Microsoft Edge zeigt Warnmeldung beim Download von Google Chrome

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Microsoft Edge ist zweifellos weiterhin für viele Nutzer lediglich ein beliebtes Mittel, um einen anderen Browser herunterzuladen. In Anbetracht des Marktanteils von Microsofts Browser ist der alte Witz offenbar weiterhin gültig.

Der Konzern hatte indes bereits versucht, den großen Konkurrenten Google mit eigenen Waffen zu schlagen und hat Edge kurzerhand auf die Chromium-Basis umgesattelt. Dass Microsoft Edge nun gleich funktioniert, gleich aussieht und auch die gleichen Erweiterungen ausführt wie Chrome, scheint für viele Nutzer keine Rolle zu spielen. Chrome ist beinahe genauso beliebt wie zuvor, wenngleich der Edge-Marktanteil zweifellos gewachsen ist.

Nun versucht es Microsoft mit neuen Tricks, um Nutzer zu gewinnen bzw. zu behalten. Wer auf die Download-Seite des Chrome-Browsers navigiert, bekommt zumindest in den USA ein Pop-Up mit einer Werbung für Microsofts Browser gezeigt. „‚Ich hasse es, Geld zu sparen‘, sagt niemand“, wird dort zitiert und weiter: „Microsoft Edge ist der beste Browser fürs Onlineshopping.“

Andere Meldungen zeigen: „Microsoft Edge läuft mit derselben Technologie wie Chrome mit dem Zusatz des Vertrauens in Microsoft. Surfen Sie jetzt sicherer.“ Man möchte Nutzer also zweifellos davon abbringen, den Browser zu wechseln und sich stattdessen für Google Chrome zu entscheiden. Der Konzern liefert dafür einige Argumente, mit denen man aus eigener Sicht die Nutzer am besten davon abhalten kann, den Browser zu wechseln.

Dass Microsoft dieses Pop-Up integriert hat, dürfte Nutzer nicht überraschen angesichts der auch bisher sehr aggressiven Werbung für den Browser und andere Dienste innerhalb des Betriebssystems. Zudem bewirbt Google seinen Browser ebenfalls auf eigenen Seiten und hat in der Vergangenheit Konkurrenzprodukte sogar bewusst ausgebremst. Wer mit Edge die Suchmaschine aufruft, wird ebenfalls jeden Tag die Empfehlung für Chrome sehen.


Quelle: thurrott

Datenschutz: Windows 10, Windows 365 und Microsoft 365

Das Büro ist einer von vielen Orten, an dem Mitarbeiter arbeiten können. Auch unterwegs und zuhause brauchen sie Zugriff auf Daten. Das stellt hohe Anforderungen an die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen.

Die Kombination Windows 10 mit Microsoft 365 ist bei vielen Usern beliebt. In Sachen Datenschutz gibt es einige Einstellungen und Features, die zu beachten sind. Dies ist besonders wichtig, wenn die Arbeit unterwegs oder im Homeoffice erledigt wird. Wie lassen sich besserer Datenschutz, Sicherheit und Compliance erzielen?

Transparenz und Übersicht

Microsoft hat sich hinsichtlich des Datenschutzes zum Ziel gesetzt, möglichst transparent aufzutreten und unkompliziert in der Bedienung zu sein. User können in Windows 10 und in den Cloud-Diensten gewisse grundlegenden Datenschutz Voreinstellungen nutzen. Doch die Einstellungen sind pauschal und entsprechen in der Regel nicht den individuellen Anforderungen eines Unternehmens. Dies lässt sich mit allgemeinen Voreinstellungen aus verständlichen Gründen praktisch nicht erreichen. Deshalb ist es unverzichtbar zu überprüfen, welche Einstellungen zu den eigenen Richtlinien passen und welche Regeln neu gesetzt werden müssen.

Microsoft stellt Usern umfangreiche Informationen zur Verfügung, um Datenschutzeinstellungen individuell vornehmen zu können. Die hinterlegten Datenschutzeinstellungen für verschiedene Produkte und Dienste sind im Account abrufbar. User können diese dort verwalten und sich die gespeicherten Daten anzeigen lassen. Auch ist die Löschung derselben möglich.

