Google Chrome 131: Sicherheitsaktualisierung schließt Lücken

Google hat für seinen Browser Chrome ein Sicherheitsupdate veröffentlicht. Die neue Version 131.0.6778.139/.140 steht für Windows, Mac und Linux zur Verfügung und wird in den kommenden Tagen und Wochen automatisch auf allen Systemen ausgerollt.

Im Mittelpunkt dieser Aktualisierung stehen drei Sicherheitslücken, von denen zwei als kritisch eingestuft wurden. Die erste schwerwiegende Schwachstelle betrifft die JavaScript-Engine V8. Der südkoreanische Sicherheitsforscher Seunghyun Lee entdeckte hier eine Typ-Verwechslung, die Angreifer potenziell ausnutzen könnten. Für seinen Fund erhielt er eine Prämie von 55.000 US-Dollar (etwa 51.000 €).

Eine weitere kritische Sicherheitslücke wurde im Übersetzungssystem von Chrome gefunden. Das Unternehmen hält sich mit Details zu den Schwachstellen noch zurück, bis die Mehrheit der Nutzer das Update installiert hat. Diese Vorgehensweise soll verhindern, dass Angreifer die Informationen für Exploits nutzen können. Gleiches gilt für Fälle, in denen Bibliotheken betroffen sind, die auch von anderen Projekten verwendet werden.

Nutzer sollten das Update zeitnah installieren, um ihre Systeme zu schützen. Chrome aktualisiert sich in der Regel automatisch, ein Neustart des Browsers ist jedoch erforderlich, um die Änderungen zu aktivieren.

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Google Play Integrity API: Mehr Sicherheit und Datenschutz für Android-Apps

Ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Malware und Betrug auf Google Play ist die Play Integrity API, die Entwicklern hilft, verdächtige Aktivitäten in ihren Apps zu erkennen und zu unterbinden. Dazu gehören beispielsweise Betrug, Bots, Cheating oder Datendiebstahl. Nut hat man die Technologie hinter der Play Integrity API überarbeitet. Die neuen Integritätsprüfungen basieren laut Google auf Hardware-gestützten Sicherheitssignalen, die über die Android Platform Key Attestation abgerufen werden. Dadurch soll es für Angreifer deutlich schwieriger und kostspieliger werden, die Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

Die neuen Prüfungen soll zudem schneller sein und benötigen weniger Daten, die an Google-Server übertragen werden müssen. Laut Google reduziert sich die Menge der übertragenen Daten um etwa 90 %, während die Latenz der Prüfungen um bis zu 80 % sinkt. App-Entwickler können nun auch überprüfen, ob auf einem Gerät ein aktuelles Sicherheitsupdate installiert ist. Die API klassifiziert dabei in

  • „meets-strong-integrity“
  • „meets-basic-integrity“

Um die Kennzeichnung „meets-strong-integrity“ zu erhalten, muss auf dem Gerät mit Android 13 und höher ein Sicherheitsupdate innerhalb des letzten Jahres installiert worden sein. Diese Funktion soll es Apps mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, wie z. B. Banking-Apps oder Behörden-Apps, ermöglichen, den Schutz sensibler Funktionen wie Geldtransfers zu erhöhen.

Die neuen Funktionen der Play Integrity API stehen ab sofort zur Verfügung. Bestehende Integrationen werden im Mai 2025 automatisch auf die neuen Integritätsprüfungen umgestellt.

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Stadia: Controller lässt sich nun bis Ende 2025 zur Bluetooth-Lösung machen

Bereits im letzten Jahr hatte Google allen Besitzern eines Stadia-Controllers mit einem dedizierten Tool die Möglichkeit eingeräumt, jenen unumkehrbar zu einem Bluetooth-Controller zu machen. Ansonsten wäre der Controller damals mit Ablauf des 31.12.2023 nur noch als Schrott zu betrachten und nicht mehr benutzbar gewesen. Im Dezember dann die Info: Google hat das Ablaufdatum um ein Jahr nach hinten hinaus verlängert, also bis 31.12.2024. Und auch in diesem Jahr vermeldet X-Nutzer @Wario64 kurz vor Jahresende, dass Google erneut ein Jahr obendrauf gelegt hat. Das neue Ablaufdatum ist nun demnach der 31.12.2025.

