Noch nicht in der EU: Threads öffnet sich dem Fediverse – Erste Schritte zur Interoperabilität

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Meta hat ein weiteres Update für seine Social-Media-Plattform Threads veröffentlicht, das die Integration in das Fediverse vorantreibt, so Mark Zuckerberg und Adam Mosseri. Nutzer können nun Accounts von Mastodon und anderen dezentralen Plattformen direkt in Threads folgen – allerdings, wie gehabt, noch nicht in der EU. Diese Funktion steht Nutzern zur Verfügung, die sich zuvor für die Fediverse-Integration in den Einstellungen entschieden haben.

Allerdings gibt es noch einige Einschränkungen. So ist es beispielsweise noch nicht möglich, direkt in Threads nach Nutzern auf anderen Fediverse-Servern zu suchen. Auch das Beantworten von Beiträgen, die von Mastodon oder anderen ActivityPub-Diensten stammen, ist noch nicht möglich. Meta weist zudem darauf hin, dass sich die Fediverse-Integration noch in der Betaphase befindet und einige Beiträge von anderen Servern möglicherweise nicht in Threads sichtbar sind.

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Telegram will gemeinsam mit der IWF gegen Kinderpornografie vorgehen

Telegram tritt der Internet Watch Foundation (IWF) aus Großbritannien bei. Man will deswegen auch in Zukunft proaktiv Tools einsetzen, um den Austausch von kinderpornografischen Inhalten in den öffentlichen Teilen der Plattform im Keim zu ersticken. Die IWF ist eine der wenigen privaten Organisationen, welche über die Möglichkeiten und Rechte verfügt, Bilder und Videos von Kindesmissbrauch zu erkennen und vor dem Teilen herauszufiltern.

Die IWF arbeitet auch mit anderen Tech-Unternehmen und Social-Media-Plattformen, aber auch Regierungen und Ermittlern rund um die Welt zusammen. Telegram darf nun als Mitglied auf die Tools und Daten der IWF zurückgreifen. Dabei setzt man etwa auf Hashes, also digitale Fingerabdrücke von tausenden von bekannten Bildern von Kindesmissbrauch, die über das Netz geteilt werden und automatisch erkannt werden können.

Die IWF und Telegram arbeiten aber auch abseits der automatischen Erkennung enger zusammen. Etwa wird die IWF Telegram weiter entsprechende Inhalte sofort melden, die dennoch durchrutschen, damit sie prompt entfernt werden können. Man wird dabei auch nicht-pornografischen Kindesmissbrauch sperren, wozu auch KI-generierte Inhalte zählen. Auch Links zu Websites, die entsprechende Materialien bereitstellen, werden automatisch gesperrt.

Für Telegram markiert die Zusammenarbeit mit der IWF einen Wendepunkt, denn jahrelang hatte man sich gegen solche Maßnahmen gewehrt, weil man mehr und mehr Eingriffe in die Kommunikation fürchtete. Die IWF gibt dann auch an, dass dies nur die ersten Schritte für Telegram sein könnten und man noch viel zu tun habe. Der Telegram-Gründer Pavel Durov wurde ja auch zwischenzeitlich in Paris verhaftet, weil ihm vorgeworfen wurde, bei Telegram nicht ausreichend gegen illegale Nutzungsmöglichkeiten vorzugehen. Anschließend machte man dann seitens der Plattform eben doch vermehrt Zugeständnisse.

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WhatsApp beendet die Unterstützung für ältere iPhone-Modelle

WhatsApp Logo

WhatsApp plant einen Einschnitt für Nutzer älterer iPhone-Modelle. Ab Mai 2025 wird die Unterstützung für iOS-Versionen unterhalb von iOS 15.1 eingestellt. Dies geht aus Informationen der Beta-Version von WhatsApp hervor. Konkret bedeutet diese Änderung, dass WhatsApp auf dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus nicht mehr funktionieren wird. Die betroffenen Nutzer erhalten bereits jetzt in der Beta-Version einen Hinweis, der sie auffordert, ihr Betriebssystem zu aktualisieren.

