Australien beschließt Social-Media-Verbot für Kinder

Es stand schon eine Weile zur Debatte, jetzt ist es beschlossen worden: In Australien wird es ein Social-Media-Verbot für Kinder geben. Dadurch wird Menschen unter 16 Jahren die Nutzung von sozialen Netzwerken offiziell untersagt. Damit ist Australien das erste Land der Welt mit einer derartigen Regelung. Bis das neue Gesetz auch praktisch in Kraft tritt, wird es aber noch etwa ein Jahr dauern.

So gibt es jetzt eine Übergangsphase, in welcher die Plattformen Zeit haben, neue Systeme zur Altersverifikation zu etablieren. Das kann etwa über Ausweisdokumente und biometrische Daten passieren. Erste Ergebnisse der Tests will man Mitte 2025 auswerten. Dabei hat es auch viel Kritik am neuen und im Eilverfahren beschlossenen Gesetz gegeben. Beispielsweise macht man sich Sorgen um den Datenschutz.

Durch das Verbot ist es unerheblich, ob die Eltern einer Social-Media-Nutzung der Kids offen gegenüberstehen – es wird schlicht und einfach illegal. Betroffen sind davon viele Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat oder auch X. Befürworter des Verbots argumentieren, soziale Netzwerke würden der Entwicklung von Kindern schaden und ihre realen Beziehungen mit Freunden und Familie beeinträchtigen.

Kritiker argumentieren umgekehrt, dass soziale Netzwerke Bindungen unter Kindern und Jugendlichen auch stärken können. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo dazwischen.

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xAI plant Grok-App: Musk fordert OpenAI heraus

Elon Musk plant mit seiner KI-Firma xAI den nächsten Schritt im Wettbewerb mit OpenAI. Berichten des Wall Street Journal zufolge soll noch im Dezember eine eigenständige App für den Chatbot Grok erscheinen. Musk gründete xAI als Alternative zu OpenAI, an dessen Gründung er selbst beteiligt war, sich aber später aufgrund ideologischer Differenzen wieder distanzierte. Mit der Grok-App wolle xAI nun direkt mit ChatGPT konkurrieren und den Chatbot einem breiteren Publikum zugänglich machen. Derzeit ist Grok über X (ehemals Twitter) nutzbar, allerdings nur für zahlende Abonnenten. Mal sehen, wie sich der Dienst dann auf dem mittlerweile doch schon recht gut aufgestellten Markt behaupten kann.

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Threads kontert Bluesky mit eigenen „Starter Packs“

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Auch wenn es der eine oder andere X-Nutzer noch immer nicht wahrhaben mag: Die goldenen Zeiten des Netzwerks scheinen vorbei. Das spürten zuletzt auch immer wieder die beiden Konkurrenten Threads und Bluesky. Nachdem letzterer mit seinen „Starter Packs“ erfolgreich Nutzer an sich binden konnte, zieht Meta nun nach.

Blueskys Starter Packs sind kuratierte Listen mit vorgeschlagenen Nutzern, die es neuen Mitgliedern erleichtern sollen, interessante Accounts zu finden und der Community beizutreten. Diese Listen können sich auf verschiedene Themen, Regionen, Branchen oder Interessen beziehen. Obwohl Threads durch die Anbindung an Instagram bereits über eine ausreichende Basis verfügt, scheint Meta den Erfolg der „Starter Packs“ irgendwie als Bedrohung einzustufen. Reverse Engineer Chris Messina entdeckte nämlich in der Threads-App Hinweise auf eine ähnliche Funktion namens „Recommended Follow Lists“.

Details zur Umsetzung von Metas „Starter Packs“ sind noch nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, ob Meta die kuratierten Listen ebenfalls durch die Community erstellen lässt oder auf algorithmische Empfehlungen setzt.

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Threads optimiert die Nutzererfahrung seiner Social-Media-Plattform

Adam Mosseri, Verantwortlicher für Threads und Instagram, präsentierte aktuell Änderungen, die das Navigieren zwischen verschiedenen Feeds innerhalb der Threads-App vereinfachen sollen.

Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, durch einfaches Wischen zwischen verschiedenen Feeds zu wechseln – eine Mechanik, die aktuelle und ehemalige Nutzer bereits von der Plattform X kennen. Die Implementierung erfolgt zunächst auf Android-Geräten, iOS-Nutzer werden in den kommenden Tagen folgen.

Diese Aktualisierung reiht sich in eine Serie von Verbesserungen ein, die Threads in den vergangenen zwei Wochen eingeführt hat. Erst kürzlich begann die Plattform mit Tests, bei denen Nutzer zwischen dem „For You“-Feed, dem „Following“-Feed oder einem benutzerdefinierten Feed als Standardeinstellung wählen können. Diese Funktion wurde von der Community seit dem Start von Threads im vergangenen Jahr wiederholt gewünscht. Wenn jetzt nur nicht immer der Algorithmus bei Threads durchdrehen würde, teilweise wird mir an manchen Tagen der größte Mist eingeblendet… Übrigens: Den News des Blogs könnt ihr auch bei Threads folgen.

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FTC gegen Meta: Monopol-Prozess um Instagram und WhatsApp startet April 2025

Meta steht vor einer seiner schwierigsten Verhandlungen in den USA, berichtet Reuters. Im Kern geht es um den Vorwurf, Meta habe mit der Übernahme von Instagram (2012) und WhatsApp (2014) gezielt Konkurrenten übernommen, um seine Monopolstellung im Bereich sozialer Netzwerke nicht zu verlieren. Meta soll dabei absichtlich zu viel bezahlt haben, um die Übernahme zu garantieren.

Richter James Boasberg wies zwar Metas aktuellen Antrag auf Klageabweisung zurück, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der FTC-Definition des relevanten Marktes: „Die Kommission muss sich die Frage stellen, ob ihre Behauptungen im Schmelztiegel des Prozesses standhalten können. In der Tat belasten ihre Positionen manchmal die knarrenden kartellrechtlichen Präzedenzfälle in diesem Land bis an ihre Grenzen“.

Bleibt abzuwarten, was daraus wird, es sieht nicht gut aus für die FTC, zumindest was die Definition angeht. Die Klage stammt übrigens aus dem Jahr 2020 und wurde bereits 2021 einmal aus Mangeln an Beweisen abgewiesen, konnte dann aber dank einer Beschwerde doch weiter fortgeführt werden. Trump war außerdem 2020 Präsident, es könnte also sein, dass die Trump-Administration noch Auswirkungen auf den Prozess hat. Die FTC steht zumindest seitens der Regierung ebenfalls unter Druck, will Trump Übernahme eher laxer entgegenstehen.

Meta ließ das Geschehen übrigens nicht unkommentiert und äußerte sich gegenüber The Verge scharf: „Mehr als zehn Jahre, nachdem die FTC diese Deals geprüft und genehmigt hat, und trotz der überwältigenden Beweise, dass unsere Dienste mit YouTube, TikTok, X, Apples iMessage und vielen anderen konkurrieren, behauptet die Kommission zu Unrecht weiterhin, dass kein Deal jemals wirklich endgültig ist und Unternehmen für Innovationen bestraft werden können.“ Ein Erfolg der Klage hätte wahrscheinlich die Trennung von WhatsApp und Instagram von Meta zur Folge, es steht also viel auf dem Spiel.

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