalte mit einem Mehrwert.

Deswegen werden wir Ihre Pressemitteilung, die sie uns unpersonalisiert und lieblos zusenden, nie veröffentlichen!

Dieses Verhalten sagt auch viel über den Mehrwert der Produkte und Dienstleistungen aus, den diese bieten sollen. Besonders schlimm finde ich die PR-Agenturen, die von Ihren Kunden viel Geld bekommen, um deren Produkte, Dienstleistungen und Ideen der Welt kundzutun, um dann mit einer E-Mail-Schrotflinte einfach auf alle Publisher in ihrer Mailing-Liste ballern, in der Hoffnung, dass es schon irgendeiner veröffentlicht – kostenlos selbstverständlich!

Wenn die Öffentlichtkeitsarbeit- und Marketing-Interessierten darauf stehen ihre „Botschaften“ einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren, dann sollten sie mal überlegen, ob nicht vielleicht Google Ads oder Facebook Ads das richtige für sie ist. Ich nehme mal die Antwort vorweg: Nein, ist es nicht! Denn da müssen Sie bezahlen um Leser zu erreichen.

Wertschätzung in Form von individueller Ansprache, Mehrwert oder Geld

Liebe PR- und Marketing-Mitarbeiter,

wenn Sie mit uns zusammenarbeiten wollen, dann wünsche ich mir mehr Personalisierung Ihrer Mails. Eine korrekte und persönliche Ansprache MUSS drin sein, vielleicht rufen Sie auch einfach mal an. Sicher finden wir die passende Lösung für Sie. Die Lösung kann kostenlos sein oder einen geringen Geldbetrag kosten – je nach dem was Ihr Content bietet.

Ist Ihre pr wirklich der Kracher? Dann her damit und wir schreiben vielleicht eine tolle News daraus. Ist Ihr Content eher werblich? Auch kein Ding … her damit. Ein Sponsored Post kostet bei uns nur 395€ – einmalig,  bei dauerhafter Werbeleistung! Was gibt´s denn besseres? Als Freelancer gibt es den Gastartikel für 99€ einmalig, aber bitte halten Sie sich an unsere Richtlinien für Gastartikel!

Übrigens: Würden Sie gern wissen, was Journalisten über Ihre letzte Pressemitteilung denken? Dann gehen Sie doch mal auf Twitter und suchen nach dem Hastag #prfromhell. Wenn Sie Pech haben, finden Sie sie dort.

Auf eine gute Zusammenarbeit,

Ihr Mirko Peters und das digital-magazin.de Team

Salesforce mehr als nur CRM – ein kleiner Überblick

Salesforce bietet professionelle, webbasierte Cloud Computing Serviceleistungen für Unternehmen, deren Fokus vor allem im Kundenbeziehungs-Management (Customer Relationships management CRM) und bei der Wachstumsoptimierung liegt. Darüber hinaus eröffnet das International tätige Unternehmen SalesForce zahlreiche ergänzende Services, die als „software as a Service“ bzw. „Platform as a Service“ zusammengefasst werden können.

Selbstverständlich ist das umfassende CRM-Angebot von Salesforce mandantenfähig. Das Cloud Computing kann individuell erweitert und ergänzt werden. Die Lösungen sind so aufgebaut, dass Produkte, Mitarbeiter und Kunden effizient miteinander vernetzt werden können. Natürlich können auch netzbasierte Kommunikations- und Präsentationsplattformen wie Social Media via Social Enterprise eingebunden werden.

Die verschiedenen Bereiche und Plattformen

Grundsätzlich sind die Produkte von Salesforce für jedes Unternehmen geeignet, also für kleine mittelständische Unternehmen (KMU) ebenso wie für Mittelständler und große Konzerne. Sämtliche Angebote können dabei an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst und erweitert werden. Jeder einzelne Cloud Bereich steht für deutliche Zeitersparnisse, Automatisierung entsprechender Prozesse und Steigerung der Effizienz von unterschiedlichen Vorgängen. Zu den Kerngebieten im Cloud Computing gehören die nachfolgenden Segmente:

  • Sales Cloud
  • Service Cloud
  • Marketing Cloud
  • Community Cloud
  • eine Entwickler-Plattform (force.com)
  • AppsExchange (Austausch, Programmierung, Bereitstellung von speziellen Apps für Unternehmen)
  • Database.com (Cloud Datenbank-Service)
  • die Ruby-on-Rails Platform-as-a-Service Heroku
  • Radian6 (Social Media Monitoring)

