PPSSPP-Emulator erhält großes Update für alle Plattformen

Der bekannte PSP-Emulator PPSSPP, der seit vielen Jahren auf verschiedenen Plattformen stabile Leistung bietet, wurde diese Woche mit einem neuen Update versehen. Die Version 1.18 bringt mehrere Verbesserungen für Nutzer aller Systeme. Das Update umfasst Fehlerbehebungen und Optimierungen der Benutzeroberfläche sowie der Spieleleistung. Ein neuer Post-Processing-Filter namens „Sharp Bilinear“ wurde hinzugefügt. Zudem wurden Darstellungsprobleme in einigen Spielen behoben und die Möglichkeit implementiert, Spielstände direkt aus ZIP-Dateien zu laden.

Besonders iOS-Nutzer profitieren von dem Update. Die iOS-Version erreicht nun nahezu den gleichen Funktionsumfang (nicht Leistungsumfang!) wie auf anderen Plattformen. Dies war bisher aufgrund fehlender JIT-Unterstützung nicht möglich. Lediglich die Mikrofonemulation und einige kleinere Bedienungsfunktionen fehlen noch.

Die Android-VR-Version erhielt einen „Immersive Mode“, der die integrierte Bewegungskompensation besser nutzt. Zusätzlich wurden verschiedene Abstürze behoben, Rendering- und Videowiedergabeprobleme korrigiert sowie die Eingabesteuerung verbessert. Neue Funktionen ermöglichen es Nutzern, Spielinformationen während des Spiels abzurufen und, wie oben erwähnt, Spielstände direkt aus ZIP-Dateien zu installieren.

Nach der Veröffentlichung wurde ein Problem mit Abstürzen bei Homebrew-Anwendungen und Demos festgestellt. Die Entwickler reagierten zeitnah mit Version 1.18.1, die diesen Fehler behebt. Nutzer der Version 1.18 sollten daher auf die aktualisierte Version updaten.

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Chrome-Update: Sicherheitslücken im Stable Channel geschlossen

Google hat ein neues Update für den Chrome-Browser veröffentlicht, das wichtige Sicherheitskorrekturen enthält. Die Version 130.0.6723.116/.117 wird in den kommenden Tagen und Wochen für Windows- und Mac-Nutzer ausgerollt. Linux-Anwender erhalten die Version 130.0.6723.116. Das Update adressiert zwei Sicherheitslücken, die von externen Sicherheitsforschern entdeckt und gemeldet wurden. Die erste Schwachstelle betrifft die Family-Experiences-Funktion und wurde am 29. September 2024 von einem anonymen Forscher identifiziert. Sie erhielt die Bezeichnung CVE-2024-10826 und wird als Hochrisiko-Schwachstelle eingestuft.

Der Fehler liegt in einer „Use after free“-Situation, bei der auf bereits freigegebenen Speicher zugegriffen wird. Die zweite Sicherheitslücke, CVE-2024-10827, wurde am 23. Oktober 2024 ebenfalls anonym gemeldet. Sie betrifft die Serial-Schnittstelle des Browsers und wird gleichfalls als Hochrisiko-Problem klassifiziert. Auch hier handelt es sich um eine „Use after free“-Schwachstelle. Parallel zum regulären Stable Channel wurde auch der Extended Stable Channel auf Version 130.0.6723.117 für Windows und Mac aktualisiert.

Google hält Details zu den Schwachstellen zunächst zurück, bis eine ausreichende Anzahl von Nutzern das Update installiert hat. Diese Vorgehensweise soll verhindern, dass die Informationen für Angriffe auf noch nicht aktualisierte Systeme missbraucht werden können. Nutzer des Chrome-Browsers sollten das Update zeitnah installieren, um ihre Systeme gegen potenzielle Angriffe zu schützen. Das Update wird automatisch verteilt, kann aber auch manuell über die Browser-Einstellungen angestoßen werden.