Einige einfache Maßnahmen für mehr Datenschutz in Microsoft 365 sehen wie folgt aus:

  • Browserverlauf und Suchverlauf im Datenschutz-Dashboard der Microsoft-Accounts prüfen und gegebenenfalls löschen
  • Im Microsoft-Konto lassen sich die App Daten entfernen.
  • In Microsoft 365 ist es möglich, mithilfe des Compliance-Managers den Datenschutz zentral zu konfigurieren. Der Compliance Manager ist dazu geeignet, innerhalb der Organisation die Einhaltung gesetzter Vorschriften zu überprüfen und Risiken aufzudecken, die aktuell vorliegen. Auf diese Weise können Administratoren erkennen, worauf sie ihr Augenmerk lenken müssen.
  • Die unterschiedlichen Anwendungen verfügen über eigene Datenschutz Einstellungen. Es gibt etwa im OneDrive Admin Center einen eigenen Bereich, den Datenschutz zu steuern.

Einstellungen auf Windows-PC separat verwalten

Daten, die User auf ihren Windows-PC heruntergeladen haben, müssen auch dort verwaltet werden. Das bedeutet, dass zusätzliche Datenschutz-Einstellungen am Rechner vorgenommen werden müssen.

OneDrive Datenschutz

OneDrive ist die Cloud, in der User ihre Daten speichern und mit anderen Usern innerhalb und außerhalb teilen können. Gerade deshalb ist der Datenschutz hier besonders wichtig. Administratoren nehmen Zugriff auf das OneDrive Admin Center. So können Administratoren z. B. festlegen, ob das Teilen von Daten überhaupt gestattet ist und wenn ja, mit wem. Der Menüpunkt Compliance dient dazu, die entsprechenden Leitlinien einzurichten. Es gibt eine Schnittstelle zu externen Tools, etwa zu Office 365 Security & Compliance.

Datenschutz für Exchange Online

Erfahrene Experten helfen dabei, die hohen Anforderungen von Datenschutz, Compliance und Sicherheit zu erfüllen.

Für Exchange Online sind die Datenschutz Einstellungen über diesen Zugang zu finden. Viele Einstellmöglichkeiten zu Sicherheits- und Datenschutzoptionen lassen sich individuell vornehmen. Die DSGVO-Toolbox ist ebenfalls hier verortet. User finden Richtlinien rund um den Schutz vor Datenverlusten und haben Zugang zum übergeordneten Compliance Manager in Microsoft 365. Einstellungen, die hier vorgenommen werden, greifen für Exchange Online und alle anderen Anwendungen in Microsoft 365.

Unterstützung von Experten holen

Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten werden von professionellen Anbietern wie dem NIC Systemhaus so vorgenommen, dass sie mit den spezifischen Unternehmensanforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Compliance zusammenpassen. Die Experten wissen auch, wie die Einstellungen von Windows 365 – einem Cloud-PC, der im Abo verfügbar ist – vorzunehmen sind. Auf Windows 365 kann von jedem Gerät aus zugegriffen werden, wobei dies per RDP-Client oder einfach über den Browser passiert. Die Basis von Windows 365 ist die Windows 10 Enterprise Edition. Sobald Windows 11 veröffentlicht wird, läuft Windows 365 mit Windows 11 Enterprise.

Der Einsatz von Windows 10 bzw. Windows 11 Enterprise bedeutet, dass die Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien auf PCs unkompliziert ist. Die Konfigurationsarbeiten dazu laufen über den Endpoint Manager.

Azure Virtual Desktop als Basis

Wie bereits geschrieben, ist Windows 365 ein virtueller Computer. Dieser basiert auf Azure Virtual Desktop. Wenn User einen virtuellen Computer buchen, greifen Sie also nicht auf einen echten PC zu, sondern auf ein virtuelles Gerät, auch virtuelle Maschine genannt (kurz: VM). Wenn mehrere Mitarbeiter mit VMs arbeiten, können diese nicht miteinander in Verbindung treten. Das bedeutet, dass die VM nicht miteinander kommunizieren können, obwohl sie auf der gleichen Hardware laufen. Wichtig: Windows 365 wird nicht mit einem festen Azur-Abonnement verbunden. Admins können somit nicht über den Azure Virtual Desktop auf Windows 365 zugreifen, weder zu Verwaltungszwecken noch aus anderen Gründen.

