Tablets im 2. Quartal 2024: Auslieferungsmengen steigen um 18 %

Die Marktforscher von Canalys haben sich einmal den Tablet-Markt im 2. Quartal 2024 genauer angesehen. Da seien die Auslieferungsmengen um satte 18 % angestiegen, wenn man mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr vergleiche. 35,9 Mio. Geräte konnten die Hersteller demnach in den Handel bringen. Befeuert worden, sei der Markt durch neue KI-Funktionen sowie verbesserte Displays.

Besonders Premium-Tablets hätten sich demnach gut gemacht. Zu verdanken habe die Industrie die gestiegenen Auslieferungsmengen aber auch dem chinesischen Markt. Zusätzlich sei die Nachfrage in Indien gestiegen, beispielsweise im Bildungssektor. Apple bleibt dabei mit 13,9 Mio. ausgelieferten iPads und 39 % Marktanteil unangefochten führend. Samsung lieferte 6,8 Mio. Tablets aus und belegt Platz 2. Der dritterfolgreichste Hersteller ist Huawei mit 2,5 Mio. ausgelieferten Geräten und einem Wachstum von 51 %, wenn man mit dem 2. Quartal 2023 vergleicht.

Platz 4 belegt dann Lenovo mit 2,5 Mio. ausgelieferten Tablets, gefolgt von Xiaomi mit 2,1 Mio. ausgelieferten Exemplaren. Xiaomi konnte dabei ein besonders beeindruckendes Wachstum von 106 % vorweisen. Da konnte man unter anderem auch in seinem Heimatland China auftrumpfen.

Chromebook-Markt wächst ebenfalls

Auch der Markt für Chromebooks ist im Übrigen im 2. Quartal 2024 gewachsen – um 4 %. Als Ergebnis sind 6 Mio. Geräte ausgeliefert worden. Das Wachstum sei aber generell auch saisonal bedingt, da typischerweise Bildungseinrichtungen zu dieser Jahreszeit neue Geräte anschaffen. Man rechnet daher für das 3. Quartal 2024 mit sinkenden Auslieferungsmengen gegenüber dem 2. Quartal 2024. Dennoch verbleibe für diesen Bereich ein positiver Ausblick.

Im Markt für Chromebooks hielt HP den ersten Platz mit 1,7 Mio. ausgelieferten Einheiten im 2. Quartal 2024. Damit kam das Unternehmen auf rund 28 % Marktanteil. Lenovo erreichte auf Platz 2 rund 1,5 Mio. ausgelieferte Exemplare. Acer kam dann auf Rang 3 auf 1,2 Mio. ausgelieferte Geräte. Auf den 4. und 5. Plätzen tummelten sich dann Dell und Asus, welche gesunkene Auslieferungsmengen hinnehmen mussten. Acer konnte hingegen mit dem größten Wachstum der Top-Anbieter punkten ( 16,8 5).

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Anker MagGo 3-in-1: Klappbare Ladestation zum Reisen mit Qi2 ausprobiert

Mittlerweile ist auch Anker auf den Zug von Qi2 aufgesprungen. Wobei sich die klappbare 3-in-1-Ladestation vorrangig an Apple-Nutzer richtet, bislang ist Qi2 aber auch noch nicht wirklich vertreten. Bei drahtlosen Ladestationen bin ich grundsätzlich Fan der Qualität und Materialwahl der Produktpalette von Nomad. Die Anker MagGo 3-in-1 weckte mein Interesse da eher von anderer Seite her: Sie ist zusammenklappbar und könnte damit ein prima Gadget für unterwegs bzw. zum Reisen darstellen. Die neue Ladestation ähnelt ein wenig dem Anker Cube, den es nach wie vor noch am Markt gibt, aber eben kompakter.

Drei Ladeflächen gibt es bei der MagGo 3-in-1: einmal mit Qi2 und damit MagSafe-Kompatibilität, einmal fürs (Schnell)-Laden der Apple Watch sowie ein weiteres Ladepad für True-Wireless-Kopfhörer. Im Lieferumfang beiligend ist außerdem ein 40-Watt-Netzteil mit Power-Delivery-Unterstützung und USB-C-Anschluss. Grundsätzlich sollte ein Netzteil mit 30 Watt ausreichen.

