Newsfeed von Facebook künftig auch offline lesbar

Ob irgendwo im Hinterland, im Bergwerk oder im Flugzeug: Facebook-User sollen künftig auch Neuheiten im Newsfeed lesen können, wenn keine Internetverbindung greifbar ist. Und die Offline-Nutzung ist nicht nur aufs Lesen beschränkt.

Sie werden immer seltener – jene Momente, in denen es tatsächlich keinen Internet-Zugriff gibt. Und wenn es nach Facebook geht, dann sollen wir auch in solchen Situationen künftig nicht gelangweilt aus dem Fenster gucken und darüber grübeln müssen, was wir jetzt bloß mit uns anfangen.

Wie das soziale Netzwerk heute in einem Blogbeitrag bekanntgegeben hat, wird der Newsfeed dem Nutzer künftig nämlich auch ohne aktive Internetverbindung neue Inhalte präsentieren. Dazu analysiert die App, welche der als relevant ausgewählten und bereits heruntergeladenen Posts der Anwender noch nicht gesehen hat – und präsentiert ihm diese dann nach Relevanz sortiert. Neue Inhalte werden immer dann heruntergeladen, sobald eine Internetverbindung besteht.

Die Facebook-Nutzung soll sich aber nicht nur aufs reine Lesen beschränken. Künftig sollen Mitglieder auch Kommentare verfassen können, wenn sie offline sind. Die Interaktionen werden veröffentlicht, sobald das nächste mal eine Verbindung besteht. Ob das auch für Likes gilt, geht aus dem Blogpost leider nicht hervor.

Das Feature wird laut Facebook derzeit getestet und soll demnächst dann auch der breiten Masse der User zur Verfügung stehen. Abgesehen von chronisch gelangweilten Erste-Welt-Bewohnern dürfte diese Funktion vor allem Menschen in Gegenden mit nicht-flächendeckendem Internetausbau erfreuen.

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3,2 Mio. Euro weg – Kickstarter ermittelt wegen Zano-Pleite

Kickstarter hat den IT-Journalisten Mark Harris angeheuert. Er soll herausfinden, warum die Entwickler der Zano-Drohne trotz einer Spendensumme von 3,2 Millionen Euro Pleite gingen.

Im vergangenen Jahr konnte der Hersteller Torquing Group über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter für seine Mini-Drohne Zano Spendengelder in Höhe von umgerechnet 3,2 Millionen Euro einsammeln. Damit wurde das Zano-Projekt zur bislang größten Kickstarter-Kampagne in Europa.

Insgesamt 15.363 Kickstarter-Nutzer bestellten damals mit ihrer Spende eine der Zano-Drohnen vor. Gerade einmal 600 Unterstützer haben ihren Mini-Quadcopter bislang bekommen. Bevor die übrigen Einheiten produziert und ausgeliefert werden konnten, meldete die Torquing Group Konkurs an. Übrig blieben 14.763 Vorbesteller, die ihr Geld wohl nicht so schnell wiedersehen werden.

Kickstarter will dem Skandal um die Pleite der Torquing Group nun auf den Grund gehen. Dafür hat die Crowdfunding-Plattform den Journalisten Mark Harris angeheuert. Harris war bislang unter anderem als Technik-Redakteur für The Guardian und Quartz tätig. Zu seinen Themengebieten gehört auch Crowdfunding. Für Kickstarter und die mehr als 15.000 enttäuschten Zano-Unterstützer soll er nun investigativ arbeiten und in einem Artikel aufklären, was hinter dem Bankrott der Torquing Group steckt.

In seinem Artikel, dessen Veröffentlichung Harris für Mitte Januar 2016 anpeilt, will der Journalist das komplette Kickstarter-Projekt vom Start bis zum Ende untersuchen. Dabei soll aufgeklärt werden, was mit den Spendengeldern passiert ist und ob die Zano-Hersteller die Pleite hätten verhindern können. Eventuelle Fehler der Torquing Group könnten laut Harris eventuell bei zukünftigen Kickstarter-Projekten vermieden werden. Obwohl Kickstarter das Honorar von Harris bereits vorgestreckt hat, hat das Unternehmen laut dem Journalisten kein Eingriffsrecht in seine Recherchen. Harris stellt außerdem klar, dass Kickstarter keinen Einfluss auf den fertigen Text haben wird

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Scanner unterscheidet echte Finger von Attrappen

Die neue Fingerabdruck-Scanner-Technik von BitFlow liest nicht nur die Hautoberfläche aus, sondern durchleuchtet den Finger des Nutzers. Damit soll die Authentifizierungsmethode echte Finger von Attrappen unterscheiden können.

Fingerabdruck-Scanner sind bei Oberklasse-Smartphones schon fast zum Standard geworden. Statt bei Zahlungen ein langes Passwort einzugeben oder das Smartphone mit einer Zahlenkombination freizuschalten, genügt ein kurzes Auflegen des Fingers, um die Identität des Nutzers zu bestätigen. Bombensicher ist die Technik jedoch noch nicht.

