X verbessert die Geschwindigkeit der Community Notes

X dreht an der Geschwindigkeitsschraube seiner Fact-Checking-Funktion Community Notes. Das System wurde komplett überarbeitet und soll jetzt deutlich schneller arbeiten – in manchen Fällen werden die nutzergenerierten Hinweise bereits nach knapp 15 Minuten angezeigt.

Community Notes, das 2022 eingeführt wurde, setzt auf die Community, um irreführende Beiträge mit zusätzlichem Kontext oder Korrekturen zu versehen. Die Nutzer müssen dabei ihre Quellen angeben und andere Teilnehmer bewerten dann, wie hilfreich diese Ergänzungen sind. Wer häufig mit Community Notes „markiert“ wird, muss übrigens mit Einschränkungen bei der Monetarisierung rechnen.

Introducing Lightning Notes ? People want fast notes. So we re-architected the system to score notes faster. Since rolling this out, we’ve seen notes go live in as little as 14m33s after being written, and 18m20s after the post itself was written. Ludicrously fast? Now reality!… pic.twitter.com/CuNsGEIKJY

— Community Notes (@CommunityNotes) October 29, 2024

Die neue „Lightning Notes“ genannte Funktion kann jetzt deutlich schneller reagieren: Nur 14 Minuten und 33 Sekunden nach dem Erstellen einer Notiz kann diese live gehen – das ist nur ein schnelles Beispiel daraus. Das ist eine wichtige Verbesserung, denn bisher wurde oft kritisiert, dass das System zu langsam auf sich viral verbreitende Fehlinformationen reagiert.

Allerdings bedeutet das nicht, dass ab sofort alle irreführenden Posts oder KI-generierte Bilder sofort erkannt werden. X hat zwar nach eigenen Angaben weltweit über 800.000 Mitwirkende im Programm, aber nicht alle Beiträge werden direkt zur Überprüfung markiert – wenn überhaupt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Bluesky: Dezentrales Netzwerk erhält Millionenförderung und führt bald Abonnements ein

Bluesky hat in einer Finanzierungsrunde der Serie A 15 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Blockchain Capital, mit Beteiligung von Alumni Ventures, True Ventures, SevenX und weiteren Investoren. Das zusätzliche Geld soll dazu verwendet werden, die Community und das Entwickler-Ökosystem weiter auszubauen, Investitionen unter anderem in den Bereich Sicherheit zu tätigen und ein Abonnementmodell für zusätzliche Funktionen wie Video-Uploads in höherer Qualität oder Profilanpassungen einzuführen.

Bluesky selbst werde weiterhin kostenlos nutzbar sein, heißt es da aber weiter. Seit der letzten Finanzierungsrunde hat das Netzwerk sein Wachstum von einer App mit 1 Million Nutzern auf über 13 Millionen Nutzer gesteigert und zahlreiche neue Funktionen eingeführt, darunter Direktnachrichten, GIFs und Videos. Zudem wurde die Föderation für Selbst-Hoster und Entwickler gestartet, sodass es nun über 1.000 persönliche Datenserver außerhalb von Bluesky gibt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Loops: Die Fediverse-Antwort auf TikTok startet bald

Es gibt eine neue Alternative zu TikTok, die auf Open Source und Dezentralisierung setzt: Loops. Die App, die sich aktuell noch in der Entwicklung befindet, ermöglicht es Nutzern, kurze, sich wiederholende Videos zu teilen und soll Teil des Fediverse werden. Hinter Loops steht Daniel Supernault, der bereits die dezentrale Instagram-Alternative Pixelfed entwickelt hat. Langfristig soll Loops unter dem Dach des Pixelfed-Projekts laufen und wie dieses auf Open Source und das ActivityPub-Protokoll setzen. Dadurch wird es Nutzern anderer Fediverse-Plattformen wie Mastodon und Pixelfed möglich sein, Loops-Konten zu folgen und die Videos in ihren eigenen Feeds zu sehen.