Die Sales Cloud für einen optimalen Vertrieb

Die Sales Cloud bietet alles, was für Vertrieb und Verkauf von Relevanz ist. So setzt Salesforce bei der Sales Cloud zunächst verschiedene Schwerpunkte:

  • das Maximieren der Geschäftsabschlüsse
  • das Generieren von mehr Leads
  • zielsicher und bestmöglich informiert Entscheidungen treffen
  • Produktivitätssteigerung

Unternehmensabschlüsse steigern

Das maximale Steigern der Geschäftsabschlüsse ist natürlich für jedes Unternehmen das mit Abstand wichtigste Ziel. Gerade deshalb sollte hier nicht dem Zufall überlassen werden. Die Sales Cloud bietet daher unterschiedliche Funktionen, die Unternehmen bei dieser Zielsetzung unterstützen.

Das KontaktManagement der Sales Cloud fasst alle vertriebs- und verkaufsrelevanten Daten zusammen. Kundenkontaktdaten einschließlich Kommunikation und Verlaufsprotokolle, die Inhalte interner Besprechungen sowie der internen Social Media Kommunikation mit Vertrieb und Kunden stehen aufbereitet und übersichtlich zur Verfügung. Sämtliche relevanten Daten zu Kunden, Vertrieb und Verkauf schaffen einen umfassenden Überblick.

Das Opportunity Management der Sales Cloud

Darüber hinaus findet sich in der Sales Cloud das Opportunity Management. Sämtliche Projekte von Verkauf und Vertrieb werden hier detailliert erfasst. Zunächst besteht ein umfassender Überblick über sämtliche Projekte, aber auch deren Status und Daten der Mitwettbewerber können verarbeitet werden. So lassen sich Prognosen erstellen und der Vertriebsprozess kann optimiert werden. Selbst an bestehende Abläufe im Unternehmen erfolgt mittels der Sales Cloud eine fortlaufende Anpassung. Dadurch können sämtliche Prozesse stetig optimiert werden. Ebenso beinhaltet die Sales Cloud eine umfangreiche Übersicht über Vertriebsprojekte und alle einzelnen Produkte.

Die Service Cloud

Die Salesforce Service Cloud ist vor allem für die Pflege der Bestandskunden ein wertvolles Instrument. Aber auch die Kundenbindung von Neukunden wird so vorbildlich forciert und gefestigt. Am ehesten lässt sich die Service Cloud mit einem Call Center vergleichen, nur erheblich professioneller und umfassender. Sämtliche Kundenanfragen in allen Kommunikationskanälen (vom Smartphone bis zu den sozialen Netzwerken im Internet) laufen in einer übersichtlichen Konsole zusammen.

Integriert ist auch eine umfangreiche Wissensdatenbank, sodass selbst schwierigste Fragen in Sekundenschnelle beantwortet werden können. Über den verfügbaren Live Agent natürlich alles in Echtzeit. Außerdem lassen sich nicht nur die sozialen Netzwerke des Unternehmens einschließlich aller relevanten Daten wie Produkt und aller dazugehörigen Verkaufsdaten für maximal personalisierten Kundenservice anzeigen und abrufen.

Alles auf einen Blick

Selbst Fach-Communities zu den Produkten oder dem Unternehmen werden eingebunden. Natürlich ist die Service Cloud von jedem dazugehörigen Mobilgerät umfänglich erreichbar. Wie bereits erwähnt, ist die Service Cloud maximal multichannel-fähig. Alle nur erdenklichen Social Media Plattformen, Communities, eingehende E-Mails, Telefonanrufe, VoIP usw. werden nicht nur integriert, sondern gebündelt und übersichtlich visualisiert in der Service Cloud. Sind entsprechende Daten hinterlegt, greift die personalisierte Kundenbetreuung der Service Cloud unmittelbar.

Die Service Cloud Lösung für KMUs: Desk

Salesforce bietet bei seiner Service Cloud außerdem mit Desk.com nahezu identische Serviceleistungen wie in der Service Cloud, lediglich für kleine Unternehmen aufbereitet und an den geringeren Ressourcenbedarf angepasst. So können selbst kleine Unternehmen von der hochprofessionellen Service Cloud profitieren und eine vorbildhafte, langfristige Kundenbindung erreichen.