Windows 365 und Microsoft 365

Sicherheit und Datenschutz bei Windows 365 sind eng mit den Einstellungen bei Microsoft 365 verbunden, weil eine Verknüpfung zwischen den beiden Diensten besteht. Windows 365 lässt sich mit verschiedenen Cloud Diensten von Microsoft bearbeiten, sodass die Abstimmung der Sicherheitseinstellungen und Datenschutzkonfigurationen beider Dienste aufeinander ratsam ist. Die Sicherheitseinstellungen von Windows 365 lassen sich im Admin Center von Microsoft 365 regulieren.

Auf Windows Rechnern ist es aus Sicherheitsgründen zu empfehlen, mit einem Remote Desktop Client zu arbeiten, um Zugriff auf Windows 365 zu erhalten. Auf der Website von Windows 365 können User den Remote Desktop-Client herunterladen, um so auch ohne Browser Zugriff zum Dienst zu erlangen. Dieser erfolgt mithilfe des Microsoft 365 Accounts über die Zwei-Faktor-Authentifizierung.


Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © StartupStockPhotos (CC0 Creative Commons)

Abbildung 2: unsplash.com © wocintechchat (CC0 Creative Commons)

Visual Studio 2022, .NET 6 und PowerShell 7.2 erschienen

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Microsoft Visual Studio-Schriftzug

Microsoft hat große Aktualisierungen ihrer Entwicklertools veröffentlicht. In diesem Artikel werfen wir einen kurzen Blick auf die wichtigsten Neuerungen.

Visual Studio 2022

Angefangen mit Visual Studio 2022, welches das größte Update aller hier besprochenen Anwendungen ist.

Da sich die Major-Versionsnummer geändert hat, lassen sich bestehende Installationen nicht einfach so aktualisieren. Stattdessen installiert sich Version 2022 als eigenständige, seperate Anwendung mit einer separaten Konfiguration. Falls eure Festplatte den nötigen, freien Speicher besitzt, dann ist das eine gute Gelegenheit, um 2022 einem Test zu unterziehen. Möchtet ihr stattdessen sofort upgraden, dann exportiert eure Einstellungen sowie Designs aus 2019, ehe ihr es deinstalliert.

Herunterladen könnt ihr euch Visual Studio 2022 von der offiziellen Download-Seite. Darauf verlinkt ist die neuste Version von Visual Studio Installer, der sowohl für 2022 als auch für 2019 geeignet ist. Alternativ findet ihr diesen auch im neuen Microsoft Store.

Die wichtigste Neuerung der IDE stellt den Wechsel zu einer nativen 64-Bit-Anwendung dar. Dies ergibt eine höhere Performance bei der Arbeit mit größeren Projekten. Allerdings müssen Erweiterungen für diese Änderung neu kompiliert werden, weswegen zum Start nur ein Bruchteil der altbekannten Visual Studio-Plugins kompatibel sind.

Die Arbeit stark vereinfachen könnten die Verbesserungen an Hot-Reload, darunter die allgemeine Unterstützung für C .

Ebenfalls interessant für Entwickler ist die Unterstützung der neuen Funktionen aus .NET 6, die wir als nächstes besprechen.