Das alles ist gepackt in ein Gehäuse mit knapp 195 Gramm Gewicht. Das ist für unterwegs nicht ohne, tatsächlich hätte ich mir aber auch gewünscht, dass die Ladestation ein Stück dünner ausfällt – aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau, bleibt aber auch Luft für eine neue Generation. Im eingeklappten Zustand misst die Ladestation 89 x 60 x 25 Millimeter.

In eine ähnliche Kerbe haut auch das beiliegende Netzteil: Da hat Anker so kompakte Netzteile der Nano-Serie seit jeher und hier verspielt man die Chance ein solches kompakteres Netzteil im Lieferumfang beizulegen. Praktisch: Netzteil, Kabel sowie die Ladestation selbst sind alle separat. Da kann man auch mal gegen ein anderes Netzteil oder längeres Kabel etwas tauschen, auch im Falle eines Defekts ist das eine nachhaltige Angelegenheit. Zudem lässt sich die Ladestation dann auch abklemmen und das Netzteil dann an einen Mac oder ein iPad anstecken – da könnte man also ebenfalls, wenn richtig ausgewählt (oder man gibt sich mit den 40 Watt genügsam), mit einem einzigen Netzteil unterwegs sein. Soll es mal etwas schneller beim Aufladen fürs Smartphone sein, dann lässt sich ein aktuelles iPhone oder ein Smartphone über USB-C auch weiterhin direkt am Netzteil laden, das Kabel ist ja flott abgesteckt. Auch ohne angeschlossenes Netzteil wird die Ladestation dann zum praktischen Ständer.

Die Ladestation selbst ist super verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Der wird auch nicht durch die Materialwahl von Kunststoff getrübt. Der Magnet hält das Smartphone bombenfest auf der Ladestation. So fest, dass man, wenn man das Smartphone in die Hand nimmt, die Ladestation mit vom Tisch abhebt.

Die MagGo 3-in-1 lässt sich in verschiedene Winkel einstellen. Hat den Vorteil, dass zusammengeklappt, da auch ein Smartphone ohne entsprechende Magnete laden kann. Je nach Winkel wackelt das Smartphone-Display mal mehr, mal weniger, wenn man es bedient. Voll aufgerichtet hat ein iPhone 15 Pro Max gerade so Platz und stößt nahezu an den Untergrund an, je nach Hülle wird dieser Untergrund erreicht – nicht weiter dramatisch. Auch sonst hat man für das Pro-Max-Modell knapp kalkuliert. So lässt sich das magnetisch befestigte 15 Pro Max nur gerade so vom Hoch- ins Querformat und vice versa drehen. Nahezu schrammt man da am Kamera-Bump, mit entsprechender Schutzhülle passt es nicht mehr vorbei. Eine kleine Erhöhung der Ladefläche könnte hier helfen.

Die Ladestation ist zudem eines der Modelle, welche das schnelle Aufladen der Apple Watch unterstützt. Der Ladepuck für die Smartwatch ist im Boden versenkt. Klappt man ihn heraus, findet auch eine Watch mit einem durchgehenden Armband, wie die Solo Loops, darauf Platz. Erinnert mich aufgrund der proprietären Ladelösung für eine Apple Watch aber daran, dass ein einheitlicher Ladestandard für Smartwatches mehr als überfällig ist. Ein dediziertes Modell für die Pixel Watch oder vergleichbares in der Android-Welt hat Anker, wie auch diverse andere Hersteller, nicht im Portfolio.

Unterm Strich? Die Anker MagGo 3-in-1 hält dahingehend, was sie verspricht, dass sie drei Geräte drahtlos und mit ihrer maximalen Geschwindigkeit lädt. Und das Ganze in einem kompakten Format. Für mich ist sie optimaler Reisebegleiter, wenn man auch mit einer Apple Watch unterwegs ist. Das spart das zusätzliche Einpacken weiterer Kabel für Watch und True Wireless Kopfhörer. Und zu Hause macht sich die Ladestation an einem fixen Standort auch ganz gut. Preislich ruft Anker knapp 88 Euro auf. Wer warten kann, bekommt es im Angebot auch noch günstiger. Für das Gebotene sicherlich eine faire Angelegenheit.

