iPhone als Filmkamera: “Unsane” feiert Premiere auf der Berlinale

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Google: Mit Hilfe von Maschinellem Lernen wurden zwei neue Planeten entdeckt

Google selbst kann man inzwischen wohl als verdammt großen Inkubator für immer neue interessante Algorithmen bezeichnen. So basiert nicht nur die Suche von Google auf einem solchen Algorithmus, ganz viele andere Produkte und Lösungen des Unternehmens setzen auf diese intelligenten mathematischen Formeln, die dem Anwender am Ende das Leben erleichtern sollen. Mit dem sogenannten Maschinellen Lernen wurde der Welt vor geraumer Zeit eine weitere ausgesprochen intelligente Möglichkeit gezeigt, Probleme von einem Computer automatisch beseitigen zu lassen.

Maschinelles Lernen beschreibt Techniken, Computer dahingehend zu trainieren, bestimmte Muster zu erkennen. Besonders bei der Einordnung großer Datenmengen kann das von großem Nutzen sein. Die Hauptidee dabei liegt darin, den Computer nicht etwa anhand spezifischer Regeln menschlicher Programmierung, sondern anhand von Lernbeispielen zu trainieren.„, so Google.

Niemand geringeres als die NASA konnte nun ein Problem nennen, dessen man sich bei Google gerne angenommen hat:

Bei der Suche nach Exoplaneten analysieren Astrophysiker üblicherweise riesige Datenmengen, die noch von der Kepler-Mission der NASA stammen und greifen dabei auf eine Kombination von automatisierter Software und manueller Analyse zurück. Das Weltraumteleskop Kepler hat über einen Zeitraum von vier Jahren 200.000 Sterne beobachtet und dabei alle 30 Minuten eine Aufnahme gemacht. Auf diese Weise konnten rund 14 Milliarden Datenpunkte gesammelt werden. Anhand dieser 14 Milliarden Datenpunkte lassen sich ca. 2 Billiarden mögliche Umlaufbahnen berechnen! — Google

Das Problem liegt nun allerdings darin, dass selbst die leistungsstärksten Computer kaum noch in der Lage sind, einigermaßen flott notwendige Berechnungen und Analysen vorzunehmen. Google wollte hier nun ansetzen und den Prozess um einiges beschleunigen – mit Hilfe vom Maschinellen Lernen.

Zusammen mit Astrophysikern der UT in Austin habe man die Technologie eingesetzt, um das System auf die Erkennung neuer Planeten zu trainieren.

Ein Datensatz von über 15.000 der oben genannten Kepler-Signale wurde in Verbindung mit TensorFlow verwendet, um echte Planeten von anderen ähnlichen Himmelsobjekten unterscheiden zu lernen. Am Ende zeigte sich, dass das Modell immerhin in knapp 96 Prozent der Fälle mit seiner Erkennung richtig lag.

Angetrieben vom bisherigen Erfolg wurde das erlernte Modell nun verwendet, um bei rund 670 Sternen, von denen man wusste, dass sie mindestens zwei Exoplaneten in ihrem Umfeld beherbergen müssten. Und tatsächlich konnte man zwei neue Planeten entdecken: Kepler 80g und Kepler 90i. Letzterer ist dann auch noch der achte Planet, der um den Stern Kepler 90 kreist. Bedeutet, dass es sich hier neben dem unseren um das erste weitere Sonnensystem handelt, welches aus acht Planeten besteht. Kepler 90i ist rund 30 Prozent größer als die Erde, bietet eine Oberflächentemperatur von knapp 420 Grad Celsius und benötigt rund 14 Tage für eine komplette Umrundung seines Sterns.

