Signal: Messenger mit kleinen Verbesserungen

Die neue Version 5.45 der Desktop-App des verschlüsselten Messengers Signal kommt mit zahlreichen kleinen Verbesserungen für Windows, Mac und Linux. Eine dynamische Audioanzeige hilft Nutzern nun während Gruppenanrufen festzustellen, ob sie in der richtigen Lautstärke sprechen. Das ist insbesondere hilfreich, weil Signal mittlerweile Gruppenanrufe mit bis zu 40 Teilnehmern unterstützt. Ebenso wie alle Nachrichten sind auch diese Anrufe bei Signal voll verschlüsselt.

Als weitere Neuerung werden inzwischen Gruppen, für die Nutzer eine Beitrittsanfrage von ihrem Telefon aus gestellt haben, auch auf dem PC angezeigt. Ebenfalls neu in Version 5.45: Wird bei einer lückenhaften WLAN-Verbindung das Herunterladen einer größeren Datei – zum Beispiel eines Videos – abgebrochen, so kann der Download nun einfach erneut gestartet werden.

Die Desktop-Version muss lediglich mit einer bestehenden Signal-Installation auf einem Android- oder iOS-Smartphone gekoppelt werden. Danach können Nutzer ihre Signal-Nachrichten und Anrufe am PC empfangen und entgegennehmen.

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Telegram Premium rückt offenbar näher

Schon 2020 hieß es seitens Telegram, dass es kostenpflichtige Zusatzangebote für den Messenger geben würde. Damals blieb man jedoch recht vage, was die Inhalte betrifft. Nun weisen zwei Quellen darauf hin, dass „Telegram Premium“ näher rückt.

So hat etwa der Entwickler Alessandro Paluzzi entdeckt, dass das Abonnement hinter den Kulissen vorbereitet wird. Telegram Premium soll zahlenden Kunden dann erlauben, exklusive Sticker freizuschalten, mehr Reactions zu nutzen und mehr.

#Telegram is working on a subscription plan called “Telegram Premium” ?

?? With “Telegram Premium” you can unlock premium stickers, additional reactions and more. pic.twitter.com/8X9YL89p3B

— Alessandro Paluzzi (@alex193a) May 1, 2022

Im inoffiziellen Channel zur Telegram Beta, ist zudem ein Video verlinkt worden, das schon die Funktionen von Telegram Premium zeigt. Dort sieht man einige der exklusiven Sticker und Reactions aus erster Hand.

Tja, würdet ihr dafür Geld in die Hand nehmen oder verzichtet ihr da gerne? Mal sehen, wann Telegram etwas Offizielles dazu preisgibt.

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Signal: iOS-Version bekommt kleine Verbesserungen

Die Entwickler des Messengers Signal haben Version 5.36.1 für iOS veröffentlicht. Hiermit betreibt man Bugfixing, denn beim letzten Updates hatten sich ein paar Fehler eingeschlichen, aber es gab auch neue Funktionen.

Nutzer, die ein Video versenden, sehen die Dauer, bevor sie auf Senden klicken. Nutzer können jetzt auch Steuerquittungen für ihre Signal Sustainer- und Boost-Spenden einsehen. Die Quittungen werden lokal erstellt, um die Privatsphäre zu schützen, und sind daher nur für zukünftige Spenden verfügbar, so die Entwickler.

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EU mahnt Musk zur Einhaltung der Moderationsregeln für Twitter

Mastodon abzuwandern, äußerte sich zwischenzeitlich auch EU-Kommissar Thierry Breton mit mahnenden Worten.

Er verwarnt Musk zur Einhaltung der neuen „digitalen Regeln der EU“, andernfalls drohten Geldstrafen oder ein Verbot. Breton spielt hierbei auf Musks Pläne zur Moderation der Inhalte an. So müsse Twitter illegale und schädliche Online-Inhalte entsprechend moderieren – erst vorige Woche hat sich die EU auf ein Digital-Gesetz („Digital Services Act“) geeinigt. Logisch, wenn Twitter hierzulande agieren will, dann muss man sich auch an hiesige Regeln halten. Musk hatte seine Übernahme der Plattform bekanntlich mit der „freien Meinungsäußerung“ als Grundpfeiler der Demokratie begründet. In diesem Zuge legte er Pläne zur Lockerung der Richtlinien zur Moderation von Inhalten der Social-Media-Plattform vor.

Gemäß dem Digital Services Act ist Twitter dazu verpflichtet, gegenüber den Aufsichtsbehörden konkret offenzulegen, wie man gegen Desinformation oder gar Kriegspropaganda vorgeht. Andernfalls drohen Sanktionen oder gar ein Betriebsverbot für Europa.

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Instagram ordnet für einige Nutzer die Hashtag-Tabs neu

Instagram bastelt aktuell an seinem Layout. Für einen „kleinen Kreis von Nutzern“ habe man den „Aktuell“-Tab aus der Hashtag-Suche entfernt. Dann verbleiben nur die Top-Beiträge und die Reels. Schaut man sich in den Reaktionen bei Twitter um, dann kommt diese Anpassungen bei Betroffenen gar nicht gut an.

Sucht ihr bei Instagram nach einem bestimmten Hashtag, z. B. „#ostsee“, erscheinen passende Beiträge aufgeteilt in drei Bereichen: „Top“, „Aktuell“ („Recent“) und „Reels“. Unter „Aktuell“ findet ihr, wie der Name schon sagt, die neuesten Posts. Genau jenen Reiter hat man aber eben als Teil des Experiments bei einigen Nutzern gestrichen.

For a small group, we’re testing more recent and timely content in ‘Top’ and ‘Reels’ tabs in hashtags, and removing the ‘Recent’ tab. We want to see if this helps people connect with more interesting and relevant content on hashtags, while also keeping them across what’s current. pic.twitter.com/nLb6BiFRws

— Instagram Comms (@InstagramComms) April 19, 2022

Laut Instagram schiebe man stattdessen in den anderen beiden Tabs, also eben „Top“ und „Reels“ ebenfalls vermehrt aktuelle Inhalte nach oben. Meine Vermutung: So will man es bewusst für Stammnutzer erschweren, die neuesten Inhalte zu finden, damit sie mehr Zeit beim Stöbern in der Hashtag-Suche investieren und auch älteren Beiträgen mehr / nochmals Beachtung schenken.

Von der Anpassung profitieren zudem insbesondere Influencer: Im Tab „Aktuell“ wurden die Bilder einfach so geordnet, wie sie chronologisch veröffentlicht worden sind. Da konnte man auch mal auf Fotos von Nutzern ohne großes Gefolge stoßen. Logischerweise ist das in der Kategorie „Top“ keineswegs der Fall, denn dort landen die Beiträge mit den meisten Likes, welche folgerichtig zumeist von kommerziellen Konten, Influencern oder Prominenten stammen.

Kein Wunder also, dass die Reaktionen des bisherigen Nutzerkreises bei Twitter negativ ausfallen. Hier streicht Instagram unter Vorwänden eine hilfreiche Funktion, nur um die Nutzer zu drängen, mehr Zeit in der App zu verballern. Und das geht auch noch auf Kosten der Sichtbarkeit der weniger prominenten Nutzerschaft bzw. der Usability.

Seht ihr das anders und begrüßt die Anpassung? Nehmt ihr an dem Test teil? Ich sehe glücklicherweise derzeit noch die alte Ansicht mit dem „Aktuell“-Tab.

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