Die meisten Modelle können durch so genanntes Spoofing überlistet werden. Dabei übertragen böse Buben den benötigten Fingerabdruck beispielsweise auf Knete, die viele aktuelle Scanner-Modellen dann für einen echten Finger halten. Das Problem liegt in der Arbeitsweise traditioneller Fingerabdruck-Scanner: Mit einer Kamera nehmen sie ein Bild der oberen Hautschicht auf und gleichen die Muster mit dem aufgelegten Finger ab.

Forscher des Langevin Institute in Paris haben nun einen neuartigen Scanner entwickelt, der echte Finger von Attrappen unterschieden soll. Die Technik setzt nicht auf Fotos der Hautoberfläche, sondern scannt den Fingerabdruck in den unteren Hautschichten. Dieser stimmt mit den äußeren Mustern überein, kann jedoch nicht per Spoofing generiert werden.

Als zusätzliches Identifikationsmerkmal nimmt der Scanner auch ein Bild der Schweißporen auf. Deren Anordnung in der Haut ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Die technische Umsetzung des Fingerabdruck-Sensors übernimmt die Firma BitFlow. Der Scan-Vorgang erfolgt über optische Kohärenztomografie, bei der Bilder über 3D-Daten und Laser erfasst werden. BitFlow setzt auf einen 2D-Detektor, der ebenso zuverlässig arbeiten soll. Laut dem Unternehmen ist die Technik preiswert und schnell. Das Scannen eines Fingerabdrucks soll in weniger als einer Sekunde erfolgen. Wann der Scanner in ersten Geräten zum Einsatz kommt, blieb allerdings noch offen

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EM-Sense Smartwatch weiß, was für einen Gegenstand man anfasst #Video

 Disney-Smartwatch: Weiß, was man anfasst

Nachdem nun mittlerweile nahezu alle namhaften Hersteller ins Smartwatch-Geschäft eingestiegen sind, muss man sich etwas einfallen lassen, wie man sich von der Konkurrenz unterschiedet. Disney Research beispielsweise hat in Kooperation mit der Carnegie Mellon University einen Prototypen entwickelt, der erkennen soll, was für einen Gegenstand man gerade berührt.

das klingt abenteuerlich, soll aber mittels Erkennung von elektromagnetischen Geräuschen, die besagte Objekte aussenden, möglich sein.

Offenbar senden eine ganze Reihe von alltäglichen Dingen solche Signale aus, und bereits vor einem Monat hat die University of Washington ein Gerät vorgestellt, dass unter Nutzung dieser Informationen zur Überwachung solcher “Sender” benutzt werden kann.

EM-Sense Smartwatch

Bei den Versuchen mit der Disney-Smartwatch sollten die Probanden 23 verschieden Objekte erkennen – von der Türklinke bis zum 3D-Drucker, und das gelang offenbar ganz gut.

Was man mit dieser Technik, die „EM-Sense“ getauft wurde, dann konkret anfangen kann, wird sich noch zeigen müssen – zunächst ging es wohl nur um den “proof of concept”, also darum zu zeigen, dass man’s kann.

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OnePlus 2 ab 5.12. ohne Invite erhältlich – für immer!

OnePlus schafft das Invite-System für sein aktuelles Flaggschiff OnePlus 2 ab. Das Smartphone ist ab Samstag und für immer ohne Einladung frei erhältlich. Für Fans des OnePlus X gibt es ebenfalls eine gute Nachricht.

Es läuft bei den Chinesen von OnePlus. Der Hersteller hatte sich mit seinem Flaggschiff-Killer namens One quasi über Nacht einen Namen gemacht und kam über Monate hinweg nicht einmal annähernd hinter der Nachfrage hinterher. Das Invite-System, über das ermittelt wurde, wer sich ein OnePlus One kaufen durfte, sorgte allerdings auch für Unmut bei den Käufern in Spe.

Inzwischen ist der Nachfolger OnePlus 2 (Test) auf dem Markt – und wie der Hersteller in seinem Forum bekanntgegeben hat, wird das Smartphone ab Mitternacht des 5. Dezembers frei verkäuflich sein. Ohne Invite und für immer.

Das OnePlus 2 bietet für mindestens 339 Euro einen Snapdragon 810 mit acht 1,8 GHz schnellen Rechenkernen, eine Adreno-430-GPU, 3 GByte RAM, 16 GByte Speicher, Fingerabdrucksensor, einen 3300 mAh starken Akku sowie Android 5.1 mit der OnePlus-spezifischen Oberfläche OxygenOS. Für 60 Euro Aufpreis gibt es ein Upgrade auf 64 GByte integrierten Speicher und 4 GByte RAM.

Zum Start der (quasi) uneingeschränkten Verfügbarkeit gibt es von 5. bis 7. Dezember außerdem noch diverse Rabatte auf Zubehör. Die Wechselcover beispielsweise sind 50 Prozent günstiger, auf alle weiteren Zubehörteile gibt es 10 Prozent. Einige Accessories zum älteren OnePlus sollen sogar 90 Prozent günstiger sein.

Wer sich für das kleinere OnePlus X (NewsDrop) interessiert, darf sich das Wochenende ebenfalls vormerken: Von 5. bis 7. gibt es das 269 Euro teure Smartphone mit Snapdragon 801 und 5-Zoll-Display nämlich ebenfalls ohne Invite zu kaufen.

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