Die Marketing Cloud von Salesforce

Die Marketing Cloud bietet ausgefeilte Dienstleistungen, um Produkte und Dienstleitungen perfekt zu präsentieren, aber auch, um den Kunden individualisiert genau das zu bieten, was er tatsächlich fordert. Jeder im Marketing weiß, dass die Customer Journey die mit Abstand wichtigste Analyse zur optimalen Kundenakquise ist. Mit den Customer Journeys der Marketing Cloud wird ein Verkauf oder Abschluss nicht länger dem Zufall überlassen.

Customer Journey selbst festlegen

Sämtliche Daten der anderen Clouds lassen sich in die Marketing Cloud einbinden. Dadurch können zielsicher Profile zur Verhaltensweise von Kunden und unter Kunden zueinander erstellt werden, mit deren Hilfe Produkte präsentiert und angeboten werden. Professionell integrierte Kommunikationspunkte sorgen dafür, dass jederzeit ein persönliches Eingreifen in die Customer Journeys möglich ist. Guided Selling ist nur ein Schlagwort.

Maximale Marketingeffizienz durch „Predictive Intelligence“ in der Marketing Cloud

Ergänzend lassen sich alle wichtigen und zur Verfügung stehenden Marketingkanäle einbinden und ebenfalls optimieren. E-Mail-Marketing, das Marketing in Social Media, auf herkömmlichen Webseiten, die Werbung im Internet, aber auch Mobile Marketing sind Bestandteil der Marketing Cloud. Mithilfe der „Predictive Intelligence“ lassen sich hochwertige und wertvolle Auswertungen und Profile erstellen, um die verschiedenen Marketing-Instrumente der Marketing Cloud gezielt und individuell einsetzen zu können. Das ROI wird so maximale gesteigert und stetig optimiert.

Ergänzung der Marketing Cloud (B2C) durch Pardot (B2B-Optimierung)

Die Marketing Cloud deckt damit die B2C-Strategie (Business to Customer) vollständig, professionell und maximal effizient ab. Aber natürlich sind für andere Kunden auch die B2B-Marketingstrategien (Business to Business) von großer Bedeutung. Auch hier bietet Salesforce neben der Marketing Cloud eine ebenso professionelle Lösung: Pardot. Zunächst wird Pardot beschrieben als B2B-Marketingautomatisierung. Diese Definition ist zwar in Teilen zutreffend, doch konkret betrachtet kann Pardot viel mehr.

Marketing permanent verbessern

Pardot ist vielmehr eine Marketingoptimierung für den B2B-Bereich. So können beispielsweise A/B-Tests durchgeführt werden, um die Wirkung versendeter E-Mails zu erkennen und sie entsprechend kontinuierlich zu optimieren. Pardot bietet also eine ganze Reihe an Optionen, Leads maximal zu erhöhen. Selbst der Google AdWords Account kann in Pardot integriert werden.

Darüber hinaus lässt sich Pardot sehr gut skalieren, sodass die effizient generierten Leads auch zeitnah durch den Vertrieb bzw. entsprechende Mitarbeiter verwertet werden können. Um die Qualität der erzeugten Leads zu bewerten, stellt Pardot zudem ein komplexes und professionelles Bewertungssystem zur Verfügung, welches sich flexibel und dynamisch anpassen lässt.

Die Community Cloud ist eine außergewöhnlich spannende Dienstleistung. Der Begriff Community wird mit der Community Cloud völlig neu definiert. Viele Erstanwender sind sichtlich überrascht, welche Möglichkeiten Communities offenhalten können, wenn sie nur richtig eingesetzt werden. Die Community Cloud von Salesforce ist eine Bereicherung, die in allen Unternehmensbereichen vom Einkauf über die Organisation bis hin zum Verkauf, Vertrieb und externen Partnern sowie Kunden völlig neue Wege eröffnet.

