Calibre: E-Book-Verwaltung liegt in Version 7.20 vor

Die kostenlose E-Book-Verwaltung Calibre ist in der Version 7.20 erschienen. Das plattformübergreifende Tool hat in den letzten Jahren immer wieder bei uns für Beiträge gesorgt. Nicht nur wegen seiner Fähigkeiten als Verwaltungstool unter macOS, Windows und Linux, sondern auch wegen der Konvertierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, E-Books z. B. auf einen Amazon Kindle zu übertragen (Mein Alternativtipp? Die Send-to-Kindle-Webseite).

In Calibre Version 7.20 wurde eine neue Standard-Engine zur PDF-Eingabe eingeführt. Diese erkennt und entfernt automatisch Kopf- und Fußzeilen basierend auf einer Dokumentanalyse. Die bisherige PDF-Eingabeengine bleibt verfügbar. Nutzer können im Konvertierungsdialog unter „PDF-Eingabe“ zwischen der alten und neuen Engine wählen.

Zudem wurde der Kobo-Treiber aktualisiert, um die neue Firmware des Tolino Shine 5 zu unterstützen. Das Werkzeug zur Bildbeschneidung erhielt eine neue Steuerung, mit der Benutzer das Seitenverhältnis der Bilder anpassen können. Die Vorlesefunktion wurde verbessert: Bei Verwendung des Piper TTS-Motors kann nun eine zusätzliche Pause am Ende jedes Satzes eingefügt werden.

Die PDF-Ausgabeengine in Calibre 7.20 unterstützt jetzt die Variablen _WIDTH_PIXELS_ und _HEIGHT_PIXELS_. Diese ermöglichen es, die Breite und Höhe des Kopf- bzw. Fußzeilenbereichs in Vorlagen zu bestimmen. Ebenso wurden zahlreiche Fehler behoben.

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OpenAI veröffentlicht Testversion der Windows-App für ChatGPT

OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat mitgeteilt, dass Windows-Nutzer fortan auf eine frühe Testversion der Desktop-App von ChatGPT zugreifen können. Allerdings funktioniert das ausschließlich für solche Nutzer mit einer Lizenz für ChatGPT Plus, Enterprise, Team oder der Edu-Variante. Vorteil der App sei unter anderem, dass sich die Dienste der KI flott per Tastenkombination ALT Leertaste aufrufen und nutzen lassen. Eine Version, die dann alle Nutzer verwenden können, soll später in diesem Jahr folgen.

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Microsoft Office und Microsoft 365: Support für älteres macOS endet

Der kleine Hinweis für unsere Leser, die mit einem älteren Mac unterwegs sind und die Microsoft Office nutzen. Um Nutzern die beste Nutzerfahrung zu bieten, unterstützen Microsoft 365 für Mac, Office 2024 für Mac und Office 2021 für Mac die drei neuesten Hauptversionen von Apples macOS. Seit Mitte September 2024 sind die drei neuesten Hauptversionen macOS Sequoia, macOS Sonoma und macOS Ventura.

Seit dem September-2024-Update (16.89) ist macOS Ventura oder neuer erforderlich, um Updates für Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote zu erhalten. Wenn Nutzer mit einer älteren Version von macOS fortfahren, funktionieren die Office-Apps weiterhin, aber sie erhalten keine Updates mehr, einschließlich Sicherheitsupdates.

Ein Upgrade Ihres Betriebssystems auf macOS Ventura oder später ermöglicht es, dass Office-Updates für die Apps bereitgestellt werden. Beachtet dabei, dass neue Installationen von Office 2024 für Mac??????? macOS Ventura oder später erfordern.

Das August-2024-Update (16.88) ist die neueste Version, die macOS Monterey unterstützt.

Das September-2023-Update (16.77) ist die letzte Version, die macOS Big Sur unterstützt.

Das Oktober-2022-Update (16.66) ist die letzte Version, die macOS Catalina 10.15 unterstützt.

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BSI findet Schwachstellen in Vaultwarden

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Passwort-Manager KeePass und Vaultwarden im Rahmen seines Projekts „Codeanalyse von Open Source Software“ (CAOS) auf ihre Sicherheitseigenschaften untersucht. Die Analyse ergab zwei Sicherheitslücken mit der Einstufung „Hoch“ bei Vaultwarden, der Self-Hosting-Variante von Bitwarden. Das BSI hat die Ergebnisse der Analyse mit den Entwicklern der beiden Programme geteilt und diese haben bereits auf die gefundenen Schwachstellen reagiert (wir berichteten bereits bei KeePass). Wer die aktuelle Version einsetzt, sollte also auf der sicheren Seite sein. Bei Vaultwarden sind die Schwachstellen seit Version 1.32.0 vom 11. August 2024 raus. Das Projekt CAOS zielt darauf ab, die Sicherheit von Open-Source-Software zu verbessern und das Vertrauen in diese Software zu stärken. Das BSI plant weitere Codeanalysen, um die Sicherheit von Open-Source-Software in Zukunft zu verbessern.

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Winamp: Quellcode schon nicht mehr online

Das „alte“ Winamp war für viele eine Bank. Die neuen Besitzer haben bisher zwar viel angekündigt und auch große Pläne, doch auf mich wirkte das alles halbgar. Interessant wurde es dann noch einmal letzten Monat, denn da veröffentlichte man, wie versprochen, den Quellcode des Legacy-Players. Stöberte man da ein bisschen rum, dann war das Ganze schon etwas enigmatisch, denn teilweise passten die Lizenzen nicht und auch Forks wurden nicht erlaubt. Letztere tauchten aber ratz fatz ohne Ende auf, logo. War irgendwie alles komisch. Noch komischer ist allerdings, dass der Quellcode derzeit weg ist, die Seite wirft einen 404 aus, das Repo wurde wohl gelöscht (oder auf nicht sichtbar geschaltet), ebenso ergibt die Suche nach Forks derzeit kein Ergebnis. Ich sage mal, dass man sich da nicht mehr zu viel erhoffen sollte. War eine schöne Zeit früher, es gibt noch lauffähige Versionen, das war es dann aber auch.

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