Samsung One UI 7: Erste Beta bringt frischen Wind auf Galaxy-Smartphones

Samsung hat die Beta-Version seiner neuen Benutzeroberfläche One UI 7 für ausgewählte Smartphone-Modelle veröffentlicht – zum Start sogar in Deutschland. Die Aktualisierung steht zunächst für die Galaxy-S24-Serie zur Verfügung, andere Modelle wie das Galaxy S24 FE, Z Flip 6 und Z Fold 6 sind aktuell ausgeschlossen, und bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich. Teilgenommen werden kann über die Members-App.

Die neue Version konzentriert sich auf eine intuitivere Bedienung und durchdachte Funktionserweiterungen. Das überarbeitete Quick-Panel trennt Benachrichtigungen von den Schnelleinstellungen, was die Übersichtlichkeit erhöht. Die Icons wurden modernisiert und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein, so Samsung.

Eine grundlegende Änderung betrifft den App-Drawer. Die standardmäßige alphabetische Liste wird nun vertikal gescrollt, was der natürlichen Bedienung eines Smartphones entspricht. Nutzer können weiterhin zur bekannten Kartenansicht wechseln, müssen dann aber die Sortierung selbst vornehmen.

In der Now Bar führt Samsung Funktionen ein, die Live-Informationen wie aktuelle Musik, Timer oder Navigationsanweisungen prominent anzeigt. Diese Anzeige lässt sich sowohl im Sperrbildschirm als auch in der Statusleiste individuell anpassen.

Die Kamera-App wurde ebenfalls für bessere Einhandbedienung optimiert. Wichtige Einstellungen sind nun schneller erreichbar. Das Galaxy S24 Ultra ermöglicht direkten Zugriff auf die 100-fache Zoom-Funktion.

Der Akkuschutz wurde laut des Unternehmens flexibler gestaltet. Statt der bisherigen festen 80-Prozent-Grenze können Nutzer die maximale Ladekapazität in mehreren Stufen zwischen 80 und 95 Prozent festlegen. Dies ermöglicht einen individuellen Kompromiss zwischen Akkuschonung und Nutzungsdauer.

Samsung plant, die Beta-Version später auch für weitere Modelle bereitzustellen. Ein genauer Zeitplan wurde noch nicht kommuniziert. Die offizielle Veröffentlichung von One UI 7 wird mit den kommenden Galaxy-S-Serie Geräten beginnen, die zusätzliche KI-Funktionen bieten, einschließlich verbesserter On-Device-KI-Funktionen, die im ersten Quartal 2025 starten.

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Chrome für Android: Bald mit nativem PDF-Viewer

Lange Zeit mussten sich Android-Nutzer mit externen Apps begnügen, um PDF-Dateien zu öffnen. Doch damit soll bald Schluss sein: Google Chrome für Android integriert einen nativen PDF-Viewer, der das Öffnen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten direkt im Browser ermöglicht. Die Funktion ist zwar aktuell noch hinter einem Flag versteckt, soll aber in Zukunft für alle Geräte mit Android 12 und höher verfügbar sein. Der Leaker Leopeva64 hatte bereits im Februar Hinweise darauf gefunden, nun bestätigt sich die Integration laut Android Authority.

Der PDF-Viewer von Chrome bietet grundlegende Funktionen wie Scrollen, Suchen und Annotieren. Markierungen und Notizen lassen sich mit Stift oder Textmarker in verschiedenen Farben und Stärken hinzufügen. Über die Jetpack-PDF-Bibliothek greift Chrome auf den nativen PDF-Reader von Android zu, der ab Android 15 standardmäßig integriert ist. Ältere Android-Versionen (12, 13 und 14) erhalten die Unterstützung über ein Google-Play-Systemupdate.

Wer die neue Funktion schon jetzt testen möchte, kann in der Adressleiste von Chrome „chrome://flags“ eingeben und die Flags „Open PDF Inline on Android“ und „Open PDF Inline on Android pre-V“ aktivieren. Ersteres Flag funktioniert mit Android 15, letzteres mit Android 12 und höher. Die finale Aktivierung der Funktion in Chrome wird für ein zukünftiges Release erwartet.

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Google erweitert Gemini um Funktionen für Messages, Telefon und WhatsApp

Google hat Gemini um einige Erweiterungen für die Apps Messages, Telefon und WhatsApp aufgestockt. Diese Integrationen wurden bereits Ende Oktober angekündigt und sind nun für erste Nutzer verfügbar. Hier können jene allerdings bislang noch auf keinem Pixel aktiviert werden.

Mit der Erweiterung für Messages kann Gemini die App verwenden, um Nachrichten zu senden. Darüber hinaus unterstützt die KI beim Verfassen und Bearbeiten von Texten. Mögliche Anwendungsbeispiele:

  • Senden einer Nachricht an einen Kontakt
  • Verfassen einer Nachricht mit vorgegebenem Inhalt
  • Stellen einer Frage an einen Kontakt
  • Hilfe beim Schreiben einer Glückwunschnachricht
  • Gemini kann die Nachricht auf Wunsch des Nutzers sogar in ein Haiku umwandeln.

