Kein Pfand auf Lithium-Batterien: Bundesregierung setzt auf bestehende Sammelsysteme

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Gruppe Die Linke klargestellt, dass sie kein Pfandsystem für lithiumhaltige Batterien einführen wird. Diese Entscheidung basiert auf einem Gutachten des Umweltbundesamtes, das die praktische Umsetzbarkeit eines solchen Systems untersucht hat.

Die Komplexität der Umsetzung eines Pfandsystems wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Die technische Ausgestaltung der Rücknahme müsste alle beteiligten Akteure einbeziehen und gleichzeitig verbraucherfreundlich sein. Eine dauerhafte Kennzeichnung der Batterien und Geräte als Pfandgut wäre erforderlich. Zudem müsste, ähnlich wie bei Pfandflaschen, eine Rückgabe an allen Verkaufsstellen möglich sein. Dies würde eine zentrale Clearingstelle für die Abwicklung der Pfandbeträge erfordern.

Stattdessen setzt die Bundesregierung auf eine Weiterentwicklung des bestehenden Systems im Rahmen des Batterierecht-Durchführungsgesetzes. Dieses verpflichtet Hersteller zur Einrichtung von Rücknahme- und Sammelsystemen. Händler müssen Altbatterien kostenlos von Endverbrauchern zurücknehmen. Die Hersteller stellen dafür spezielle Sammelbehälter bereit, die bei lithiumhaltigen Batterien besonderen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen.

Die Linke wies darauf hin, dass laut der Deutsche Umwelthilfen die aktuelle Sammelquote von Lithium-Ionen-Batterien bei nur 29 Prozent liegt. Die Bundesregierung plant daher, die Sammelquoten für Gerätealtbatterien schrittweise zu erhöhen und neue Quoten für Batterien aus leichten Verkehrsmitteln einzuführen.

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Razer Freyja im Test: Gaming-Kissen mit haptischem Feedback steigert die Immersion

Ich hatte bei der Ankündigung des Gaming-Kissens Razer Freyja ja schon angedeutet, dass ich dieses Produkt kurz bei einem Briefing des Herstellers ausprobieren konnte. Damals war ich direkt sehr begeistert. Als Basis dient die Technik Sensa HD Haptics, welche auch im Kraken V4 Pro steckt. Inzwischen konnte ich mir Freyja auch zu Hause im Rahmen eines Tests etwas genauer ansehen.

Als kurze Erklärung: Was soll euch dieses Produkt bieten? Nun, Razer Freyja ist ein Gaming-Kissen, das ihr einfach auf einem beliebigen Gaming-Chair befestigt – oder auch einem „normalen Schreibtischstuhl“. Wichtig ist eigentlich nur, dass das Kissen an allen Stellen komplett auf dem jeweiligen Stuhl aufliegen kann. Denn: Sechs separate Vibrationsmotoren im Freyja liefern euch beim Zocken haptisches Feedback. Die Idee dahinter: So soll die Immersion gesteigert werden.

Die zugrundeliegende Technik Sensa HD Haptics können Entwickler dafür aktiv in ihre Spiele einbinden. In „Hogwarts Legacy“ etwa erhaltet ihr dann für jeden Zauberspruch bei der Ausführung individuelle Vibrationsmuster. Selbiges gilt z. B. auch für Spezialangriffe in „Final Fantasy XVI“. Doch grundsätzlich funktioniert das haptische Feedback auch in nicht explizit angepassten Spielen. Dann orientiert es sich schlichtweg an der Audiowiedergabe. Über die Begleit-App Razer Synapse könnt ihr dabei die Intensität des haptischen Feedbacks für die jeweiligen Zonen separat anpassen. Auch lässt sich dort der Frequenzbereich eingrenzen, damit es nicht ständig rumpelt. Sinnvoll ist da etwa, die Vibrationen auf den Tieftonbereich zu begrenzen.

Ausstattung und Verarbeitung

Razer Freyja kostet 299,99 Euro. Es handelt sich hier „nur“ um ein Sitzkissen – einen passenden Gaming- bzw. Schreibtischstuhl benötigt ihr also ebenfalls separat. Wichtig: Ihr könnt Freyja zwar kabellos mit eurem Rechner verbinden, dafür liegt ein entsprechender Dongle mit 2,4 GHz bei, dennoch wird auch eine Kabelverbindung benötigt – zur Steckdose. Es ist auch via Bluetooth die Verbindung zum mobilen Gaming-Controller-Aufsatz Razer Nexus möglich. Das konnte ich aber nicht testen, da mir das Gerät nicht vorliegt. All meine Erfahrungen habe ich also in Verbindung mit einem Gaming-PC gesammelt.

Sinnvoll ist, dass Razer das Stromkabel mit einer Sicherung / einem Schnellstecker versehen hat. Dadurch klinkt sich die Verbindung aus, rollt ihr z. B. zu weit mit dem Stuhl hinfort oder zieht das Kabel versehentlich mit. Das Kissen selbst befestigt ihr über drei verstellbare Gurte an einem jeweiligen Stuhl. Ist das erledigt, dann sollte das Ganze auch bombenfest sitzen.

Vor dem Gebrauch benötigt ihr aber die Begleit-Apps Razer Synapse und Chroma. Was es da zu beachten gibt, habe ich euch weitgehend schon in meinem Review des Gaming-Headsets Razer Kraken V4 Pro erklärt, welches ja ebenfalls über Sensa HD Haptics verfügt. An der Seite des Stuhls sitzen dabei einige Buttons, um Freya an- und auszuschalten oder auch statt über die App die Vibrationsstärke schnell per Tastendruck zu justieren.

Generell wirkt Razer Freyja fast wie ein hochwertiges Massagekissen mit Gaming-Einschlag. Das schwarze Material macht zum Glück auch einen eher unempfindlichen Eindruck, auch wenn es sicherlich nicht allzu empfehlenswert ist, die Cola darüber zu verschütten. Der Gesamteindruck ist jedenfalls gut.

Praxistest des Razer Freyja

Wie auch beim Kraken V4 Pro hängt es bei Razer Freyja vom Spiel ab, ob ihr die „native“ Vibrationsfunktion (Sensa HD Games) oder die automatische Konvertierung auf Basis der Audiosignale (Audio-to-Haptics) nutzen könnt. Auch hier ist die Funktion keineswegs auf Spiele beschränkt. Vielmehr könnt ihr das haptische Feedback auch bei der reinen Musik- oder Videowiedergabe einspannen. Falls ihr also bei einem Musikvideo mal so richtig „mitfühlen“ wollt, steht dem nichts im Wege.

Das Stromkabel sitzt links, was je nach Platzierung eurer Steckdose unpraktisch sein kann.

Das Stromkabel sitzt links, was je nach Platzierung eurer Steckdose unpraktisch sein kann.

Allzu viele Games sind dann derzeit auch noch nicht für Sensa HD Haptics speziell optimiert – eine Liste findet ihr hier. Freuen könnt ihr euch da aber z. B. auf das kommende „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“. Ich selbst habe daher primär mit „Hogwarts Legacy“ experimentiert, wo die Funktion wunderbar funktioniert hat und sich auch nicht zu sehr in den Vordergrund spielt. Vielmehr fühlen sich die Zaubersprüche dadurch noch etwas „mächtiger“ an, da sie eben sozusagen ein Muster über den eigenen Körper zeichnen.

Bei nicht optimierten Titeln, z. B. „Metaphor: ReFantazio“, „Ghost of Tsushima“ oder auch „Life is Strange Double Exposire“ bietet es sich an, die Vibrationen auf den Bassbereich einzuschränken und entweder alles für euch im Custom-Modus abzustimmen oder „Controlled“ zu wählen. Für meinen Geschmack rumpelte es etwa in den Modi „Balanced“ und „Dynamic“ zu stark. Das ist aber auch subjektive Geschmackssache und hängt zudem auch von der Soundkulisse des jeweiligen Spiels ab.

Multiplayer-Spieler sollten abwägen

Beim kurzen Ausprobieren kam ich nicht darauf, doch beim ausgiebigeren Testen des Razer Freyja ist mir noch ein Problem bewusst geworden: Nutzt ihr den Modus Audio-to-Haptics für Multiplayer-Spiele und habt nebenbei einen Voice-Chat am Laufen, kann das zum Problem werden. Denn auch diese Audioinformationen fließen dann ein. Razer soll aber an einem Update arbeiten, um nachzubessern. Derzeit ist Freyja aber aus diesem Grund für Multiplayer-Spiele deutlich weniger geeignet, als für Singleplayer-Titel.

Übrigens hat Freyja auch ergonomische Nachteile. Beispielsweise nutzt mein Bürostuhl von Herman Miller eine verstellbare, gebogene Rückenlehne. Dafür ist das Kissen so gar nicht geeignet. Dies gilt natürlich auch für Stühle mit Lorddosenstütze. Generell ist das Gaming-Kissen zudem eine verhältnismäßig harte Sitzunterlage. Natürlich sitzt ihr zudem durch diese Auflage automatisch etwas höher auf eurem Stuhl. Deswegen müsst ihr möglicherweise bei der Verwendung die Sitzhöhe oder die Position der Armlehnen neu einstellen. Wiegen solltet ihr übrigens laut Razer maximal 136 kg, sonst könntet ihr quasi die enthaltene Technik zermalmen.

Übrigens hätte das Stromkabel des Razer Freyja gerne etwas länger sein dürfen, denn es kommt nur auf 240 cm Länge. Wer also seine Steckdose gut hinter dem Schreibtisch versteckt hat, erhält nicht mehr viel Bewegungsspielraum. Das gilt doppelt, wenn die Steckdose rechts von euch ruht, denn der Stromanschluss des Gaming-Kissens sitzt links. Übrigens muss man sich nicht nur an das haptische, sondern auch an das akustische Feedback von Freya zunächst gewöhnen. Denn die Vibrationsmotoren surren gerade bei stärkerem Einsatz hörbar im Hintergrund vor sich hin. Mit einem Gaming-Headset auf den Lauschern werdet ihr das allerdings nicht mehr wahrnehmen.

Mein Fazit

Razers Gaming-Kissen Freyja ist aus meiner Sicht ein extrem interessantes Produkt mit ein paar Kinderkrankheiten. Die Ergonomie ist nicht bei allen Stühlen gegeben und man muss noch relativ oft und stark manuell in den Einstellungen herumfrickeln, bis das gewünschte Ergebnis eintritt. Doch dann gibt es eben auch tolle Momente in Spielen, in denen Freyja einfach Spaß macht und die Immersion sehr wohl deutlich erhöht. Dass Razer neben speziellen Optimierungen durch Entwickler auch einen allgemeinen Modus mitliefert, der in allen Games bzw. auch bei Musik und Videos greift, ist erstklassig.

Auch die Befestigung auf einem Ledersessel ist problemlos möglich.

Auch die Befestigung auf einem Ledersessel ist problemlos möglich.

Zum ausgerufenen Preis von 299,99 Euro ist Freyja allerdings ein Accessoire, das in erster Linie Hardcore-Gamer ansprechen dürfte. Zumal das Gaming-Kissen nicht zu Spielekonsolen wie der PlayStation 5, Xbox Series X|S oder Nintendo Switch kompatibel ist. Wer aber viel am PC spielt und sein Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes spürbar aufwerten will, sollte Razer Freya und Sensa HD Haptics unbedingt im Blick behalten.

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Nuki Ultra: Ein erster Blick auf das smarte Türschloss

Seit ein paar Wochen arbeitet das neue Smart Lock von Nuki bei mir. Zeit für ein paar erste, aber nicht finale Worte. Warum? Weil ich die Software in der Beta testete und ich nicht beurteilen konnte, wie sich das Ganze noch final ändert. Doch der Reihe nach, vielleicht ist euch die Vorstellung des Nuki Ultra, eines smarten Türschlosses, durch die Lappen gegangen.

Im Zentrum der Entwicklung steht ein neu konzipierter bürstenloser Motor, der für effizientere Abläufe und eine längere Lebensdauer sorgen soll. Das Ultra-Modell zeichnet sich durch seine kompakten Abmessungen aus, die nur ein Drittel der Vorgängergeneration betragen. Gleichzeitig wurde die Geschwindigkeit der Schließvorgänge deutlich gesteigert. Nutzer können zwischen drei Geschwindigkeitsmodi wählen: Im schnellsten „Insane-Modus“ benötigt das Schloss weniger als 1,5 Sekunden für einen Schließvorgang. Der Standardmodus arbeitet mit zwei Sekunden, während der „Gentle-Modus“ für geräuscharmen Betrieb optimiert wurde.