.NET 6

Die neuste Fassung von .NET wird per Langzeitunterstützung angeboten. Während der Support für Version 5 bereits im Mai 2022 endet, wird .NET 6 bis Ende 2024 mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. Entsprechend attraktiv ist es für Entwickler, ihre Projekte darauf umzustellen.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Erhöhte Geschwindigkeit.
  • Neue Datentypen: statt für die Speicherung von Uhrzeiten DateTime nutzen zu müssen, kann man auf das neue TimeOnly zurückgreifen. Ebenso existiert ein DateOnly-Typ.
  • Neue Datenstruktur: PriorityQueue. Dabei handelt es sich um eine normale Queue, die für jedes Item eine zusätzliche Priorität hält. Das Item, mit dem niedrigsten Integer, wird als erstes ausgegeben. Es können auch eigens kreierte Comparer genutzt werden, um Strings zu priorisieren.
  • Low-Level-Operationen: direkter Zugriff das das Dateisystem via System.IO.RandomAccess.
  • Unterstützung für den neuen HTTP/3-Standard.
  • Main-Methode ist nicht mehr zwingend notwendig, stattdessen gilt die erste Zeile Code als Startpunkt.
  • C# in Version 10.

Microsoft verschob erneut die Cross-Plattform-Lösung MAUI auf das nächste Jahr.

Hier findet ihr die Liste der Breaking Changes.

Hier findet ihr den Download für .NET 6.

PowerShell 7.2

Zuletzt hat Microsoft noch eine neue Version der PowerShell-Skriptsprache veröffentlicht. Sie ist ebenfalls als App-Paket im Microsoft Store zu finden.

Wichtigste Neuerungen:

  • Neue universelle Installationsprogrammpakete für die meisten unterstützten Linux-Distributionen.
  • Aktualisierungen über Windows Update. Vorausgesetzt, die Option ist aktiviert, Updates auch für andere Microsoft-Produkte zu beziehen.
  • 2 neue experimentelle Features:
    • Verbesserte Unterstützung für die Übergabe von nativen Befehlsargumenten.
    • ANSI-FileInfo-Farbunterstützung.
  • Verbesserte Vervollständigung mit der TAB-TASTE.
  • PSReadLine 2.1 mit Predictive IntelliSense.
  • DSC wurde von PowerShell 7 getrennt, um zukünftige Verbesserungen zu ermöglichen.

Quelle:  Heise, Microsoft

Windows 11 bekommt Snap-Gruppen im App Switcher

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  • Windows 11 bekommt Snap-Gruppen im App Switcher

Eine der wichtigsten Features in Windows 11 ist das neue Multitasking. Microsoft hat das Anpinnen von mehreren Apps mittels Drüberfahren beim Maximieren-Button implementiert und schafft mit den „Snap-Gruppen“ in der Taskleiste auch eine Möglichkeit, die parallel genutzten Anwendungen mit nur einem Klick zu öffnen.

Ab Windows 11 Build 22494 testet Microsoft eine weitere Verbesserung dieses Funktionsumfangs: Künftig werden nämlich auch im App Switcher, den Nutzer auch per Tastenkombination Alt Tab öffnen können, die Snap Gruppen angezeigt.

Über die Einstellungen unter System > Multitasking wird sich diese Neuerung auch deaktivieren lassen. Wer mit sehr vielen Fenstern auf einem Desktop arbeitet, für den könnte es auch anstrengend sein, wenn einige Programme damit doppelt angezeigt werden.


Quelle: Microsoft

Microsoft bringt Android-Apps als Preview in den Dev-Channel

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  • Microsoft bringt Android-Apps als Preview in den Dev-Channel

Microsoft hat eine erste Vorschauversion der Android-Apps für Windows Insider im Dev-Kanal bereitgestellt. Ab sofort können Anwender erste Android-Apps aus dem Microsoft Store für Windows 11 beziehen.

Windows 11 gestattet nun erstmals den Download von Android-Apps für alle Nutzer, welche sich im Windows Insider-Programm registriert haben und eine Build aus dem Dev-Channel installiert haben. 50 Android-Apps stehen zum Download bereit, welche von Microsoft bislang zugelassen werden. Der Konzern hat angekündigt, dass in den kommenden Monaten weitere Anwendungen hinzukommen werden.

Zuvor waren die Android-Apps lediglich für Geräte im Beta-Channel verfügbar, und zwar nur in den USA. Zudem hatte Microsoft die Verfügbarkeit auf einige ausgewählte Geräte mit Intel, AMD und Qualcomm Hardware limitiert.


Quelle: Microsoft

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