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TV-Markt in Deutschland: Verkaufszahlen steigen, Trend hin zu größeren Bilddiagonalen

Die Deutsche TV-Plattform hat ihren CE-Branchenkompass für das 2. Quartal 2024 veröffentlicht. Darin blickt man auf den deutschen Markt für Unterhaltungselektronik. Für den TV-Markt hat es dabei ziemlich gut ausgesehen. Denn im direkten Vergleich mit dem 2. Quartal 2023 sind die Verkaufszahlen um rund 17 % gestiegen. Zurück führt man dies auch auf den belebenden Effekt der Fußball-Europameisterschaft.

Allerdings war zuvor das 1. Quartal 2024 recht schwach ausgefallen. Im Ergebnis konnte die Industrie im 1. Halbjahr 2024 2,01 Mio. TV-Geräte in Deutschland verkaufen. Das entspricht einem leichten Wachstum gegenüber dem 1. Halbjahr 2023, als es 1,99 Mio. Geräte gewesen sind. Es zeigt sich dabei auch ein Trend hin zu größeren Diagonalen. Während nämlich der Anteil von TV-Geräten bis zu 50 Zoll gegenüber dem ersten Halbjahr 2023 um sechs Prozentpunkte zurückgegangen ist, stiegen die Anteile der Segmente 51 bis 65 Zoll ( 3 Prozentpunkte) und größer ( 2 Prozentpunkte) an.

Dabei sind im 2. Quartal 2024 zu 79 % UHD-TVs verkauft worden. Ich führe dies aber auch darauf zurück, dass es nur noch im absoluten Einstiegssegment überhaupt niedriger auflösende Fernsehgeräte gibt. Insgesamt wurden in Deutschland seit der Markteinführung rund 32,6 Millionen Ultra-HD-Fernseher verkauft, so die Marktforscher. Der Anteil der UHD-Fernseher, die alle gängigen HDR-Verfahren (HLG, HDR10, HDR1 , Dolby Vision) darstellen können, kletterte im ersten Halbjahr 2024 um vier Prozentpunkte auf 28 Prozent (1. Halbjahr 2023: 24 %).

Audiosegment baut im Gegensatz zum TV-Markt ab

Für Audio-Produkte sieht es etwas düsterer aus, denn da sind die Verkaufszahlen in den meisten Bereichen gesunken – Verstärker, Tuner sowie Plattenspieler bildeten die Ausnahme. Durch diese Rückgänge im Segment Audio war der im CE-Branchenkompass betrachtete Markt für das erste Halbjahr 2024 dann auch insgesamt leicht rückläufig. Der Umsatz belief sich auf rund 2,7 Milliarden Euro (2023: 2,9 Mrd. €).

Positiv bewertet man dabei die Digitalisierung des Radioempfangs: Der Anteil von DAB -Radios an den Standalone-Radiogeräten stieg im ersten Halbjahr 2024 auf 56 Prozent an (1. HJ 2023: 52 %). Falls ihr euch noch für weitere Zahlen und Daten interessiert: Ihr findet den CE-Branchenkompass der Deutschen TV-Plattform mit weiteren Grafiken und Statistiken hier im Web.

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Samsung stellt besonders dünnen LPDDR5X-RAM vor

Samsung Electronics hat bestätigt, dass man mit der Massenproduktion besonders dünnen LPDDR5X-RAMs begonnen habe. Es solle sich laut dem Hersteller gar um den dünnsten LPDDR5X-DRAM der gesamten Industrie für On-Device-KI handeln. So sind die entsprechenden Packages nur 0,65 mm dick. Dabei kombiniert man vier Schichten von DRAM aus dem 12-nm-Herstellungsverfahren.

Dabei kann man an Partner als Ergebnis Packages mit wahlweise 12 oder auch 16 GByte liefern. Der neue LPDDR5X-RAM ist für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gedacht. Laut Samsung werde man mit dem Arbeitsspeicher sowohl die Hersteller von SoCs als auch direkt Smartphone- und Tablet-Anbieter beliefern.

