
Eines der umstrittensten Design-Elemente von Windows 11 steht kurz vor einer grundlegenden Überarbeitung: die Kontextmenüs. Microsoft hat nun offiziell bestätigt, dass das Unternehmen aktiv daran arbeitet, die seit der Einführung von Windows 11 vor fünf Jahren kritisierten Menüs zu verbessern.
Als Windows 11 im Jahr 2021 veröffentlicht wurde, brachte das Betriebssystem ein komplett neu gestaltetes Kontextmenü mit. Dieses brachte allerdings nicht nur die sehr Vereinfachung der Menüs mit samt, sondern auch abgerundete Ecken und schöne Transparenzeffekte: Die Freude darüber bei Nutzern hielt allerdings nicht lange: Die Menüs stellten sich sehr schnell als deutlich langsamer als ihre Vorgänger heraus. Gleichzeitig wurden viele wichtige Optionen hinter dem Eintrag „Weitere Optionen anzeigen“ versteckt, was zu unnötigen Klicks zwingt.

Anfangs noch kurz und schlank wurden die Kontextmenüs allerdings von Microsoft und Drittanbieter-Apps schnell zugefüllt. In Kombination mit den größeren Menüflächen nahm das Kontextmenü sehr bald noch unübersichtlichere Dimensionen als sein Vorgänger von Windows 10 an.
Nun hat Marcus Ash, Design and Research Lead für Windows bei Microsoft, auf Twitter auf Nutzerkritik reagiert und bestätigt, dass sein Team aktiv an einer Lösung für die Probleme des Kontextmenüs arbeite. Die überarbeiteten Kontextmenüs sollen laut Ash schneller und einfacher sein sowie sich individuell an die meistgenutzten Optionen anpassen lassen.
Konkrete Details zur Umsetzung ließ Microsoft bislang offen, sprich, aktuell haben wir nur deren Versprechen einer baldigen Vorstellung.