In China steht Huaweis eigenes Betriebssystem, HarmonyOS 2, bereits zur Verfügung. 18 Mio. Geräte soll das OS dort bereits erreicht haben. Wie Manager des Unternehmens gegenüber der chinesischen Presse bestätigt haben, so gibt es eine gute Nachricht für Bestandskunden: Wer von Android zu HarmonyOS 2 wechselt, kann nach der Umstellung alle seine Apps und Daten weiter verwenden.
Benutzerdaten, Apps und Spiele und auch Fotos und Videos sollen als migriert werden. Das bestätigt auch die Thesen derjenigen, dass HarmonyOS Android am Ende eben doch sehr ähnlich sei. Wie nahe sich die Plattformen stehen, wurde ja auch hier in den Kommentaren von euch schon ausgiebig diskutiert. Selbst Log-in-Informationen sollen nahtlos von Android zu HarmonyOS übernommen werden.
Vorsicht jedoch: Dass es in China so reibungslos läuft, lässt sich nicht zwangsweise 1:1 auf Europa übertragen. Denn in China fehlen bei Smartphones mit Android ohnehin die Google-Dienste. Da muss man also mal genauer hinschauen, was geschieht, wenn hierzulande Geräte von Android auf HarmonyOS umgestellt werden.
Übrigens soll es wohl auch so laufen, dass Smartphones von Honor, die vor der Abspaltung des Unternehmens veröffentlicht worden sind, teilweise ebenfalls die Möglichkeit haben werden zu HarmonyOS zu wechseln. Da fehlen aber noch genauere Angaben.
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Es war wohl nur eine Frage der Zeit, nun macht es Nvidia endlich den Deckel drauf: Die Nvidia Shield TV wird um eine App reicher. Während die Apple-TV-App bereits für Sony-Fernseher oder den neuen Chromecast mit Google TV verfügbar war, steht sie nun auch für Nvidias Shield bereit. Kein Wunder, denn auch jene Streaming-Player basieren auf Android TV. Neben Apples Streaming-Abo Apple TV können auch gekaufte Inhalte der iTunes-Bibliothek fortan über die Shield gestreamt werden. Die Installation kann ab sofort über den Google Play Store erfolgen. Der Login der Apple ID tut sein Übriges. Ein neues Update der Shield ist dafür nicht notwendig. Shield-Nutzer seien an dieser Stelle dennoch an das noch frische Experience Upgrade auf Version 8.2.3 hingewiesen, welches auch den April-Sicherheitspatch innehat.
Mit der Apple-TV-App macht man seitens Nvidia, wie üblich, keine halben Sachen: unterstützt wird 4K-Streaming in HDR mit Unterstützung von Dolby Vision und auch Dolby Atmos ist mit von der Partie. Spannende Geschichte: Auch die Steuerung über den Google Assistant funktioniert und soll ein Anhalten sowie Spulen mittels Sprachbefehl ermöglichen. Hier wird man lediglich auf Bordmittel der Shield zurückgreifen. Auch die 4K-Upscaling-Technologie der Shield funktioniert wie gewohnt und rechnet auf Wunsch HD-Inhalte mittels KI-Upscaling-Technologie in 4K hoch. Das dürfte aber wohl eher für wenige Inhalte der Apple-TV-App zutreffen.
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Nun ist es so weit: Google hat die Beta für Android 12 veröffentlicht. Damit leitet Google nach drei Monaten „Developer-Preview-Phase“ quasi die „finale Phase“ auf dem Weg zur Verteilung der neuen Android-Version ein. Dies dürfte vermutlich Anfang September sein. Spannend dürfte es zudem beim Pixel 6 und dem Pixel 6 Pro sein. Die dürften nämlich mit Android 12 direkt an Bord erscheinen und die jüngsten UI-Leaks sowie das Offizielle von Google passen da doch recht gut ins Bild. Ob jene schon in der aktuellen Beta enthalten sind, das wird sich zeigen. Sollten sich da im Nachgang noch weitere Details außerhalb des Changelogs auftun, dann werden wir natürlich für euch berichten.
Über zahlreicheNeuerungen von Android 12 (unter der Haube) hatten wir bereits im Vorfeld berichtet. Einige Neuerungen dürften die nächsten Beta-Versionen da aber durchaus noch bringen. Sowohl was die Oberfläche als auch das System an sich und weitere Funktionen angeht. Der Fokus von Android 12 liegt aber auf Datenschutz und Sicherheit, der Funktionszuwachs lässt sich bis dato eher als „dezent“ beschreiben.
Auch wenn man der stabilen Version näher rückt, so dürfte die aktuelle Version noch nicht für ein Produktiv-Gerät geeignet sein, dies als Warnung. Da wir nun bei den Beta-Versionen angekommen sind, haben auch zahlreiche andere Hersteller bekannt gegeben, dass sie eine Beta von Android 12 bereitstellen. Google hat die Hersteller-Betas auf dieser Übersichtsseite zur Android-12-Beta verlinkt.
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Die Leaks der letzten Tage hatten bereits große Veränderungen für das User Interface von Android 12 versprochen. Nach dem Material-Design wagt man da nun doch einen größeren, vielleicht auch gewagten Schritt. Jener bezieht sich jedoch nicht nur auf Android 12, sondern auch auf die Designsprache der Google-Apps sowie künftig auch der Smart-Displays und Co.
