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OmniVision stellt 13-Megapixel-Sensor mit großen Pixeln vor

OmniVision Technologies hat einen Bildsensor für Smartphones vorgestellt, der größer ist als die meisten lichtempfindlichen Chips für Telefone. Außerdem an Bord sind ein Phasenvergleichs-Autofokus und eine 4K-Videofunktion mit 60 fps.

Wenn es nur ein einziges Maß geben dürfte, um die Qualität einer Kamera abschätzen zu können, dann wäre dies wohl die Sensorgröße. Die Rechnung ist einfach: Je größer ein Bildsensor ist, desto mehr Licht fängt er ein. Und je mehr Licht zur Verfügung steht, desto niedriger muss die Empfindlichkeit beim Auslesen des Sensors sein. Eine niedrigere Empfindlichkeit wiederum sorgt für weniger Fehler beim Auslesen und damit für weniger Rauschen und eine bessere Bildqualität – insbesondere bei wenig Licht.

Der rückseitig belichtete OmniVision OV13880 ist im 1/2,4-Zoll-Format gehalten. Damit bietet er etwa 50 Prozent mehr Fläche als die 1/3-Zoll-Sensoren in den aktuellen iPhones. Nachdem die Auflösung bei dem OmniVision-Chip mit 13 gegenüber 8 Megapixeln gut 60 Prozent höher ist, liegt die Pixelgröße auf ähnlichem Niveau. Sowohl der Bildsensor im iPhone 6 als auch der OV13880 spielen mit 1,5 beziehungsweise 1,4 Micron in einer Klasse mit vielen aktuellen Kompaktkameras.

Darüber hinaus bietet der neue Sensor noch eine Videofunktion mit bis zu 60 fps in 4K-Auflösung oder 240 fps bei Full-HD. Das entspricht einer zwei- beziehungsweise achtfachen Zeitlupe. Informationen bezüglich eines optischen Bildstabilisators gibt es bislang nicht. Für die Fokussierung steht neben dem üblichen Kontrast-Autofokus auch ein im Sensor integrierter Phasenvergleichs-Autofokus zur Verfügung.

Unterm Strich ist aber auch die Sensorgröße immer nur ein Anhaltspunkt. Die Sensortechnologie spielt ebenfalls eine große Rolle: Es gibt beispielsweise rückseitig und frontseitig belichtete Sensoren, Bildsensoren mit Mikro-Linsen, die das einfallende Licht effektiver nutzen, oder optische Stabilisatoren, die durch längere Belichtungszeiten eine niedrigere Empfindlichkeit ermöglichen. Und auch die softwareseitige Bildverarbeitung spielt eine große Rolle. Rauschreduktion, Nachschärfung, Weißabgleich, JPEG-Kompression und so weiter haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die Bildqualität.

Der Sensor von OmniVision klingt auf dem Papier gut – in der Praxis wird er sich aber erst noch beweisen müssen. Die Chancen stehen aber gut, dass der OV13880 im Dunkeln eine vergleichsweise gute Figur abgeben wird.

Unifore – Omnivision launched OV13880 and OV5880 Camera Image Sensors
PhoneArena – OmniVision outs 13 MP camera sensor with big 1.4-micron pixels

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Danke: bestboyzde

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