Es können Netzwerke beispielsweise im Einkauf, mit Zulieferern unter Einbeziehung der Verkaufsdaten erstellt werden, aber auch Distributions-Communities. Selbst reine Kunden-Communities können erstellt werden. Aus diesen Netzwerken heraus lassen sich die unterschiedlichsten Datensätze erstellen. Zum Beispiel können Kunden Verbesserungsvorschläge einbringen oder gewünschte Produkte und Dienstleistungen kommunizieren. Darüber hinaus lassen sich in die Community Cloud Daten dritter Quellen integrieren. Expertenwissen, fachliche Informationen, Expertisen, alles kann integriert werden.

Motivation für alle Teilnehmer der Netzwerke zur Interaktion

Damit die Community Cloud entsprechend Zuspruch bei den verschiedenen Zielgruppen findet, stellt die Cloud intelligente Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Anwendern her, die auf Basis ausgereifter Auswertungen sämtlicher verfügbarer Daten festgelegt werden. Jeder Nutzer der Community Cloud erhält damit personalisierte und für sich selbst entsprechend wertvolle Kontakte, Daten, Expertisen usw. Die Community Cloud bietet Interaktion auf höchstem Niveau. Die Bindung aller beteiligten Zielgruppen wird damit auf ein hohes Niveau gehoben und deutlich gefestigt.

Die SalesForce Cloud Dienstleistungen sparen nicht nur viel Zeit ein

Der Unternehmensname Salesforce ist in der Tat Programm. Nicht umsonst erhielt das Unternehmen in der Vergangenheit verschiedene Auszeichnungen. Unter anderem wird mit Auszeichnungen die Führung in der Sales Force Automation (SFA) bestätigt. Zu den Referenzen gehören auch große deutsche Konzerne. Das wiederum bestätigt die Effizienz der als „Software as a Service“ (SaaS) und „Platform as a Service“ (PaaS) angebotenen Cloud Computing Lösungen und Optimierungen. Schließlich verwenden gerade auf das CRM große Konzerne Millionenbeträge in der Optimierung.

Platform as a Service, Software as a Service Performance und Umgebung

Es ist selbstredend, dass die als „Software as a Service“ und „Platform as a Service“ angebotenen Dienstleistungen in einer Umgebung mit hoher Performance laufen. Ob nun als reiner Anwender und Nutzer (Software as a Service) oder auch als eigenständiger Entwickler (Platform as a Service), SalesForce bietet Lösungen, die sich individuell und punktgenau auf die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen sowie der zahlreichen anspruchsvollen Kunden sind die Cloud Leistungen maximal ausgereift und stabil.

Weitere Individualisierungsmöglichkeiten durch Apps und Developer-Plattformen

Weitere Highlights sind dabei die Entwickler-Plattform sowie der AppsExchange. Unternehmen erhalten für ihre Entwicklerteams eine optimale Umgebung, unternehmensspezifische Anwendungen zu entwickeln, bestehende Anwendungen und Apps zu nutzen, zu modifizieren oder an ihre Bedürfnisse anzupassen. Durch die strikt getrennten Bereiche können selbst kleine und mittelständische Unternehmen genau die Cloud Servicelösungen auswählen, die Vorrang haben .

Immer alles im Blick mit den professionellen Cloud Dienstleistungen

Sämtliche Plattformen und Clouds sind dabei ganz klar auf maximalen Wachstum des Unternehmens ausgelegt und optimieren diese komplexen Prozesse schnell, zeitsparend und effizient. Dazu kommt, dass der administrative Aufwand erheblich verringert wird. SalesForce ermöglicht es Unternehmensmitarbeitern, die Arbeiten zu fokussieren, die ihren Kernbereich ausmachen. Die Apps sind so vielfältig, dass natürlich auch Schnittstellen zu anderen professionellen CMS-Produkten nicht fehlen und diese einfach zu integrieren sind. Abgerundet wird das SalesForce Angebot durch leistungsstarke und sichere Cloud Datenbanken, Ruby-on-Rails-Anwendungen für Entwickler oder beispielsweise Social Media Monitoring.

Pagespeed und Ladezeit Optimierung für Online Shops

Online Shops sind bereits ein Standard im Internet und jedes Jahr kommen zahlreiche neue hinzu. Besonders die großen Onlineshops mit vielen Waren und Kategorien haben jedoch immer wieder das gleiche Problem. Die hohe Arbeitslast, die durch die vielen Produktbilder, Interaktionen und Informationen einhergeht führt oftmals zu hohen Ladezeiten – auch Pagespeed genannt.