Loops verspricht, keine Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen, Inhalte nicht für das Training von KI-Modellen zu verwenden und sich keine Rechte an hochgeladenen Inhalten zu sichern. Die Finanzierung des Projekts soll über Spenden und Fördergelder erfolgen. Die App richtet sich an Nutzer ab 13 Jahren und bietet neben den üblichen Funktionen wie Folgen, Liken, Kommentieren und Teilen auch ein System zur Moderation von Inhalten. Videos von Nutzern mit niedrigem Vertrauens-Score werden demnach zunächst zurückgehalten, während vertrauenswürdige Nutzer ihre Videos direkt veröffentlichen können.

Derzeit können sich Interessierte auf der Loops-Website für die App registrieren und werden per E-Mail benachrichtigt, sobald jene verfügbar ist. Android-Nutzer werden die App zunächst als APK installieren können, während iOS-Nutzer die App über Apples TestFlight erhalten. Eine Web-Oberfläche ist – Stand jetzt – nicht geplant. Loops befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Funktionen wie das Teilen von Profilen oder die Möglichkeit, Mastodon- und Pixelfed-Nutzern zu folgen, sind noch in Planung.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Instagram: Beste Videoqualität ist für populäre Beiträge reserviert

Instagram bietet euch die Chance, nicht nur Fotos, sondern auch Videos hochzuladen. In welcher Qualität eure Clips dann erstrahlen, hängt aber nicht nur von euren Aufnahmen ab, sondern auch von ihrer Beliebtheit. So hat das soziale Netzwerk bestätigt, dass man populäre Videos in besserer Qualität ausliefert als solche, die nur selten abgerufen werden. Die Anzahl der Views spielt demnach eine Rolle.

Dies hat der Chef von Instagram, Adam Mosseri, selbst bestätigt. Videos, die z. B. lange Zeit nicht mehr abgerufen worden sind, werden auf eine reduzierte Videoqualität umgestellt. Sollten die Abrufe allerdings dann irgendwann wieder nach oben schnellen, stellt man auch wieder auf einen höheren Modus um. Am Ende heißt das aber natürlich auch, dass Poster bevorzugt werden, deren Inhalte bereits auf viel Zuspruch stoßen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist das nachvollziehbar, zeigt aber auch, dass es eine gewisse Zweiklassengesellschaft bei Instagram gibt, was die Videoqualität betrifft. Gleichzeitig beschwichtigt Mosseri, dass die Qualitätsunterschiede auch nicht gigantisch seien. Zudem sei man bei Meta der Meinung, dass Videos in erster Linie wegen ihrer inhaltlichen Qualität Views sammelten – nicht wegen der Bildqualität. Als echte Hürde für kleinere Videomacher sieht man diese Vorgehensweise also nicht.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Bluesky plant Premium-Abonnement ohne Bevorzugung bei Sichtbarkeit

Der Kurznachrichtendienst Bluesky plant die Einführung eines Premium-Abonnements. Im Gegensatz zu anderen Plattformen wie X (ehemals Twitter) soll der kostenpflichtige Zugang jedoch keine Auswirkungen auf die Sichtbarkeit von Beiträgen oder den Verifizierungsstatus haben.

„Zahlungspflichtige Abonnenten erhalten keine Sonderbehandlung in der App, wie z. B. eine höhere Reichweite ihrer Accounts oder blaue Häkchen neben ihren Namen.“ – Bluesky-COO Rose Wang

Konkrete Details zu den zusätzlichen Funktionen für Premium-Nutzer nannte Bluesky noch nicht. Geplant sind unter anderem Uploads von Videos in höherer Qualität und zusätzliche Optionen zur Profilanpassung. Das Team verkündete, dass die Plattform inzwischen 13 Millionen Nutzer erreicht hat und eine neue Finanzierungsrunde über 15 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen wurde.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies