Audio-Technica AT-SP3X: Aktive Regallautsprecher vorgestellt

Audio-Technica hat in dieser Woche seine neuen Regallautsprecher AT-SP3X vorgestellt. Diese ermöglichen sowohl kabellos per Bluetooth als auch kabelgebunden den Anschluss von Zuspielern. Die Lautsprecherbestückung umfasst einen 3″-Tief-/Mitteltöner und einen 1,1″-Hochtöner, die mittels integriertem DSP abgestimmt werden. Über ihre Cinch-Stereobuchsen lassen sich die AT-SP3X direkt mit analogen Audioquellen verbinden.

Dank Bluetooth mit Multipoint lassen sich aber auch kabellos bis zu zwei Geräte parallel verbunden halten. Die Lautsprecher sind mit einem Netzschalter mit LED-Anzeige und einem Lautstärkeregler ausgestattet. Der Lieferumfang umfasst ein externes Netzteil (mit drei Adaptern für den internationalen Einsatz) und ein 2-m-Lautsprecherkabel. Optisch geben sich die Audio-Technica AT-SP3X eher minimalistisch. Sie verwenden eine mattschwarze Oberfläche.

Letzten Endes könnt ihr an den Regallautsprechern also euer Smartphone, Tablet oder z. B. Notebook kabellos per Bluetooth nutzen, gleichzeitig aber etwa auch Plattenspieler kabelgebunden verbinden. Zusätzliche Verstärker sind nicht notwendig, da es sich um aktive Lautsprecher handelt. Dabei erreicht das Set bis zu 30 Watt Leistung und deckt den Frequenzbereich 55 bis 20.000 Hz ab. Bedauerlicherweise unterstützt man aber nur den Bluetooth-Codec SBC. Als Maße nennt der Hersteller dabei 200 x 113 x 145 mm bei einem Gewicht von 1,5 (links) bzw. 1,6 kg (rechts) je Lautsprecher.

Die Audio-Technica AT-SP3X sind in Deutschland ab sofort zu einem Preis von 199 Euro (UVP) erhältlich.

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Samsung Premiere 9 und Premiere 7: Neue Ultra-Kurzdistanz-Projektoren für das Heimkino

Samsung Electronics hat seine neuesten Innovationen im Bereich Home Entertainment vorgestellt: die Ultra-Kurzdistanz-Projektoren Premiere 9 und Premiere 7. Die Premiere-Projektoren versprechen fortschrittliche Lasertechnologie, der Premiere 9 nutzt eine Triple-Laser-Technologie, die eine verbesserte Farbgenauigkeit und Helligkeit bietet, während beide Modelle über Ultra-Kurzdistanz-Fähigkeiten verfügen und lebendige 4K-Bilder auf Bildschirme von bis zu 130 Zoll projizieren können.

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Weitere Highlights: einer Farbdeckung von 154 % (Premiere 9) und 100 % (Premiere 7) des DCI-P3-Standards sowie HDR10 -Unterstützung. Der Premiere 9 erreicht eine maximale Helligkeit von 3.450 ISO-Lumen, während der Premiere 7 2.500 ISO-Lumen bietet. Ganz klar: Auch hier fällt das nicht mehr wegzudenkende Buzzword „KI“. Beide Geräte sind mit KI-gestützten Bildverbesserungen ausgestattet, darunter AI Upscaling und Vision Booster, die für optimale Bildqualität in verschiedenen Lichtverhältnissen sorgen sollen. Im Audio-Bereich arbeiten die eingebauten Lautsprecher mit Dolby Atmos-Technologie. Der Premiere 9 verfügt über 40W 2.2.2 Kanal Lautsprecher, während der Premiere 7 mit 30W 2.2ch-Lautsprechern ausgestattet ist.

Smart Features und Konnektivität

Beide Projektoren nutzen Samsung Tizen OS Home, für Gamer gibt es den Samsung Gaming Hub, der es ermöglicht, Spiele direkt über die Projektoren zu spielen, ohne eine Konsole zu benötigen. Darüber hinaus bietet die Custom Ambient-Funktion die Möglichkeit, persönliche Wohnraumgestaltungen durch die Projektion von verschiedenen Widgets zu erstellen. Dies kann durch die SmartThings-App auf dem Smartphone gesteuert werden.

Die Konnektivität wird durch Funktionen wie Tap View und Mirroring verbessert, die eine schnelle Übertragung von Inhalten vom Smartphone auf die große Leinwand ermöglichen. Die Integration des Samsung SmartThings-Systems erlaubt die Steuerung von Smart Home-Geräten direkt über den Projektor. Beide neuen Premiere-Projektoren setzen auf ein minimalistisches, warmweißen Design mit abgerundeten Kanten und einem Stoffbezug von Kvadrat.

Die Einrichtung soll besonders unkompliziert sein: Nutzer müssen lediglich den Projektor anschließen und sich mit einem WLAN-Netzwerk verbinden. Sowohl der Premiere 9 als auch der Premiere 7 sind ab sofort im offiziellen Samsung-Onlineshop und in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften erhältlich. Die Einführung in weiteren Regionen sei laut Samsung für später in diesem Jahr geplant.

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Samsung Display will den Strombedarf seiner OLED-Displays um 50 % senken

Samsung mischt für seine OLED-Modelle 2024 angeblich bunt die Panels durcheinander.

Samsung Display hat laut Berichten aus Südkorea den Plan gefasst, den Stromverbrauch seiner OLED-Displays um 50 % zu senken. Allerdings wird dabei nicht genauer spezifiziert, welche Panels damit nun genau gemeint sein sollen. Da auch auf verlängerte Akkulaufzeiten angespielt, stehen zumindest auch die Varianten für mobile Endgeräte im Fokus.

Was fehlt, ist jedoch ein konkreter Zeitplan. So mag es ambitioniert wirken, dass Samsung Display den Stromverbrauch seiner OLED-Panels um 50 % senken möchte. Aber ohne den weiteren Zeitplan zu kennen, ist dieses Ziel schwer zu bewerten. Ein reduzierter Stromverbrauch sollte auch in reduzierter Abwärme reduzieren, was wiederum Potenzial für höhere Helligkeiten ermöglichen könnte, wenn eine effizientere Kühlung möglich wird. Da geht also einiges an technischen Aspekten Hand in Hand.

Samsung Display hat da schon in der Vergangenheit einige Meilensteine erreicht und die Zukunftspläne beinhalten etwa eine Art fortgeschrittene Variante von VRR bzw. adaptiven Bildwiederholraten. So können ja schon aktuelle OLED-Displays teilweise je nach Anforderungen zwischen 1 und 120 Hz wechseln. Werden dann also etwa statische Bildinhalte mit niedriger Bildwiederholrate angezeigt, bleibt die Darstellungsqualität hoch, der Stromverbrauch hält sich aber in Grenzen.

Der nächste Schritt soll darin bestehen, einzelne Bildbereiche gleichzeitig mit verschiedenen Bildwiederholraten anzusteuern – je nach Anforderungen. Dazu kommt die Entwicklung von blauen PHOLED, wie sie auch LG Display ja gerade forciert. Auch Tandem-OLED-Displays sind da ein Weg zur Steigerung der Effizienz, ebenfalls etwas, das auch LG Display schon nutzt.

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LG investiert in Werbung, Abos, Robotik und Ladestationen

Dienste, Werbung und somit wiederkehrende Einnahmen – das sollen die Heilsbringer für viele Unternehmen sein. Auch bei LG kann man das so interpretieren. Man möchte eine „Smart Life Solution Company“ werden. Der Technologiekonzern plant, bis 2030 die Hälfte seines Gesamtumsatzes sowie drei Viertel des Betriebsergebnisses aus den Schlüsselfokusbereichen „Ausbau plattformbasierter Dienstleistungen“, „Beschleunigung des B2B-Wachstums“ und „Förderung neuer Geschäftsfelder“ zu generieren.

LG maximiert deshalb das Potenzial bestehender Geschäfte durch Abonnementdienste und den Ausbau direkter Verkaufskanäle. Das Abonnementgeschäft für Haushaltsgeräte wuchs letztes Jahr um 33 Prozent auf 840 Millionen Dollar. In diesem Jahr wird ein weiteres Wachstum von 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar erwartet.

Die zweite Strategie, der Ausbau der plattformbasierten Servicemodelle, zielt darauf ab, LG-Geräte als Plattform zu nutzen, um zusätzlich Einnahmen aus Inhalten, Werbung und Dienstleistungen zu generieren. LG erwartet, dass der Umsatz des Werbe- und Contentgeschäfts über webOS 740 Millionen Dollar überschreitet – eine Vervierfachung seit 2021. So toll die TV-Geräte von LG auch sind: für mich persönlich ist das genau ein Grund, einen externen Zuspieler, in meinem Fall ein Apple TV, anzuschließen.

Darüber hinaus plant LG, sein Smart-Factory-Angebot auf Branchen mit steigendem Automatisierungsbedarf auszuweiten und die Investitionen in weitere vielversprechende neue Geschäftsbereiche wie die kommerzielle Robotik und das Geschäft mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu intensivieren.

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Intel prüft offenbar den Verkauf seiner Foundry-Sparte

(Credit: Intel Corporation)

Es ist kein Geheimnis, dass Intel aktuell in der Krise steckt. Zum einen hat man durch die Probleme mit den Intel Core der 13. und 14. Generation bei Kunden einen erheblichen Imageschaden erlitten. Zum anderen schreibt man handfeste Verluste. Das hatte bereits Konsequenzen. Zum einen entlässt Intel Tausende von Mitarbeitern. Zum anderen hat man seine Anteile an ARM verkauft und das Intel Innovation Event für 2024 abgesagt. Es könnte aber ein noch drastischerer Schritt folgen.

So berichtet Bloomberg, dass Intel ernsthaft prüft, sich von seiner Foundry-Sparte zu trennen. Es ist also möglich, dass Intel seine eigenen Fertigungskapazitäten aufgibt. Ähnlich hatten in der Vergangenheit schon AMD und IBM agiert, um aus schwierigen finanziellen Lagen wieder herauszukommen. Denn: Die Fertigung kostet viel Geld. Zum einen müssen die Fabriken stets modernisiert und erweitert werden, zum anderen muss man Wege finden, die Kapazitäten auszulasten. Intel plant zwar, auch selbst als Auftragsfertiger zu agieren, aber ob andere Unternehmen daran Interesse haben, ist eher offen.

Wie teuer der Bau solcher Fabriken ist, zeigen die Pläne für Magdeburg. Da hatte sich Intel ein langes Tauziehen mit der deutschen Regierung um höhere Milliarden-Subventionen geliefert. Sollte man die eigene Fertigung abstoßen, könnten die Bilanzen bei Intel bald deutlich besser aussehen. Denn eigentlich sind die Umsätze nun nicht unbedingt katastrophal. Die laufenden Kosten sind aber eben bei Intel zu hoch. Zuletzt fuhr Intel daher einen Verlust von rund 1,61 Mrd. US-Dollar ein. Große Teile davon resultieren eben durch die Investitionen in Fabriken.

Intel ohne eigene Fertigung: In guter Gesellschaft?

Dabei verfügen inzwischen die meisten großen Hersteller über keine eigenen Fertigungskapazitäten mehr. Das betrifft AMD und IBM genauso wie beispielsweise Apple oder auch Nvidia. Sollte Intel also diesen Weg gehen, wäre man in guter Gesellschaft. Ob es wirklich so kommt, ist derzeit aber noch offen. Intern soll das Management das aktuell mit den Unternehmensberatern von Goldman Sachs und Morgan Stanley im Detail abwägen.

Spannend wäre dann natürlich auch, wie es mit den geplanten Investitionen, wie etwa in Magdeburg genau weitergeht. Intel selbst hat sich aber zu einem möglichen Verkauf seiner Foundry-Sparte bisher nicht geäußert. Insofern kann man da zunächst nur abwarten.

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