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Quantencomputer-Durchbruch: Google erreicht historischen Meilenstein mit Willow-Chip

Google hat mit seinem neuen Quantencomputer-Chip Willow einen Durchbruch erzielt. Der Chip bewältigt eine Rechenaufgabe in weniger als fünf Minuten, für die selbst die leistungsstärksten Supercomputer der Welt etwa 10 Septillionen Jahre benötigen würden – das übersteigt das Alter des Universums. Oder etwas greifbarer: 10.000.000.000.000.000.000.000.000 Jahre.

Diese Entwicklung stellt einen unglaublichen Fortschritt gegenüber 2019 dar, als Google bereits einen Quantenprozessor präsentierte, der eine mathematische Berechnung in drei Minuten durchführte. Damals wurde für einen Supercomputer eine Rechenzeit von 10.000 Jahren veranschlagt, allerdings nutzt Google laut eigener Aussagen auch einen selbst entwickelten Benchmark.

Der neue Willow-Chip arbeitet mit 105 Qubits. Im Gegensatz zu klassischen Computern, die mit Bits arbeiten und nur die Zustände 0 oder 1 kennen, können Qubits mehrere Zustände gleichzeitig annehmen. Diese Eigenschaft macht sie für Berechnungen interessant, führt aber auch zu Problemen mit der Fehleranfälligkeit.

Die Google-Forscher haben nun einen Weg gefunden, diese Fehler zu reduzieren. Sie entwickelten eine Methode, bei der zusätzliche Qubits in das System eingebracht werden, wodurch Fehler in Echtzeit korrigiert werden können. Laut eigener Aussagen geht es nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität. Sicherlich nicht überraschend. Um einen echten Fortschritt bei der Fehlerkorrektur zu zeigen, muss man nachweisen, dass man unter der Schwelle liegt, und dies ist laut Google eine herausragende Herausforderung, seit Peter Shor 1995 die Quantenfehlerkorrektur einführte.

Google plant, diese Technologie für praktische Anwendungen einzusetzen. Konkret sollen Berechnungen durchgeführt werden, die für klassische Computer nicht machbar sind. Die Einsatzgebiete sind vielfältig.

Stark vereinfacht:

1. Quantenbits (Qubits): Im Gegensatz zu klassischen Computern, die Bits (0 oder 1) verwenden, nutzen Quantencomputer Qubits. Ein Qubit kann dank einer Eigenschaft namens Überlagerung sowohl 0 als auch 1 gleichzeitig sein. Das ermöglicht Quantencomputern, eine große Menge an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten.

2. Verschränkung: Qubits können verschränkt sein, was bedeutet, dass der Zustand eines Qubits direkt mit dem eines anderen zusammenhängt, unabhängig davon, wie weit sie voneinander entfernt sind. Dies kann verwendet werden, um komplexe Berechnungen effizienter durchzuführen als mit klassischen Computern.

3. Interferenz: Quantencomputer nutzen Interferenz, um richtige Antworten zu verstärken und falsche zu unterdrücken, während Berechnungen durchgeführt werden.

Mal schauen, was das für Verschlüsselung und Dinge wie „sichere“ Passwörter in Zukunft bedeutet.

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Google Jahresrückblick 2024: Das sind die Suchtrends des Jahres

Google spricht gerne über sich selbst und da ist der Rückblick auf die Suchtrends des Jahres 2024, auch nach unterschiedlichen Kategorien sortiert, natürlich ein guter Anlass. Beispielsweise liefert man uns da einen Einblick in die allgemeinen Trends in Deutschland, gefragte Schlagzeilen, beliebte Serien und mehr.