Der dünnere RAM hat Vorteile: Wie euch das obige Bild zeigt, kann so etwa die Kühlung besser optimiert werden. Da sind schon kleine Platzvorteile auf dem engen Raum eines Smartphones nicht zu unterschätzen.

Man wolle zudem für die Zukunft auch weitere Varianten entwickeln. Beispielsweise visiert man Module mit sechs Schichten und 24 GByte sowie Versionen mit acht Schichten und dann 32 GByte.

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Anker Prime Lade-Dock (160W): Ein erster Blick

Anker hat aktuell sein Anker Prime Lade-Dock (160W) vorgestellt. Als MacBook-Benutzer mit externem Monitor habe ich da gerne ein Auge draufgeworfen, denn Docking- und Lade-Lösungen sind nie verkehrt, wenn man sich nicht mit zu viel Kabel-Gedöns am Book herumschlagen will. Beim Ausprobieren sind mir einige Dinge aufgefallen, die man vielleicht bedenken sollte.

Grundsätzlich:

Das Anker Prime Lade-Dock (160W) kommt mit 14 Anschlüssen daher: Drei USB-Anschlüsse zum Aufladen, sechs USB-Anschlüsse für die Datenübertragung, ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, ein vollwertiger Upstream-Anschluss, eine 3,5-Millimeter-Audiobuchse, zwei HDMI-Video-Ausgänge mit 4K-Auflösung bei 60 Hertz und eine kombinierte Ladeleistung von 160 Watt.

Das Anker Prime Lade-Dock (160W) kommt mit glänzender Front daher, ein Display zeigt oben an, was aktuell an Watt durchgepeitscht wird – das ist ganz nett. Das Gehäuse selbst ist aus Kunststoff, unten findet ihr gummierte Füße gegen mögliches Rutschen oder Kratzer vor.

Über einen Knopf auf der Oberseite lässt sich das Ganze auch umschalten, sodass man die Belegung der Ports sieht. Das ist relativ unspannend, denn es wird kein Speed angezeigt, sondern lediglich, dass etwas angeschlossen ist (bei den Datentransfer-Ports).

Bei den Energie-Ports wiederum seht ihr, was Watt-technisch abgeht. Obwohl Anker mitteilt, dass die Datenports nur für Daten sind, stimmt das nicht. Da könnt ihr auch Saft herausquetschen, wie mein Test ergab. Lohnt sich aber nur bedingt, 7,5 Watt habe ich gemessen.

Ansonsten funktioniert tatsächlich alles wie gewünscht und erwartet. Allerdings muss man unter Umständen etwas beachten, je nachdem, welches Equipment man benutzt. Ich habe das Ganze hier an unterschiedlichen Rechnern getestet, die Nutzung von externen Monitoren funktioniert 1a, allerdings müssen MacBook-Besitzer unter Umständen (je nach Monitor) umdenken.

Das Träumchen wäre gewesen, hätte ich das Dock an mein MacBook anklemmen können und den Monitor ebenfalls. Da es sich um ein Apple Studio Display handelt, funktioniert das nicht. Warum? Weil nur HDMI möglich ist, sprich: Ein Monitor mit anderem Anschluss muss weiterhin an das Notebook. Weiterer Nachteil? Das Durchschleifen von Thunderbolt (USB 4) ist nicht möglich.

Wer da eine entsprechende SSD im Einsatz hat (ich nutze dieses, 6 Jahre alte Modell), muss diese weiterhin am Rechner anschließen, am Dock geht es leider nicht. Letzten Endes ist zwar USB-A und USB-C verbaut, die sind aber USB 3.1 Gen. 2. und unterstützen max. 10 Gbit/s. Klar, mein Nischenproblem, soll aber erwähnt sein.

Ansonsten kann ich nicht wirklich meckern, was angegeben wird, wird auch gehalten. Alternativtipps? Da muss man schauen, was man braucht. Anker-Produkte sind oft im Angebot, das Anker Prime Lade-Dock (160W) wird man auf kurz oder lang günstiger schießen können, alternativ Augen auf, auch andere Hersteller bieten in der Preisregion schon Dockingstations an, die dann auch 40 Gbit/s, Kartenleser und Thunderbolt 4 unterstützen.

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