Dabei können hohe Ladezeiten wahre Conversion Killer sein und die Absprungrate nach oben treiben. Darüber hinaus ist der Pagespeed seit einigen Jahren auch ein Ranking Kriterium bei Google. Ein schlechter Pagespeed, führt also dazu, dass der Shop im Ranking fällt – etwas das wir natürlich um jeden Preis verhindern möchten. Es gibt hier ein paar Tricks und Dinge, die ein Administrator tun kann, um den Pagespeed seiner Seite zu verbessern.

Verringerte und verkürzte HTTP-Requests


Jeder einzelne HTTP Request muss von der Webseite abgerufen werden und erfordert somit Zeit. Je weniger HTTP Requests die Seite also verarbeiten muss, umso schneller lädt Sie. Darüber hinaus dauert die Verarbeitung von langen HTTP Requests länger als die Verarbeitung von kurzen Requests. Sie sollten also auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem sollte man auf die Verwendung von externen Quellen (Skripten, CSS Sheets, Bildern, etc.) verzichten oder zumindest verringern.

Verwendung von nur einem CSS-Stylesheet


Jedes einzelne CSS Sheet wird individuell bearbeitet und abgerufen das verbraucht Zeit und Rechenleistung. Viel einfacher ist es für den Computer alle CSS Sheets in einem einzelnen Sheet zusammen zu fassen. Auch wenn für den Administrator hier vielleicht die Übersichtlichkeit fehlt, so kann sich je nach Menge der Zugriffe die Antwortzeit verringern. Bei dieser Form muss der Administrator jedoch unbedingt darauf achten, keine Inline Styleangaben in den HTML Dokumenten zu verwenden, denn so wird das Caching der gesamten CSS Datei ermöglicht und die Seite lädt noch einmal etwas schneller.

Java-Script


Java-Script wird bei vielen Webshops immer noch häufig verwendet. Es kann die Ladezeiten der Seite jedoch deutlich erhöhen. Daher sollten Dokumente und Code innerhalb eines HTML-Dokuments auf die selbe Art und Weise ausgelagert werden, wie oben bereits für die CSS Stylesheets beschrieben.

Benutzung von CSS-Sprites


Bei der Verwendung von CSS Sprites können mehrere Bilder in einem einzelnen Bild verlinkt werden. Das verringert die Anzahl der HTTP Requests, was wiederum einen positiven Einfluss auf den PageSpeed hat.

Bildoptimierung


Hier passieren ebenfalls häufig Fehler. Es werden Fotos gemacht oder Bilder gesucht und diese werden dann einfach auf eine Webseite hochgeladen. Das kann zu einem Problem werden, denn diese Bilder sind oftmals nicht für das Web optimiert und daher sehr groß und detailreich was zu langen Ladezeiten führt. Alle Bilder die auf der Webseite verwendet werden, sollten daher mit einem Programm wie Photoshop bearbeitet werden und in einer für das Web optimierte Version gespeichert werden. Dies ist mit jedem gängigen Bearbeitungsprogramm – sogar mit dem Standard von Windows – kein Problem. Dennoch unterscheiden sich die Dateigrößen je nach Programm, ein großer Online Shop sollte daher Vergleiche anstellen.

Lazy Loading


Das Prinzip von „Lazy Loading“ ist denkbar einfach. Stellt man sich einen typischen Shop vor, so gibt es dort viele Produktbilder, die untereinander und nebeneinander dargestellt werden. Will der online Shop Besucher nun nach unten scrollen/blättern, so werden die Bilder erst kurz vor dem Sichtfeld des Besuchers geladen. Somit lässt sich die anfängliche Ladezeit beim erstmaligen Aufrufen des Shops verkürzen und so die Absprungrate minimieren.

Nutzung von serverseitigem Caching


Mit dieser Technik wird für jede URL eine sogenannte „Plain HTML Datei“ erstellt. Diese macht es möglich, dass dynamische Seiten nicht jedesmal wieder neu aufgebaut und verarbeitet werden müssen. Sie werden im Cache abgelegt und sobald die gleiche URL erneut angefragt wird, schnell von dort geladen. Mit anderen Worten: Die dynamischen HTML Seiten werden als eine statische HTML Seite geparsed und dann direkt auf dem Webserver abgespeichert. Dieses Verfahren erhöht die Ladezeiten immens! Mittlerweile rüsten Hoster Ihre Server mit eigens entwickelten Cache- Systemen aus. Die vServer von Mittwald sind beispielsweise mit dem Global Rocket Cache ausgerüstet, der bei der Shopware4 die Antwortzeit des Servers von 74ms auf 19ms senken kann.


