MSEdgeFeatures: PowerShell-Script aktiviert versteckte Edge-Funktionen

Microsoft hat mittlerweile die interessante Angewohnheit, neue Funktionen für seine Software nicht mit allen, sondern nur einer begrenzten Zahl an Nutzern zu testen. Die sogenannte A/B-Testmethode soll es dem Konzern erlauben, das Nutzerverhalten direkt zu vergleichen zwischen jenen Nutzern, welche die Funktion haben und jenen, die sie noch nicht haben.

Somit sind mittlerweile oftmals Funktionen in Software-Produkte von Microsoft bereits implementiert, bevor sie für die meisten Nutzer überhaupt sichtbar gemacht werden. Unter Windows 11 gibt es zur Aktivierung versteckter Funktionen bereits das ViveTool. Für Microsoft Edge hat ein Entwickler nun das Script MSEdgeFeatures veröffentlicht, womit versteckte Funktionen in Microsoft Edge Canary aktiviert werden können.

Einmal ausgeführt, erstellt das PowerShell-Script eine Verknüpfung im Downloads-Ordner zum Edge Canary-Browser. Diese Verknüpfung inkludiert eine zusätzliche Befehlszeile, welche automatisch alle aktuell versteckten Features in Microsoft Edge aktiviert. Welche Funktionen aktiviert wurden, können Nutzer unter „Befehlszeile“ auf der edge://version/ -Seite überprüfen.

Um versteckte Funktionen zu aktivieren, könnt ihr das Script einfach per PowerShell ausführen:

  1. Ladet Microsoft Edge Canary herunter.
  2. Führt den folgenden Befehl in PowerShell aus (Admin nicht erforderlich)


    Invoke-RestMethod ‚https://raw.githubusercontent.com/HotCakeX/MSEdgeFeatures/main/Shortcut.ps1‘ | Invoke-Expression
  3. Startet Microsoft Edge Canary über die Verknüpfung im Downloads Ordner.

Auf diese Weise könnt ihr immer die aktuellsten Microsoft Edge-Funktionen auf eurem PC aktivieren, selbst dann, wenn diese gar nicht verfügbar sein sollten. Neugierige Windows-Nutzer, aber auch Entwickler von Erweiterungen und Webseiten könnten diese Option ganz praktisch finden, sollten geplante Änderungen in Edge die Funktionsweise der Software verändern.


Quelle: GitHub

Bericht: MediaTek und Nvidia wollen gemeinsam Windows ARM-Chips herstellen

Laut Berichten der taiwanesischen Online-Zeitung DigiTimes arbeitet Nvidia eng mit MediaTek zusammen, um im nächsten Jahr Flaggschiff-Prozessoren für Smartphones anbieten zu können. Im Zuge dieser Partnerschaft soll Nvidia auch zur Verbesserung der KI-Fähigkeiten sowie der Gaming-Features der MediaTek-Plattform beitragen. Die unter Brancheninsidern oftmals umstrittene DigiTimes berichtet, dass Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, angaben, Nvidia und MediaTek würden auch bei der Entwicklung von Windows on Arm (WOA) Chips für Notebooks zusammenarbeiten.

Insbesondere im PC-Markt dürften sich die beiden Konzerne durch die Zusammenarbeit größere Chancen erhoffen, als, wenn man jeweils eigenständig versuchen würde, sich im CPU-Segment bei Windows-PCs gegen Intel, AMD und mittlerweile Qualcomm durchzusetzen. Zudem daneben auch Samsung laut Berichten eigene Windows on ARM-Prozessoren bauen möchte. MediaTek ist bereits im mobilen Segment außerordentlich erfolgreich mit seinen günstigen Chips für Low-End- bis Mid-Range-Smartphones. Laut dem Bericht soll MediaTek allerdings seine Präsenz im Mid-Range- und High-End-Bereich des PC-Markts ausbauen.

Bislang baut MediaTek zwar bereits Chips für PCs, allerdings stecken diese lediglich in Chromebooks. In diesem Segment ist man der zweitgrößte CPU-Hersteller und belegt bei ARM-basierten Chromebooks sogar den ersten Platz in Sachen Marktanteil.


Quelle: DigiTimes

Windows Copilot: Unbegründeter Hype oder bahnbrechendes Feature?

Im Zuge der Build-Entwicklerkonferenz hat Microsoft sich davon überzeugt gezeigt, dass künstliche Intelligenz die nächste bahnbrechende Technologie ist. Ein Produkt dessen ist nun, dass KI dank neuer Funktionen bald auch ins Windows 11-Betriebssystem integriert wird. Wir haben uns den Windows Copilot in unserem neuesten Video etwas genauer angesehen und sprechen darin über die Stärken und Schwächen vom AI-Assistent in Windows 11.