Die Änderung betrifft nicht nur iPhone-Nutzer. Auch iPad-Besitzer müssen mit Einschränkungen rechnen. Das erste iPad Air sowie die iPad mini Modelle 2 und 3 werden nach dem Update nicht mehr unterstützt. Die iPad-Version von WhatsApp befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase und ist nur für ausgewählte Nutzer über TestFlight verfügbar. Die Ankündigung gibt Nutzern älterer Geräte einen Vorlauf von mehr als einem Jahr, um sich auf die bevorstehende Änderung einzustellen und gegebenenfalls über einen Gerätewechsel nachzudenken.

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Bluesky verschärft Regeln gegen Identitätsmissbrauch auf der Plattform

Bluesky steht vor Herausforderungen im Bereich der Nutzeridentifikation. Mit der steigenden Popularität sieht sich der Dienst vermehrt mit Fällen von Identitätsmissbrauch konfrontiert. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen seine Richtlinien angepasst und geht nun konsequenter gegen Konten vor, die andere Personen imitieren.

Das Bluesky-Safety-Team hat die Kapazitäten im Moderationsbereich vervierfacht, um schneller auf Beschwerden reagieren zu können. Dennoch existiert aktuell ein erheblicher Rückstau an Meldungen, der durch den starken Nutzerzuwachs entstanden ist.

Parodie- und Fan-Accounts bleiben auf der Plattform erlaubt, müssen sich jedoch eindeutig als solche zu erkennen geben. Dies muss sowohl im Anzeigenamen als auch in der Biografie geschehen. Das Unternehmen untersagt zudem das sogenannte „Identity Churning“ – eine Praxis, bei der Accounts zunächst durch Nachahmung bekannter Personen Follower sammeln und anschließend ihre Identität ändern. Ebenso deutet man an, dass künftig weitere Verifizierungsmöglichkeiten über die bisherige Domain-Verifizierung hinaus entwickelt werden könnten.

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Meta plant eigenes globales Unterseekabel: Ein Meilenstein der digitalen Infrastruktur

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, plant laut Bericht den Bau eines eigenen Unterseekabels, das sich über 40.000 Kilometer um den Globus erstrecken soll. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte, da Meta zum ersten Mal alleiniger Eigentümer einer solchen Infrastruktur sein wird.

Die geschätzten Kosten für dieses ambitionierte Vorhaben belaufen sich auf mehr als 10 Milliarden Dollar (etwa 9,2 Milliarden Euro). Sunil Tagare, ein Experte für Unterseekabel, der im Oktober als Erster über die Pläne von Meta berichtete, erklärte gegenüber TechCrunch, dass das Startbudget bei 2 Milliarden Dollar liege, diese Summe im weiteren Verlauf des Projekts jedoch wahrscheinlich auf über 10 Milliarden Dollar steigen werde, da die Arbeit an dem Projekt mehrere Jahre dauern werde.

Die geplante Route des Glasfaserkabels verläuft von der US-Ostküste über Südafrika nach Indien und von dort über Australien zur US-Westküste. Diese W-förmige Streckenführung wurde bewusst gewählt, um geopolitische Spannungsgebiete wie das Rote Meer, das Südchinesische Meer und die Straße von Malakka zu umgehen.

Meta ist bereits an 16 bestehenden Unterseekabeln beteiligt, doch dieses Projekt wird das erste sein, das sich vollständig im Besitz des Unternehmens befindet. Diese Entwicklung spiegelt einen breiteren Trend wider, bei dem Technologieunternehmen zunehmend die Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur übernehmen.

Die Bedeutung des Projekts wird durch Metas globale Präsenz unterstrichen. Das Unternehmen generiert mehr Einnahmen außerhalb Nordamerikas als im Heimatmarkt. Allein in Indien verzeichnet Meta beachtliche Nutzerzahlen: Facebook hat dort über 375 Millionen Nutzer, Instagram 363 Millionen und WhatsApp 536 Millionen.

Die Umsetzung des Projekts steht vor ordentlichen Herausforderungen. Die wenigen spezialisierten Unternehmen, die solche Unterseekabel verlegen können, sind bereits für Jahre ausgebucht. Eine mögliche Lösung könnte der abschnittsweise Bau des Kabels sein.

Experten diskutieren auch über mögliche zusätzliche Nutzungen des Kabels, etwa für KI-Trainingsinfrastruktur in Indien, wo die Kosten für Rechenleistung deutlich niedriger sind als in den USA. Meta selbst bezeichnet solche Überlegungen als langfristige Möglichkeiten.

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