Es scheint so, das selbst Hoster bereits eigene Cache Systeme vorantreiben um Ihren Shopkunden einen Vorteil bieten zu können, für alle anderen online Shops bedeutet dies, dass Sie sich dem Cache Trend anschließen müssen um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können.

Nutzung der Gzip-Komprimierung


Mit dieser Technik können die Webseiten und ihre Daten komprimiert werden. So wird die Seite insgesamt kleiner und lässt sich damit schneller laden. Im besten Fall kann mit der GZIP Komprimierung bis zu 70% der Größe eingespart werden. Es muss nicht erwähnt werden, dass sich dies extrem positiv auf den Pagespeed auswirkt.

Die Nutzung eines Content Delivery Networks (CDN)


Mit einem CDN hat ein Nutzer die Möglichkeit, Daten von mehreren Quellen parallel herunter zu laden. Das hilft dabei, dass die gesamte Webseite schneller an den Kunden ausgeliefert wird. Es gibt derzeit auf dem Markt mehrere CDN Systeme, die auch gar nicht mal teuer sind. Amazon CloudFront und die Google App Engine sind zwei bekannt Beispiele für ein CDN. Darüber hinaus gibt es auch einige kostenlose CDNs. Ob diese jedoch Sinn machen, muss jeder für sich selbst testen. In vorhandenen Testberichten konnten diese bisher nicht überzeugen und ein großer online Shop sollte hier auf ein Vertrauenswürdiges Content Delivery Network setzen, dass einen guten Support garantieren kann.

Reduzierung von 301 Weiterleitungen


Auf die Verwendung von 301 Weiterleitung und vor allem auf die Weiterleitung einer 301 Weiterleitung auf eine andere 301 Weiterleitung sollte unbedingt und so oft wie möglich verzichtet werden! Jede Weiterleitung macht es erforderlich, dass der Browser auf eine neue URL zugreift. Diese muss dann jedes Mal komplett verarbeitet und die Seite neu geöffnet werden, so dass sich der Seitenaufbau hier deutlich verzögert.

Server Optimierung und dedizierte Server


Ein erster Schritt sollte immer sein, die Hauptfunktion des Servers zu optimieren und die entsprechenden Child Funktionen für einen Online-Shop etc. einzurichten. So wird der Server auf seine neue Aufgabe vorbereitet und kann diese schneller und effektiver ausführen. Vor allem bei größeren Webseiten, die viel Traffic erzeugen, sollte man darüber hinaus einen dedizierten Server verwenden. Bei dem so genannten Shared Hosting wird die Webseite auf einem Server mit mehreren Kunden – also mehreren Webseiten – gehosted. Greifen hier nun viele Leute auf die vielen Webseiten zu, erhöht das Eventuell die Serverauslastung und damit auch die Ladezeit.

Unternehmen und Arbeiten in der Cloud – Vorteile und Gefahren

Mit der relativ neuen IT-Technologie „Cloud Computing“ eröffnen sich für Unternehmen bahnbrechende, effizienzsteigernde Möglichkeiten, das Google Apps, erhöht. Cloud Computing schafft vor allem für Jungunternehmer eine vorher nicht mögliche Unabhängigkeit, die Zeit und Kosten spart. Aber auch einige Nachteile des virtuellen Datentransfers sollten bedacht werden.