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, einfach mal zwei neue Planeten entdeckt zu haben, begeistert mich an der Geschichte vielmehr, wie weitreichend die verwendeten Algorithmen und Technologien in Zukunft noch in der Raumfahrt eingesetzt werden könnten. Mal sehen, was die restlichen 219.330 zu prüfenden Sterne noch alles ergeben. Seit meiner Kindheit fasziniert mich der Weltraum und es ist interessant zu sehen, wie den Instituten inzwischen bei ihrer Forschung unter die Arme gegriffen werden kann.

(via Google Blog)

-> Zum Beitrag Google: Mit Hilfe von Maschinellem Lernen wurden zwei neue Planeten entdeckt

-> Zum Blog Caschys Blog

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Google Maps: Hyperlapse-Funktion in der Zeitachse

Google Maps ist ein großes Thema bei Google. Rein funktionell geschieht da viel. Und wer will es Google verdenken? Maps ist beliebt, oft benutzt – und soll natürlich auch weiterhin Kohle abwerfen. Aus diesem Grunde ist Maps kein reiner Routenplaner, sondern bietet immer noch etwas mehr. So kann man beispielsweise für sich und Freunde Listen mit tollen Orten und empfehlenswerten Lokalitäten anlegen. Oder man teilt privat oder öffentlich seinen Standort. Auch eine nette Sache.

Seit 2015 gibt es auch die Funktion „Zeitachse“. Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, zeichnet Google schon ziemlich genau auf, wo du warst. Denken vielleicht viele nicht dran. Minutiös lässt sich so die eigene Bewegung in den Google Maps nachverfolgen. Seit April 2017 auch unter iOS nutzbar.

Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, wird also Bewegung aufgezeichnet. Google unterscheidet da schon recht genau, ob man im Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war, zeigt nicht nur zurückgelegte Strecke an, sondern etwaige Stopps oder aufgenommene Bilder in den Google Fotos.Hat Google etwas falsch erkannt – kein Thema, der Benutzer kann es bei Interesse ändern.

Bei einzelnen Etappen ist es sogar möglich, einen Blick in die minutiöse Bewegung zu bekommen, einfach auf  die Zeitangabe in der Google Maps Zeitachse anklicken und den Schieberegler dementsprechend bewegen. Schon weiss man, wann man ungefähr wo war. Siehe auch der Screenshot über diesem Absatz.

Aber Google hat auch eine Hyperlapse-Funktion in der Web-Ansicht der Timeline, diese konnten wir bislang allerdings nicht bei innerdeutschen Fahrten erspähen, stattdessen tauchten sie bei deutschen Nutzern aus, die in den USA waren. Hierbei kann man statt des normalen Schiebereglers eine Hyperlapse-Funktion aktivieren, sodass man direkt den Verlauf in den Google Maps sieht – wie ein kleines Filmchen quasi. Die Funktion ist seit einem knappen Monat bekannt, bei manchen Nutzern taucht sie auch erst auf, nachdem sie ein bisschen in der Zeitachse bearbeitet haben, sprich, die automatische Straßenanpassung angenommen haben:

Müsst ihr mal schauen, ob die Option für euch vorhanden ist – und ob sie überhaupt interessant ist. Ich selber finde die Google Maps Zeitachse ganz nett, da ich so sehen kann, wann ich wo war. Für mich selber ist das ok. Wer das nicht möchte, der kann ja seinen Standortverlauf auch pausieren:

Auch zum Thema:

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Google weiß, wo du warst: Standortbericht und Standortverlauf kontrollieren

(danke Simon!)

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Archos 50f Helium mit Fingerabdruckscanner für 149 Euro

In Deutschland erscheint jetzt das neue Smartphone Archos 50f Helium. Das Gerät bietet eine Diagonale von 5 Zoll bei 1.280 x 720 Bildpunkten als nativer Auflösung. Im Handel ist das Phone laut Archos ab sofort für 149 Euro zu haben. Wie man anhand der Spezifikationen rasch ausgemacht hat, visiert Archos mit dem 50f Helium das Einstiegssegment an. So werkelt im Inneren der recht schwache Qualcomm Snapdragon 210 mit vier Kernen und 1,1 GHz Takt. Dem SoC stehen 2 GByte RAM zur Seite. Außerdem sind 32 GByte Speicherkapazität vorhanden – erweiterbar via microSD um bis zu 128 GByte.