Was ist der Windows Copilot?

Der Windows Copilot ist eine neue Seitenleiste in Windows 11, welche die Technologien hinter ChatGPT und Bing AI, direkt ins System integriert. Die Funktion ist in der Lage, Nutzern unterschiedliche Aktionen und Vorschläge fürs Windows-System anzubieten, Dokumente zu scannen, diese daraufhin zu erklären oder zusammenzufassen sowie Transkripte von Audioaufnahmen zu erstellen. Hierfür müssen diese Dateien jedoch immer in die Windows Copilot-Seitenleiste hochgeladen werden, bevor die serverbetriebene künstliche Intelligenz diese Aufgaben übernehmen kann. Eine Sprachsteuerung per Cortana gibt es momentan nicht und der Windows Copilot kann auch nicht selbsttätig auf Inhalte auf dem Bildschirm zugreifen oder diese scannen, um kontextbezogen auf derzeit ausgeführte Aufgaben zu reagieren.

Wie funktioniert Windows Copilot?

Microsoft platziert den Button zum Aufruf des Windows Copilots direkt in der Mitte der Taskleiste. Sobald offen, bleibt die Windows Copilot-Seitenleiste konsistent über Apps, Programmen und Fenstern hinweg geöffnet und steht als persönlicher Assistent zur Verfügung.

Laut Microsoft macht der Windows Copilot jeden Benutzer zu einem Power-User, indem er nämlich Aktionen im System vorschlagen, Einstellungen anzupassen und über Plugins sogar mit Drittanbieter-Programmen wie Adobe Express oder Microsoft Teams interagieren kann.

Wo geht die Reise hin für den Windows Copilot?

Der Windows Copilot ist jedenfalls eine spannende neue Funktion von Windows 11, die einen neuen Weg bieten wird, Windows 11 zu nutzen. Die KI könnte durchaus hilfreich sein bei vielen Aufgaben, allerdings ist die Integration weit nicht so nahtlos, dass man hierbei von einem persönlichen Assistenten sprechen könnte. Eine Integration in Cortana wäre allerdings bereits ein sehr mächtiges Werkzeug, denn während der Windows Copilot bald Einstellungen ändern, Texte erklären sowie selbst verfassen kann, kann Siri noch nicht einmal zwei Erinnerungen in einem Sprachbefehl einstellen.

Windows 11: Moment 3 bringt erhebliche Performance-Verbesserungen mit

Microsoft hat kürzlich relativ still das Windows 11 22H2 Moment 3 Update ausgerollt, womit einige neue Funktionen ins Betriebssystem integriert werden. Fast zeitgleich hat der Konzern dafür ein spezielles Konfigurationsupdate ausgerollt, das einige wichtige Verbesserungen für die Leistung des Systems mitbringen soll.

In einem Blogpost hat nun Windows-Chef Panos Panay die Veränderungen zusammengefasst, welche sich auf die Performance des Systems auswirken sollen. Dabei will Microsoft auch daran erinnern, dass Windows 11 die „zuverlässigste Windows-Version überhaupt“ sei. Einige der Performance-Verbesserungen haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst:

  • Wir haben häufig verwendete Shell-Interaktionen wie Taskleiste, Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen um bis zu 15% verbessert!
  • Wir bringen Benutzer schneller in die Produktivität, indem wir die Zeit verbessern, die benötigt wird, um auf den Desktop zu gelangen, um 10% und den Einfluss von Start-Apps um über 50% zu reduzieren.
  • Wir machen PCs nachhaltiger mit unseren neuen Energieempfehlungen und dem kohlenstoffbewussten Windows-Update.
  • Wir sehen eine durchschnittliche Reduktion des Energieverbrauchs von 6% für Benutzer, die die empfohlenen Energieeinstellungen verwenden.
  • Windows 11 ist die zuverlässigste Version von Windows aller Zeiten, und aktuelle Updates verbessern weiterhin die Zuverlässigkeit.
  • Microsoft Edge startet schneller als je zuvor und spart Speicherplatz mit Funktionen wie Sleeping Tabs, die bis zu 83% des Speichers für Hintergrund-Tabs sparen.
  • Die neue Teams-App für Windows ist doppelt so schnell und verwendet nur halb so viele Ressourcen.

Apps starten schneller beim Betriebssystemstart

Unter der Haube sind diese Veränderungen allerdings durchaus fühlbare Effekte für Benutzer: So soll Windows beispielsweise nun deutlich schneller in der Lage sein, Anwendungen und Programme direkt nach dem Betriebssystemstart auszuführen.