Zylinder

Trotz der Größenreduzierung verfügt das Smart Lock Ultra über einen integrierten Lithium-Polymer-Akku und den charakteristischen LED-Ring. Das Gehäuse präsentiert sich in Edelstahl-Optik, wobei der Basisring in Schwarz oder Weiß erhältlich und nachträglich austauschbar ist. Der Akku lässt sich über einen neu entwickelten magnetischen Anschluss innerhalb von zwei Stunden vollständig aufladen. Ein zwei Meter langes Ladekabel ermöglicht das Aufladen direkt an der Tür.

Eine neue Migrationsfunktion erlaubt bestehenden Nuki-Nutzern, ihre Gerätekonfiguration und Zutrittsberechtigungen vom Vorgängermodell zu übertragen. Für den Betrieb des Ultra-Modells ist der Einbau des mitgelieferten Universal Zylinders (SKG *** / EN1303- und DIN18252-zertifiziert) erforderlich. Nuki arbeitet laut eigener Aussagen parallel an einer Lösung, die einen Betrieb ohne Zylindertausch ermöglichen soll.

Das Smart Lock Ultra unterstützt bekannte Funktionen wie Auto Unlock (in die Nähe kommen und die Tür öffnet sich) und ist mit dem Smart-Home-Standard Matter kompatibel. Dies ermöglicht die Integration in verschiedene Smart-Home-Systeme wie Google Home, Apple Home und Alexa. Das Gerät verfügt über integriertes WiFi und Thread-Funktionalität. Es lässt sich mit dem Nuki-Zubehör wie dem Keypad kombinieren und ermöglicht die Türöffnung per Code oder Fingerabdruck.

Das ist also „drin“ im smarten Türschloss, das Nuki als „Smart Lock ohne Kompromisse“ darstellte. Schwierige Aussage, denn das wird jeder anders sehen. Kompaktheit? Super. Integrierter Akku? Derzeit noch nicht so ganz geil, denn zwar arbeitet man an Modellen, bei denen der Akku durch den Anwender getauscht werden können, im Fall der Fälle muss derzeit aber der Support einschreiten. Zylindertausch und damit andere Schlüssel? Für viele auch ein Kompromiss. Das Ladekabel? Magnetisch, aber eine Eigenkonstruktion. Auch das ist für Menschen ein Kompromiss. So viel zu den Nachteilen, die mir auf die Schnelle einfallen. Nichts, was man im Testbetrieb so sehen kann, was aber erwähnt sein sollte.

4 Pro vs. Ultra

Nun aber zu unseren Erfahrungen, die flott beschrieben sind. Eingebaut haben das Schloss meine Frau und ich. Nadine ist für mich immer der beste Benchmark für Feedback. Sie sieht Dinge, die ich vielleicht nicht mehr sehe als Techie. Der Zylindertausch ist im besten Fall keine große Sache. Alter raus, abmessen, neuer rein. Nuki liefert Schablonen, Messgedöns und alles mit. Meine Frau nervte es aber beispielsweise, dass zusätzlich zur App-gesteuerten Installationsanleitung kein gedrucktes Heftchen dabei war, in dem alles beschrieben wurde. Letzten Endes sind es nur wenige Schritte und der Aufwand für ein gedrucktes Produktblatt dürfte minimal sein.

Fast forward: Irgendwann war das Schloss also verbaut. Die Einrichtung ist easy, erfordert aber für Erstlinge etwas Einarbeitungszeit. Der erste Stand ist halt, dass du per App deine Tür bestenfalls öffnen kannst. Nachher kann man Dinge angehen wie andere Personen einladen, Smart-Home-Verknüpfung, Auto-Unlock, Kindersicherung und einiges mehr. Das findet man alles in der App – und wenn man sich mit der etwas auseinandersetzt, dann sollte man sich flugs eingrooven können.