Was das Archos 50f Helium in der Preisklasse in Deutschland etwas von der Konkurrenz abheben könnte, ist der integrierte Fingerabdruckscanner. Außerdem bietet das Smartphone 4G LTE, Dual-SIM, Micro-USB, 3,5-mm-Audio, Wi-Fi 802.11 b/g/n, GPS und Bluetooth 4.0 Hervorhebenswert ist, dass das Archos 50f Helium laut Pressemitteilung ein Triple-Slot-Design nutzt: Das bedeutet, ihr könnt die Dual-SIM-Funktion nutzen und parallel eine Speicherkarte in seinem separaten Steckplatz einspannen. Bei den meisten Smartphones muss man sich für eins von beidem entscheiden.

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Als Betriebssystem des Archos 50f Helium dient leider noch Android 6.0 (Marshmallow) und nicht das aktuellere Android 7.0 oder gar 7.1. Für den Akku nennt Archos wiederum eine Kapazität von 2.000 mAh. Haupt- und Frontkamera des Smartphones bieten jeweils  8 bzw. 2 Megapixel. Für Selfie-Fans ist das 50f Helium also vermutlich das falsche Gerät.

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Als Maße des Smartphones nennt Archos 144 x 72,2 x 9,1 mm bei einem Gewicht von etwa 42 Gramm. Der Akku ist dabei austauschbar – sicherlich auch für einige von euch relevant. Wie gesagt, handelt es sich hier zwar um ein Einstiegs-Smartphone, das Archos 50f Helium könnte aber speziell aufgrund seines Triple-Slot-Designs für einige interessant sein, die ein Dual-SIM-Smartphone suchen, bei dem neben zwei SIM-Karten parallel auch eine Speicherkarte verwendbar ist.

Alternativ erscheint auch noch eine Lite-Version, die 20 Euro weniger kostet und dafür den RAM auf 1 bzw. den Speicherplatz auf 8 GByte eindampft. Kann man wohl nur bei dem eher geringen Preisunterschied abraten, da die Halbierung des ohnehin nicht allzu üppigen Arbeitsspeichers sich im Alltag bemerkbar machen dürfte. Falls ihr das Gerät interessant findet, schaut euch also lieber das reguläre Archos 50f Helium an.

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udoq Ladestation macht Schluss mit der Kabel- und Adaptersuche #Startups

Erste Ladestation für Mobilgeräte sämtlicher Hersteller

Kabelsalat war gestern – endlich hat die Adaptersuche ein Ende: Mit der udoq Ladestation können Mobilgeräte sämtlicher Hersteller und Generationen geladen und gleichzeitig bedient werden.

Dank ihrer beweglichen und austauschbaren Ladekabel können verschiedenste Mobilgeräte nebeneinander aufgereiht, geladen und bedient werden. Durch unterschiedlich lange udoqs (erhältlich in 250mm, 400mm, 550mm und 700mm) und entsprechendes Verschieben oder Austauschen der Ladekabel, kann ein udoq beliebig viele Mobilgeräte jeder Marke und jeder Generation aufnehmen.

Erste Ladestation für Mobilgeräte sämtlicher Hersteller

Je nach Anzahl und Größe der Mobilgeräte können beliebig viele unterschiedliche Ladekabel eingeführt werden.

Die vier gängigsten Ladestecker (Apple Lightning, Apple 30-pin, Micro-USB und USB-C) sind bereits in die udoq-Schiene eingeschoben. Art und Anzahl der Ladestecker können beliebig erweitert werden.

Das patentierte System ist “made in Germany” und konnte zur Markteinführung eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter lancieren und über 64.000 Euro einsammeln.

 

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