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Synology schließt Schwachstellen: DSM 7.2.2-72806-1 und mehr veröffentlicht

Besitzer von Synology-Geräten, aufgepasst. Das Unternehmen schließt weitere Pwn2Own-Sicherheitslücken. Das betrifft sowohl einige Pakete der Software als auch die Betriebssysteme Synology DSM und BeeStationOS für die BeeStation. Zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung sind die Systemseiten noch ohne Hinweis auf das Update, aber auf den Servern findet man schon die neuen Dateien, des Weiteren sind die jeweiligen Security Advisiorys raus. Beispielsweise ist DSM 7.2.2-72806-1 erschienen und patcht kritische Schwachstellen, wer noch auf Version 7.1 ist, muss auf das Update warten. Innerhalb der nächsten 30 Tage will man da Updates anliefern.

Zur Meldung Synology-SA-24:20 DSM (PWN2OWN 2024): Die erste Schwachstelle, gelistet als ZDI-CAN-25403, eröffnet Angreifern die Möglichkeit, aus der Ferne beliebigen Code auf betroffenen Systemen auszuführen. Eine weitere Sicherheitslücke, ZDI-CAN-25487, ermöglicht es Angreifern, die sich in einer Man-in-the-Middle-Position befinden, administrative Sitzungen zu übernehmen. Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff positioniert sich der Angreifer zwischen zwei kommunizierenden Parteien und kann den Datenverkehr abfangen und manipulieren.

Die dritte Schwachstelle, ZDI-CAN-25613, gestattet es Angreifern, aus der Ferne auf bestimmte Dateien zuzugreifen und diese zu lesen. Diese Art von Schwachstelle kann zur Offenlegung sensibler Informationen führen. Die vierte identifizierte Sicherheitslücke, ZDI-CAN-25617, ermöglicht es Angreifern in unmittelbarer Netzwerknähe, durch einen Man-in-the-Middle-Angriff bestimmte Dateien zu manipulieren.

Wer sein NAS da im Netz hat, sollte also vielleicht die Augen aufhalten, wenn die Updates ankommen, bzw. manuell tätig werden.

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Xiaomi 14T Pro erhält die Firmware 1.0.13.0.UNNEUXM mit dem Oktober-Sicherheitspatch

Das Smartphone Xiaomi 14T Pro, hier mein Test, erhält aktuell die neue Firmware 1.0.13.0.UNNEUXM. 473 MByte bringt der Download auf die Waage und ist damit recht überschaubar. Das hat seinen Grund, denn in den Release-Notes spricht der Hersteller als einzige Anpassung die Verteilung des Android-Sicherheitspatches aus dem Oktober 2024 an.

Ich selbst konnte die Aktualisierung bereits installieren, allerdings nur mit dem bekannten Update-Trick. Ich musste also die Region temporär von Deutschland auf Indien stellen – und prompt wurde das Update gefunden. Nach der Installation könnt ihr die Region natürlich einfach wieder auf Deutschland umstellen. Keine Angst, es wird tatsächlich das passende EU-Update geladen.

Solltet ihr also das Xiaomi 14T Pro besitzen, dann sucht einfach mal nach der Aktualisierung. Sie wird sicherlich schrittweise verteilt, der eine kann also früher als der andere in den Genuss kommen.

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Claude 3.5 Haiku jetzt auch verfügbar

Claude 3.5 Haiku ist nach seiner Ankündigung nun auch über die API und auf claude.ai verfügbar. Das Modell zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit und eine genauere Ausführung von Prompts im Vergleich zum Vorgänger aus und nähert sich in seiner Leistung der Konkurrenz an. Gegenüber Claude 3 Haiku wurden alle Fähigkeiten weiterentwickelt, und in einigen Aufgaben übertrifft es sogar Claude 3 Opus. Besonders bei der Codegenerierung soll Claude 3.5 Haiku teilweise bessere Ergebnisse liefern als GPT-4o.

Anthropic hat zudem die Preise angepasst: Der Input kostet jetzt 1 $ pro eine Million Tokens, der Output 5 $. Das Modell unterstützt vorerst nur Text, aber eine Erweiterung um Bildverarbeitung ist geplant. Claude 3.5 Haiku ist über Google Vertex AI, Amazon Bedrock und die Anthropic API verfügbar.

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