Aber ich will euch gar nicht weiter auf die Folter spannen – hier sind die Ergebnisse.

Allgemeine Suchbegriffe

  1. Fußball-EM
  2. Handball-EM
  3. US-Wahl
  4. Franz Beckenbauer
  5. Europäische Union Wahlergebnisse
  6. Olympia
  7. Stefan Raab
  8. Bogenschießen Paralympics
  9. Solingen
  10. Liam Payne

Schlagzeilen

  1. US-Wahl
  2. Solingen
  3. Bauernproteste
  4. Dubai-Schokolade
  5. Iran
  6. Bahnstreik
  7. Polarlichter Deutschland
  8. Überschwemmungen in Süddeutschland
  9. Ringelröteln
  10. Ampel

Serien

  1. Maxton Hall
  2. Fallout
  3. 3 Body Problem
  4. Griselda
  5. Those About to Die
  6. In ewiger Schuld
  7. Haus aus Glas
  8. The Gentlemen
  9. Shogun
  10. Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Mendez

Persönlichkeiten

  1. Stefan Raab
  2. Kamala Harris
  3. Joe Biden
  4. Donald Trump
  5. Ralf Schumacher
  6. Pietro Lombardi
  7. Cora Schumacher
  8. Toni Kroos
  9. Taylor Swift
  10. Jamal Musiala

Politiker

  1. Kamala Harris
  2. Joe Biden
  3. Donald Trump
  4. Christian Lindner
  5. Kevin Kühnert
  6. Tim Walz
  7. Robert F. Kennedy Jr.
  8. Jill Stein
  9. JD Vance
  10. Ebrahim Raisi

Abschiede

  1. Franz Beckenbauer
  2. Liam Payne
  3. Alexei Nawalny
  4. Falko Ochsenknecht
  5. Shannen Doherty
  6. Andreas Brehme
  7. Christian Oliver
  8. Fritz Wepper
  9. Alain Delon
  10. Christoph Daum

Warum-Fragen

  1. Warum streiken die Bauern?
  2. Warum ist Cora raus?
  3. Warum wurde Lindner entlassen?
  4. Warum ist Kirschlorbeer verboten?
  5. Warum wird das Spiel Österreich–Türkei nicht übertragen?
  6. Warum trägt Mbappé eine Maske?
  7. Warum greift Iran Israel an?
  8. Warum ist Butter so teuer?
  9. Warum wurde die Niederlande beim ESC disqualifiziert?
  10. Warum spielt Lewandowski heute nicht?

Was-Fragen

  1. Was ist ein Talahon?
  2. Was ist die Vertrauensfrage?
  3. Was ist ein Kalifat?
  4. Was ist Dubai-Schokolade?
  5. Was ist Dropshipping?
  6. Was ist eine Cauda?
  7. Was hat Kevin Kühnert?
  8. Was ist ein Pager?
  9. Was ist der Wolfsgruß?
  10. Was ist Abseits?

Wie-Fragen

  1. Wie alt ist Stefan Raab?
  2. Wie lange geht Olympia?
  3. Wie lange gehen die Bauernproteste?
  4. Wie lange ist man Corona-positiv?
  5. Wie viele Ecken hat ein Stoppschild?
  6. Wie alt ist Regina Halmich?
  7. Wie lange geht die EM?
  8. Wie funktioniert das E-Rezept?
  9. Wie alt ist Mike Tyson?
  10. Wie alt ist Thomas Müller?

Google ermittelt die Trends des Jahres durch die Auswertung von Milliarden Suchanfragen, die Nutzer im Laufe des Jahres getätigt haben. Dabei handelt es sich ausdrücklich aber nicht um Begriffe, die am meisten gesucht wurde. Vielmehr sind es sogenannte „Trending Searches“. Dies sind Suchbegriffe, die den höchsten prozentualen Anstieg im Suchinteresse in einem bestimmten Zeitraum verzeichnet haben im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr zuvor.

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