Die Vorteile der Cloud

Bestehende Unternehmen, aber auch Neugründer, können viele Vorteile für sich nutzen, wenn sie ihr UnternehmensManagement und sämtliche Bürotätigkeiten über einen Cloud-Server abwickeln. Bei vielen Cloud-Anbietern ist die Online-Anmeldung sehr simpel und der Dienst sofort nutzbar. Auch die Bedienung über ein gut strukturiertes Webinterface ist für alle Nutzer einfach und intuitiv gehalten. Besonders hervorzuheben ist die Kostenersparnis, denn die Kalender- und E-Mail-Funktion sowie virtueller Speicherplatz in Google Drive können beispielsweise über Google Apps von bis zu zehn Nutzern vollkommen kostenlos genutzt werden. Für Nutzerzahlen, die darüber hinausgehen, ist das Upgrade auf das kostenpflichtige Google Apps for Business notwendig. Welches Produkt auch genutzt wird: Unternehmen ersparen sich den Aufbau einer kostenintensiven und komplizierten Infrastruktur, da diese bei Cloud-Diensten bereits vorprogrammiert ist. Diese Ersparnis macht sich besonders bei kleinen Unternehmen mit geringem Budget besonders stark bemerkbar. Das Update von Daten, die in die Cloud hochgeladen und für sämtliche Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden, erfolgt synchron. Alle Nutzer können so auch örtlich unabhängig gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Dies spart unter Umständen nicht nur die Kosten für Büroräume, sondern auch Zeit für verbale Updates und ermöglicht Mitarbeitern eine höhere Flexibilität.

Zeitgemäßerer Workflow

Der Arbeitsprozess wird durch die mögliche Integration der synchronen Arbeit von Mitarbeitern im Home Office zeitgemäßer. Arbeitszeiten können darüber hinaus bei zeitlicher Flexibilität effizienter genutzt werden. Insbesondere Jungunternehmer und Start-ups können von dieser räumlichen und zeitlichen Unabhängigkeit profitieren, da einige Kosten wegfallen und trotzdem eine Transparenz über die Arbeitsfortschritte gegeben ist. Nicht zu unterschätzen ist auch das nachhaltige Arbeiten, denn mit Cloud Computing werden keine anfälligen lokalen Rechenzentren mehr benötigt. Alle Daten laufen über ein großes Zentrum, das so viel effizienter betrieben werden kann.

Die Geschäftsprozesse werden durch das Arbeiten in der Cloud insgesamt schneller und zuverlässiger, da Bearbeitungszeiten reduziert werden und auch Fristenkontrollen automatisch ablaufen. Firmeninterne Anträge, wie beispielsweise Urlaubs- oder Investitionsanträge, Anforderungen für Material oder eine Rechnungsprüfung, laufen über Cloud-Management zeitreduziert ab. Ist beispielsweise ein Termin oder ein Prozess überfällig, wird die bearbeitende Person automatisch per E-Mail darüber verständigt.

Nachteile und Gefahren nicht unterschätzen

Trotz der vielen Vorteile der Cloud sollten auch die Nachteile von virtuell gelagerten Geschäftsdaten nicht übersehen werden. Die Cloud ist sozusagen ein virtueller Raum im Internet, in dem sämtliche Daten, im Falle von Unternehmern natürlich auch geschäftsinterne Zahlen oder aber auch das branchenspezifische Wissen eines Betriebes, abgelegt werden.

Da die Cyberkriminalität nicht außer Acht gelassen werden darf und Hacker es genau auf solche Daten abgesehen haben, ist das größte Risiko eines in der Cloud verwalteten Unternehmens sicherlich die Frage der Datensicherheit. Aber auch durch Störungen des Cloud-Anbieters können virtuell gelagerte Daten verloren gehen.

Ein weiterer Nachteil ist, trotz der durch die Cloud gegebenen zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit, eine gewisse Abhängigkeit dem Anbieter des Cloud-Dienstes gegenüber. Denn ein Wechsel des Cloud-Dienstes ist fast nicht möglich, da die Infrastruktur vieler Anbieter inkompatibel ist, was einen Transfer der Daten unmöglich macht. Möchte oder muss man den Geschäftsbetrieb irgendwann einstellen, wird es schwierig, auf seine Daten zuzugreifen bzw. diese mit einer anderen software weiter zu benutzen. Auch hängt der Zugang zu den Daten von einem zuverlässigen Internetdienst ab. Läuft das Internet nicht wunschgemäß, kann die Arbeit in der Cloud nicht fortgesetzt werden. In einem solchen Fall ist mit uneingeplanten Arbeitsunterbrechungen zu rechnen.

Problematisch wird es, wenn die Rechnung für den Cloud-Dienst einmal nicht pünktlich eingeht oder – sei es auch nur durch einen Fehler der Bank – nicht fristgerecht bezahlt wird. Dann wird der Zugriff auf die virtuell hinterlegten Daten gesperrt und das gesamte Unternehmen liegt, bis zur Lösung des Problems, lahm.

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