Mein erster Halt war allerdings erst einmal der Support. Im normalen Modus konnte das Schloss meine Tür nicht öffnen. In der aktuellen Beta-App gibt es keinen Punkt, in dem ich die oben erwähnten Modi einstellen konnte. Es gab keinen Gentle- oder Insane-Modus. Der „Schnapper“ wurde zwar gezogen, aber offenbar nicht weit genug. Glücklicherweise gab es dann ein Firmware-Update und den Hinweis, wie ich den Insane-Modus aktiviere. Erkenntnis, Vermutung? Der neue Motor arbeitet standardmäßig wohl etwas anders. Letzten Endes funktioniert das Ganze nun im mittleren als auch im Insane-Modus. Letzterer ist flotter, er öffnet aber auch ruckartig. Das ist eben lauter. Die drei Modi hatte ich in ganz kurzer Videoform auch festgehalten und bei Threads geteilt, falls ihr da mal reinhören wollt. Gentle empfinde ich als durchaus leise, aber wie gesagt: Ihr müsst schauen, ob auch wirklich jeder Modus für jede Tür geeignet ist. Am Ende heißt das auch: Unterschiedliche Akkulaufzeiten je nach Modus, wobei Insane mehr verbraucht. Nuki selbst spricht von Akkulaufzeiten von bis zu 6 Monaten.

Das neue Nuki Smart Lock Ultra präsentiert sich als vielseitiges Smart-Home-Gerät, das verschiedene Kommunikationsstandards in einem Produkt vereint. Die Integration in bestehende Systeme erfolgt wahlweise über WLAN im 2,4-GHz-Bereich oder über das moderne Thread-Protokoll. Die Bluetooth-5.4-Unterstützung rundet die Verbindungsoptionen ab. Letztere nutzt man beispielsweise, wenn man direkt mit dem Schloss kommuniziert, ohne das ganze andere. Anders als bei früheren Modellen benötigt das Gerät kein zusätzliches WLAN-Bridge für die Netzwerkanbindung. Sämtliche Kommunikationsmodule sind direkt im Gehäuse verbaut. Die Unterstützung des Matter-Standards über Thread öffnet zusätzlich die Tür zur Interoperabilität mit Geräten anderer Hersteller. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Umgebungen, unabhängig vom verwendeten Ökosystem.

Matter over Thread kann erneut auch den Fernzugriff über euer WLAN ersetzen, wenn ihr über einen Thread-Border-Router wie einen Apple TV oder HomePod im Netzwerk verfügt. Das WLAN des Türschlosses wird bei der Nutzung von Thread deaktiviert, um Energie zu sparen. In meinem Fall habe ich allerdings das Gefühl, dass nicht Energie gespart wird – aber, ich erwähnte es oben: Beta! Letzten Endes ist man aber gut aufgestellt in Sachen Smart Home, da sollte eigentlich fast jeder glücklich werden. Gute Nachrichten gibt es auch für Nutzer von Zusatz-Hardware, Nuki Keypad, Nuki Keypad 2.0, Nuki Door Sensor und der Nuki Fob werden als kompatibel angegeben. Das Keypad empfinde ich immer als sehr praktisch, Fingerabdruck oder Code sind gerne genutzt bei uns. Im Gespräch mit Nuki verriet man, dass Tap to Unlock nächstes Jahr folgen soll. Man setzt auf die Möglichkeiten von Aliro über NFC und UWB. Schade: Man wird dann aber Zusatz-Hardware brauchen, nämlich ein neues Keypad. Jetzige Hardware wird das Ganze nicht unterstützen.

Was – bisher – bei mir unter dem Strich steht? Nun ja. Aus Bestandskundensicht würde ich nicht zwingend davon sprechen wollen, dass man aktualisieren muss. Wozu auch? Wenn etwas läuft, muss ich es nicht austauschen. Mehrwert? Tap to Unlock ist in Arbeit und erfordert zusätzliche Hardware. Da kann der Sparfuchs auch noch warten und auf Bundles hoffen. Auch die Ankündigung, dass es eventuell Modelle gibt, bei denen der Kunde selbst den Akku tauschen kann – oder gar nicht den Zylinder tauschen muss – lassen natürlich auch vielleicht abwarten. Ebenso steht am Ende auch ein Preis von 349 Euro. Das Nuki Smart Lock Pro 4, der Vorgänger, kostet 289 Euro und ist des Öfteren mal günstiger zu haben. Wer jetzt allerdings einsteigen will, der bekommt ein sehr wertig verarbeitetes Schloss, eine funktionierende App – und das Ganze von einem europäischen Unternehmen, das einen funktionierenden Support und auch ein Ohr hat.