Microsoft hat das Verhalten von Autostartprogrammen in Windows 11 so verändert, dass nun vom Nutzer gestartete Programme weniger davon beeinflusst werden. Bislang mussten Nutzer beim Systemstart darauf warten, bis der Autostart beinahe abgeschlossen war, um ein eigenes Programm starten zu können.

Schnellere Löschung mehrerer Dateien im Windows Explorer

Ebenfalls eine wichtige Verbesserung unter der Haube betreffen den Windows Explorer. Der Konzern hat die Startzeit des Dateimanagers verbessert und auch das Löschen mehrerer Dateien erheblich verbessert. Microsoft misst dabei Verbesserungen von 40 Prozent beim Löschen von großen Mengen an Dateien.

Reduktion von Mikrorucklern in Games mit Mäusen mit hoher Signalrate

Windows hat bereits seit einiger Zeit oftmals unerklärbare Probleme mit Mikrorucklern, welche beim Zocken gerne auftreten können. Eine Erklärung und Lösung liefert Microsoft mit dem Windows 11 22H2 Moment 3 Update, worin der Windows Input Stack aktualisiert wurde.

Microsoft berichtet, dass der Windows Input Stack oftmals an seine Limits kommt, wenn Nutzer eine Maus mit hoher Übertragungsrate verwenden. Diese Signale werden dabei nicht nur an das Game geliefert, sondern auch an verschiedene Hintergrundprozesse. Diese Signalverarbeitung konnte Ruckler verursachen, da Ressourcen für die Verarbeitung der Eingabe benutzt werden und nicht zum Rendern des Games.

Daher hat der Konzern mit diesem Update die Verarbeitungszeit von Mäusen mit hohen Signalraten im Hintergrund zu reduzieren versucht, indem man die Übertragungsrate der Maus-Listener im Hintergrund drosselt. Dadurch soll Microsoft die Gaming-Performance bei Nutzung einer 1000 Hz Maus erheblich verbessert haben, wie Tests des Unternehmens zeigen.

Weitere Verbesserungen

  • Verbesserungen der Taskleiste, um sicherzustellen, dass die Taskleiste nach der Anmeldung sofort verfügbar ist
  • Leistungsverbesserungen in der Aufgabenansicht, wenn Geräte stark ausgelastet sind
  • Verbesserte Leistung des Windows-Benachrichtigungsdienstes
  • Verbesserte Startzeit der Schnelleinstellungen und des Benachrichtigungscenters
  • Reduzierte Anzahl von Threads, DLLs und Grafikgeräten im Explorer
  • Reduzierte CPU-Auslastung des Explorers
  • Reduzierte Speichernutzung des Benachrichtigungscenters
  • Leistungsverbesserungen bei der Touch-Tastatur
  • Reduzierung der Ressourcennutzung in Mehrbenutzerszenarien
  • Reduzierter Sprachzugriff und Erzählerlatenz bei größeren Dokumenten
  • Verbesserte Aktivierungszeit für die Spracheingabe
  • Verbesserte Geschwindigkeit von Theme-Änderungen
  • Reduzierte Größe auf der Festplatte durch Nutzung von On-Demand-Funktionen über den Store


Quelle: Microsoft

Windows 11 unterstützt RAR, 7z, und weitere Formate bald nativ

Microsoft großer Fokus dieses Jahr auf der Build-Entwicklerkonferenz liegt selbstverständlich auf künstlicher Intelligenz. Dabei gingen kleinere Ankündigungen zum neuen Windows Explorer sowie dessen Funktionalität beinahe unter.

Im Zuge der Ankündigungen zum Windows Copilot hat Microsoft aber auch weitere Verbesserungen für Windows 11 vorgestellt: Das Betriebssystem wird nämlich neue Archivierungsformate künftig nativ unterstützen dank der Integration von libarchive, einer quelloffenen Archivierungsbibliothek.

Somit wird Windows 11 in Zukunft die Formate 7-zip, rar, gz und tar unterstützen. Diese werden direkt im Windows Explorer entpackt werden können. Die Open Source-Bibliothek unterstützt auch weitere Formate, darunter lha, cab, xar oder cpio, aber es ist unklar, ob Microsoft die vollständige Funktionalität davon in Windows 11 integrieren wird.

Windows 11 unterstützt bislang nur zip als Archivierungsformat, sodass für andere Formate meist Zusatzprogramme notwendig waren. Das dürfte sich in Zukunft ändern, wobei Extra-Software für einige spezielle Anwendungszwecke weiter relevant bleiben dürfte.

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