Die Besonderheit: Das neue Design „Material You“ soll sich nun erstmals und konsistent durch das System und die Apps ziehen. Man beginnt nun Wert auf Details bei der Oberfläche zu legen – längst überfällig, aber in meinen Augen super. Die heute erscheinende Beta-Version von Android 12 soll da bereits einen ersten Vorgeschmack bieten. Mit „Material You“ versorgt Google zuerst die Pixel-Geräte mit dem Android-12-Update im Herbst. Dann sollen auch weitere Hersteller folgen.
Die Besonderheit: Material You ist mit diversen Farbpaletten personalisierbar. Personalisierung ist seit Anbeginn ein wichtiges Thema des Android-Systems. Die neuen Möglichkeiten zur Personalisierung stecken ja durch das „You“ bereits im neuen Namen. Farben können sich beispielsweise auch automatisch aus dem Wallpaper gewinnen lassen. Diese ziehen sich dann neben den Apps auch durch die Bedienelemente von Android 12 sowie Sperrbildschirm, Benachrichtigungen oder gar den Lautstärkeregler. So ist das System in sich stimmig und abgestimmt auf die eigenen Farbvorlieben.
Farblich angepasst werden auch die neuen Widgets:
Zum neuen Äußeren gehören auch Überarbeitungen der Animationen. Jene sollen mehr darauf reagieren, wie das Gerät angepackt wird. Außerdem nutzt man nun beispielsweise aus, wenn es keine Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm gibt und vergrößert die Anzeige der Uhrzeit-Anzeige:
Auch hinter den Kulissen hat man Optimierungen vorgenommen, welche die Reaktionsfähigkeit aber auch die Energieeffizienz des Systems verbessert haben. Außerdem hat man den Bereich rund um die Schnellzugriffe und die Benachrichtigungsleiste überarbeitet:
Jener soll nun übersichtlicher daherkommen und integriert neben Steuerungsmöglichkeiten des Smart Homes auch einen Direktzugriff zu Google Pay. Andere Hersteller machten es bereits vor und nun hinterlegt Google den Google Assistant ab Android 12 standardmäßig bei einem langen Druck auf den Power-Button.
Zu den Neuerungen rund um die Privatsphäre in Android 12 und bei Google haben wir bereits einiges gehört. Hier nochmals die wichtigsten Neuerungen innerhalb von Android 12. Ein neues Dashboard für Privatsphäre zeigt den Verlauf von App-Zugriffen auf ihre eingeräumten Berechtigungen an und bietet direkten Zugriff die Berechtigungen anzupassen:
Bei iOS ist es bereits vorhanden und auch Drittanbieter wie OnePlus haben es bereits integriert: einen Indikator für den Zugriff auf Kamera und Mikrofon. Mittels farbigem Punkt wird dieser nun auch standardmäßig in Android 12 implementiert:
Eine coole Möglichkeit: Kamera und Mikrofon lassen sich nun auch über entsprechende Schnelleinstellungen im laufenden Betrieb ausknipsen. Außerdem gibt es die Möglichkeit einen ungefähren Standort mit Apps zu teilen. Eure Wetter-App muss ja beispielsweise nur einen ungefähren Aufenthaltsort kennen:
In puncto Datenschutz und Privatsphäre will Google künftig mehr und mehr Services auf dem Smartphone lokal abspulen (Stichwort: „Android Private Compute Core“. Ermöglichen soll jener neben Now Playing, Smart Reply und Live Caption künftig auch weitere Funktionen. Insbesondere Privatsphäre-relevante Dienste, welche Audio- und Sprachverarbeitung betreffen, sollen so nicht mehr „nach Hause telefonieren“ müssen. Spannende Angelegenheit: Der Private Compute Core ist vollständig Open-Source. So kann er auch von der Community in Sachen Sicherheit im Detail auseinandergenommen und begutachtet werden.
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Android 12 soll den Fokus auf Datenschutz, Sicherheit und Privatsphäre legen: Neue Transparenz- und Berechtigungsfunktionen werden mit Googles neustem Android-Wurf aufwarten. Darunter ein neues Privacy Dashboard, welches sich bereits vorab zeigte. Android 12 erlaubt eine Aufzeichnung, in Form einer Zeitleiste, darüber was Apps so mit eurem Kamerazugriff, dem Zugriff auf das Mikrofon sowie jenen auf den Gerätestandort anstellen.
Zudem hat man nun auch Indikatoren parat, welche die Kamera- bzw. Mikrofon-Nutzung anzeigen. Außerdem lässt sich mit Android 12 auch lediglich ein ungefährer Standort anstatt des genauen Standorts teilen – für Apps, wie beispielsweise der Wetter-Vorschau genügt dies bekanntlich, eure Privatsphäre wird aber besser gewahrt.
Auch sonst hat man im Rahmen der Google I/O 2021 einiges zum Thema Google und das Thema „Privatsphäre“ erzählt und man fügt dem Google-Konto einige neue Kontrollinstrumente dafür hinzu:
Die Google-Suche erhält eine Schnelllösch-Option, welche es erlaubt die letzten 15 Minuten Suchverlauf mittels Klick im Kontomenü ohne Umwege zu löschen:
Für Google Fotos hat man einen neuen passwortgeschützten Ordner gezeigt, der persönliche oder sensible Bilder vor ungewollten Blicken schützen soll – auch dann, wenn ihr euer Smartphone mal aus den Händen gebt. Das könnten auch Dokumente, wie ein Foto des Reisepasses sein. Die geschützten Ordner kommen zuerst für Pixel-Geräte, werden im Laufe des Jahres aber für weitere Android-Nutzer verteilt.
Habt ihr die Funktion des Standortverlaufs aktiv, so könnt ihr diese direkt über einen Klick in der Zeitleiste beim Betrachten der Aktivitäten ausknipsen:
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