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Leica Cine Play 1: Kleiner Beamer mit großem Preis von 3.500 Euro

Leica hat mit dem Cine Play 1 einen neuen Mini-Beamer vorgestellt. Das Gerät ist zwar klein, der Preis aber groß: 3.500 Euro kostet dieser Projektor nämlich. Diese Kosten soll er unter anderem durch Unterstützung von 4K-Auflösung, HLG, HDR10, HDR10 und Dolby Vision sowie die Möglichkeit Diagonalen von bis zu 300 Zoll darzustellen rechtfertigen.

Zu beachten ist, dass die native Auflösung deutlich niedriger liegt, da hier mit Pixel-Shifting gearbeitet wird. Das ist in dieser Preisklasse üblich. Für Spieler wirft man einen Gaming-Modus in die Waagschale, der bei einer Auflösung von 1080p bei 120 Hz Bildwiederholrate eine Latenz von unter 12 ms ermöglicht. Obendrein bietet der Leica Cine Play 1 eine maximale Helligkeit von 3.000 Lumen im Ultra-Modus. Das ist schon sehr beachtlich. Als Kontrastverhältnis nennt Leica 1.500:1. Der Farbraum BT.2020 soll zu 100 % abgedeckt werden. Auch für die stereoskopische 3D-Darstellung ist der Beamer gewappnet.

Es handelt sich beim Leica Cine Play 1 um einen Triple-RGB-Laser-Beamer. Zur Verbesserung des Bildes kommt Leica Image Optimization (LIO) zum Einsatz. Das soll etwa für natürliche Farben und Hauttöne sorgen. Dabei misst der Beamer nur 242 x 261 x 229 mm und wiegt etwa 6,7 kg. Als Betriebssystem dient VIDAA von Hisense. Mit dem Hersteller arbeitet Leica ja auch für seine Laser-TVs zusammen. Dank der Plattform könnt ihr direkt ab Werk Apps für diverse Streaming-Dienste verwenden, ganz ohne einen externen Zuspieler anzuschließen.

Leica Cine Play 1 bietet Apple AirPlay 2

Der Leica Cine Play 1 verfügt in puncto Schnittstellen über zweimal HDMI, einmal davon mit eARC, Ethernet, Optical und zweimal USB 3.0. Dazu gesellt sich ein Kopfhörer-Ausgang. Ebenfalls sind für kabellose Verbindungen Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 an Bord. Apple AirPlay 2 könnt ihr wiederum fürs Casting verwenden. Es sind zudem auch zwei Lautsprecher mit 10 Watt integriert. DTS Virtual:X kann wiederum zur Simulation von 3D-Klang eingespannt werden.

Die Lichtquelle des Leica Cine Play 1 soll etwa 25.000 Stunden durchhalten. Verbaut ist auch ein hauseigenes Summicron-Zoom-Objektiv. Erste Filialen von Leica und deren Online-Stores listen den Beamer bereits – aktuell aber noch als nicht lagernd. Das dürfte sich sicherlich bald ändern.

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Nachhaltige Gaming-Peripherie: Logitech G startet Refurbished-Programm

In einer Zeit, in der Elektroschrott zu einem wachsenden Problem wird, geht auch Logitech G neue Wege im Verkauf von Gaming-Zubehör. Die Gaming-Sparte des Schweizer Peripherie-Herstellers Logitech hat angekündigt, künftig generalüberholte Produkte über ihre offizielle Website anzubieten.

Das Sortiment umfasst zum Start eine kleine Auswahl an Gaming-Mäusen, Headsets und ein Rennrad-System. Kunden erhalten beim Kauf eines generalüberholten Produkts das komplette Zubehörpaket, das auch bei Neuware standardmäßig enthalten ist. Dies schließt sämtliche Handbücher und notwendige Zusatzkomponenten ein.

Jedes Gerät durchläuft laut Logitech umfangreiche Testverfahren, um die Unternehmensstandards in Bezug auf Leistung und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Um das Vertrauen der Kunden zu stärken, gewährt Logitech eine Garantie ab Kaufdatum für alle generalüberholten Produkte.

Angebot


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