Ein Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die aus drei Zeilen besteht. Es ist bekannt für seine Kürze und Einfachheit und folgt typischerweise einem Silbenmuster von 5-7-5, wobei die erste Zeile fünf Silben, die zweite sieben Silben und die dritte wieder fünf Silben hat. Haikus konzentrieren sich oft auf die Natur oder einen bestimmten Moment und versuchen, eine tiefere Bedeutung oder Emotion in wenigen Worten zu vermitteln.

Bilder oder andere Medien können allerdings noch nicht hinzugefügt werden. Auch das Lesen und Zusammenfassen von Nachrichten oder das Beantworten von Benachrichtigungen ist noch nicht möglich.

Die Erweiterung für die Telefon-App ermöglicht es Gemini, Anrufe auf natürliche und gesprächsorientierte Weise zu tätigen. Hier ist anzunehmen, dass das Ganze in Deutschland so erst einmal noch nicht angeboten wird. Beispiele:

  • Anruf basierend auf dem aktuellen Gesprächsverlauf (z. B. nach der Suche nach einem Restaurant)
  • Hilfe bei der Verhandlung über den Kauf eines neuen Autos
  • Anrufen von Kontakten aus dem Telefonbuch
  • Anrufen von Unternehmen oder Organisationen (z. B. das nächstgelegene Krankenhaus)

Als erste Erweiterung eines Drittanbieters kann Gemini zudem bald auch Anrufe über WhatsApp tätigen und Nachrichten senden:

  • Tätigen von Anrufen über WhatsApp
  • Senden von Nachrichten über WhatsApp

Um die neuen Erweiterungen nutzen zu können, muss die Gemini- oder Google-App gegebenenfalls neu gestartet werden. Die Funktionen sind anschließend standardmäßig aktiviert, schreibt 9to5Google. Wie bereits angemerkt, funktioniert das zumindest hier im Haushalt noch auf keinem einzigen der Pixel-Geräte.

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Chrome für Android: Geschwindigkeitsverbesserungen durch technische Optimierungen

In den vergangenen zwei Jahren hat Google laut eigener Aussagen Fortschritte bei der Leistungsoptimierung von Chrome für Android-Geräte erzielt. Die Ergebnisse lesen sich beeindruckend: Seit der Veröffentlichung von Chrome M112 haben sich die Werte im Speedometer-Benchmark auf vielen Android-Geräten mehr als verdoppelt.

Die technischen Verbesserungen basieren laut des Unternehmens auf drei Hauptsäulen. Zunächst wurden die Build-Optimierungen grundlegend überarbeitet. Chrome liefert nun eine separate, leistungsoptimierte Version für Premium-Android-Geräte aus. Diese Version nutzt die ARM64-Architektur und ermöglicht effizientere Prozessoranweisungen. Die Kompilierung wurde auf Geschwindigkeit statt auf Größe optimiert, da moderne Smartphones über ausreichend Speicherplatz verfügen.

Der zweite Fokus lag auf der Verbesserung der JavaScript-Engine V8 und der Rendering-Engine Blink. Google führte neue Compiler-Technologien ein, darunter den Sparkplug-Compiler für schnelle Basiscompilierung und den Maglev-Compiler für semi-optimierten Code. Diese Abstufung ermöglicht eine graduelle Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Optimierung des Stromverbrauchs.

Die dritte Säule umfasst die enge Zusammenarbeit mit Hardware-Partnern. Mit Qualcomm wurde intensiv an der Optimierung des Thread-Schedulings und der Frequenzskalierung gearbeitet. Die neue Snapdragon 8 Elite Mobile Platform erreicht dadurch eine Leistungssteigerung von 60 bis 80 Prozent im Speedometer 3.0 im Vergleich zum Vorgängermodell.

Die praktischen Auswirkungen dieser Verbesserungen seien deutlich spürbar. Das Laden eines Google-Docs-Dokuments auf dem Pixel Tablet erfolgt heute 50 Prozent schneller als noch mit Chrome M112.

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Google Pixel: Rekorder-App bekommt „Clear Voice“-Funktion

Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Clear Voice“ für seine Rekorder-App auf Pixel-Geräten. Die Funktion soll Hintergrundgeräusche bei Sprachaufnahmen reduzieren und so für eine klarere Wiedergabe sorgen. Laut Informationen aus der Version 4.2.20241001.701169069 der App soll „Clear Voice“ in der Lage sein, menschliche Sprache zu erkennen und von Hintergrundgeräuschen zu trennen. Die Funktion ist allerdings auf die Verwendung des internen Mikrofons des Smartphones und Mono-Audio beschränkt. Externe Mikrofone und Stereoaufnahmen werden nicht unterstützt. Mal schauen, ab wann diese Neuerung an mehr Nutzer (oder gar alle) verteilt wird.

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